Beim Rasieren geschnitten: Was tun gegen die Narbe?

Kurz nicht aufgepasst und schon ist es passiert: Du hast dich beim Rasieren geschnitten. Das passiert öfter, als Du denkst, auch bei erfahrenen Männern. Wer sich beim Rasieren geschnitten hat, liest am besten diesen Artikel.

Zum Glück gibt es Mittel und Wege, um die Blutung schnell zu stillen. Und zum Glück musst Du Deine flotte Rasur nicht aufgeben, um Rasierschnitte zu vermeiden.

Wie entstehen Rasierschnitte?

Ein Schnitt passiert beim Rasieren sehr schnell. Dafür muss man noch nicht einmal etwas falsch machen - sie gehören zur Rasur einfach hinzu. Die Schwere der Schnittwunde, die betroffene Körperstelle und die dortige Dicke der Haut sowie die Tiefe der Verletzung entscheiden darüber, ob es zur Blutung kommt, die Stelle schmerzt, von selbst verheilen kann oder ob diese ärztlich versorgt werden muss.

Die menschliche Haut besteht aus mehreren Schichten unterschiedlicher Dicke. Während sie beispielsweise im Gesicht recht dünn ist, weisen Handflächen und Fußsohlen dickere Hautschichten auf. Das liegt daran, dass unsere Hände und Füße ständig beansprucht und belastet werden. Ein oberflächlicher Schnitt macht uns daher an den Fingern nicht so viel aus wie etwa auf der Wange.

Die oberste Schicht ist die Oberhaut - auch Epidermis genannt. An den stark beanspruchten Körperstellen wie Handinnenflächen und Fußsohlen ist diese Hautschicht mehrere Millimeter dick und wird umgangssprachlich als Hornhaut bezeichnet.

Darunter befindet sich die Dermis, die Lederhaut. Sie enthält Muskeln zur Temperaturregelung des Körpers, die etwa das Zittern bei Kälte verursachen. In dieser Hautschicht verlaufen aber auch kleinere Blutgefäße. In der sich darunter befindlichen Unterhaut (Subcutis) liegen größere Blutgefäße vor.

Erste Hilfe bei Rasierschnitten

Ist der Schnitt passiert, geht es darum, den Schaden zu begrenzen. Im ersten Schritt sollten Sie die Blutung stoppen. Spritzen Sie sich als erstes kaltes Wasser ins Gesicht. Dadurch ziehen sich die Blutgefäße zusammen und die Blute wird gestoppt. Gleichzeitig wird die Wunde gereinigt. Alternativ legen Sie einfach ein Stück Küchenpapier auf die offene Wunde.

Die beste Methode, um die Blutung zu stoppen: Ein Aftershave-Blutstillstift. Am besten hast du ihn beim Rasieren immer in Reichweite. Der Stift enthält Aluminiumsulfat. Dieses sorgt dafür, dass sich die Haut an der verletzten Stelle zusammenzieht.

Du hast keinen Blutstillstift zur Hand und suchst eine schnelle Lösung, um die Blutung zu stoppen? Zur Not können auch Hausmittel zum Einsatz kommen.

Direkt nach Auftreten der Schnittwunde kommt es zum ersten Wundschmerz. In vielen Fällen schmerzt die Verletzung aufgrund des Wundschocks jedoch verzögert, also nach der Erstversorgung. Oft handelt es sich dabei um einen brennenden Schmerz, der durch Reizung von Nerven ausgelöst wurde, nach erfolgreicher Behandlung aber schon bald wieder abklingt. Ein pochender Schmerz verweist auf möglicherweise verletzte Blutgefäße.

Der Wundschmerz sollte je nach Ausprägung und Tiefe der Verletzung schon nach wenigen Tagen nachlassen. Ist dies nicht der Fall oder entsteht zusätzlich eine Rötung oder Schwellung im Wundbereich, könnte es sich um eine Infektion handeln, die ärztlich versorgt werden muss.

Ist die Verletzung eher oberflächlicher Natur und wird sie sorgfältig behandelt, dauert es nur wenige Tage, bis die Schnittwunde verheilt ist. Schon nach kurzer Zeit setzt anstelle des Schmerzes ein Juckreiz ein - ein gutes Zeichen, dass die Hauterneuerung an der betroffenen Stelle im Gange ist.

Tiefere Schnittverletzungen, die einer ärztlichen Behandlung bedürfen, können natürlich mehr Zeit für den Heilungsprozess in Anspruch nehmen. Das Gleiche gilt, wenn sich die Wunde entzündet hat - in diesem Fall hängt es vom Entzündungsgrad und der Nachbehandlung ab.

Wie schnell die Wunde verheilt, hängt von ihrer Tiefe und Versorgung ab: Oberflächliche Schnittwunden heilen deutlich schneller als tiefe, klaffende Verletzungen, die genäht werden müssen. Auch eine gute Reinigung und Erstversorgung kann den Heilungsverlauf positiv beeinflussen, nachlässige Behandlung und Infektionen der Wunde verzögern ihn wiederum.

Mythen rund um Rasierschnitte

  • Myth 1: Es ist immer gut, gegen den Strich zu rasieren. Eine Rasur gegen den Strich resultiert in einem makellosen Ergebnis und kann für einige Körperzonen eine gute Idee sein.
  • Myth 2: Beim Rasieren kommt es immer zu Rasierschnitt. Das stimmt nicht. Es gibt mehrere Ursachen, die zu Rasierschnitt führen können, beispielsweise eine stumpfe Klinge, der Verzicht auf Rasiergel oder Schaum, oder die mangelnde Vorbereitung der Haut.
  • Myth 3: Klingen verursachen Rasierschnitt. Nicht wirklich. Aber wenn Du Dich mit einer Klinge schneidest, könntest Du zu viel Druck ausüben.

Die richtigen Hilfsmittel für eine sichere Rasur

Verwendest Du die richtigen Hilfsmittel? Finde einen Qualitäts-Rasierer. Die Verwendung des richtigen Rasierers ist entscheidend, um das Risiko, sich zu schneiden beim Rasieren zu verringern. Denk daran, dass Dein Rasierer die meiste Arbeit machen sollte, nicht Deine Hand.

Wenn der Rasierer mit mehr Rasierklingen im richtigem Abstand ausgerüstet ist, verteilt sich der Druck gleichmäßiger, sodass sich die Haut weniger aufwellt. Je weniger Wellen entstehen, desto glatter wird die Hautoberfläche.

Wir empfehlen immer die Verwendung von Rasierschaum oder -gel für zusätzlichen Schutz während der Rasur. Wasche Dein Gesicht vor der Rasur und befreie Deine Haut von eingeschlossenen oder eingewachsenen Haaren. Auch Dampf kann helfen, deshalb rasieren sich manche Männer gerne unter der Dusche. All das kann helfen, das Risiko, sich zu schneiden beim Rasieren zu verringen.

Tipps für das Rasieren ohne sich zu schneiden

Es kommt nicht nur darauf an, was Du zum Rasieren verwendest, sondern auch wie Du Dich rasierst. Wenn Du Dich in der Vergangenheit oft verletzt hast oder empfindliche Haut hast, solltest Du die Richtung Deines Haarwuchses überprüfen - sie kann sich an verschiedenen Stellen im Gesicht und am Hals ändern. Versuche, Dich mit sanften Strichen gegen die Haarwuchsrichtung zu rasieren. Du kannst auch versuchen, mit dem Strich zu rasieren, d.h. in der gleichen Richtung, in der Deine Haare im Gesicht wachsen.

Profi-Tipp: Spüle deine Klinge nach ein paar Zügen ab, aber klopfe deinen Rasierer nie auf den Rand des Waschbeckens oder wische ihn mit einem Handtuch ab.

Rasierschnitte behandeln

Fast jeder hat sich schon einmal mit dem Rasierer geschnitten. Zum Glück ist es nicht schwierig, Rasierschnitte zu behandeln. Als erstes solltest Du die Blutung des Rasierschnittes stoppen. Dafür nimmst Du etwas Mull oder ein sauberes Handtuch, das Du auf den Schnitt drückst. Um die Blutung durch Rasierschnitt zu stoppen, kannst Du auch einen blutstillenden Stift oder Alaunstein verwenden, dessen adstringierende Eigenschaften die Blutung durch beschleunigte Gerinnung stoppen.

Wenn Du die Blutung des Rasierschnitts gestoppt hast, braucht Deine Haut eine Beruhigung und einen Schutz vor Brennen. Achte darauf, dass es sich um ein Produkt ohne Alkohol oder speziell für sensible Haut handelt.

FAQ zu Rasierschnitten während der Rasur

Wie lange dauert es, bis Rasierschnitte heilen?

Das hängt von der Art der Wunde ab. Bei einem Kratzer hört der Schmerz nach 5-10 Minuten auf. Wenn es sich um eine tiefere Schnittverletzung handelt, kann diese mehrere Tage lang bluten, manchmal sogar bis zu einem Monat lang.

Beim Rasieren geschnitten - bleibt eine Narbe?

Nicht unbedingt. Im Allgemeinen sind Rasierschnitte klein und oberflächlich, sodass sie nach der Heilung kaum noch zu erkennen oder ganz verschwunden sind.

Können sich Rasierschnitte infizieren?

Ja, darum solltest Du Deinen Rasierer nicht mit einem anderen Menschen teilen.

Infektionsrisiko Rasur

Eine Rasur sorgt für glatte Haut - kann aber auch gefährliche Infektionen verursachen. Ob im Gesicht, an den Beinen oder im Intimbereich: Rasieren gehört für viele zur täglichen Pflege. Doch kleine Schnitte oder Hautreizungen können unbemerkt zu ernsthaften Infektionen führen. Welche Probleme dabei auftreten können und wie du Infektionen nach der Rasur verhindern kannst, erfährst du hier.

Eingewachsene Haare nach Rasur: Ursachen und Tipps zur Vorbeugung

Bei eingewachsenen Haaren handelt es sich um Haare, die nicht an der Oberfläche wachsen, sondern die unter der Haut einwachsen.

Ursachen von eingewachsenen Barthaaren: Eingewachsene Haare entstehen, wenn abgestorbene Hautschüppchen den Haarkanal verstopfen und das neu wachsende Haar nicht durch die Haut sprießen kann. "Dies kann beim Rasieren durch das abgeschnittene Haar noch leichter passieren, da das gekürzte Haar 'scharfkantiger' nachwächst", schildert Monika Matei, Haarentfernungsexpertin beim Waxing- und Sugaringprofi Senzera.

Das hilft bei eingewachsenen Haaren: Bei eingewachsenen Haaren gilt grundsätzlich: Vorsorge ist besser als Nachsorge. "Vorbeugen kann man zum Beispiel, indem man die Haut regelmäßig peelt. Ein Peeling trägt sanft abgestorbene Hautschüppchen ab, so können die Haare leichter aus der Haut wachsen", sagt Expertin Matei.

Herumdoktern und das Haar mit spitzen Gegenständen hervorholen, solltest du grundsätzlich vermeiden. Hierbei können Entzündungen entstehen und unschöne Narben zurückbleiben. Und: Ein guter Rasierer mit scharfen Klingen minimiert das Risiko von eingewachsenen Haaren.

Furunkel und Abszesse nach Rasur: So schützt du deine Haut

Ursachen von wunden Stellen in der Bartregion: "Eingewachsene Haare alleine sind noch nicht schlimm. Gelangen aber zusätzlich zum Haar Bakterien in die Haut, kann es hier schnell zu Furunkeln, Entzündungen mit Eiterpickelchen, oder gar großen Entzündungen mehrerer Haarwurzeln und zur Abszessbildung kommen. Spätestens jetzt sollte der Weg zum Arzt führen", rät Dr. med. Susanne Steinkraus.

Das hilft gegen Entzündungen: Sollte sich die Haut bereits entzündet haben, gehe so schnell wie möglich zum Arzt! Vermeide unbedingt, an der gereizten Stelle herumzufummeln. Das sorgt nur für eine Verschlimmerung der Entzündung. Damit es gar nicht erst so weit kommt, gelten die Vorbeuge-Tipps für eingewachsene Haare: Peele regelmäßig die rasierten Stellen, damit die Haare nicht einwachsen. Auch Aftershaves sind hilfreich, denn sie vermeiden, dass Bakterien in die Haut eindringen.

Pilzinfektionen nach der Rasur vermeiden: Tipps für gesunde Haut

Pilze gibt's nicht nur zwischen den Zehen. Sie können es sich an vielen Stellen am Körper gemütlich machen. Häufig werden sie erst spät entdeckt und ziehen so unschöne Folgen mit sich. Besonders ungünstig ist es, wenn du über die erkrankte Haut rasierst. Denn durch kleine Hautverletzungen kann der Pilz in den Körper eindringen.

Ursachen für Pilzinfektionen: Die Infektion erfolgt meist über Hautkontakt, wobei der Pilz erst einmal einen Weg durch die natürliche Hautflora finden muss - nach der Rasur geht das aber flott. Eine Bartflechte ist in ländlichen Gegenden häufiger, besonders nach Kontakt mit einem infizierten Tier. Dann reicht es schon, wenn du dich am Kinn kratzt. Die Erkrankung kann aber auch durch infizierte Rasierklingen, Bürsten oder Handtücher übertragen werden. Vor allem, wenn sie gemeinschaftlich benutzt werden (was du ohnehin nicht tun solltest).

Das hilft bei einer Pilzinfektion: Bei einer Infektion ist es wichtig, dass du dich trotz des Juckreizes nicht kratzt. Sonst verteilst du im schlimmsten Fall den Pilz. Bleibt die Infektion unbehandelt, werden sich bärtige Männer ärgern: Dann können nämlich permanent haarlose Narben entstehen.

Gefahr durch rostige Rasierer: So schützt du dich vor Tetanus

Wenn du an Tetanus denkst, fällt dir wahrscheinlich als Erstes ein rostiger Nagel im Fuß ein. Doch, ja, auch eine rostige Rasierklinge kann die tödliche bakterielle Infektion auslösen, wenn du dich damit schneidest. Wann es Zeit ist, die Rasierklinge zu wechseln, liest du hier.

So kann man Tetanus vorbeugen: Sofort weg mit alten Klingen, die schon Rost ansetzen! Nach jeder Rasur solltest du die Klingen gut mit heißem Wasser ausspülen und ab und an auch desinfizieren. Rasierer sind nämlich echte Bakterienherde. Und nicht vergessen: Eine Tetanus-Impfung sollte alle 10 Jahre aufgefrischt werden - so schützt du dich am besten.

Impetigo nach der Rasur: Symptome erkennen und schnell handeln

Bei Impetigo handelt es sich um eine oberflächliche Hautinfektion, die durch Streptokokken ausgelöst wird und nässende Blasen verursacht. Trocknet die Flüssigkeit, entstehen gelbe oder honigfarbene Krusten. Neben einem unangenehmen Jucken kann die Hautkrankheit sogar schmerzhaft sein. Und Impetigo ist vor allem eins: hochansteckend.

Das kannst du gegen Impetigo tun: Bei Impetigo solltest du schnell zum Arzt gehen und mit einer Antibiotikum-Behandlung beginnen. Dann heilt die Infektion in der Regel ohne Komplikationen und Narben ab. Auf gar keinen Fall solltest du dich rasieren, wenn du schon einen Entzündungsherd im Gesicht hast. "Durch die Rasur verteilt sich die Krankheit über das ganze Gesicht", warnt Dr. Thomas Meyer. Auch Kratzen deshalb tabu. Genau wie enger Körperkontakt mit anderen Menschen.

Intimrasur: So minimierst du das Risiko für Geschlechtskrankheiten

Ja, denn auch wenn sich die Entfernung der Intimbehaarung positiv auf die Hygiene auswirken kann, erhöht die Rasur der Intimbehaarung die Gefahr, dich mit Geschlechtskrankheiten anzustecken. "Jede kleine oder große Verletzung kann als Eintrittspforte für Krankheitserreger dienen", erklärt Dr. Susanne Steinkraus.

So beugst du Geschlechtskrankheiten vor: Eine saubere und sichere Rasur ist das A und O, um Geschlechtskrankheiten vorzubeugen. Pass bei der Rasur auf, damit keine kleinen Schnittverletzungen entstehen, durch die Krankheitserreger eindringen können. Dann ist laut Dr. Steinkraus auch nichts gegen die Intimrasur einzuwenden.

Das solltest du bei jeder Rasur beachten

Damit bei der Rasur nichts schiefgeht, solltest du einige Verhaltensregeln beachten. So kannst du kleinen Schnittwunden und eingewachsenen Haaren vorbeugen.

  • Frische Rasierklingen: Spätestens, wenn man ein Ziehen oder Reißen spürt, wird es höchste Zeit, die Klinge zu wechseln.
  • Lange Haare zuerst trimmen: Wenn du dich nicht regelmäßig rasierst, solltest du die langen Haare zunächst mit einem Trimmer entfernen.
  • Benutze Rasiergel oder -schaum: Beides macht das Haar weicher. Dank eines Gels oder Schaums gleiten die Klingen leichter über die Haut, sodass du dich nicht so leicht schneidest.
  • In Wuchsrichtung rasieren: Du solltest immer in Haarwuchsrichtung rasieren, niemals gegen den Strich. Das verhindert Hautreizungen.
  • Haut straffen: Man sollte beim Rasieren besonders darauf achten, die Haut bei jedem einzelnen Zug ein wenig zu straffen.
  • Trage eine Aftershave-Lotion auf: Am besten spült man die Haut nach dem Rasieren mit kaltem Wasser ab.

Was tun bei Narbenbildung nach Rasierschnitten?

Beim Rasieren geschnitten - Narbe - und nun? Im Allgemeinen sind Rasierschnitte klein und oberflächlich, sodass sie nach der Heilung kaum noch zu erkennen oder ganz verschwunden sind. Je nach dem, was es für eine Narbe ist und wo du dich geschnitten hast, kann es sein, dass sie in einigen Jahren von selbst verschwindet. Falls die Narbe quasi so ein silberner Strich auf der Haut ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie irgendwann einfach verblasst.

Es gibt aber spezielle Salben, die gegen Narben helfen sollen - einfach mal in der Apotheke fragen. Ich meine, dass Ringelblumensalbe helfen soll, bin mir aber nicht ganz sicher...

Zur Wundheilung Bepanthen oder sonstige Wundheilsalbe täglich. Zur Nachbehandlung vorhandener Narben Contractubex oder Mederma.

Ein häufiges Thema sind Narben, die sich Menschen aus vielerlei Gründen selbst, meist in ihrer Jugend durch Ritzen, Schneiden oder Brennen zugefügt haben. Diese dauerhaften Spuren möglicherweise langen zurückliegender Probleme führen im Alltag oft zu Diskriminierungen. Daher ist der Wunsch nach Abhilfe hier sehr verständlich.

Doch selbst nach einer erfolgreichen Therapie gegen die seelischen Qualen, die zu Selbstverletzungen führen könne, bleiben sichtbare Narben bestehen. Im Laufe der Zeit sind diese Spuren der Selbstverletzungen vielen Klienten sehr unangenehm. Scham und Unsicherheiten aber halten die meisten Menschen ab, sich für eine Narbenbehandlung an professionelle Stellen zu wenden.

Je nach Tiefe und Flächengröße von Narben nach Selbstverletzungen können unterschiedliche Methoden helfen, die sichtbaren Spuren auf der Haut unsichtbar zu machen. Bitte beachten Sie, dass die meisten dieser medizinischen Methoden entweder unter Vollnarkose oder unter örtlicher Betäubung angewandt werden.

Bei Narben nach Selbstverletzungen kommt eine Dermabrasion oder auch eine Serienexzision in Frage. Bei der Dermabrasion wird die oberste Hautschicht abgeschliffen. Dieses Verfahren kann mit weiteren medizinischen Methoden für ein besseres Hautbild kombiniert werden. Auch ist eine Narbentherapie anhand einer Serienexzision möglich. Dabei wird das vernarbte Areal herausgeschnitten. Dies kann auch schrittweise erfolgen. Ingesamt verspricht die Serienexzision sehr gute Ergebnisse.

Weitere Behandlungsmethoden:

  1. Die chirurgische Entfernung ist eine effektive und dauerhafte Lösung. Dabei wird das Knötchen unter lokaler Betäubung herausgeschnitten.
  2. Eine schonende Alternative ist die Behandlung mit einem Laser. Hierbei wird das Knötchen Schicht für Schicht abgetragen, ohne das umliegende Gewebe stark zu belasten.

Da Dermatofibrome keine gesundheitlichen Risiken bergen, ist ein Eingriff nicht immer notwendig. Zusätzlich können neue Knötchen entstehen, da es sich um eine Hautreaktion handelt, die wiederholt auftreten kann.

Doch nicht immer heißt es: „Selbst ist der Mann!“ Hast du dich beim Rasieren sehr tief geschnitten oder hört die Wunde nicht auf zu bluten, suche besser einen Arzt auf - der weiß, was zu tun ist, und deine Haut wird es dir danken.

Am besten ist es natürlich, es kommt gar nicht erst dazu, dass du dich beim Rasieren schneidest. Verwende stets hochwertigen Rasierschaum oder hochwertige Rasierseife, damit die Klingen deines Rasierers mühelos über die Haut gleiten kann. Wechsle die Rasierklingen regelmäßig aus, damit sie scharf und sauber sind. Du hast dich beim Versuch, lange Barthaare zu entfernen, beim Rasieren geschnitten?

Wenn das eigene Körperhaar stört, greifen viele Menschen zum Rasierer. Das ist zumindest kurzfristig effektiv, aber auch mit Risiken verbunden. Wer nicht vorsichtig ist, schneidet sich schnell.

Fazit: Mit einer gründlichen Rasur vermeidest du Hautirritationen. Nimm dir Zeit für deine Rasur und sei vorsichtig! An den Stellen, an denen die Haut verletzt wird, entsteht eine ideale Grundlage für Bakterien und Pilze. Wenn du jedoch auf eine gründliche Rasur und die richtige Pflege achtest, kannst du die unangenehmen Folgen und Risiken der Rasur deutlich verringern.

So gelingt die Intimrasur | Dr. Johannes Wimmer


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