Viele kennen das enttäuschende Gefühl, wenn sich die Beine schon kurz nach dem Rasieren wieder stoppelig anfühlen. Hinzu kommt die Unsicherheit, ob die ersten Härchen nicht schon wieder sprießen. Ein häufiges Phänomen sind sogenannte "Erdbeerbeine".
"Erdbeerbeine" (Strawberry legs) beschreiben das Auftreten dunkler Punkte oder Flecken auf der Haut der Beine, die an die Samen auf der Oberfläche einer Erdbeere erinnern. Diese dunklen Punkte sind oft sichtbare Haarfollikel oder Poren, die mit Öl, Bakterien oder abgestorbenen Hautzellen verstopft sind.
Dass die glatten Beine nur so kurz Bestand haben, liegt vor allem an Fehlern, die viele Frauen im Hinblick auf das Rasieren machen. Um möglichst lange seidig glatte Sommerbeine zu haben, sollten Sie einige Dinge vermeiden.
Ein Körperpeeling befreit zwar die Haut von abgestorbenen Hautschüppchen und macht sie dadurch weicher und strahlender, aber sie ist direkt danach auch angreifbarer. Wer unmittelbar nach dem Peeling zum Rasierer greift, riskiert Hautirritationen. Ideal ist ein Peeling am Tag vor dem Rasieren. So werden evtl. unter Hautschuppen liegende Härchen befreit und können am nächsten Tag abrasiert werden.
Wie Sie ein belebendes Kaffee-Peeling im Handumdrehen selbst machen, verraten wir Ihnen hier.
Sich in der Badewanne die Beine zu rasieren ist praktisch und auch gar nicht dumm. Schließlich nehmen auch die Haare Wasser auf, saugen sich damit voll und sind so vom Rasierer leichter zu erwischen. Länger als zwei bis drei Minuten nach dem Einstieg in die Wanne sollten Sie jedoch nicht mit dem Rasieren warten (und etwa erst am Ende des Bades zur Beinpflege schreiten). Denn nach ca. 15 Minuten beginnt Ihre Haut durch das Wasser aufzuquellen. Es wird dann viel schwerer, beim Rasieren alle Haare zu erwischen. Zudem kann die Haut nach dieser Zeit so empfindlich werden, dass wiederum Hautirritationen drohen.
Tatsächlich ist die Uhrzeit, wann Sie zum Rasierer greifen, entscheidend für die Gründlichkeit der Rasur. Wer sich gewohnheitsmäßig morgens unter der Dusche der lästigen Härchen entledigt, erzielt ein schlechteres Ergebnis als jemand, der sich abends die Beine rasiert. Morgens ist die Haut ausgeruht und von der Nacht leicht geschwollen. Die Haare liegen daher enger an der Haut an als abends. Wirklich alle zu erwischen ist dadurch schwieriger.
Wenn Sie im Sommer abends zu geschwollenen Beinen neigen, haben wir hier eine ganze Reihe von Tipps gesammelt, die Abhilfe schaffen.
Ein ebenso einfaches wie effektives Mittel für eine länger anhaltende Rasur ist, die Haut beim Rasieren leicht zu straffen. Die Hautoberfläche wird dadurch glatter und die Härchen stehen stärker ab. Der Rasierer kann so besonders tief ansetzen und für ein langanhaltendes, glattes Ergebnis sorgen.
Verwenden Sie eine frische, scharfe Klinge und Rasiergel oder -creme, um Hautirritationen zu minimieren. Rasieren Sie in die Richtung des Haarwuchses, auch so vermeiden Sie Erdbeerbeine.
Eine Rasur bedeutet für die Haut immer Stress. Gönnen Sie Ihren Beinen deshalb danach eine reichhaltige Pflege, um die Haut zu beruhigen und ihr die während der Dusche oder des Bades verlorene Feuchtigkeit zurückzugeben.
Beim Peeling wird die Haut von abgestorbenen Zellen und festsitzendem Schmutz gereinigt. Bei regelmäßiger Anwendung sieht die Haut gleich frischer aus und ein Peeling kann auch dabei helfen, Unreinheiten zu verbessern. Prinzipiell gilt die Regel: erst peelen, dann rasieren. Besonders bei empfindlicher Haut empfiehlt sich ein regelmäßiges Peeling, da es eingewachsenen Haaren vorbeugen kann, die unter Umständen sehr unangenehm sein können.
Ein Peeling hilft nicht nur bei der Vorbeugung, sondern kann auch bei eingewachsenen Haaren angewandt werden. Außerdem kann es dabei helfen, Juckreiz durch eingewachsene Haare zu lindern und sorgt für eine reinere Haut. Zusätzlich reduziert es das Risiko eines Rasurbrands und entfernt überschüssigen Talg, wodurch unangenehme Rasierpickel vermieden werden. Sollte das Peeling den Juckreiz nicht lindern, dann wirf doch einen Blick auf unsere Tricks, um Irritationen durch die Rasur vorzubeugen.
Du möchtest ein Gesichtspeeling ausprobieren, aber du hast einen Bart? Kein Problem. Hier erfährst du, wie du dein Gesicht trotz Gesichtsbehaarung erfolgreich peelen kannst. Lies hier, wie du dein Gesicht und Bart peelen kannst.
Ein Peeling vor der Rasur wird dir ein ganz neues Hautgefühl verleihen. Hier findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Peeling:
Ein Rasierer wie der Philips OneBlade Pro mit dem doppelten Schutzsystem aus Gleitbeschichtung und abgerundeten Spitzen zum Schutz empfindlicher Haut sorgt für eine angenehme Rasur nach dem Peeling.
Ein Peeling hilft natürlich nicht nur die Haut im Gesicht zu verbessern, sondern ist auch für andere Körperstellen geeignet. Wenn du Talg, eingewachsene Haare oder abgestorbene Haut an anderen Körperstellenentfernen möchtest, befolge einfach die oben genannten Schritte. Achte jedoch darauf, dass dein Peeling für andere Körperbereiche geeignet ist. Wenn du deine Haut regelmäßig peelst, lohnt es sich, in ein separates Körperpeeling zu investieren. Aber natürlich kannst du auch dein Gesichtspeeling für gelegentliche punktuelle Peelings an anderen Körperstellen verwenden.
Ein Peeling ist ein guter Anfang, aber wie kannst du deine Haut sonst noch pflegen? Hier findest du noch ein paar weitere Tipps zur richtigen Hautpflege:
Eine leichte, kurzzeitige Rötung direkt nach dem Peeling ist kein Grund zur Sorge. Wenn deine Haut jedoch nach dem Peeling stark gerötet ist und sich unangenehm anfühlt, gibt es einige Möglichkeiten:
Wenn du dir über Hautausschläge oder Rötungen Sorgen machen, dann wende dich am besten an deinen Arzt.
Natürlich ist es auch möglich, dass das Peeling gar nicht der Auslöser für die Reaktion ist, insbesondere dann, wenn du eine Pause vom Peelen eingelegt hast. Wenn du nach der Rasur regelmäßig Rötungen bemerkest, dann lies am besten diesen Artikel mit Tipps zur Vermeidung von Rasurbrand.
Rötungen, gereizte Haut, Pickelchen - all das können Folgen einer Rasur sein, die nicht nur an den Beinen, sondern auch unter den Achseln oder im Intimbereich bzw. der Bikinizone auftreten können. Begleitet von Rötungen und Pickelchen kann es zudem zu lästigen eingewachsenen Haaren kommen. Diese Hauterscheinungen fühlen sich nicht nur unangenehm an, sondern werden von vielen Frauen gerade im Sommer auch optisch als störend empfunden. Wer ein paar simple Tricks berücksichtigt, kann Rasierpickel & Co. aber durchaus vermeiden.
Bei eingewachsenen Haaren spricht man im Fachjargon von einer Pseudofolliculitis barbae. Bei dieser Form der Follikulitis krümmen sich die Härchen oder die abrasierten Haarstoppel nach hinten und dringen wieder in die Haut ein. Die Folge sind eingewachsene Haare, die mit schmerzhaften Entzündungen einhergehen können.
Das Equipment spielt bei der Rasur eine wichtige Rolle. Wir empfehlen Rasierer mit mehreren Klingen, weil diese den Druck gleichmäßiger auf der Haut verteilen. Zudem können Sie versuchen, auf Rasierer zurückzugreifen, die speziell für eine empfindliche Haut entwickelt wurden. Diese ermöglichen eine gründliche Glattrasur und verringern das Risiko für Schnittverletzungen deutlich.
Für eine hautschonende Rasur ist warmes (nicht heißes!) Wasser ideal: Es sorgt dafür, dass die Haare weicher werden und die Rasierklingen sanfter über die Haut gleiten können. Das reduziert Mikroverletzungen auf der Haut.
Eine Rasur ist für die Haut immer mit Stress verbunden. Das liegt unter anderem an der mechanischen Reibung, die auf der Haut erzeugt wird. Um diese Reibung zu reduzieren, raten wir Ihnen dringend davon ab, nur mit Wasser oder gar trocken zu rasieren. Dies kann zu Schnittwunden, in jedem Fall aber zu Mikroverletzungen der Haut führen. Greifen Sie stattdessen zu einem ausgewiesenen Rasierschaum oder -gel - oder verwenden Sie einfach Ihr normales Duschgel, z.B. die AESTHETICO cleansing lotion. Lassen Sie das Duschgel oder den Rasierschaum auch gerne für einige Minuten auf der Haut einwirken. Dies trägt ebenfalls dazu bei, dass die Haare weicher werden, sodass eine schonendere Rasur erfolgen kann.
Je nach Haardicke empfehlen wir Ihnen entweder entlang oder entgegen der Wuchsrichtung zu rasieren. An den Beinen sind die Haare in der Regel wesentlich dünner, sodass das Rasieren von den Knöcheln Richtung Oberschenkel kein Problem darstellt. Unter den Achseln und im Intimbereich hingegen haben wir dickere Haare. Wer hier entgegen der Wuchsrichtung rasiert, riskiert unnötige Hautreizungen.
Scharfe, saubere Klingen gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen für das Vermeiden von Rasurbrand und anderen Hautirritationen. Stumpfe Klingen sorgen dafür, dass Sie mehr Druck ausüben müssen. Zudem gleiten sie nicht mehr so einfach über die Haut, sodass die stumpfe Fläche der Klingen die Haut mechanisch sehr beansprucht. Das erhöht das Risiko für Schnittverletzungen. Klingen, in denen Haare, Hautschüppchen oder Keime hängen, fördern die Gefahr von Entzündungen. Deshalb empfehlen wir, den Rasierer gründlich abzuspülen und Klingen in angemessenen Abständen auszuwechseln.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Haare mit einem elektrischen Trimmer entfernen. Durch dieses Verfahren werden weniger Mikroverletzungen verursacht und die Haut ist nach dem Rasieren bedeutend weniger gereizt. In jedem Fall sollten Sie auf das Herauszupfen von Haaren verzichten, da Sie somit das Risiko erhöhen, dass nachwachsende Haare in die Haut einwachsen.
Um die Haut nach der Rasur optimal zu pflegen, sollte die Haut zunächst tonisiert werden. Ein geeignetes Produkt ist das AESTEHTICO refresh & care. Der milde Alkoholanteil desinfiziert die beanspruchten Hautareale und sorgt dafür, dass aus den Mikroverletzungen keine Entzündungen entstehen. Inhaltsstoffe wie Bisabolol oder Allantoin beruhigen die gereizte Haut. Zusätzlich sollten Sie die Haut mit einer beruhigenden Pflege verwöhnen. In der Regel eignet sich dafür die normale Bodylotion, die Sie auch für den Rest Ihres Körpers verwenden. Für besonders empfindliche Haut oder für SOS-Rasurbrand-Fälle empfehlen wir unser AESTHETICO scaling balm.
Unser Tipp: Neigen Sie auf den Oberschenkeln zu Reibeisenhaut (Keratosis pilaris), also zu kleinen, häufig rötlichen, verhärteten Pickelchen? Dann kann die Rasur die Haut zusätzlich irritieren. Für eine Reduzierung der Pickelchen legen wir Ihnen unsere AESTHETICO fruit complex body & face lotion als Nachtpflege ans Herz. Sie kann den Gänsehaut-Effekt deutlich vermindern und macht Ihre Haut damit auch optisch fit für den Sommer!
Auch wenn Sie gerade in sonnigwarmen Zeiten gern täglich glatte, schöne Beine & Co. hätten, gilt leider: Je seltener Sie sich rasieren, desto besser ist es für Ihre Haut. Gerade wer zu Rasierpickelchen, Rötungen und Juckreiz neigt, sollte vor jeder Rasur überlegen, ob es wirklich nötig ist.
Alle Frauen kennen das Problem von gereizter Haut nach dem Rasieren, ganz egal, welcher Hauttyp man ist. Dabei lässt sich das Gröbste schon vermeiden, indem das richtige Mittel der Wahl zur Anwendung kommt. Heißt: niemals trocken oder nur unter dem Wasserstrahl rasieren, sondern entweder zu einem Rasiergel für Frauen greifen oder aber ein ölhaltiges mildes Duschgel nehmen.
Rasurbrand wird durch Reizzustände auf der Haut und in den Haaranhangsgebilden (u.a. Talgdrüsen) beim nachwachsenden Haar nach der Rasur ausgelöst. Häufig kommt es dann noch sekundär zu einer bakteriellen Besiedlung, so dass eine antiseptische Waschlotion sinnvoll ist. Auch eine Haarspülung eignet sich übrigens für die Rasur - der rutschige Film auf der Haut sorgt dafür, dass die Klingen nicht unsanft über die obere Hautschicht kratzen und sie beschädigen. Außerdem werden die Härchen dadurch weicher und lassen sich leichter abtrennen.
Nassrasierer beanspruchen die Haut definitiv weniger. Dabei unbedingt auf Qualität und Hygiene achten. Es gibt nichts Schlimmeres, als eine stumpfe oder gar verschmutzte Rasierklinge zu verwenden, vor allem sensible Haut wird diesen Kardinalfehler niemals verzeihen. Sind die Klingen nicht mehr scharf, müssen Sie beim Rasieren mit mehr Druck zur Sache gehen, was zusätzlich reizt. Schmutzpartikel und Keime dringen in die aufgeweichte Schutzbarriere und verursachen Entzündungen, die in schmerzhaften Schwellungen, Rötungen und Pusteln münden. Auch winzige Schnitte entzünden sich viel eher, wenn die Klingen nicht richtig sauber sind.
Zwischendrin immer Schaum und Haare abspülen, so dass der Rasierer bei jedem Ansetzen wieder sauber ist. Zum Schluss den Rasierer gut reinigen, danach mit einem Tuch trocknen und am besten in einer geschlossenen Dose aufbewahren. Wer auf Nummer sichergehen will, desinfiziert den Rasierer.
Glatte Haut? Rasieren auch Sie wie viele Frauen instinktiv entgegen der Wuchsrichtung? Dann wechseln Sie lieber die Richtung, besonders in der Bikinizone mag es die Haut wesentlich lieber entlang der Wuchsrichtung. Das ist wesentlich schonender, eingewachsene Haare lassen sich so leichter entfernen, auch wenn es andersherum effektiver erscheint. Die Haare werden sonst vor dem Abschneiden nach oben gerissen, was die Haut besonders reizt.
Bei der Rasur wird der Haut viel Feuchtigkeit entzogen, beim Duschen sowieso! Andererseits ist warmes Wasser für ein gutes (und schonendes) Ergebnis wichtig, denn das öffnet die Poren und macht die Härchen schön weich, wodurch sie sich leichter entfernen lassen. Am Ende mit kaltem Wasser die rasierten Stellen kühlen, damit sich die Poren schließen. Tupfen (nicht rubbeln) Sie sich nach dem Rasieren mit einem frischen Handtuch vorsichtig ab. Außerdem ist es essenziell, nach dem Rasieren die Haut mit feuchtigkeitsspendender Lotion gut einzucremen. So kann sie sich schnell erholen und Rasurbrand hat erst gar keine Chance bzw. Sollte es doch zu einer Reizung gekommen sein, helfen diese SOS-Maßnahmen: sofort gut kühlen - am besten mit einem Kühlpad und anschließend ein Pflegeprodukt mit Aloe Vera auf die betroffenen Stellen großzügig auftragen. Auch Hausmittel wie Magerquark oder Honig können Linderung verschaffen - einfach dünn auftragen und später mit einem feuchten Tuch abnehmen. Danach heißt es: der Haut genügend Zeit geben, sich zu erholen.
Welcher Typ sind Sie: Funktional oder eher traditionell? Mögen Sie praktische, schnelle Lösungen oder nehmen Sie sich gerne etwas Zeit, um an Ihr Ziel zu kommen? Wenn Sie eher pragmatisch orientiert sind, bevorzugen Sie wahrscheinlich die Trockenrasur. Diese hat Vor- und Nachteile - genau wie die Nassrasur.
| Methode | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Trockenrasur | Schnell und praktisch | Kann die Haut stärker reizen |
| Nassrasur | Schonender für die Haut | Benötigt mehr Zeit und Vorbereitung |
tags: #peeling #nach #rasieren #vermeiden
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