Ist Ihnen die Routine rund um Haarentfernung unter den Achseln, an den Beinen, im Intimbereich oder auf der Oberlippe mit Rasierern, Wachs oder Epiliergeräten zu aufwendig und nicht nachhaltig genug? IPL-Geräte können Haare durch den Einsatz von Licht ohne Schmerzen für längere Zeit entfernen.
In verschiedenen Philips-Haarentferner-Tests im Internet haben wir recherchiert, mit welcher Technologie die Haarentfernungsgeräte funktionieren.
Finden Sie in unserer Vergleichstabelle Geräte, die für Körper, Gesicht, Achseln und Bikinizone gleichermaßen gut geeignet sind.
Hier ist eine Übersicht der Top Philips-Haarentferner:
| Position | Produktmodell | Preis ca. | Geeignet für Gesicht | Positiv | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|
| Platz 1 | Lumea 9000 Series BRI957/00 von Philips | ca. 399 € | Hautton-Erkennung | Gleich lieferbar | |
| Platz 2 | Lumea 9900 Series BRI951/00 von Philips | ca. 426 € | Kabellose Freiheit | Gleich lieferbar | |
| Platz 3 | Lumea Prestige BRI948/00 von Philips | ca. 559 € | Hautton-Erkennung | Gleich lieferbar | |
| Platz 4 | 7000 Series BRI921/00 von Philips | ca. 199 € | Hautton-Erkennung | Gleich lieferbar | |
| Platz 5 | Lumea 8000 Series BRI949 von Philips | ca. 299 € | Spezielle Lichtfilter pro Körperzone | Gleich lieferbar |
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Die Abkürzung IPL steht für Intense Pulsed Light. Bei dieser Haarentfernungsmethode werden sanfte Lichtblitze auf die Haut abgegeben, die von der Haarwurzel aufgenommen werden. Je heller die Haut und je dunkler die Haarwurzel, desto effektiver kann das Licht zum Haarfollikel durchdringen und sie in die Ruhephase versetzen. Das führt dazu, dass die Haare auf natürliche Weise ausfallen und das Haarwachstum verringert oder verlangsamt wird.
Die IPL-Anwendung ist nur dann wirksam, wenn sich die Haare in der Wachstumsphase befinden. Daher ist es notwendig, die Behandlung in regelmäßigen Abständen zu wiederholen, um sicherzustellen, dass die Haarwurzeln zum richtigen Zeitpunkt behandelt werden. Dies führt zu einer gleichmäßigen Reduzierung des Haarwachstums.
IPL-Haarentfernungsgeräte können nicht nur an den Beinen, sondern auch im Gesicht unterhalb der Wangenknochen, unter den Achseln und im Intimbereich eingesetzt werden. Viele Geräte werden mit den passenden Aufsätzen für die jeweiligen Körperzonen geliefert.
Bei IPL-Geräten dringen die kurzen Lichtimpulse in die Haarfollikel ein, wo das Licht vom Pigment im Haar in Wärme umgewandelt wird. Diese Wärme versetzt die Haarfollikel in einen Ruhezustand. Wenn das IPL-Gerät gemäß dem empfohlenen Behandlungsplan über mehrere Wochen hinweg angewendet wird, verringern sich Haarwuchs und Haardichte. Die IPL-Behandlung liefert somit ein temporäres Ergebnis, das durch wiederholte Anwendungen regelmäßig aufgefrischt werden muss. Nach mehreren Behandlungen wachsen die Haare jedoch für etwa sechs Monate nicht nach.
Im Gegensatz dazu nutzen Lasergeräte gebündelte Laserstrahlen anstelle von intensiven Lichtblitzen. Auch hier wird das Licht über das Pigment im Haarfollikel in Wärme umgewandelt. Aufgrund der höheren Energie des Lasers werden die Haarfollikel nicht nur in den Ruhezustand versetzt, sondern dauerhaft zerstört. Dadurch ermöglicht die Laserbehandlung eine permanente Haarentfernung. Allerdings sind auch bei dieser Methode etwa sechs bis acht Behandlungen erforderlich, um dauerhaft haarfrei zu sein.
Ein Vorteil der IPL-Behandlung ist, dass das Licht breiter gestreut wird als bei einem Laser, was bedeutet, dass eine größere Fläche gleichzeitig behandelt werden kann.
F.A.Z. IPL-Haarentfernungsgeräte sollten nicht auf zu dunkler Haut angewendet werden, da die Lichtblitze in diesem Fall zu viel Wärme erzeugen könnten. Die getesteten Philips-Modelle zeigen durch ein oranges Licht an, wenn die Haut für eine Anwendung zu dunkel ist, und deaktivieren sich automatisch. Auch auf Leberflecken, Muttermalen oder Sommersprossen sollte das Gerät nicht verwendet werden, ebenso wenig auf tätowierter Haut. Andernfalls kann es durch den Lichtblitz zu einer Überhitzung kommen, die im schlimmsten Fall zu Hautverbrennungen führen kann. Darüber hinaus sollten Personen mit lichtempfindlicher Haut oder einer Sonnenallergie IPL-Geräte meiden.
Das gilt auch für Menschen mit Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte sowie für Personen, deren Haut Verletzungen wie offene Wunden oder Verbrennungen aufweist. Philips weist außerdem darauf hin, dass ihre IPL-Geräte nicht klinisch auf Schwangere und Stillende getestet wurden und diese Personengruppen das Gerät daher nicht verwenden sollten.
Um das Haarentfernungsgerät ausgiebig testen zu können und um Erfolge zu sehen, wird Philips Lumea IPL Series 9000 BRI955 in einem Zeitraum von zwei Monaten regelmäßig angewendet und getestet.
Bewertung: Philips Lumea IPL 9000 Series BRI955
Fazit: Am Anfang war ich skeptisch, ob Lumea wirklich funktioniert und die Anwendung kam mir sehr langatmig vor. Daher habe ich mich umso mehr gefreut, dass nach der zweiten Behandlung bereits die ersten kleinen Erfolge sichtbar wurden. Die Anwendung ist wirklich einfach, auch wenn sie gerade am Anfang etwas Zeit kostet. Nach fast zwei Monaten habe ich wirklich viel glattere Beine und weniger eingewachsene Haare. Es fühlt sich richtig gut an. Als nächstes wird auch die Bikini-Zone behandelt mit Lumea behandelt. Davor hatte ich noch ein wenig Angst.
Nach nur 3 Behandlungen wachsen an den Beinen bis zu 92 % weniger Haare nach.** Wiederholst du die Behandlung also regelmäßig, bleibt deine Haut haarfrei und spürbar glatt. Philips Lumea, sowie die IPL-Technologie wurde klinisch getestet und zusammen mit Dermatologen entwickelt.
Mit der IPL-Lösung von Philips können Haare nahezu am gesamten Körper entfernt werden. Dazu zählen Beine, Achseln, Bikinizone, Arme, Bauch und Gesicht. Dafür bietet Lumea Series vier speziell entwickelte Aufsätze an. Mit Hilfe der SenseIQ-Technologie und dem SmartSkin-Sensor wird der Hautton automatisch erkannt. So kannst du direkt sehen, welche Lichteinstellung die richtige für dich ist.
Um sichtbare Ergebnisse zu erzielen, ist es wichtig, die ersten vier Behandlungen alle zwei Wochen durchzuführen. Um die gewünschten Ergebnisse langfristig aufrechtzuerhalten, empfiehlt es sich, die Behandlung anschließend alle vier Wochen zu wiederholen.
Wichtiges zur Anwendung: Die IPL-Technologie kann nicht jede Frau bei sich anwenden. Lumea IPL Series funktioniert bei natürlich dunkelblonden, braunen und schwarzen Haaren aber nicht bei weißem, grauem, hellblondem oder rotem Haar. Zudem funktioniert Lumea bei sehr heller bis dunkelbrauner Haut, ist aber nicht für sehr dunkle Haut geeignet.
Für eine erfolgreiche IPL-Behandlung ist es wichtig, die Vor- und Nachbereitung der Haut nicht zu vernachlässigen.
Wichtig ist aber immer: Die IPL-Geräte dürfen nur auf gesunder, unverletzter Haut angewendet werden. Hautirritationen, Ausschläge oder andere Hautprobleme sollten vor der Behandlung vollständig abgeklungen sein. Personen mit bestimmten Kontraindikationen wie einer Schwangerschaft, einem Herzschrittmacher oder der Einnahme lichtsensibilisierender Medikamente sollten ebenfalls auf die Anwendung verzichten.
Obendrein sollten Leberflecke, Muttermale, Sommersprossen und andere Pigmentflecken bei der IPL-Anwendung unbedingt ausgespart oder abgedeckt werden. Diese Hautbereiche enthalten eine höhere Konzentration an Melanin, das das IPL-Licht besonders stark absorbiert. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko für Hautreizungen, Verbrennungen oder eine dauerhafte Pigmentveränderung.
Generell darf die Anwendung nicht zu häufig erfolgen, denn zu kurze Abstände zwischen den Sitzungen können die Haut unnötig reizen und zu Nebenwirkungen führen. Ein weiterer zentraler Punkt ist der Schutz vor Sonnenlicht: Die Haut sollte vor und nach der Behandlung keiner intensiven Sonnenexposition ausgesetzt werden, da sie durch das IPL lichtempfindlicher wird.
Das Philips Lumea IPL 9900 Series BRP958/00 bietet etliche Funktionen, Extras, Intensitätsstufen und Aufsätze an.
Wir haben hier ein sehr großes IPL-Gerät mit einem schmalen, langen Griff und einem großen Kopf, über den die Blitze ausgelöst werden. Das Lumea IPL 9900 Series liegt gut in der Hand, wobei wir erwähnen möchten, dass es ziemlich schwer ist. Dafür bringt es aber auch einiges an Leistung mit sich. Obendrein wird es mit vier Aufsätzen geliefert und ist somit für Gesicht, Körper, Bikinizone und Achselhöhlen geeignet - also für eigentlich alles.
Die dazu passende App, die KI-gesteuert beim Behandeln unterstützen soll, ist eine nette und hilfreiche Extra-Funktion, aber kein nötiges Muss. Über die App kann etwa ein individueller Behandlungsplan erstellt werden. Dieser soll dabei helfen, ein perfektes Ergebnis zu erzielen, und natürlich dabei, keine Sitzungen zu verpassen.
Wenn man sich einen Moment mit dem Lumea IPL 9900 Series befasst hat, lässt es sich gut bedienen. Auf den vier Aufsätzen sind kleine Zeichnungen, sodass wir direkt erkennen können, welcher in welchem Bereich zum Einsatz kommt. Insgesamt liegt das IPL-Gerät gut auf, und die Aufsätze erleichtern die Anwendung. Dennoch: Gerade in der Bikinizone ist es dann am Ende eben doch nicht so easy. Einfach, weil das Gerät selbst sehr groß und auch recht schwer ist.
Wir finden es super, dass wir das Lumea IPL mit oder auch ohne Kabel nutzen können. Die Akku-Funktion macht das Handling noch unkomplizierter, weil wir uns so frei bewegen können.
Der SmartSkin-Sensor analysiert per Knopfdruck den Hautton und schlägt entsprechend die optimale Lichtintensität vor. Das Gefühl ist angenehm, und unsere Haut reagiert nicht gereizt. Wenn der Flasher durchgehend gedrückt wird, sendet er regelmäßig Lichtimpulse aus. Für das Handling vergeben wir einen Pluspunkt, weil der Knopf super angebracht ist und ganz einfach beim Anwenden auf der Haut betätigt werden kann.
In den Verkaufsforen erhalten IPL-Geräte von Philips mehrheitlich gute Bewertungen. Insbesondere wegen der schmerzfreien Behandlung und des lang anhaltenden Erfolgs können sich die doch im oberen Preissegment angesiedelten Epilierer gegen die Konkurrenz von Beurer, BaByliss und Remington durchsetzen.
Voraussetzung für vollständig glatte, weiche Haut sind jedoch Sitzungen im Vier- bis Acht-Wochen-Rhythmus, das erheben viele oft zum Problem. In den Gebrauchsanleitungen werden vier bis fünf Behandlungen während der Erstbehandlungsphase von acht Wochen und anschließend ein regelmäßiger Einsatz alle vier bis acht Wochen empfohlen (für die Achseln, Beine und Bikinizone alle zwei Wochen).
Auch der Preis ist ein Thema. Selbst wer bereit ist, für eine dauerhafte Lösung etwas mehr Geld zu investieren, stellt das Preis-Leistungs-Verhältnis zur Diskussion. Von einem Gerät für einen mittleren dreistelligen Betrag dürfe man erwarten, dass alle Haare verschwinden und eine Rasur gänzlich überflüssig sei.
Doch Philips-Geräte funktionieren wie versprochen: Die Lichtblitzmethode wirkt ohnehin nur bei Haaren während der Wachstumsphase - und sehr viele Haare am Körper befinden sich im Ruhezustand.
Wenn Kritik am Ergebnis laut wird, steht meist die zu geringe Lichtintensität für Männerhaare an erster Stelle und die Vermutung, dass dies dem zu kleinen Akku geschuldet sei.
Ob sich ein Versuch trotzdem lohnt, hängt von zwei Faktoren ab: Geduld, um die Sitzungen im Abstand von wenigen Wochen zu wiederholen, bis erste kahle Stellen sichtbar werden - und möglichst dunkles Haar, das den für den Energietransport benötigten Farbstoff Melanin besitzt.
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