Oberkörper Rasieren: Ja oder Nein? Vorteile und Nachteile

Die Körperrasur ist für viele Männer ein fester Bestandteil der täglichen Routine geworden. Doch ist es wirklich notwendig, sich den Oberkörper zu rasieren? Dieser Artikel beleuchtet die Vor- und Nachteile der Körperrasur bei Männern, insbesondere im Hinblick auf Brust, Achseln und Intimbereich.

Wo Männer heute rasiert sein sollten

Wildwuchs in Männerachseln ist alles andere als angesagt. Bei jüngeren Männern bis 35 liegt das Rasieren der Achselhöhlen bereits voll im Trend. Mehr als die Hälfte der Männer in dieser Altersgruppe greift regelmäßig zum Rasierer.

Ein weiteres Argument gegen die Behaarung: Wer sich die Achselhaare entfernt, hat es mit der Hygiene leichter, da sich der Schweiß nicht sammeln kann. Denn die geruchsbildenden Bakterien lassen sich in behaarten Achselhöhlen schwieriger abwaschen.

Die Beine sind allerdings fast die einzigen Körperstellen, die vom kahlen Haar-Trend verschont bleiben: Auch die Intimrasur bei Männern wird immer beliebter. Glaubt man einer Umfrage der Zeitschrift "Neon", finden es bereits 19 Prozent der befragten Frauen schön, wenn Er "unten rum" kahl ist. Außerdem denken rund 60 Prozent der 20- bis 35-Jährigen, dass mögliche Sexualpartner erwarten, dass sie "unten rum" rasiert sind.

Es braucht keine Studie, um festzustellen, dass Frauen Rückenhaare mehrheitlich ablehnen. Keine Dame möchte ihren Liebsten umarmen und dabei seinen rückseitigen Pelz kraulen.

Auch die Zeiten des Brusthaartoupets sind lange vorbei. Daher ist ein üppiger Wuchs auf dem Oberkörper für die meisten Frauen kein Zeichen von Männlichkeit - sondern vielmehr von mangelnder Körperpflege.

Nur 20 Prozent der Frauen mögen das Gesicht eines Mannes glatt wie einen Babypopo. Ein Bart muss also her! Doch welcher? Der bei der Damenwelt am beliebteste ist der Dreitagebart, auf den ganze 45 Prozent abfahren.

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Vorteile der Ganzkörperrasur

Feuchte und warme behaarte Körperstellen bieten einen idealen Lebensraum für potenziell schädliche Keime und Bakterien. Durch die Rasur wird der Ansiedlung solcher Erreger vorgebeugt.

Nicht nur Hautkrankheiten wie Hautpilz wird so vorgebeugt: Auch unangenehmer Körpergeruch entsteht durch das fehlende Haar in der Regel weniger schnell.

Nachteile der Ganzkörperrasur

Das Rasieren birgt das Risiko von Mikroverletzungen, kleinste Verletzungen der Haut, die als Eintrittspforte von schädlichen Substanzen oder Erregern Entzündungen bis Krankheiten auslösen können.

Körperbehaarung ist von der Natur unter anderem deshalb vorgesehen, um Reibung zu minimieren. Unter den Achseln und im Intimbereich wird so dem Wundscheuern der Haut vorgebeugt.

Der Kauf von Rasierer, Klingen und Rasierschaum geht ins Geld - vor allem, wenn man sich am gesamten Körper rasiert.

Forscher der University of South Queensland in Australien fanden heraus, dass ein dichter Bart bis zu 95 Prozent vor UV-Strahlung schützt. Neben Hautkrebs wird so auch frühzeitiger Hautalterung vorgebeugt.

Körperrasurgewohnheiten und -vorlieben

Über die Hälfte der deutschen Männer mag es übrigens glatt, doch nicht überall. Während die einen nur unter den Achseln rasieren (sie ist die am häufigsten rasierte Körperstelle beim Mann und liegt auch bei den männlichen Bewerbern für unser trnd-Projekt mit 88% ganz vorne), setzen andere die Rasierklinge auch anderswo an - z.B. im Intimbereich (73%) sowie auf Brust (57%) und Bauch (48%). Unser Kompetenzteam favorisiert bei Männern deutlich rasierte Achseln (77%) und einen glatten Rücken (74%).

Deutsche Männer, insbesondere im Alter zwischen 18 und 35 Jahren, legen bevorzugt Wert auf möglichst wenig Körperbehaarung. Dafür rasieren sie sich regelmäßig die Brust, Achselhöhlen, den Intimbereich und sogar die Beine oder Arme. Laut dem Statistikportal staista.de liegt dabei die Intimrasur noch vor der Brustrasur.

Doch auch Frauen bevorzugen einen gepflegten Mann mit rasierter oder zumindest getrimmter Körperbehaarung. Dabei empfindet ein Großteil der Frauen Behaarung auf dem Rücken und Schulterbereich sowie unter den Achseln besonders abstoßend. Bei der Brust gehen die Meinungen dagegen auseinander. Vor allem Frauen im höheren Alter (50+) empfinden eine behaarte Brust nach wie vor als attraktiv. Ähnlich verhält es sich im Intimbereich. Gänzlich glatte Haut mögen dort vorrangig die jüngeren Frauen.

Produkte für die Körperrasur

In Deutschland rasieren oder trimmen immerhin schon über die Hälfte der Männer regelmäßig ihre Körperbehaarung - auch ganz zur Freude der großen Rasierklingenhersteller Gillette und Wilkinson. Diese bringen immer wieder neue speziell für die Körperrasur des Mannes entwickelte Rasierapparate auf dem Markt. Bekanntestes Beispiel dürfte der Gillette Body Rasierer sein.

Produkt Beschreibung
Gillette BODY5 Rasierer Empfohlen für eine angenehm sanfte und gründliche Rasur. Der innovativ abgerundete und bewegliche Klingenkopf passt sich den Konturen des Körpers an. Drei Lubrastrips und ein ergonomischer Griff sorgen für außergewöhnliches Gleiten und maximale Kontrolle auch unter der Dusche.
Wilkinson HYDRO Body Rasierer Der erste Nassrasierer zur Körperrasur für den Mann von Wilkinson rasiert dank fünf bidirektional ausgerichteter Rasierklingen in beide Richtungen. Absolut mühelos und auch an sensiblen Körperstellen. Feuchtigkeitsspendende Gel-Depots in den Rasierklingen erhalten den Feuchtigkeitsgehalt der Haut während der Rasur.

Anleitung zur Körperrasur

  1. Legen Sie die benötigten Utensilien (Rasierer + Rasiergel) in Reichweite und waschen Sie die zu rasierenden Körperstellen mit warmen Wasser und etwas Duschgel.
  2. Tragen Sie nun das Rasiergel großzügig auf die gewaschenen Körperpartien auf.
  3. Für eine angenehm sanfte und gründliche Rasur empfehlen wir den Gillette BODY5 Rasierer. Lassen Sie den Rasierer mit sanften Zügen über die Haut gleiten. Prüfen Sie zunächst, ob die Klinge gewechselt werden sollte. Dies erkennen Sie in der Regel am Lubrastrip, der sich am Klingenkopf befindet.

Alternativen zur Rasur

Neben der klassischen Nassrasur gibt es auch andere Methoden zur Haarentfernung am Oberkörper:

  • Elektrorasierer: Unkompliziert und zeitsparend, da kein Rasierschaum benötigt wird.
  • Bodygroomer: Kombinieren die Trimm- und Rasierfunktion.
  • Epilierer: Der rotierende Kopf ist mit vielen Pinzetten bestückt, die die Haare samt Wurzel entfernen.
  • Waxing: Kaltwachsstreifen oder warmes Wachs werden auf die Haut aufgetragen und beim Abziehen lösen sich die Brusthaare samt Wurzel.
  • Zuckerpaste: Die Härchen werden mit einer klebrigen Zucker-Paste aus der Haut gezogen.
  • Laser / IPL / SHR: Farbmoleküle in den Haarwurzeln werden mithilfe gezielter Strahlung erhitzt und die Haarwurzel so zerstört.

Umgang mit Hautirritationen und Rasurbrand

Um Hautirritationen und Rasurbrand zu vermeiden, sollten Sie folgende Tipps beachten:

  • Reinigen Sie die Brustpartie mit einem milden Duschgel und tragen Sie Rasierschaum, -creme oder -gel auf.
  • Lassen Sie die Produkte für die Rasurvorbereitung etwa drei Minuten einwirken.
  • Ziehen Sie mit der freien Hand die Haut straff.
  • Spülen Sie die Rasierklingen nach jedem zweiten bis dritten Zug unter warmem Wasser ab.
  • Desinfizieren Sie die rasierte Körperpartie nach der Rasur mit einem After Shave.
  • Cremen Sie die Haut nun mit einer milden Körperpflege oder einer speziellen After Shave Lotion ein.
  • Etwa zwei Tage nach der Rasur können Sie die Brust beim Duschen mit einem Körperpeeling massieren.

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