Allein schon das Wort Shaggy Bob klingt cool, oder? Liest man den Begriff „shaggy“ in einem Frisurennamen, dann ist der Look alles andere als langweilig. Shaggy ist immer eine wilde, rockige Variante. Genauso verhält es sich hier beim Shaggy Bob. Die Kombination aus beidem - Bob und Shag - kann also nur rockig und cool aussehen!
Beim Shaggy Bob treffen zwei Klassiker aufeinander: der Shag und der Bob. Der lässig durchgestufte Shag Cut ist ein Relikt aus den Siebziger und Achtziger Jahren, ziert inzwischen aber wieder die Häupter diverser Promis. Er ist leicht zu stylen und für fast jeden Haartyp geeignet. Und auch der Bob ist längst ein echter Klassiker und Dauerbrenner. Bringt man die beiden Frisuren zusammen, entsteht der Shaggy Bob - eine zottelig geschnittene Bob-Frisur, die wilder ist als der klassische kurze Bob. Wörtlich übersetzt heißt „shaggy“ zottelig, struppig oder durchgewirbelt - und beschreibt damit die Frisur schon gut.
Der Shag Cut zeichnet sich dadurch aus, dass das Haar komplett durchgestuft ist. Dabei sind die Stufen fransig und ungleichmäßig geschnitten. Der traditionelle Shag Cut kommt mit einem überlangen Pony daher, der mittig gescheitelt und durch Curtain Bangs eingerahmt wird. Neuen Versionen der Frisur können jedoch auch mit kürzerem Pony getragen werden. Die Haarlänge kann variieren. Es gibt die kürzere Variante, den sogenannten Shaggy Bob, aber auch lange Shag Cuts, die über Schulterlänge hinausgehen. Hier gibt es keine Grenzen, das einzige Muss ist das kräftige Durchstufen der Haare.
Die Länge spielt keine vorrangige Rolle. Das Haar kann kürzer oder länger sein. Fragt man allerdings einen Friseur, dann endet ein Bob - egal welcher - maximal in der Schlüsselbeinregion. Aber so eng nehmen wir es hier nicht - schließlich gibt es ja noch den Long-Bob, bei dem die Haarlänge auch Auslegungssache ist.
Was den Look prägt, ist die Kombination aus Fransen und Stufen. Allerdings wird das Haar nicht extrem gestuft, sondern nur leicht. So gelangt der wilde, leicht verruchte Touch in den Look.
Einen Look wie diesen kann jede Frau tragen. Allerdings sollten Frauen mit rundem Gesicht eher eine längere Variante wählen. Das Haar sollte schon mindestens Bob-Länge haben, um richtig gut auszuschauen. Ansonsten wäre es kein Shaggy Bob! Allzu lang sollte das Haar aber auch nicht sein.
Der Shag Cut passt sich am besten an ovale und herzförmige Gesichtsformen an. Schmale Gesichter können durch die Frisur oft noch schmaler und runde Gesichtsformen üppiger wirken. Letztere sollten den Shag Cut am besten länger als schulterlang tragen. Das streckt optisch das Gesicht.
Im Gegensatz zu vielen anderen Kurzhaarschnitten schmeichelt der Shaggy Bob so gut wie jeder Gesichtsform - egal, ob rund, eckig oder oval. Frauen mit einem etwas breiteren Gesicht sollten darauf achten, dass das Haar über das Kinn reicht. Frauen mit schmaleren Gesichtern können den Shaggy Bob mittellang oder auch kurz tragen.
Wie bei allen Shaggy-Hair Varianten hat man mit welligen Haaren den Jackpot gezogen. Stress mit dem Styling vorm Spiegel? Den gibt es hier nicht. Welliges Haar trocknet am besten an der Luft. Glattes Haar freut sich über volumengebende Produkte wie ein Beach Spray. Übrigens wurden die Salzsprays mittlerweile durch Produkte mit pflegenden Inhaltsstoffen ersetzt. Denn Salzspray hat nicht nur den Effekt des griffigen Gefühls - es trocknet Haare und Kopfhaut auch schnell aus. Deshalb lohnt sich bei Haarprodukten immer ein Blick auf die Inhaltsstoffe. Um Ansatz und Stand in glattes Haar zu bekommen, föhnt man es am besten mit dem Diffusor. Und Wellen lassen sich auch per Lockenstab ins glatte Haar stylen.
Hinsichtlich der Haarstruktur gibt es allerdings ein No-Go: Bei krausem - also stark texturiertem Haar - wird es schwierig, einen Shaggy Bob zu kreieren. Für naturkrauses Haar ist der Shaggy Bob nicht sonderlich geeignet, weil der lässige Look, der so typisch für den Shaggy Bob ist, dabei nicht zur Geltung kommt. Außerdem ist krauses Haar unheimlich empfindlich.
Am leichtesten lässt sich der Look mit welligen Haaren stylen. Dies ist auch bei glatten oder lockigen Haaren möglich, kann aber ein bisschen mehr Aufwand bedeuten. Wer besonders dickes Haar hat, sollte die Mähne für den Shag Cut ordentlich ausdünnen lassen. Dünnes, feines Haar kann von der extremen Durchstufung profitieren, weil es mehr Fülle erhält. Dafür sollte es aber nicht zu lang sein, sondern eher einen maximal schulterlangen Schnitt erhalten.
Hier eine kleine Übersicht, worauf Sie - je nach Haartyp - noch achten sollten:
Je nach Länge und Styling gibt es verschiedene Varianten des Shaggy Bob:
Der Shaggy Bob mit Pony ist passend für fast jeden Haartyp. Solange die Haare durch diesen Schnitt genug Textur bekommen, ist alles fein. Da auch der Pony bei einem Shaggy Bob fransig geschnitten ist, muss er wie das gesamte Haar in Form gebracht werden. Aber keine Sorge, ein paar Sprühstöße Texturspray reichen völlig aus.
Der Shag Cut will vor allem eines sein: lässig. Daher sollte man ihn nicht mit einem aufwändigen Styling bearbeiten. Die Frisur sollte undone (engl. für ungemacht) wirken. Das bekommt man am besten hin, wenn die Haare nach dem Waschen einfach an der Luft trocknen. Falls es mal schnell gehen soll, können Sie die Haare auch über Kopf föhnen.
Gestylt wird der Shag mit strukturgebenden Sprays, Beach Spray oder Textur Spray. Bei feinen Haaren sollten Produkte verwendet werden, die Stand in den Ansatz bringen.
Hier noch ein paar Styling-Tipps:
Alle Frisuren, die fransig geschnitten werden, brauchen eine Spitzenpflege. Wobei wir hier wirklich speziell auch die Spitzen, also die Haarenden, meinen. Denn durch den stumpfen, fransigen Cut tendieren sie leicht zu Spliss. Außerdem sollte man alle 5-6 Wochen das Haar beim Friseur nachschneiden lassen. Ist der Look rausgewachsen, dann sieht er nicht mehr cool aus.
Der Shag Cut ist relativ anspruchslos. Das Haar freut sich - wie bei jeder anderen Frisur - hin und wieder über eine Haarkur und/oder einen Conditioner. Wenn Ihr Haar leicht zu Spliss neigt, sollten Sie regelmäßig ein Spitzenfluid oder -öl verwenden, damit die Haarenden lange schön bleiben. Splissige Enden fallen beim Shag Cut schneller auf als bei anderen Frisuren, da sich die Haar-Enden durch die vielen Stufen durch das gesamte Haar ziehen.
Einige richtig gute Friseure haben übrigens spezielle Schnitttechniken kreiert, bei denen der Schnitt mitwächst.
Hier sind noch ein paar Tipps zur Pflege:
Dieser Schnitt wird groß im neuen Haarjahr: der Swag! Die Neuauflage der legendären Shag-Frisur begeistert mit üppiger Ponypartie und fedrigen Wellen. Der hippe Hairstyle ist aktueller Liebling der Stars und der Streetstyle-Szene. Vergessen Sie Lob, Wob, Clavi & Co.: Get the Swag!
Als ein Update der klassischen Shag-Frisur (stark durchgestufter Fransenschnitt mit kürzerem Deckhaar), schwingt der Swingy Shag nach seinen eigenen Regeln. Voluminöser, lockiger, entspannter: Der Trendschnitt weiß was Coolness bedeutet - Swag eben. Wichtigstes Merkmal auch hier: Stufen! Außerdem nicht wegzudenken: langer Pony und softe Wellen.
Halten Sie sich fest: Den Swag kann wirklich jeder tragen! Einfach je nach Gesichtsform die Längen der Stirnfransen anpassen und einen persönlichen Wow-Look kreieren. Selbst runde Köpfe (siehe Michelle Williams), denen ein üppiger Pony meist nicht sehr schmeichelt, profitieren vom Swingy Shag. Hier einfach die Ponypartie schräg zur Seite stylen oder wie einen Vorhang in der Mitte teilen und nach links und rechts auslaufen lassen (siehe Foto).
Für die fransige Struktur werden die Stufen mit einem Messer oder einer Effilierschere (Coiffeur-Schere die beidseitig gezahnt ist) kreiert. Für das beste Ergebnis wird das Haar im trockenen Zustand geschnitten. Eine genaue Abgrenzung der vielen Abstufungen ist nicht erwünscht, sie gehen stattdessen soft ineinander über.
Ja, das Frisieren funktioniert genauso easy, wie es aussieht! Aufstehen, zurechtzupfen, fertig! Und genau das ist es, was den It-Haircut so unwiderstehlich macht. Der wavy Stufenschnitt mit Stirnfransen weckt in uns ein Gefühl von Unabhängigkeit und Freiheit - fern ab von all den Zwängen.
So geht’s: Etwas Salzspray ins handtuchtrockene Haar geben und kopfüber trocken föhnen. Die Föhnluft dabei nicht zu heiß einstellen, so bekommen Sie mehr Textur in die Mähne.
| Frisur | Merkmale | Geeignet für |
|---|---|---|
| Shaggy Bob | Gestufter Bob, fransige Spitzen, lässiger Look | Fast jede Gesichtsform, besonders welliges Haar |
| Swag | Update des Shag, üppiger Pony, softe Wellen | Jede Gesichtsform, anpassbare Pony-Länge |
tags: #shaggy #frisuren #kurz #anleitung
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