Epilierer im Test: So finden Sie das beste Gerät für langanhaltend glatte Haut

Die meisten Menschen wünschen sich glatte, haarlose Haut an Beinen, Achseln und in der Intimzone. Anstatt sich täglich mit dem Nassrasierer zu quälen, suchen viele nach langfristigeren Methoden wie Waxing oder Epilieren. Doch wie gut sind die rotierenden Pinzetten wirklich? Welche Unterschiede gibt es bei den Epilierköpfen? Und wie schmerzhaft ist das Ganze?

Um diese Fragen zu beantworten, wurden 15 Epilierer getestet, darunter sowohl Markenprodukte als auch No-Name-Geräte. Das Ergebnis vorweg: Ein bisschen Ziepen lässt sich auch mit dem besten Epilierer nicht vermeiden. Und günstig ist in diesem Fall leider nicht gleich gut.

Die Testsieger im Überblick

Hier sind einige der im Test besonders hervorgehobenen Epilierer:

  • Braun Silk-épil 9: Dieser wasserfeste und kabellose Epilierer ist ein Favorit, da er super in der Hand liegt und dank des breiten Epilieraufsatzes mit 40 Micro-Grip-Pinzetten selbst feine Haare effektiv und vergleichsweise schmerzarm entfernt. Der Akku hält mit rund 50 Minuten lange durch, und ein helles LED-Licht sorgt dafür, dass man selbst in der schummrigsten Duschkabine nichts übersieht.
  • Panasonic ES-EY-Serie: Diese kabellosen Epilierer arbeiten dank zwei Epilierwalzen mit stolzen 60 Pinzetten schnell, sanft und effizient. Der flexible Schwenkkopf passt sich gut an den Körper an und ist besonders bei der Verwendung unter der Dusche wenig schmerzhaft.
  • Braun Silk-épil 9 Flex: Der Schwingkopf dieses Epilierers ist besonders flexibel, wodurch sich auch schwierige Stellen problemlos bearbeiten lassen. Der Gummigriff liegt rutschsicher in der Hand, und die lange Akku-Laufzeit garantiert ein angenehmes Epiliererlebnis.
  • Philips Satinelle Essential BRE275/00: Dieses Kabel-Modell darf zwar nicht mit unter die Dusche, liefert dafür aber dank der Power aus der Steckdose sehr gute Ergebnisse.

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Drei Wochen glatte Haut? Realitätscheck zum Thema Schmerz

Die größte Sorge beim Epilieren ist für viele: Tut das weh? Ja, am Anfang tut Epilieren weh - auch mit dem besten Gerät und dem besten Aufsatz. Denn egal, wie man es nennt: Letztlich reißt man sich mit vielen kleinen Pinzetten viele kleine Haare aus. Und das fühlt sich eben nicht besonders angenehm an.

Doch keine Sorge: Mit jedem Mal epilieren lässt der Schmerz ein bisschen nach, da die Haare spärlicher und dünner nachwachsen. Dabei hilft es regelmäßig zu epilieren und gerade zu Beginn am Ball zu bleiben. Inzwischen ist es überhaupt nicht mehr schlimm. Um Schmerzen zu lindern, bieten einige Geräte spezielle Massageaufsätze an. Sie stimulieren die Haut während des Prozesses, entspannen sie und lenken die Nerven ab, sodass die Epilation weniger intensiv wahrgenommen wird.

Weitere wichtige Aspekte beim Epilieren

Neben dem Schmerz gibt es noch weitere Punkte, die man beim Epilieren beachten sollte:

  • Dauer: Epilieren dauert länger als Rasieren. Wer viele Haare an den Beinen hat, ist anfangs oftmals eine halbe Stunde und länger beschäftigt.
  • Akku-Laufzeit: Deshalb sollte der Akku bei kabellosen Geräten mindestens 30 Minuten durchhalten.
  • Anzahl der Pinzetten: Je mehr rotierende Pinzetten ein Epilierer hat, desto schneller und effektiver arbeitet er.
  • Einsatzbereich: Theoretisch kann man überall epilieren - außer auf dem Kopf, auf Schleimhäuten oder verletzter Haut. Am besten eignet sich diese Methode der Haarentfernung allerdings für Arme und Beine.

Die richtige Anwendung

Das Epilieren selbst ist kein Hexenwerk und gelingt bei jedem „Haartyp“. Damit das Gerät die Haare gut erfassen kann, sollten sie zwei bis fünf Millimeter lang sein. Sind die Haare zu kurz, erwischen die Pinzetten sie nicht. Sind sie zu lang, sollte man sie mit einem (oft beiliegenden) Trimmeraufsatz stutzen. Dann geht’s los!

Die Haut mit den Fingern etwas straffen, den Epilierer im 90-Grad-Winkel ansetzen und langsam gegen die Wuchsrichtung führen. Lassen Sie sich dabei wirklich Zeit, damit das Gerät die Haare an der Wurzel erwischt und nicht einfach abbricht. Hat das Gerät verschiedene Geschwindigkeitsstufen, nutzen Einsteiger am besten die niedrigste. Das wiederholen Sie so oft, bis der Epilierer alle Härchen entfernt hat.

Wird der Schmerz zu groß, am besten erstmal an einer anderen Stelle weitermachen und große Flächen, wie die Beine in Abschnitte einteilen. Klingt das Ziepen ab, gehts weiter.

Nach dem Epilieren

Nicht erschrecken: Nach dem Epilieren ist die Haut vermutlich gereizt und mit kleinen roten Punkten gesprenkelt. Das ist ganz normal und sollte nach wenigen Stunden oder am spätestens nächsten Tag abklingen. Und auch diese Reaktion wird weniger, je öfter man die Haarentfernung wiederholt hat.

Um erste Irritationen zu beruhigen, nach dem Epilieren gut eincremen, z. B. mit feuchtigkeitsspendem, kühlenden Aloe Vera Gel. Vermeiden Sie unbedingt Sonnenbaden oder Solarium direkt nach der Haarentfernnung, um die Haut nicht weiter zu belasten. Vor eingewachsenen Haaren bewahrt ein regelmäßiges Peeling.

Wie lange hält das Ergebnis?

Ob man zwei, drei oder sogar vier Wochen Ruhe vor den ungeliebten Härchen hat, kommt darauf an, wie regelmäßig man epiliert, wie schnell die eigenen Haare wachsen und wie hoch die eigene Toleranz für ein paar abtrünnige Härchen ist.

Fakt ist: Da die Haare an der Wurzel entfernt werden, hält Epilieren länger als Rasieren. Zudem wachsen die Haare nicht so kratzig und stoppelig nach.

Wer als Neuling mit dem Epilieren startet, sollte sich nicht entmutigen lassen, wenn nach ein paar Tage schon wieder erste Härchen spürbar sind. Der Grund dafür ist: Haare wachsen in Phasen. Nicht alle befinden sich immer in derselben Wachstumsphase, nicht alle sind immer gleich lang. Beim ersten Epilieren werden nur die Haare erwischt, die gerade sichtbar sind. Nach ein paar Tagen können Haare aus den anderen Phasen durchbrechen, die zuvor unter der Haut verborgen waren. Anfangs empfehlen wir deshalb ruhig wöchentlich zum Epilierer zu greifen.

Vor- und Nachteile des Epilierens

Hier eine kurze Zusammenfassung der Vor- und Nachteile des Epilierens:

VorteileNachteile
Langanhaltend glatte Haut (bis zu 4 Wochen)Anfangs schmerzhaft
Haare wachsen feiner und weniger stoppelig nachZeitaufwendiger als Rasieren
Kann überall angewendet werden (außer auf Kopf, Schleimhäuten, verletzter Haut)Hautirritationen und Rötungen möglich
Regelmäßiges Peeling beugt eingewachsenen Haaren vorTeurere Anschaffung als Rasierer

Fazit

Ein hochwertiger Epilierer kann für langanhaltend glatte Haut sorgen und eine gute Alternative zur täglichen Rasur darstellen. Auch wenn das Epilieren anfangs etwas Überwindung kostet, gewöhnt sich die Haut mit der Zeit daran, und die Ergebnisse sind es wert.

tags: #osmo #epilierer #test

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