Petersilie gegen Haarausfall: Wirkung und Anwendung

Viele Menschen kennen das Problem: Im Alter wird das Haar schütter, und manchmal fallen die Haare sogar büschelweise aus. Was steckt hinter dem Haarverlust? Sind es Hormone, Krankheiten oder Stress? Dieser Artikel untersucht, was man gegen Haarausfall tun kann und wie Petersilie dabei helfen kann.

Petersilie ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, die das Haarwachstum fördern können.

Symptome von Haarausfall

  • Mehr als nur ein Haar auf dem Kopfkissen am Morgen.
  • Viele Haare in Kamm oder Bürste nach dem Kämmen.
  • Büschelweiser Ausfall der Haare.
  • Entzündungen oder Pilzbefall der Kopfhaut.
  • Besonders viele ausfallende Haare nach der Haarwäsche.

Nun gilt es, der Sache auf den Grund zu gehen.

Arten von Haarausfall

Zu den häufigsten Arten von Haarausfall gehören:

  • Erbblich bedingter Haarausfall
  • Diffuser Haarausfall
  • Kreisrunder Haarausfall
  • Haarausfall nach einer Krebstherapie
  • Haarausfall durch Krankheiten
  • Vernarbender Haarausfall

Ursachen von Haarausfall

Bei Frauen

Haarausfall bei Frauen kann hormonell bedingt sein, aber auch durch Stress verursacht werden. Doch auch bei Frauen ist die Ursache für Haarausfall nicht selten auf eine erbliche Komponente zurückzuführen. Rund 20 bis 30 Prozent der Frauen leiden unter diesem Phänomen. Vor allem im Alter sind Frauen davon betroffen.

Der androgenetische Alopezie genannte Haarverlust ist der Veranlagung geschuldet und betrifft rund 40 Prozent aller Frauen. Verantwortlich dafür ist der körpereigene Botenstoff Dihydrotestosteron (DHT), ein Stoffwechselprodukt von Testosteron, auf das die Haarwurzeln der betroffenen Frauen extrem empfindlich reagieren. Der Stoff wird bei jungen Frauen vom Hormon Östrogen erfolgreich geblockt.

Hormonell bedingter Haarausfall kann auch bei Einnahme oder Absetzen der Anti-Baby-Pille auftreten. Zudem ist falsche Ernährung oftmals ebenso ein Auslöser von Haarausfall wie Drogen-, Alkohol- oder Nikotinmissbrauch.

Plötzlich büschelweise HAARAUSFALL! Arzt erklärt Grund für Haarverlust (kein Vitaminmangel!)

Haarausfall und Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft machen Frauen eine hormonelle Umstellung durch. Zunächst wird mehr Östrogen produziert, weshalb auch das Haar oft voller und glänzender wirkt. Allerdings kann es auch während der Schwangerschaft in Ausnahmen zum Ausfall der Haare kommen. Dermatologe und Haarspezialist PD Dr. med. Gerhard Lutz erklärt: „Während der Schwangerschaft haben viele Frauen immer ein sehr volles Haar, allerdings gibt es Ausnahmen. Wenn sich während dieser Zeit bei der Schwangeren ein Eisenmangel einstellt, dann führt das allerdings zum gegenteiligen Effekt."

Normalerweise erleben Frauen in der Schwangerschaft einen wahren Östrogenboom mit Werten von beispielsweise 6000 Pikogramm pro Milliliter (pg/ml) im Blut, während der Wert normalerweise in der Zyklusmitte ohne Eisprung bei 100 bis 200 liegt.“

„Diese hohen Spiegel scheinen das Haar in der Wachstumsphase zu halten. Fällt der Spiegel nach der Schwangerschaft wieder ab, treten viele Haare von der Wachstumsphase in die Ruhephase über und es kommt vorübergehend zu einem vermehrten Ausfall. Dieser postpartale Haarausfall tritt normalerweise drei bis vier Monate nach Beendigung der Schwangerschaft auf und kann erfahrungsgemäß zwei bis drei Monate andauern. In der Regel normalisiert sich das Ganze im weiteren Verlauf und neun bis zwölf Monate nach der Schwangerschaft haben die meisten Frauen wieder ihr ursprüngliches Haarvolumen erreicht. Dabei hilft auch die Anti-Baby-Pille nicht, denn das Ethinylestradiol in der Pille ist verschieden von dem natürlichen Östrogen Estradiol.

Bei Männern

Die Ursachen sind sehr unterschiedlich. „Anlagebedingter Haarausfall ist genetisch bedingt, und deshalb kann man ihn langfristig gesehen nicht stoppen, sondern nur verzögern. Sofern eine genetische Disposition beziehungsweise Veranlagung besteht beginnt die Ausprägung mit zunehmender Hormonproduktion. Dabei spielen die männlichen Hormone eine wesentliche Rolle. Ein wesentlicher Faktor ist hier das Dihydrotestosteron, ein Stoffwechselprodukt des Testosterons. Sofern eine erbliche Veranlagung besteht, führt dieses Stoffwechselprodukt wahrscheinlich über eine Störung der Energieversorgung zu einer zunehmenden Degeneration des Haarfollikels. Das führt dazu, dass aus einem kräftigen Haar mit der Zeit ein Flaumhaar wird, bis letztlich auch dieses verschwindet und keine Haarfollikel mehr existieren, die ein Haar produzieren könnten. Was das männliche Geschlecht betrifft hatte ich schon Jungen mit elf, zwölf Jahren in der Sprechstunde, die bereits die ersten Anzeichen des anlagebedingten Haarausfall aufwiesen“, so Dermatologe Dr.

Erblich bedingter Haarausfall lässt sich oft voraussehen, indem man seine Eltern, Großeltern und Urgroßeltern betrachtet. Gab es unter ihnen bereits Vertreter mit Glatze oder deutlichen Geheimratsecken, so ist das ein Hinweis darauf, dass man im Alter mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben könnte. Letztlich hängt eine sichere Diagnose auch immer von den eigenen Genen ab.

Veranlagungsbedingte androgenetische Alopezie ist die häufigste Form des Haarausfalls bei Männern. Letztlich ist das darauf zurückzuführen, dass die Haarwurzeln der Betroffenen eine ausgesprochene Empfindlichkeit gegenüber männlichen Sexualhormonen aufweisen. Dies führt wiederum zur Schädigung der Haarfollikel, die dafür sorgen, dass die Haare in der Kopfhaut verankert werden.

Bei Männern treten kahle Stellen meist oberhalb der Stirn oder in der Kopfmitte auf, wo sie das Zentrum des sogenannten Haarkranzes bilden.

Um den Haarausfall eindeutig zu klassifizieren, haben die Ärzte James Hamilton und O'Tar Norwood ein Schema entwickelt, anhand dessen man die androgenetische Alopezie sieben verschiedenen Stufen zuordnet.

Hamilton-Norwood-Skala für männlichen Haarausfall

James Hamilton entwickelte das Schema 1951. Norwood konnte es 1975 ausbauen und modifizieren. Bis zum heutigen Tage ist es folgendermaßen in Verwendung:

Typ Beschreibung
I Kein oder sehr geringes Rückweichen des frontalen Haaransatzes
II Haarausfall frontal und temporal, Ausbildung von dreieckigen Regionen ohne Behaarung an den Schläfen (Geheimratsecken), geht nicht über eine zwei Zentimeter vor den äußeren Gehörgängen gedachten Verbindungslinie hinaus.
III Geheimratsecken reichen nach posterior (Richtung Hinterkopf) über die vor den Gehörgängen gedachte Verbindungslinie hinaus; Mindestniveau für „Kahlheit“. Haarverlust vor allem im Scheitelbereich, frontaler Haarverlust meist in Stadium I oder II, überschreitet Stadium III nicht.
IV Weiterer Haarverlust im Scheitelbereich, frontaler Haarverlust überschreitet Stadium III, Zonen werden durch ein deutliches Haarband voneinander getrennt.
V Zonen des ausgeprägten Haarverlustes frontal und auf dem Scheitel werden nur noch durch eine schmale Zone der Behaarung voneinander getrennt, das Haar an Schläfe und Hinterkopf nimmt „Hufeisenform“ an (auch Typ VI und VII).
VI Gebiete des Haarverlustes in Stirn- und Scheitelregion sind ineinander übergegangen, laterale (zu den Seiten strebende) Ausbreitung der haarlosen Areale.
VII Vom ursprünglichen Haarwuchs verbleibt nur ein schmales Band, welches sich von den Ohren um den Hinterkopf herum zieht.

Die Hamilton-Norwood-Skala zur Klassifizierung des männlichen Haarausfalls.

Aber auch andere Faktoren können zum Verlust der Haarpracht führen. Bei manchen Krankheiten tritt kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) auf. Meist ist in so einem Fall das Immunsystem angegriffen, sodass es die Entzündung der Haarfollikel nicht verhindern kann. Die kreisrunden Stellen sind schnell und leicht erkennbar und treten nicht nur an der Kopfbehaarung auf, sondern auch an anderen Teilen des Körpers. Es handelt sich dabei allerdings in den meisten Fällen nicht um ein bleibendes Problem.

Behandlung von Haarausfall

Klassisch ist die Behandlung der Erkrankung mit Kortison. Allerdings gibt es immer auch negative Begleiterscheinungen. So hilft die Behandlung meist nur so lange wie sie andauert. Lässt man Cremes oder Spritzen weg, beginnt auch der Haarausfall wieder. Es handelt sich also um eine Therapie, die nur temporär bei einem Problem erfolgen sollte, das mit einer akuten Erkrankung zusammenhängt.

Zudem hat Kortison Nebenwirkungen, mit denen nicht zu spaßen ist. So kann es beispielsweise Allergien auslösen, wenn man es auf die Haut aufträgt. Zudem führt eine innerliche Anwendung nicht selten zu Übergewicht oder einer Schwächung des Immunsystems.

Ein weiterer Ansatz beim kreisrundem Haarausfall ist die Topische Immuntherapie, bei der ein Wirkstoff namens Diphencypron auf die Haut aufgetragen wird, der eine allergische Kontaktdermatitis auslöst. Diese Art der Immuntherapie soll bewirken, dass eine Autoimmunreaktion bei kreisrundem Haarausfall ausbleibt. Genauer gesagt sollen die Immunzellen auf diese Art in die Irre geführt werden. Doch auch diese Behandlung kann Nebenwirkungen hervorrufen.

Bei der Psoralen plus UV-A-Therapie (auch Photochemotherapie), kurz PUVA, werden die kahlen Stellen mit langwelligem UV-Licht bestrahlt. Gleichzeitig behandelt man diese Zonen mit dem phototoxischen Stoff Psoralen.

Auch die Behandlung mittels Medikamenten ist bei manchen Patienten die Ursache von Haarausfall. So sind vor allem Krebsmedikamente, Lipidsenker oder Mittel gegen Schilddrüsenüberfunktion Auslöser für den übermäßigen Verlust des Haupthaars.

Wird der Haarausfall beispielsweise durch Eisenmangel oder eine andere Erkrankung verursacht, so sollte man mit dem behandelnden Arzt über eine Ernährungsumstellung reden.

Bei erblich bedingtem Haarausfall ist eine Eigenhaarverpflanzung oft das Mittel der Wahl. Dafür wird am Hinterkopf Gewebe mit Haarfollikeln, die resistent gegen Immunzellen sind, entnommen und an den kahlen Stellen eingepflanzt. Diese Behandlung ist weder für Frauen geeignet, deren Haar einfach nur ausdünnt, noch für Menschen, die unter kreisrundem Harausfall leiden. Wie gesehen wachsen die Haare dort in vielen Fällen nach einiger Zeit nach.

Zudem darf man nicht davon ausgehen, dass mit einer Transplantation alle Probleme für einen längeren Zeitraum beseitigt sind.

Dermatologe Dr. Gerhard Lutz erklärt: „Ein Irrglaube ist, dass durch eine alleinige Transplantation das Problem des erblichen Haarausfalls behoben werden kann. Natürlich kann ich vom Hinterkopf Haare entnehmen und auf die kahlen Stellen verpflanzen. Wenn ich aber nicht begleitend therapiere, kann mit der Zeit der sogenannte Inseleffekt auftreten, weil die transplantierten Haare immer weiter wachsen, der Rest aber nicht. Denn die Haare in der Umgebung der Transplantate besitzen ja weiterhin die erbliche Veranlagung. Wichtig ist daher, dass ich immer im Zusammenhang mit einer Transplantation langfristig eine äußerliche Therapie und/oder innerliche Begleittherapie durchführe, um den restlichen Haarausfall zu bremsen.

Heutzutage greift man oft auf die FUE-Methode (Follicular Unit Extraction auch Follikel Transfer) zurück, wenn eine Transplantation zur Debatte steht . Aus einem sogenannten „Spenderbereich“, also einer Stelle, an der der Haarwuchs des Patienten als normal und gesund zu bezeichnen ist, werden ein bis drei Haare mittels Hohlnadeln entnommen und an den kahlen Stellen eingepflanzt.

Alternativ dazu existiert die FUT-Technik (Follicular Unit Transplantation), bei der ein Hautstreifen einer nicht von Haarausfall betroffenen Zone der Kopfhaut entnommen wird. Bis zu 3000 Follikeleinheiten können auf diese Weise gewonnen und verpflanzt werden. Die FUE-Methode ist in der Regel aufwendiger und teurer als die FUT-Technik. Allerdings behält man nach einer FUT-Behandlung eine Narbe zurück, da die Verpflanzungsstelle genäht werden muss.

Vorbeugung von Haarausfall

Dermatologe und Haarspezialist Dr. Gerhard Lutz macht allen Anhängern präventiver Praktiken wenig Mut: „Eine wirkliche Prophylaxe gibt es nicht. Es sei denn, ich leide ernährungsbedingt unter nachgewiesenen und wiederkehrenden Mangelzuständen - wie zum Beispiel einen Eisen- oder Zinkmangel.

Jetzt denkt möglicherweise die Mehrheit an die Vorzüge gesunder Ernährung und hofft, das Problem durch eine Ernährungsumstellung in den Griff zu bekommen. Doch weit gefehlt. Lutz: „Eine natürliche, ausreichende Versorgung mit Eisen ist nicht einfach und ein häufiges Problem. Junge Leute essen oft gar kein oder nur wenig Fleisch, und wenn, dann eher helles Fleisch. Dunkles Fleisch oder Innereien mag doch keiner mehr, wenn man mal ehrlich ist. Aber gerade diese haben einen höheren Eisengehalt. Wenn ich bei einem eklatanten Mangel den Eisenspeicher auffüllen will, müsste ich, anstatt einer Eisentablette zu 100 mg, z.B.

Daher sei eine entsprechende Nahrungsergänzung das Mittel der Wahl. Denn eine wirksame und dauerhafte Ernährungsumstellung zur Erlangung einer guten Versorgung, bzw. eines ausreichend hohen Eisenspeichers, klappt in der Regel nicht.

„Auch sollten entsprechende Präparate nur auf Anraten des Arztes unter Anleitung eingenommen werden. Dabei ist es wichtig, zur Feststellung einer ausreichenden Versorgung nicht das Eisen im Blut, sondern den Eisenspeicher, das Ferritin, zu bestimmen.

Nicht vernarbenden Haarausfällen - anlagebedingt, hormonell oder eher diffus - ist noch schwieriger beizukommen.

Lutz: „Vielen Menschen - zum überwiegenden Teil Frauen - fallen unerklärlicherweise plötzlich vermehrt Haare aus. Zunächst ist daher Ursachenforschung zu betreiben. Vielleicht ist der Eisenspeicher im Keller.

Petersilie als Hausmittel gegen Haarausfall

Haarausfall beginnt oft schleichend: Die Haare wirken dünner, fallen vermehrt aus oder wachsen langsamer nach. Omas Hausmittel gegen Haarausfall und natürliche Alternativen werden oft als sanfte Möglichkeit zu chemischen Produkten empfohlen. Tatsächlich können einige Mittel positive Effekte auf die Kopfhaut und die Haarwurzeln haben.

Petersilie ist nicht nur ein tolles Gewürzkraut, sondern auch sehr gesund. Sie enthält eine ausnehmend hohe Anzahl an Spurenelementen und Vitalstoffen. Das Chlorophyll wirkt blutreinigend und Kalzium, Magnesium, Schwefel, Mangan, Phosphor und Eisen können als natürliche Mineralstoffe vom Körper wunderbar aufgenommen werden.

Anwendung von Petersilie gegen Haarausfall:

  1. Wasche eine Handvoll Petersilie.
  2. Fülle sie, gemeinsam mit 100 ml Wasser, in einen Topf.
  3. Lass das Wasser einmal aufkochen.
  4. Danach soll der Topf auskühlen.
  5. Fülle die gekochte Petersilie in ein Gefäß.
  6. Füge den Zitronensaft hinzu und püriere es bis eine zähe Konsistenz entsteht.
  7. Trage die Paste auf gewaschenen und sauberen Haaren sowie Kopfhaut auf.
  8. Lass es mindestens eine Stunde einwirken.

Diese Haarpackung gleicht die Talgdrüsen aus, um Kopfhautprobleme zu heilen und das Haar zu reinigen.

Petersilie ist reich an Eisen und Vitaminen, die das Haarwachstum fördern können.

Weitere natürliche Mittel gegen Haarausfall

Viele Betroffene setzen auf natürliche Mittel, um Haarverlust zu stoppen und das Haarwachstum zu fördern. Die Natur hält viel für uns bereit - verschiedene Pflanzen und Kräuter können die Kopfhaut sanft revitalisieren. Pflanzliche Öle und Essige pflegen nicht nur das Haar, sondern wirken direkt an der Wurzel.

  • Rosmarinöl oder Rosmarinwasser: Bei regelmäßiger Anwendung eine richtige Geheimwaffe für Dein Haarwachstum.
  • Bier: Bier mit hohem Hopfengehalt als Haarspülung ca. 30 Minuten einwirken lassen, dann ausspülen.
  • Zwiebeln: Reich an Schwefel, was Deine Haare für starkes Wachstum benötigen. Liefert Mineralien und wirkt mild reinigend.
  • Koffeinhaltige Shampoos: Können den Haarschwund reduzieren und die Haarstärke verbessern.

Ernährung und Haarausfall

Wer dem Verlust der Haare vorbeugen möchte, sollte also nicht nur auf Hausmittel setzen, sondern auch auf eine gesunde Ernährung und das richtige Essen gegen Haarausfall achten. In der Regel solltest Du nach einigen Wochen bis Monaten erste Veränderungen bemerken.

Wer zum Beispiel feststellt, dass er in letzter Zeit ungewöhnlich viel Haare verliert, der kann unter einem Mangel an Zink, Eisen, Biotin oder Protein leiden.

Auch das Vitamin Folsäure spielt eine wichtige Rolle beim Zellwachstum und die Zellerneuerung hat - grünes Blattgemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte essen!

Biotin und Jod sind für die Bildung der Eiweißstruktur der Haare notwendig. Das bekommt man ganz schnell in den Körper, wenn man Gänseleber, Ente, Pilzen, Seefisch oder Schalentiere genießt.

Das fettlösliche Vitamin A bzw. Retinol sorgt dafür, dass das Haar kräftig und geschmeidig erscheint. Vitamin A ist zum Beispiel in Bio-Eiern enthalten. Die Vorstufe des Vitamin A - das Beta-Carotin - findet sich hingegen in vielen Gemüsen und Früchten.

Eisen ist für ein gesundes Haarwachstum essenziell. Das Spurenelement sorgt für den Sauerstofftransport im Blut, für die Energieversorgung der Zellen und für die Produktion verschiedener Eiweisse. Eisen findet sich mitunter in grünem Blattgemüse, in getrockneten Früchten und Beeren.

Kupfer verbessert die Haarstruktur. Der tägliche Bedarf eines Erwachsenen beträgt 1,0 bis 1,5 mg und kann bereits mit 50 g Cashewkernen oder 40 g Kichererbsen gedeckt werden.

Zink ist ein hervorragender Mineralstoff zur Unterstützung des Haarwuchses (6). Zink schützt die Haarwurzeln vor Entzündungen und hält die Kopfhaut gesund. Spitzenreiter in Sachen Zink sind Kürbiskerne, Mohn und Leinsaat.

Organisches Silicium ist aber auch für den Aufbau und die Stabilisierung der Knochen und Bindegewebe von grosser Bedeutung. Hirse, Hafer und Gerste sind gute Siliciumquellen.

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