Pflanzenhaarfarbe im Test: Natürliche Schönheit für Ihr Haar

Erste graue Strähnen zeigen sich im Haar oder die eigene Haarfarbe gefällt nicht mehr? Was tun? Mit Chemiefarben abdecken oder lieber zu Naturhaarfarben greifen? Bereits im alten Ägypten färbten sich Menschen ihre ergrauten Haare mit Henna oder Indigo. Der Trend zu einer nachhaltigeren und umweltbewussteren Lebensweise machte auch vor der Haarfärbung nicht halt. Und Gesundheitsaspekte rückten gezielt in den Fokus der Verbraucher.

Viele Drogeriemärkte bieten ein breites Spektrum an Haarfärbemitteln an, darunter auch pflanzliche. Stiftung Warentest hat 9 Pflanzenhaarfarben getestet, darunter auch solche, die man nur im Bioladen bekommt. Nur 4 von 9 getesteten erhielten das Qualitätsurteil "gut". Diese stellen wir Ihnen jetzt vor!

NATÜRLICH HAARE FÄRBEN mit khadi Pflanzenhaarfarbe - So geht's

Was sind Pflanzenhaarfarben?

Pflanzenhaarfarben bestehen aus fein vermahlenen Pflanzenteilen wie Henna, Indigo, Cassia, Amla oder Walnussschale. Die natürlichen Pigmente dieser Pflanzen verbinden sich mit der Keratinschicht des Haars und legen sich wie ein schützender Film darum - ganz ohne das Haar zu schädigen. Im Gegensatz zu chemischen Haarfarben wird das Haar nicht geöffnet oder gebleicht.

Insgesamt gibt es etwa 150 Pflanzenarten, die Farbstoffe enthalten. Die farbgebenden Bestandteile sitzen in Blüten, Blättern, Wurzeln, Schalen, Früchten, im Holz, in der Rinde, sind Harze oder Gummi. Allerdings eignen sich nicht alle Färberpflanzen zum Färben von Haaren. Zu den bekanntesten Pflanzenhaarfarben zählen Henna, Indigo und Cassia.

Henna wächst in Nord- und Ostafrika sowie in weiten Teilen Asiens. Das Hennapulver wird aus den getrockneten und zerriebenen Blättern des Hennastrauches gewonnen und zum Färben mit warmem Wasser angerührt. Nach sechs bis acht Stunden verbindet sich Henna dauerhaft mit dem Haar.

Die Heimat des Indigos liegt in Indien, in China und im tropischen Afrika. Die Blätter und Stängel des Indigostrauches liefern den Rohstoff für einen komplizierten Herstellungsprozess des Färbemittels.

Cassia wächst wie der Hennastrauch vorwiegend in den Tropen. Die fein gemahlenen Blätter der Pflanzen bilden die Grundlage für das Haarfärbemittelpulver. Aber weit mehr Pflanzen dienen als natürliche Haarfarbe. So gehören Walnussschalen, Kamille, Hibiskus, Weizen, Kurkuma, Salbei, Oregano, Kümmel, Kaffee, schwarzer Tee und weitere pflanzliche Grundstoffe dazu.

Je nach Beimischung anderer Naturfarben reicht das Henna-Farbspektrum von knalligem Rot, strahlendem Kastanienbraun, Maronenbraun über warme Schokoladetöne bis hin zu dunklen und schwarzblauen Farbnuancen. Mit Indigo lassen sich kühle Burgundertöne, beliebig dunkle Haarfarben bis hin zu Schwarz färben. Kamille, Weizen oder Kurkuma liefern Blond- und Goldtöne und Walnussschalen sorgen für Braunnuancen. Cassia, auch als Senna italica oder neutrales Henna bekannt, verleiht feinem Haar Fülle und Sprungkraft. Es pflegt das Haar und sorgt für einen hellgoldenen bis leicht gelblichen Farbton. Jede Anwendung hellt das Haar auf und verbessert die Struktur der Haare. Cassia bietet sich auch gut als Grundlage für andere Pflanzenhaarfarben an.

Pflanzenhaarfarbe unterstreicht die natürliche Haarfarbe. Das Haar einige Nuancen dunkler zu färben, stellt kein Problem dar, allerdings lassen sich braune Haare nicht blond färben oder schwarze Haare braun. Eine komplette Farbveränderung scheidet aus.

Pflanzliche Haarfarbe ergänzt das Haar um Farbpartikel. Das Aufhellen von Haaren funktioniert durch Entziehen von Farbpartikeln, dies gelingt ausschließlich mit chemischen Produkten. Blondierung erfolgt mit Wasserstoffperoxid, ein Vorgang, der Haare und Kopfhaut stark strapaziert. Mit Pflanzenhaarfarbe lässt sich nur ein natürlicher Aufhell-Effekt erzielen.

Grauhaarabdeckung mit pflanzlicher Haarfarbe ist gut möglich. Hellblonde Farbtöne lassen sich problemlos erzielen, bei dunkelblond hilft eine Zweifachfärbung und dunklere, intensive Farbtöne erfordern mehrmaliges Färben. Schwarzfärbung auf weißen, pigmentlosen Haaren könnte in Blautönen enden, daher empfiehlt es sich, dies anhand einer Probesträhne zuvor zu kontrollieren.

Graues Haar lässt sich trotzdem auch für dunklere Farbnuancen mit folgender Methode gut abdecken. Henna verbindet sich wesentlich stärker mit dem Haar als Indigo. Daher färbt der Naturfriseur die Haare zunächst mit Henna vor und bringt im zweiten Schritt den gewünschten Braunton ein. Die Indigo-Anteile haften dann besser am Haar.

Besteht gegen einen Inhaltsstoff des Haarfärbemittels eine Allergie, ist von Pflanzenhaarfarben abzuraten.

Pflanzenhaarfarben kontra chemische Haarfarben

Permanent-Färbemittel gibt es erst seit 1875. Die Oxidationshaarfarben erlauben jeden gewünschten Farbton. Beim Färbeprozess entstehen durch die Mischung von Farbentwickler und Farbkoppler unauflösliche Farbpigmente. Mit dieser Erfindung rückten die jahrhundertealten natürlichen Haarfärbemittel in den Hintergrund.

Allerdings verlangt dieser Färbevorgang einen hohen Gesundheitspreis. Zum einen stehen die verwendeten Chemikalien im Verdacht, krebserregend zu sein, zum anderen zerstören sie die Haarstruktur. Die Haarpracht verliert an Glanz, wird stumpf und brüchig. Insbesondere nach einer Chemotherapie freuen sich Erkrankte über das Nachwachsen der Haare. Allerdings zeigt der Blick in den Spiegel einen Grauschopf, mit dem sich Betroffene nicht gerne anfreunden. Und Chemie ins Haar kommt meist nicht mehr infrage. In diesem Fall verhelfen Naturfarben ohne synthetische Bestandteile zu einem neuen Lebensgefühl.

Im Vergleich zu den Chemiefarben punkten Naturhaarfarben mit ihrer natürlichen Pflegewirkung. Nach dem Färben glänzt das Haar und ist ganz ohne Silikone und Chemie weich und besitzt Volumen. Die pflanzliche Haarfarbe basiert auf der Ausgangsfarbe der Haare. Damit ist sie individuell und wirkt besonders natürlich. Naturhaarfarben zählen zu den sogenannten semipermanenten Haarfarben. Diese halten je nach Haarbeschaffenheit zwischen 15 und 24 Haarwäschen. Damit handelt es sich nicht um permanente Haarfarben, sondern um Tönungen.

Für viele Kunden erhebt sich die Frage: „Ist ein Wechsel von chemisch gefärbtem Haar zu Naturprodukten möglich?“ Die Antwort darauf lautet selbstverständlich ja, allerdings gilt es einiges dabei zu beachten. Befindet sich von der Haarpflege oder -wäsche noch Silikon im Haar, liefert das Färben mit pflanzlicher Haarfarbe nicht das gewünschte Resultat. Der Kunststoff umschließt das Haar, verleiht ihm dadurch zwar Volumen, bremst aber die Wirkung der Naturfarbe aus. Silikone stehen auf der Liste der Inhaltsstoffe und enden auf „-cone“ oder „-xane“. Je weiter hinten sie erscheinen, desto niedriger ist ihr Anteil. Wer umsteigen möchte, sollte daher im Vorfeld auf silikonhaltige Produkte verzichten.

Für Neukundinnen kann daher der erste Termin im Friseursalon, in einer kostenlosen Beratung enden, denn die Umstellung der Haarfärbemethode ist beratungsintensiv. Um Fehlfärbungen zu vermeiden, empfiehlt sich zu Beginn eventuell nur eine Probesträhne zu färben. Gerade beim Umstieg können zwei bis drei Nachbehandlungen erforderlich sein, da die Pflanzenfarbe anfangs möglicherweise nicht so gut hält.

Das Problem: Die künstlichen Permanent-Haarfarben enthalten unter anderem sogenannte aromatische Amine, die nur an ihren kryptischen INCI-Namen - wie p-Phenylendiamin (PPD) oder Toluene-2,5-Diamine Sulfate - zu erkennen sind. Einige dieser aromatischen Amine werden vom wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherheit der EU jedoch als starke oder sogar sehr starke Kontaktallergene eingestuft, was bedeutet, dass sie Rötungen, Schwellungen oder Juckreiz auslösen können.

Pflanzenhaarfarbe im Test: Ergebnisse von Stiftung Warentest

Wer eine neue Haarfarbe auf Basis natürlicher Stoffe möchte, kann zu pflanzlichen Haar­farben mit Henna, Indigo oder Walnuss greifen. Sechs Pflanzenpulver für hell­braune, karamell- bis nuss­braune Töne haben wir untersucht. Wir wollten wissen: Färben die Natur­produkte gleich­mäßig - und wie lange hält die Farbe? Können sie mit klassischen Oxidationshaarfarben mithalten? Werden die Haare angegriffen? Test­ergeb­nisse.

Die Stiftung Warentest hat sechs Naturhaarfarben in hell- bis mittelbraunen Tönen von Herstellern wie Logona, Khadi und Garnier untersucht. Die pflanzlichen Öko-Farben wurden im Friseurtest auf ihr Färbeergebnis hinsichtlich Farbgenauigkeit, Gleichmäßigkeit und Grauabdeckung untersucht. Auch der Zustand der Haare nach dem Färben sowie der Farberhalt wurden ebenso wie die Anwendung berücksichtigt. Zuletzt achteten die Prüfer auch auf kritische Inhaltsstoffe, die Nutzungsfreundlichkeit der Verpackung sowie die Deklaration und Werbeaussagen.

Erfreulicherweise schneiden vier von sechs untersuchten Naturhaarfarben im Test "gut" ab. Vorn liegen die Produkte Color Herbalia 100% Pflanzenhaarfarbe & Reichhaltige Pflegekur von Garnier und das Pflanzen Haarfarbe Pulver von Logona Naturkosmetik. Sie erhalten bei der Stiftung Warentest als Testsieger die Gesamtnote "gut (2,2)". Nur knapp dahinter folgen mit dem "test"-Qualitätsurteil "gut (2,3)" die Pflanzenhaarfarbe von Khadi Naturkosmetik und die 100% Pflanzenhaarfarbe von Sante Naturkosmetik.

In der Tabelle finden Sie die Bewertungen für sechs Naturhaarfarben, darunter Produkte von Garnier, Khadi, Logona und Sante. Die geprüften Pflanzenfarben kosten 4,00 bis 10,40 Euro. Kaufberatung und Tipps.

Das Färbeergebnis war überwiegend positiv, die Farben hielten lange: Auch nach 28 Wäschen hatten sie kaum an Intensität verloren. Unterschiede stellten wir etwa bei der Grauabdeckung und beim Haarzustand nach dem Färben fest. Manche Pflanzenfarben fallen mit kritischen Stoffen auf.

Die Testsieger im Überblick

Hier sind die Top-Produkte aus dem Test der Stiftung Warentest:

  1. Testsieger für den besten Haarzustand: Naturhaarfarbe von Garnier (Note "gut (2,2)")
  2. Testsieger mit dem besten Färbeergebnis: Pflanzenhaarfarbe von Logona Naturkosmetik (Note "gut (2,2)")
  3. Rang 2 mit dem besten Farberhalt: Naturhaarfarbe von Khadi Naturkosmetik (Note "gut (2,3)")
  4. Preis-Leistungs-Tipp auf Platz 2: Pflanzenhaarfarbe von Sante Naturkosmetik (Note "gut (2,3)")

Die Pflanzenhaarfarbe von Garnier schneidet im Test gut ab. Das Färbeergebnis überzeugt und auch der Haarzustand nach dem Färben wird mit "gut" bewertet. Zudem enthält die Haarfarbe nur wenige kritische Substanzen. Die Rezeptur ist vegan und enthält Henna, Indigo, Cassia sowie Kokosöl und ätherische Öle.

Ein weiteres gutes Ergebnis erzielte die Pflanzenhaarfarbe von Logona. Das Färbeergebnis war "gut", ebenso die Haltbarkeit der Farbe und der Zustand des Haares nach dem Färben. Die Naturkosmetikmarke Khadi bietet ebenfalls Pflanzenhaarfarben an.

Auch die Naturhaarfarbe von Sante schaffte es unter die Top 4 der besten Pflanzenhaarfarben.

ProduktBewertungBesonderheiten
Garnier Color HerbaliaGut (2,2)Bester Haarzustand
Logona Pflanzen HaarfarbeGut (2,2)Bestes Färbeergebnis
Khadi NaturkosmetikGut (2,3)Bester Farberhalt
Sante NaturkosmetikGut (2,3)Preis-Leistungs-Tipp

Achtung: Auch Naturhaarfarben können entgegen der Erwartung viele kritische Stoffe enthalten, die für Ihr Haar und die Kopfhaut schädlich sind. Stiftung Warentest wies in verschiedenen Produkten Arsen, Schwer­metalle und Rück­stände von Pflanzen­schutz­mitteln nach.

In der Naturhaarfarbe von Schwarzkopf konnten Rück­stände mehrerer Pestizide, darunter das laut EU-Kosmetik­ver­ordnung verbotene Mono­crotophos nachgewiesen werden - allerdings in sehr geringen Konzentrationen.

Für wen eignen sich pflanzliche Haarfarben?

Bevor du deine Haare mit einer pflanzlichen Farbe kolorierst, solltest du sicherstellen, dass deine Mähne auch dafür geeignet ist:

  • Dir reicht eine leichte Veränderung: Pflanzenhaarfarben können oft nicht mit der Intensität von konventionellen Haarfarben mithalten. Wer aber ein natürliches Ergebnis liebt, für den können sie die perfekte Alternative sein.
  • Du willst deine Haare nicht aufhellen: Das funktioniert mit pflanzlichen Farben ebenfalls nicht. Um deine Haare eine oder mehrere Nuancen aufzuhellen, müssen sie chemisch blondiert werden.
  • Du hast wenig graue Haare: Wie bereits im Test erwähnt, können Pflanzenfarben graue Haare nur bedingt abdecken. Hast du viele graue Haare oder gar Strähnen werden diese sich farblich absetzen. Dies kann wirken, als hättest du Strähnchen.
  • Du bist Allergiker*in: Auch in diesem Fall sind pflanzliche Haarfarben eine tolle Alternative, um deine Kopfhaut nicht zu strapazieren und allergische Reaktionen zu vermeiden. Ganz ausschließen kann man sie aber auch bei dieser Art der Coloration nicht.
  • Du bist schwanger: In diesem Fall solltest du auf Haarfarben mit Ammoniak verzichten.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Der Markt für Pflanzenhaarfarben wächst - doch nicht jedes Produkt hält, was es verspricht. Viele vermeintlich „natürliche“ Farben enthalten synthetische Zusatzstoffe oder wurden nicht streng kontrolliert. Umso wichtiger ist es, beim Kauf auf folgende Kriterien zu achten:

  • Inhaltsstoffe genau prüfen: Eine echte Pflanzenhaarfarbe enthält nur natürliche Bestandteile - meist gemahlene Pflanzenteile wie Henna, Indigo, Cassia, Amla, Bhringraj oder Jatropha.
  • Zertifizierungen beachten: Vertrauenswürdige Siegel garantieren, dass du ein geprüftes Naturprodukt erhältst (z.B. BDIH, NaTrue, Ecocert).
  • Dermatologisch getestet: Gerade bei empfindlicher Kopfhaut lohnt es sich, ein Produkt zu wählen, das dermatologisch getestet wurde und in unabhängigen Tests gut abschneidet.
  • Herkunft und Transparenz: Hochwertige Marken geben transparente Auskunft über Herkunft der Rohstoffe, Herstellung und umweltfreundliche Verpackung.
  • Achtung bei "Henna-Mischungen": Einige Produkte tragen den Namen „Henna“, enthalten aber zusätzlich metallische Salze oder chemische Farbverstärker - das kann das Haar schädigen oder zu unerwarteten Farbergebnissen führen.

Tipps zur Anwendung von Pflanzenhaarfarbe

Hier sind einige Tipps, die Sie bei der Anwendung von Pflanzenhaarfarbe beachten sollten:

  • Wie sollte ich meine Haare vor einer Färbung mit Pflanzenhaarfarbe vorbehandeln? Vor der Anwendung empfiehlt es sich, das Haar gründlich mit einem silikonfreien Shampoo zu waschen.
  • Was sollte ich nach der Färbung mit Pflanzenhaarfarbe beachten? Nach dem Färben sollte das Haar zunächst nur mit Wasser ausgespült werden. Auf Shampoo oder Conditioner verzichtet man idealerweise für die ersten 24-48 Stunden, damit sich die Farbpigmente optimal mit der Haarstruktur verbinden können. Ein mildes, sulfatfreies Shampoo unterstützt danach die Haltbarkeit der Farbe.
  • Kann ich mit Pflanzenhaarfarbe blond färben? Reines Aufhellen ist mit Pflanzenhaarfarbe nicht möglich, da sie das Haar nicht chemisch aufhellt. Sie eignet sich jedoch hervorragend, um Blondtöne zu veredeln, einen goldenen Glanz zu zaubern oder den Farbton leicht zu verändern.
  • Kann ich chemisch gefärbtes Haar mit Pflanzenhaarfarbe überfärben? Ja, das ist möglich. Allerdings können die Ergebnisse je nach Haarstruktur und Restpigmenten variieren. Bei stark geschädigtem oder sehr hellem Haar empfiehlt sich eine Strähnenprobe, um ungewollte Farbergebnisse auszuschließen.
  • Ist Pflanzenhaarfarbe für Allergiker:innen geeignet? Pflanzenhaarfarben enthalten keine synthetischen Farbstoffe oder Oxidationsmittel und sind daher in der Regel sehr gut verträglich. Dennoch können auch pflanzliche Inhaltsstoffe allergische Reaktionen auslösen. Ein Allergietest in der Armbeuge vor der ersten Anwendung wird daher empfohlen.
  • Wie oft darf ich Pflanzenhaarfarbe anwenden? Da sie das Haar nicht schädigt, kann Pflanzenhaarfarbe im Prinzip so oft angewendet werden, wie gewünscht. Viele Anwender:innen frischen den Farbton alle 3-4 Wochen auf.
  • Kann ich Pflanzenhaarfarbe in der Schwangerschaft benutzen? Ja, Pflanzenhaarfarben gelten als unbedenklich in der Schwangerschaft, da sie frei von Ammoniak, Peroxiden und anderen aggressiven Chemikalien sind. Dennoch empfiehlt es sich, Produkte mit möglichst wenigen Zusatzstoffen zu wählen und auf die individuelle Verträglichkeit zu achten.
  • Wie lange hält Pflanzenhaarfarbe im Haar? Die Haltbarkeit liegt in der Regel bei 4-6 Wochen.
  • Wie bekomme ich Pflanzenhaarfarbe wieder raus? Ein vollständiges Entfernen ist schwierig, da Pflanzenhaarfarben sich an der Haaroberfläche festsetzen. Mit der Zeit wäscht sich die Farbe von selbst heraus.

Wer seine Haare möglichst schonend färben will, der sollte zu pflanzlichen Färbemitteln greifen. Die Stiftung Warentest hat auch Oxidations­haar­farben geprüft. Viele solche Haarfarben im Test schnitten insgesamt gut ab, darunter eine besonders güns­tige für knapp 3 Euro pro Packung. Auch Intensivtönungen arbeiten mit Oxidations­mitteln, waschen sich im Laufe der Zeit aber wieder aus.

Tipp: Haarewaschen strapaziert gefärbtes Haar. Verwenden Sie mild reinigendes Kindershampoo. Denn für spezielle Farbschutzshampoos im Test hieß es über­wiegend mangelhaft.

tags: #pflanzliche #haarfarbe #test

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