Du hast keine Zeit, Lust oder kein Geld, um zum Friseur zu gehen? Mit diesen Tipps und Anleitungen bändigst du deine Mähne auch zu Hause. Ob du nur die Spitzen schneiden oder einen neuen Look ausprobieren möchtest, hier findest du die passenden Informationen und Anleitungen.
Warum sollte ich mir die Haare selbst schneiden?
Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen, die Haare selbst zu schneiden:
- Geld sparen: Regelmäßige Friseurbesuche können teuer sein, besonders wenn es nur um das Schneiden der Spitzen oder die Beseitigung von Spliss geht.
- Zeitersparnis: Einen passenden Termin zu finden, kann schwierig sein. Selbst schneiden spart Zeit und ermöglicht Flexibilität.
- Kontrolle: Oft schneiden Friseure mehr ab, als man möchte. Selbst schneiden gibt dir die volle Kontrolle über die Länge.
Wenn die Haare also am besten jetzt sofort ab sollen, und das Ganze auch bitte keine Unsummen kosten soll, bist du hier genau richtig! Wir verraten, was du beim Haarschnitt zu Hause beachten musst, welches Equipment du dafür brauchst und haben einfache Schnitt-Anleitungen für dich zusammengestellt.
Worauf muss ich achten, wenn ich mir die Haare selbst schneide?
Essenziell ist es zu bedenken, dass die Haare im nassen Zustand länger aussehen - weil sich Locken und Wellen aushängen und selbst glatte Haare sich platt am Ansatz anschmiegen, wenn sie nass sind.
- Nicht zu stark ziehen: Du solltest beim Schneiden auch nicht zu kräftig an den Strähnen ziehen. Die Haare springen danach wieder hoch, und der Pony ist plötzlich kürzer als gedacht.
- Gut abteilen: Wichtig ist es außerdem, die Haare gut abzuteilen, damit du am Ende nicht versehentlich eine Strähne erwischst, die gar nicht geschnitten werden sollte.
- Senkrecht schneiden: Schneiden solltest du grundsätzlich nie waagerecht. Viel besser ist es, die Schere senkrecht in die Haare zu halten und Strähne für Strähne zu kappen. Das dauert länger. Aber es verhindert unschöne Schnittkanten und ungleiche Ecken in den Haaren.
Soll ich meine Haare nass oder trocken schneiden?
Nass schneiden wirkt immer professionell. Tatsächlich schneiden aber auch viele gute Friseur:innen die Haare in manchen Fällen lieber trocken. Es sagt also nichts über die Qualität des Schnitts aus, ob die Haare nass oder trocken geschnitten werden. Welche Schnitttechnik die richtige ist, hängt von der Haarstruktur ab. Also davon, ob deine Haare eher glatt oder lockig sind.
- Glatte Haare: Glatte Haare schneidest du am besten nass - durch die Feuchtigkeit hängen sich auch die letzten Knicke aus und du gehst sicher, dass am Ende wirklich alle Haare gleich lang sind und du nicht versehentlich an einer Stelle zu viel oder wenig wegnimmst. Kleiner Reminder: Denk dran, dass die Haare jetzt länger aussehen, als sie tatsächlich sind. Also lieber zu wenig als zu viel abschneiden, kurz föhnen, kontrollieren und sonst noch einmal nass machen und nachbessern.
- Locken: Locken schneidest du am besten trocken. So siehst du genau, wie die Haare später fallen. Nass sind die Haare bei Locken nämlich viel, viel länger, und du weißt gar nicht genau, wie viel du abschneiden musst, damit es später auch trocken gut aussieht.
Welche Schere brauche ich zum Haareschneiden?
Eine gute Schere ist das A und O. Aber du musst nicht in das 200-Euro-Modell aus dem Friseurbedarf investieren - ja, richtig gute Scheren kosten echt so viel. Es gibt auch spezielle Haarscheren in der Drogerie und Online, die für den Heimbedarf ausreichen. Mit 10-20 Euro bist du immer noch günstiger dabei als für einen Haarschnitt. Und: Das Ding hält ewig und kommt bestimmt noch öfter zum Einsatz.
Auf keinen Fall solltest du deine Haare mit der Küchenschere (viel zu groß) oder einer Bastelschere (viel zu stumpf) schneiden. Dann sind grobe Schnittkanten und kaputtere Haare als vorher programmiert.
Wann sollte ich doch lieber zum Profi?
Du willst das jetzt bestimmt nicht lesen, aber: Nicht ohne Grund machen Friseur:innen eine 3-jährige Berufsausbildung. Komplizierte Kurzhaarschnitte oder ein flotter Stufenschnitt? Das geht zuhause in die Hose. Wenn du aber bloß die kaputten Spitzen kappen willst oder den nervig langen Pony aus dem Blickfeld haben möchtest, kannst du auch ruhig selbst Hand anlegen.
Haar-Schneide-Anleitungen für zu Hause
Lange glatte Haare gerade auf eine Länge schneiden
Bevor du alle Haare absäbelst, solltest du wissen, dass selbst vermeintlich gerade abgeschnittene Haare beim Friseur oder bei der Friseurin nie auf eine Länge gekappt werden. Die vorderen Strähnen sind immer etwas kürzer als die hinteren, so fällt die Mähne schöner, wenn du die Haare nach vorn über die Schultern legst. Wären alle Haare auf einer Länge, würde genau das komisch aussehen.
Dein Ziel sollte es also sein, eine U-Form bzw. einen leichten Bogen in die Spitzen zu schneiden. Das klappt am besten so:
- Die Haare waschen und mit einem Handtuch ausdrücken.
- Die feuchten Strähnen gründlich kämmen.
- Einen Mittelscheitel bis in den Nacken ziehen.
- Beide Haarhälften nach vorn über die Schulter legen.
- Mit einer Hälfte starten: Eine schmale Strähne zwischen Zeige- und Mittelfinger klemmen. Die Strähne straff ziehen und die Finger knapp oberhalb der Stelle positionieren, an der du die Spitzen kappen willst. Alles, was unten vorsteht, kommt gleich ab.
- Schneide die Haare unterhalb der Finger ab. Halte die Schere dafür leicht schräg und so, dass die Spitze nach oben in Richtung der Finger zeigt. Schneide kleine Mini-Zacken in die Haare. Keine Sorge, die sieht man später nicht. Viel eher entstehen Kanten, wenn du alles stumpf auf eine vermeintlich einheitliche Länge schneidest.
- So gehst du Strähne für Strähne vor. Die erste Partie dient dabei als Orientierung für die spätere Länge. Kontrolliere zwischendurch, indem du immer wieder durch die Haarspitzen kämmst.
- Die zweite Haarhälfte angleichen. Muster auf der Kleidung können helfen. Also am besten ein Ringelshirt anziehen. Dann sind beide Seiten später garantiert gleich lang.
Spliss? Kaputte Haarspitzen selbst schneiden
Je länger deine Haare sind, desto eher neigen sie zu Spliss. Denn die Enden wurden schon entsprechend häufig geföhnt, gefärbt, gesonnt - und spalten sich durch diese Strapazen irgendwann.
Das Tückische: Wenn du Spliss nicht schneidest, wandert er immer weiter hoch, ehe die Haare schließlich so kaputt sind, dass du alle auf Kinnlänge kürzen musst. Um das zu vermeiden, solltest du gespaltene Enden regelmäßig, etwa alle 4-6 Wochen schneiden. Dafür musst du nicht alle Haare absäbeln und auch nicht zum Profi. So funktioniert ein Spliss-Schnitt zu Hause:
- Teile im trockenen Haar eine schmale, etwa 5 Zentimeter breite Strähne ab.
- Zwirbel die Haare komplett ein.
- Halte den Zwirbelzopf gegen das Licht.
- Was jetzt hervorsteht, sind die kaputten Spitzen. Denn sie sind starrer als gesunde, weiche Haarspitzen, die sich mühelos mit eindrehen lassen.
- Kappe die hervorstehenden Härchen genau an der Stelle, an der sie aus dem Zopf stehen.
- Mit der gleichen Technik strähnenweise durch den ganzen Schopf vorarbeiten. Ja, das ist mühselig - aber rettet dir langfristig viele Zentimeter!
So schneidest du dir selbst einen Pony
Grundsätzlich gilt: Hast du noch keinen Pony, willst aber unbedingt Stirnfransen tragen, solltest du beim ersten Mal lieber zum Friseur oder zur Friseurin. Der Profi kann die ideale Breite, Dicke und Länge des Ponys für deine Gesichtsform und Haarstruktur bestimmen. Bist du bereits Ponyträgerin, ist selbst Nachschneiden mit der richtigen Technik kein Problem. So geht's:
- Safety first: Binde einen Pferdeschwanz, um die umliegenden Haare nicht versehentlich zu kürzen.
- Style den Pony so, wie du ihn sonst auch trägst.
- Bestimme einen Referenzpunkt für die spätere Länge. Das kann das Augenlid, die Augenbraue oder der Wimpernkranz sein.
- Starte in der Mitte vom Pony.
- Klemme eine feine Strähne zwischen Zeige- und Mittelfinger, ohne Spannung auf das Haar auszuüben. Ziehst du an den Haaren, wirken sie länger als sie sind, und du neigst dazu, zu viel abzuschneiden.
- Jetzt wird's ernst: Halte die Schere senkrecht und kappe die Strähne, indem du mehrfach hineinschnippelst. So entsteht später keine stumpfe Schnittkante.
- Arbeite dich zu den Seiten hin vor und orientiere dich dabei immer wieder an deinem Referenzpunkt und den Strähnen, die du schon geschnitten hast.
- Tipp: Es hilft zwischendurch einen Schritt zurückzugehen und den Zwischenstand mit etwas Abstand zu kontrollieren. So erkennst du Unebenheiten besser. Alles gut? Dann wieder ran an den Spiegel.
Locken selbst schneiden
Lockige Haare solltest du - wie bereits erwähnt - am besten trocken schneiden. Nur so siehst du, wie sich die Haare kringeln. Für einen komplett neuen Schnitt solltest du auf jeden Fall zum Profi gehen. Willst du nur die kaputten Spitzen loswerden, klappt das auch zuhause und zwar so:
- Bürste deine Locken vor dem Schneiden nicht. Dadurch löst du die Kringelstruktur und kannst nicht mehr erkennen, wie die Haare eigentlich fallen.
- Teile das Deckhaar oberhalb der Ohren ab und stecke es locker fest.
- Gucke die offenen Haare genau an. Sind sie vorne etwas kürzer als hinten? Prima, dann kannst du dich an die Grundform halten und nur die kaputten Enden schneiden. Anderenfalls sollte es dein Ziel sein, ebendiesen leichten Bogen in die Haare zu schneiden. (Warum, haben wir bei den glatten Haaren oben erklärt.)
- Greife Locke für Locke und halte die Strähne ins Licht.
- Kaputt ist der Teil, ab dem die Strähne sich nicht mehr schön kringelt, sondern undefiniert und frizzy wirkt. Genau diesen Part solltest du abschneiden.
- Strähne für Strähne vorarbeiten und dabei immer wieder im Spiegel kontrollieren.
- Tipp: Wenn die Haare nach oben hin immer ein Stückchen kürzer werden, fallen die Locken später besonders voluminös.
Locken-Haarschnitt: Von Kurzhaarschnitten bis zu langem Haar - die besten Frisuren bei Locken
Haarschnitte gibt es viele - doch nicht alle sind auch bei Locken geeignet. Schließlich ist deren Struktur ganz anders als bei glattem Haar, was schon beim Schnitt selbst beachtet werden muss. Aber auch das Styling und die Pflege sind bei Locken oft ganz anders. Alles, was du dazu wissen musst.
Welcher Haarschnitt ist für Locken am besten geeignet?
Generell sind für lockige Haare und Wellen Schnitte zu empfehlen, die dem Haar eine Struktur verleihen. Texturieren - also das Schneiden von unsichtbaren oder sichtbaren Stufen - ist gut geeignet, da es Volumen nimmt und die Haare leichter macht. So können die Locken schön “springen” und müssen im Alltag nicht allzu aufwendig gestylt werden.
Gerade bei starken Naturlocken und Afro-Haar sollte der Friseur die Haare in trockenem Zustand schneiden - sonst kann er gar nicht sehen, wie die Haare letztendlich fallen, und das Ergebnis fällt möglicherweise zu kurz aus. Die Dynamik und natürliche Bewegung der Haare sollten an erster Stelle stehen.
Mittellanges Haar ist bei Curly Hair optimal: Es ist nicht so schwer, dass sich die Locken aushängen, aber trotzdem noch so lang, dass man auch gut alle möglichen Frisuren machen kann.
Die schönsten Frisuren für mittellanges Haar mit Locken
- Lockiger Long Bob: Beim Long Bob werden die Haare alle auf die gleiche Schulterlänge geschnitten. Das sieht vor allem super aus, wenn du starke Locken oder Wellen hast. Bezüglich der Gesichtsform lässt sich sagen: Vor allem runde und eckige Gesichter profitieren. Ovale Gesichtsformen können ja sowieso fast alles tragen.
- Stufenschnitt: Voilà, das ist er: der perfekte Haarschnitt für Locken, der Stufenschnitt. Er lässt diese nicht nur durch jede Menge Leichtigkeit springen, er schmeichelt auch noch fast jeder Gesichtsform. Nur lange, schmale Gesichter sollten sich für einen Haarschnitt ohne Stufen entscheiden.
Die schönsten Kurzhaar-Frisuren für lockige Haare
Viele Kurzhaarfrisuren bekommen bei lockigem Haar den besonderen Twist. Da die Haare in sehr kurzem Zustand oft komplett anders fallen als zuvor, sollte man einen Kurzhaarschnitt gut überdenken und auf jeden Fall einem Profi überlassen. Dazu gehören zum Beispiel der Bob, aber auch der Pixie Cut.
- Bob mit Wellen: Derzeit total angesagt ist der Italian Bob, bei dem welliges Haar optimal zur Geltung kommt. Dabei wichtig: Der Scheitel wird voluminös zur Seite gelegt.
- Curly Bob: Der Bob mit Locken wirkt wie ein Weichzeichner fürs Gesicht. Der sogenannte Curly Bob steht vor allem ovalen Gesichtsformen, kann aber auch bei langen Gesichtern mit Pony vorteilhaft sein.
- Pixie Cut bei lockigem Haar: Herzförmige Gesichtsformen kommen mit einem Pixie Cut besonders gut zur Geltung. Ein Pixie bei Locken steht aber auch Frauen mit einem schmalen, ovalen Gesicht.
Locken-Frisuren für langes Haar
Locken sehen auch bei langem Haar wunderschön aus. Das Problem: Je länger das Haar wird, desto schwerer wird es auch. Und je schwerer, umso eher werden die Locken nach unten hin auseinandergezogen.
- V-Schnitt: Beim V-Schnitt werden die Haare von vorne nach hinten wie ein V geschnitten. Das sorgt für Volumen und bringt den neuen Locken-Haarschnitt optimal zur Geltung.
- Stufenschnitt: Auch bei Langhaarfrisuren mit Locken gilt: Leichtigkeit ist das A und O. Daher ist der Stufenschnitt perfekt geeignet, um dichtem, schwerem Haar Leichtigkeit zu verleihen. Auch unsichtbare Stufen bei gerade geschnittenem Haar sind möglich. Sie nehmen dem Haar das Volumen, ohne wirklich sichtbar zu werden.
Locken-Frisuren mit Pony
Bei Locken einen Pony tragen, sieht das nicht komisch aus? Im Gegenteil: Viele angesagte Looks - wie etwa der Shag, Wolf Cut oder der Vokuhila - sehen cool bei Naturlocken und mit Pony aus. Aber auch Klassiker wie Bob oder Long Bob kann man mit einem lockigen Pony oder Curtain Bangs kombinieren.
- Wolf Cut mit Locken: Zu den Trendfrisuren 2022 zählt er definitiv, der Wolf Cut mit Pony, der besonders bei lockigem Haar einfach lässig aussieht.
- Vokuhila mit Locken: Ursprünglich als Assi-Look verschrien, verleiht der Vokuhila derzeit von Berlin bis New York seinen Trägerinnen absolute Coolness.
- Shag mit Pony: Shag, Baby, Shag! Auch der Shag gehört dieses Jahr zu den absoluten Trends. Ob bei kurzem (Short Shag), mittellangem oder langem Haar, den Shag gibt es in allen Varianten. Natürlich mit Pony!
- Lockiger Bob mit Pony: An diesem Look kann man sich nicht sattsehen! Wer Naturlocken hat, der kann seinen Bob auch mit einem wilden Pony bzw. Curtain Bangs kombinieren.
- Lockiger Long Bob mit Pony: Auch der Long Bob, bei dem das Haar bei Locken etwas länger als Schulterlänge geschnitten wird, lässt sich bei Locken mit einem Pony kombinieren.
Welche besondere Pflege brauchen Locken?
Wer lockige Haare hat, kennt die Misere: Die Haare sind oft trocken und schwer zu bändigen.
Lockiges Haar sollte in der Regel alle 8 bis 12 Wochen geschnitten werden, um Spliss zu vermeiden und die Lockenform zu bewahren.
Locken brauchen nach dem Haarschnitt vor allem Feuchtigkeit. Verwende regelmäßig feuchtigkeitsspendende Produkte wie den ŌMAKA 2in1 Conditioner und pflegende Öle wie Bio Arganöl, um Frizz zu vermeiden und den Glanz Deiner Locken zu bewahren.
Der Long Bob (Lob): Eine Frisur für jede Gesichtsform
Du willst deine Haare nicht kurz und nicht lang tragen? Dann ist der Long Bob perfekt für dich. Der Long Bob ist ein beliebter Haarschnitt, der nicht nur äußerst wandelbar ist, sondern auch ein paar Stylingregeln obliegt. Was zeichnet den Lob aus? Und wie gelingt es, dass der Schnitt nicht aussieht, als würde man die kurz geschnittenen Haare wieder lang wachsen lassen?
Varianten des Long Bob
- Long Bob mit langen Stufen: Abgesehen davon, dass ovalen Gesichtern fast jeder Haarschnitt steht, umspielen die langen Stufen hier das Gesicht zusätzlich harmonisch und kaschieren auch einen niedrigen Haaransatz.
- Long Bob mit Pony: Diese kürzere Lob-Variante mit Pony umschmeichelt runde und kantige Gesichter. Die Spitzen auf Schulterlänge, das Deckhaar kräftig durchgestuft: Das nimmt die Schwere aus dickem Haar und lässt es locker fallen.
- Gestufter Long Bob: Dieser Stufen-Haarschnitt schummelt selbst in feines Haar ganz viel Volumen. Den überlangen Pony musst du nicht, wie hier, im Gesicht tragen - andererseits durchbricht er so optisch (und schmeichelnd) die Länge des Gesichts.
- Long Bob für Locken: Wer Locken und damit auch viel Textur hat, kann den Lob ebenfalls gut tragen, denn er lässt den Haaren noch genug Schwung, sich zu kringeln.
- Gringe: Toll sieht auch der Gringe aus, ein Haarschnitt, den Alexa Chung berühmt gemacht hat. Bei dieser Variante des Lobs sind die vorderen Deckhaarsträhnen so kurz gestuft, dass es aussieht wie ein herausgewachsener Pony - "grown out fringe" (daher auch der Name, die Abkürzung "Gringe").
- Long Bob mit Vollpony: Lea Naumann zeigt, wie toll ein schulterlanger Lob mit Vollpony aussehen kann. Die Haare trägt sie bis knapp über die Schultern. Der Pony geht kaum über die Augenbrauen hinaus.
- Long Bob mit Curtain Bangs: Jeanne Damas trägt ihren Long Bob mit Curtain Bangs. Die Längen leicht gewellt, den Pony lässig an den äußeren Kanten der Augenbrauen vorbei gelegt und der Look sitzt.
Styling-Tipps für den Long Bob
- Feines Haar: Dieser Haarschnitt ist der passende für dich, weil seine Stufen für Extra-Volumen sorgen. Wer noch mehr Fülle will, kann mit speziellen Föhnsprays mehr Grip am Ansatz erzeugen oder eine Portion Schaumfestiger mit den Fingern im Haar verteilen.
- Gewellte Haare: Damit der Look nicht bauschig wirkt, die Wellen am besten definieren. Das funktioniert mit etwas Locken-Mousse: ins feuchte Haar geben und trocknen lassen.
- Naturlocken: Wichtig ist dann aber, die Spitzen beim Haarschnitt ein paar Zentimeter länger zu lassen - "weil man die Sprungkraft der Locken berücksichtigen muss".
- Glatte Haare: Haar, bei dem sich nicht einmal der Hauch einer Welle zeigt, profitiert von einem Textur-Spray, mehr braucht es gar nicht für das Styling vom Lob.
Der Long Bob muss nicht akkurat alle vier Wochen nachgeschnitten werden, er sieht auch mit ein paar Zentimetern plus toll aus.
Eine Schnitttechnik, die sich für den Long-Bob eignet, ist der vom Feinhaarspezialisten Frank Brormann entwickelte "Calligraphy Cut", bei dem die Haare mit einer Art Federhalterklinge in Wuchsrichtung und bei einem optimalen Winkel von 21 bis 23 Grad "gesclicet" werden. So fallen sie voller, und nach dem Haarschnitt hat man sogar das Gefühl, mehr von ihnen zu haben.
| Haartyp | Empfohlener Schnitt | Styling-Tipps |
| Feines Haar | Gestufter Long Bob | Volumen-Sprays, Schaumfestiger |
| Gewelltes Haar | Long Bob | Locken-Mousse |
| Naturlocken | Long Bob | Hitzeschutzspray |
| Glatte Haare | Long Bob | Textur-Spray |
Anleitung: Kurze Haare selber schneiden
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