Wer keine Lust auf ständige Rasur hat, aber Laser-Haarentfernung doch als etwas zu permanent empfindet, greift am besten zu einem Epilierer. Die Geräte für den Gebrauch in den eigenen vier Wänden können bis zu vier Wochen glatte, haarlose Haut bescheren. Leider werden Epilierer oft mit Schmerzen und einem nicht gründlichen Ergebnis in Verbindung gebracht. Doch keinerlei Grund zur Sorge, denn wir stellen dir hier die besten Epilierer im Vergleich vor!
Bevor wir uns in die Welt der Epilierer stürzen und alle möglichen Vor- wie auch Nachteile genau abwägen, ist es wichtig zu erwähnen, dass das Entfernen von Körperbehaarung eine absolut freiwillige Entscheidung sein soll und muss. Egal, um welche Körperpartie es geht, ob diese beharrt, getrimmt oder haarlos sein soll, liegt ganz und gar bei dir. Niemand hat da mitzureden.
Nun, da dies geklärt ist, stellt sich die Frage: Wie fängt man überhaupt an, einen Epilierer zu benutzen, wenn man kaum etwas darüber weiß, und welchen Epilierer kauft man am besten, wenn es so viele auf dem Markt gibt? Wir haben alle Informationen zusammengetragen, die du wissen musst, bevor du in ein Gerät zur Haarentfernung für zu Hause investierst.
Ein Epilierer ist ein Gerät zur Haarentfernung, welches meist selbst zu Hause verwendet wird und damit semipermanente Haarentfernung wie Waxing in Studios ersetzt. Die Geräte sind elektrische und verfügen über einen Akku, der regelmäßig aufgeladen werden muss. Die Haare werden samt Wurzel entfernt, wodurch ein glattes Finish erreicht wird, das bis zu vier Wochen anhält.
Ein guter Epilierer arbeitet gründlich: Mit Hilfe kleiner, auf einer Walze angeordneten Pinzetten reißt er die Körperhaare mitsamt den Haarwurzeln aus - das kann schmerzen. Doch das Leiden lohnt sich: Laut Saldo können die Beine zwei bis drei Wochen glatt bleiben.
Bevor du dich für ein Modell entschiedest, solltest du dir gut überlegen, was du von deinem Epilierer erwartest und wie du in verwenden willst. Achte auf folgende Punkte:
Die wahrscheinlich wichtigste aller Fragen, die man sich vor dem Kauf eines Epiliergeräts stellt: Wie lange hält die Haarentfernung damit? Schließlich möchte man wissen, wann man die nächste Behandlung mit dem Gerät planen soll und ob die Haut auch haarfrei bleibt, bis zum nächsten Urlaub, zum Thermenbesuch oder Ähnlichem. Tatsächlich hängt das vom Gerät ab, und es lohnt sich, einen Blick auf die Verpackung und Beschreibung zu werfen.
Die meisten Epilierer sorgen dafür, dass man bis zu vier Wochen haarfrei bleibt. Das ist natürlich nur ein Durchschnittswert, denn Haarwachstum ist etwas sehr Individuelles und hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab.
Grundsätzlich epilierst du so oft, wie du es für nötig hältst. Ideal ist es, einmal im Monat zum Haarentfernungsgerät zu greifen, um wirklich konstant relativ haarfrei an den bevorzugten Stellen zu sein. Was man nicht vergessen darf: Je öfter man epiliert, desto feiner werden die Haare. Heißt: Die Abstände zwischen den Sessions können über die Zeit länger werden.
Glatt ist nicht gleich glatt! In einem Test der Schweizer Verbraucherschutz-Zeitschrift „Saldo“ schnitten nur vier von acht Epiliergeräten mit „Gut“ ab. Nur jedes zweite Gerät überzeugte.
Testsieger wurde der akkubetriebene Epilierer von Panasonic (ES-EY30) - er entfernte die Haare am gründlichsten, auch an schwierigen Stellen wie den Kniekehlen.
Auf Platz zwei: Brauns Silk-épil 9 flex. Weniger schmerzhaft, aber etwas weniger gründlich als der Testsieger - nach dem ersten Durchgang blieben teilweise noch sichtbare Haare zurück.
Philips konnte zweimal punkten: Der BRE 700 sowie der kabelbetriebene Satinelle Essential BRE 255 zählen zu den „Guten“, obwohl beide kleine Schwächen zeigten - bei der Schmerzempfindung oder der Gründlichkeit.
Panasonic ES-EY30: Als Testsieger ging der akkubetriebene Epilierer ES-EY30 von Panasonic hervor, der rund 89 Euro kostet. „Er entfernte die Haare am saubersten und am schnellsten“, urteilt Saldo. Mit bloßem Auge seien nach der Anwendung keine Haare mehr erkennbar gewesen - nicht einmal an schwer zugänglichen Stellen wie den Kniekehlen. Ein paar Punktabzüge gab es allerdings, weil die Probandinnen beim Epilieren ein unangenehmes Ziehen beschrieben.
Braun Silk-épil 9 flex: Weniger schmerzhaft, aber auch etwas weniger effektiv arbeitete der Zweitplatzierte Silk-épil 9 flex von Braun. Das akkubetriebene Gerät - mit einem Preis ab rund 195 Euro das teuerste im Test - hinterließ laut Saldo nach dem ersten Durchgang am Schienbein noch einige sichtbare Haare.
Braun Silk-épil 9: Der wasserfeste, kabellose Braun Silk-épil 9 ist unser Favorit. Er liegt super in der Hand und entfernt dank breitem Epilieraufsatz mit 40 Micro-Grip-Pinzetten selbst feine Haare effektiv und vergleichsweise schmerzarm. Der Akku hält mit rund 50 Minuten richtig lange durch und ein helles LED-Licht garantiert, dass man selbst in der schummrigsten Duschkabine nichts übersieht. Leuchtet sie rot auf, warnt das Gerät, dass man zu stark aufdrückt - diese SensoSmart-Kontolle der neuen Braun-Epilierer-Generation macht die Haarentfernung besonders hautschonend und effektiv.
Panasonic ES-EY-Serie: Wer eine Form mit Stielgriff bevorzugt, könnte an diesem Modell Gefallen finden: Die kabellosen Epilierer der Panasonic ES-EY-Serie arbeiten dank zwei Epilierwalzen mit stolzen 60 Pinzetten schnell, sanft und so effizient, dass den meisten die nicht allzu lange Akku-Laufzeit von 30 Minuten reichen sollte. Der flexible Schwenkkopf des Epilierers passt sich gut an den Körper an und ist besonders bei der Verwendung unter der Dusche wenig schmerzhaft. Der hochwertige Epilierer erreicht auch knifflige Stellen problemlos.
Braun Silk-épil 9 Flex: Besonders flexibel arbeitet der Schwingkopf des Braun Silk-épil 9 Flex, mit welchem sich auch schwierige Stelle problemlos bearbeiten lassen. Der Gummigriff liegt bei der Verwendung unter der Dusche rutschsicher in der Hand, zwei leise Geschwindingkeitsstufen, die helle LED-Leuchte, eine Andruckkontrolle sowie eine sehr lange Akku-Laufzeit garantieren ein Spitzen-Epiliererlebnis, bei dem es unserem Empfinden nach kaum noch ziept.
Philips Satinelle Essential BRE275/00: Da kommt richtig Power aus der Steckdose. Der Philips Satinelle Essential BRE275/00 ist ein ausschließliches Kabel-Modell. Deshalb darf es zwar nicht mit unter die Dusche, dafür kommt allerdings wirklich Wumms aus der Steckdose - wohl auch deshalb liefert das Gerät so gute Ergebnisse. Beim Arbeiten könnte der Epilierer leiser und sanfter sein - und optisch moderner.
Panasonic ES-EL9A-S503: Getreu dem Motto »Doppelt hält besser« ist er gleich mit zwei extrabreiten Epilierköpfen ausgestattet und erzielt damit schnell sichtbare Ergebnisse. Die Ergebnisse des Epilierers können sich sowohl bei der trockenen als auch bei der Verwendung unter der Dusche sehen lassen. Der Akku hält mit um die 30 Minuten nicht allzu lange und aufgrund der zweifachen Menge an Epilierrollen ist auch die Reinigung etwas fummeliger als bei Epilierern mit nur einer Rolle.
Hier eine Übersicht weiterer empfohlener Epilierer-Modelle:
Bestnoten im Test erhalten Epilierer, die mit speziellen Epilierköpfen eine maßgeschneiderte Epilation ermöglichen. Nämlich nach Ihren Anforderungen: Zur Enthaarung von feinen Härchen, von starkem Haarwuchs, für die Bikinizone, den Intimbereich oder für große Körperareale. Stets mit dem Ziel: selbst kurze Haare schmerzfrei zu entfernen.
Ein weiterer Faktor im Epilierer-Test sind die Beauty-Sets, die dem Lieferumfang beiliegen: Dazu gehören ein guter Rasieraufsatz, Massageaufsatz, eine Peelingbürste (bereitet die Haut auf die Epilation vor, verringert eingewachsene Haare) oder rotierende Scheiben zur Fußpflege. Unterschätzen Sie nicht, wie nützlich solch ein Beauty-Set für den Alltag ist.
Um die Epilation so angenehm wie möglich zu gestalten, empfiehlt es sich, die Haut vorzubereiten. Ein Peeling entfernt abgestorbene Hautzellen und beugt eingewachsenen Haaren vor. Die Haare sollten idealerweise zwei bis fünf Millimeter lang sein, damit die Pinzetten sie gut erfassen können.
Einige Epilierer mit Akkubetrieb lassen sich auf nasser Haut anwenden - zum Beispiel unter der Dusche. Das kann Schmerzen nehmen, denn die Wärme öffnet die Poren. Cremen Sie die Haut nach dem Epilieren mit einer milden, feuchtigkeitsspendenden Körperlotion ein.
Das Epilieren selbst ist kein Hexenwerk und gelingt bei jedem „Haartyp“. Damit das Gerät die Haare gut erfassen kann, sollten sie zwei bis fünf Millimeter lang sein, manche Hersteller versprechen Erfolge auch bei geringerer Länge. Sind die Haare zu kurz, erwischen die Pinzetten sie nicht. Sind sie zu lang, sollte man sie mit einem (oft beiliegenden) Trimmeraufsatz stutzen.
Die Haut mit den Fingern etwas straffen, den Epilierer im 90-Grad-Winkel ansetzen und langsam gegen die Wuchsrichtung führen. Lassen Sie sich dabei wirklich Zeit, damit das Gerät die Haare an der Wurzel erwischt und nicht einfach abbricht. Hat das Gerät verschiedene Geschwindigkeitsstufen, nutzen Einsteiger am besten die niedrigste. Das wiederholen Sie so oft, bis der Epilierer alle Härchen entfernt hat.
Wird der Schmerz zu groß, am besten erstmal an einer anderen Stelle weitermachen und große Flächen, wie die Beine in Abschnitte einteilen. Klingt das Ziepen ab, gehts weiter.
Nicht erschrecken: Nach dem Epilieren ist die Haut vermutlich gereizt und mit kleinen roten Punkten gesprenkelt. Das ist ganz normal und sollte nach wenigen Stunden oder am spätestens nächsten Tag abklingen. Und auch diese Reaktion wird weniger, je öfter man die Haarentfernung wiederholt hat. Um erste Irritationen zu beruhigen, nach dem Epilieren gut eincremen, z. B. mit feuchtigkeitsspendem, kühlenden Aloe Vera Gel.
Vermeiden Sie unbedingt Sonnenbaden oder Solarium direkt nach der Haarentfernnung, um die Haut nicht weiter zu belasten.
Reinigen Sie den Epilierer nach jeder Nutzung entsprechend der Anbieterhinweise. Reinigen Sie nach jeder Anwendung alle Haare aus dem Epilierer, um Verstopfungen zu vermeiden. Viele Modelle haben ein abnehmbares Kopfstück, das man leicht unter fließendem Wasser abspülen kann. Dabei sollte man darauf achten, dass das Gerät wasserfest ist. Verwenden Sie alternativ eine Bürste. Damit lassen sich die restlichen Haare aus den Pinzetten und dem Epilierkopf entfernen, besonders an schwer zugänglichen Stellen. Anschließend können Sie den Epilierer mit einem Desinfektionstuch oder einem milden Desinfektionsspray reinigen, um Bakterien und Keime zu entfernen.
Für alle, die noch nie epiliert haben, hier ein kleiner Realtitätscheck: Ja, am Anfang tut Epilieren weh - auch mit dem allerbesten Gerät und dem allerbesten Aufsatz. Denn egal, wie man es nennt: Letztlich reißt man sich mit vielen kleinen Pinzetten viele kleine Haare aus. Und das fühlt sich eben nicht besonders angenehm an. Doch keine Sorge: Mit jedem Mal epilieren lässt der Schmerz ein bisschen nach, da die Haare spärlicher und dünner nachwachsen. Dabei hilft es regelmäßig zu epilieren und gerade zu Beginn am Ball zu bleiben. Wir können aus eigener jahrelanger Epilier-Erfahrung sagen: Inzwischen ist es überhaupt nicht mehr schlimm.
Die Auswahl an Epilierern ist groß. Ob Panasonic, Braun oder Philips - jede Marke bietet verschiedene Modelle für unterschiedliche Bedürfnisse. Wichtig ist, die eigenen Anforderungen zu kennen und auf die individuellen Eigenschaften der Geräte zu achten. Mit dem richtigen Epilierer und der richtigen Vorbereitung steht einer langanhaltend glatten Haut nichts mehr im Wege.
Ein guter Epilierer - die Vorteile
Gute Epilierer zupfen nicht nur Stoppeln, sondern bereits feinste Härchen von bis zu einer Länge von 0,5 mm. Mit innovativen, teils aus Keramik gefertigten Pinzetten bieten sie eine gründliche Haarentfernung, die schmerzfreier ist als bei Vorgängermodellen. Hinzu: Wenn Sie einen Trockenepilierer anwenden, hilft es, die zu behandelnde Haut mit der freien Hand zu straffen. Bei einem Nass-Epilierer kann warmes Wasser das Schmerzempfinden reduzieren. Und: Doch je häufiger Sie einen Epilierer verwenden, desto weniger schmerzt es, und die Langzeitwirkung ist die vorübergehenden Schmerzen wert. Kühlung und beruhigende Cremes lindern zudem Reizungen.
Ist die Anwendung schmerzhaft?
Die Verwendung eines Geräts mit 60 rotierenden Pinzetten, die Haare an der Wurzel herausziehen, kann leicht schmerzhaft sein - entscheidend sind die langfristigen Vorteile, und die sind es wert! Es gibt Tricks, die die Haarentfernung ggf. erleichtern: Warm Baden oder Duschen, um die Poren vorab zu öffnen. Einen wasserfesten Epilierer unter warmem Wasser anwenden. Vor dem Wachsen einen Eiswürfel über die betroffene Stelle laufen lassen.
Empfehlen Dermatolog:innen Epilierer?
Dermatolog:innen betrachten Epilierer bei richtiger Anwendung in der Regel als sichere und effektive Methode zur Haarentfernung. Ihre Eignung kann jedoch je nach Hauttyp, Bedürfnissen und Verträglichkeit variieren. Wie bei den meisten Heimgeräten ist es immer ratsam, einen Dermatologen zu konsultieren, um herauszufinden, was für Ihre individuelle Haut am besten geeignet ist.
Warum Peelings fürs Epilieren?
Peeling und Epilieren gehen Hand in Hand. Mit zunehmender Haardichte können eingewachsene Haare häufiger auftreten. Regelmäßiges, sanftes Peeling ist daher hilfreich. Bürsten Sie Ihre Beine vor der Trockenepilation mit einem Handtuch ab, um die Haare an der Wurzel anzuheben und ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Braun empfiehlt eine Haarlänge von mindestens 0,5 mm.
Wie die Achseln epilieren?
Der Epilierer sollte entgegen der Wuchsrichtung - wie beim gesamten Körper - geführt werden. Im trockenen Zustand sollte die Haut frei von Pflegeprodukten sein. Tipp: Ein kleinerer Aufsatz (mit Massagerollen) kann den Schmerz verringern. Die Haut der Achselhöhle mit zwei Fingern straffziehen und das Gerät bei mittlerer Geschwindigkeitsstufe langsam bewegen - andernfalls können die Haare abbrechen und einwachsen. UND: Am Abend, so kann die Haut sich erholen, es gibt weniger Hautkontakt mit Kleidung bzw. Bewegung. Ggf. eine beruhigende Creme auftragen
Epilieren vs. Waxen vs. IPL
Tatasache ist, dass Epilieren im Test und Vergleich zur klassischen Rasur, die schmerzhaftere, zeit- und kostenintensivere Haarentfernung bleibt - aber nur auf den ersten Blick! Das langsame Nachwachsen der Haare sorgt für eine langanhaltende, glatte Haut. Im Unterschied zum ebenfalls ziependen Waxing wird bei der elektrischen Haarentfernung nicht an der Haut gezogen. Der Vorgang ist für die Haut schonender, mit weniger Hautirritationen.
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