Es gehen Gerüchte um, dass das bekannte deutsche Nahrungsergänzungsmittel Pantovigar vom Markt genommen wurde und nicht mehr erhältlich ist. Aber stimmt dieses Gerücht? Ist Pantovigar wirklich nicht lieferbar? Und bevor wir diesem Gerücht auf den Grund gehen, was ist eigentlich Pantovigar und wofür wird es gebraucht?
Pantovigar Kapseln sind ein bekanntes Mittel gegen Haarausfall.
Pantovigar ist genau genommen eine Marke für Haarprodukte des deutschen Unternehmens Merz Pharmaceuticals GmbH. Das bekannteste Produkt ist Pantovigar Vegan, ein Nahrungsergänzungsmittel, das speziell entwickelt wurde, um Haarausfall zu behandeln und das Haarwachstum zu stimulieren. Da Pantovigar Vegan das bekannteste Produkt ist, wird es im Volksmund oft nur als „Pantovigar“ bezeichnet.
Viele Menschen in Deutschland suchen online nach Informationen darüber, warum Pantovigar vom Markt genommen wurde oder warum es nicht mehr lieferbar ist. Während unserer Recherche haben wir keine offiziellen Angaben gefunden, dass Pantovigar wirklich vom Markt genommen wurde.
Im Gegenteil: Pantovigar ist nach wie vor in Deutschland erhältlich, allerdings nur in Apotheken. Ein anderer Grund für die Gerüchte und die Verwirrung könnte sein, dass Merz zwei fast identische Produkte produziert: Pantogar und Pantovigar. Diese beiden Produkte haben die gleichen Inhaltsstoffe und denselben Produktionsprozess.
Der Name „Pantovigar“ wird vor allem in Deutschland verwendet, während „Pantogar“ als Markenname im Rest von Europa und in anderen Ländern genutzt wird. In der Vergangenheit hat der Hersteller eine neue vegane Formel von Pantovigar eingeführt. Pantovigar ist nach wie vor erhältlich, daher ist nicht von einem Nachfolger die Rede.
Bei Hairgivers bieten wir Pantovigar nicht an, aber wir haben eine sehr interessante Alternative zu Pantovigar Vegan: Neofollics Tabletten.
Neben den Tabletten bietet Pantovigar auch weitere Produkte zur Behandlung von Haarausfall an:
Das Pantovigar® Tonic ist einfach anzuwenden: Tragen Sie das Tonic zweimal täglich auf die Kopfhaut auf und massieren Sie es sanft ein. Es sollte nicht ausgespült werden. Das Tonic hat einen angenehmen Duft und hinterlässt keine Rückstände im Haar.
Nach der Anwendung kann das Haar wie gewohnt frisiert und gestylt werden. Es ist für die tägliche Anwendung und für jeden Haartyp geeignet. Das Pantovigar® Tonic für Frauen kann mit der täglichen Anwendung des Pantovigar® Shampoos kombiniert werden.
Pantovigar Tonic zur äußerlichen Anwendung auf der Kopfhaut
Pantostin® ist eine Kopfhautlösung zur Therapie des erblich bedingten Haarausfalls. Der Wirkstoff Alfatradiol hemmt die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT), ein Hauptauslöser für den erblich bedingten Haarausfall.
Pantostin® sollte bereits bei den ersten Anzeichen von erblich bedingtem Haarausfall angewendet werden, da eine frühzeitige Anwendung dazu beitragen kann, das Fortschreiten der Haarverdünnung zu verhindern und den Haarausfall zu verlangsamen.
Abgesehen von zur Verfügung stehenden Produkten bei Haarausfall gibt es auch weitere Maßnahmen, die zu einer Verbesserung der Symptome und dem optischen Erscheinungsbild beitragen können.
Minoxidil-Externa können den Haarverlust bei 80-90 % der Betroffenen stoppen, bei etwa 50 % verdichtete sich das Haarkleid sichtbar. Die Wirkansätze von Minoxidil auf den Haarfollikel sind vielfältig, eines der wichtigsten Wirkprinzipien ist wahrscheinlich die Expression eines Wachstumsfaktors (VEGF) an der Haarpapille.
Unter Anwendung der Minoxidil-Lösung bei Frauen dunklen Typs wie Griechinnen oder Türkinnen kommt es in etwa 10-20 % der Fälle zu einer reversiblen Hypertrichose auf der Stirn und im Gesicht. Andere Nebenwirkungen der äußerlichen Minoxidil-Anwendung sind bei etwa 5-10 % der Frauen Juckreiz und Rötung der Kopfhaut.
Minoxidil-Anwendungshinweise:
Zusätzlich lässt sich der Haarwuchs mit einem koffeinhaltigen Shampoo unterstützen. Östrogene können erwogen werden, wenn keine Auffälligkeiten in der Labordiagnostik vorliegen. Auch eine Behandlung mit antiandrogen wirksamen Gestagenen kann in Betracht gezogen werden. Die Langzeitanwendung über 6 und mehr Monate ist möglich, da die Produktion erheblicher Mengen an Androgenen in den Eierstöcken schon innerhalb kürzester Zeit wieder einsetzt, wenn die bei der Anwendung ansonsten übliche siebentägige Pause eingelegt wird.
Diese wirken über folgende Prinzipien:
Auch die Zufuhr von Mikronährstoffen kann sich positiv auf das Haarwachstum auswirken. So konnte gezeigt werden, dass Haarfollikel von Frauen mit einer androgenetischen Alopezie gegenüber denen gesunder Frauen einen Mangel an Panthothensäure, Biotin und L-Cystin aufweisen. Im Rahmen eines Diätmanagements kann hier die Anwendung der Kombination aus Hirseextrakt, Pantothensäure und schwefelhaltigem L-Cystin (Priorin® Kapseln) empfohlen werden.
Sie erhöhen die Nährstoffdichte in den Blutgefäßen, sodass die Haarwurzeln auch bei geringerer Gefäßdichte mit Nährstoffen versorgt werden.
Die häufigste umschriebene Alopezie ist die Alopecia areata. Es handelt sich um ein bis mehrere herdförmige, scharf begrenzte Kahlstellen, in der Regel reversibel, aber unberechenbar schubweise rezidivierend. Diese Alopezie ist nach der androgenetischen/hyperandrogenämischen und nach der diffusen Alopezie die dritthäufigste Form des Haarausfalls.
Sie kommt in etwa 20 % der Fälle familiär gehäuft vor und betrifft Frauen nicht so oft. Außer am behaarten Kopf kann sie auch an jeder anderen behaarten Körperstelle auftreten. Bevorzugte Lokalisationen sind der Hinterkopf und die Schläfenregion.
Die Herde entstehen ganz plötzlich und ohne subjektive Symptome. Extremformen sind die Alopecia areata totalis mit völliger Haarlosigkeit des Kopfes und die Alopecia areata universalis, bei der sämtliche Körperhaare fehlen. Als Ursache wird ein Autoimmungeschehen angenommen.
Der einzelne Herd ist rund oder oval, scharf begrenzt und komplett haarlos. Als klinische Begleiterscheinung treten bei etwa 20 % der Patientinnen Nagelveränderungen auf, insbesondere Tüpfel- oder Grübchennägel.
Eine kausale Therapie existiert nicht. Der Verlauf der Alopezie ist unvorhersehbar. Bei 30 % der Patientinnen dauert der erste Schub weniger als sechs Monate, bei 50 % ein Jahr. Lediglich bei 20 % der Betroffenen wachsen die Haare nicht nach und etwa 70 % aller Patientinnen erleiden Rezidive nach freien Intervallen von wenigen Monaten bis vielen Jahren.
Vernarbende beziehungsweise atrophisierende Alopezien sind eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, die zu einer irreversiblen Zerstörung von Haarfollikeln führen.
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