Dichtes und gesundes Haar ist für viele Frauen ein Symbol von Attraktivität und Selbstbewusstsein. Doch manchmal können äußere Faktoren, wie die Anwendung von Nuvaring, zu Haarausfall führen. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen und möglichen Lösungen für dieses Problem.
Haarausfall durch Verhütungsmittel ist ein leidiges Thema, von dem zahlreiche Frauen betroffen sind. Ob sich Pros und Kontras die Waage halten, kann nur im Einzelfall abgewogen werden, denn die Pille kann bei allen Frauen unterschiedliche Auswirkungen haben. Doch nicht alle Verhütungsmittel stehen in direktem Zusammenhang mit verstärktem Haarausfall bei einer Frau. Dies hängt nämlich in entscheidendem Maße davon ab, inwiefern das Verhütungsmittel auf Hormonen basiert.
Jedes Verhütungsmittel, das über die Zufuhr von Hormonen funktioniert, wirkt somit auf seine eigene Art und Weise - von der Pille und dem Hormonpflaster bis hin zur Hormonspirale, dem Ring, Hormonimplantaten oder auch Spritzinjektionen. Dabei lösen die zusätzlichen Hormone über die Rezeptoren der Haarfollikel bestimmte Vorgänge in den Zellen aus. Unabhängig davon besteht jedoch bei allen hormonellen Verhütungsmitteln das Risiko auf Haarausfall.
Wenn wir an hormonelle Verhütungsmittel denken, geht die Anti-Baby-Pille natürlich allen voran. Als orales Kontrazeptivum zählt sie zu den beliebtesten Verhütungsmitteln weltweit, gerät aber aufgrund ihres langen Beipackzettels an möglichen Nebenwirkungen auch immer wieder stark in die Kritik. Haarausfall nach dem Pille Absetzen oder aber auch fettige Haare nach Absetzen der Pille sind nämlich ebenso möglich wie auch Haarausfall durch die Pille während der Einnahme.
Ein spezifisches Hormonpräparat kann in bestimmten Fällen also auch genau dafür eingesetzt werden, sodass die Antibabypille gegen Haarausfall genutzt werden kann. Bekannt ist in diesem Zusammenhang, dass das Gestagen Desogestrel Haarausfall mindern kann und somit gerne an Patientinnen herausgegeben wird, die unter Haarverlust leiden. Andere Zusammensetzungen der Inhaltsstoffe und Gestagene können jedoch auch den Haarwuchs abschwächen und die Fettigkeit der Haare reduzieren.
Main Problem mit dem Haarausfall entstand während der Anwendung des Nuvarings (2011 bis 2016). Meine Aufgabe wäre es gewesen, mich vor der Anwendung des Nuvarings (mit Etonogestrel) besser zu informieren.
Erst gestern wurde mir vom Arzt erklärt, dass die vom 19-Nortestosteron stammenden Gestagene wie Levogestrel, Etonogestrel (Nuvaring), Gestoden,Norethisteronacetat, Desogestrel oder Norgestimat eine mehr oder minder ausgeprägte androgene Wirkung haben. Solche Gestagene führen zu einer Erhöhung der sogenannten androgenen Aktivität im Körper der Frauen. Dabei können unterschiedliche Nebenwirkung wie Akne, Seborrhoe oder wie in meinem Fall Alopezie (Haarausfall) auftreten.
Die Gestagene die eine androgene Wirkung entfalten können sehr oft zu Haarausfall führen. Hat eine Frau eine erbliche Veranlagung der Haarwurzel-Überempfindlichkeit gegenüber männlichen Hormonen (Androgenen), ist der Haarausfall umso ausgeprägter. Eine Hyperandrogenämie kann durch eine Vielzahl von Ursachen ausgelöst werden und ist nicht selten die Folge unterschiedlicher Erkrankungen (wie z.B. PCO). Leider ist uns Frauen nicht bewusst was wir für Gestagene anwenden. Von welcher Pillen-Generation es sich handelt und welche Nebenwirkungen (je nach Präparat) erscheinen können.
Auf Grund klinischen Befundes einer verminderten Haardichte wurde bei mir eine androgenetische Alopezie (AGA=permanenter Haarverlust) diagnostiziert. Die AGA ist in meinem Fall weder genetisch bedingt, noch auf pseudohormonelle Probleme (z.B. Eisenmangel) oder auf eine endokrinologischen Störung zurückzuführen (z.B. Leider kann eine AGA durch androgenisierende hormonelle Kontrazeption ausgelöst werden (gemäss der Studie von Räber und Viragh, 2016), dabei kann es mehrere Monate oder Jahre dauern bis ein ausdünnendes Haar überhaupt erst bemerkt wird.
In der Patienteninformation und dem Compendium.ch wird zwar das Wort Haarausfall erwähnt, nicht aber - und das ist entscheidend - die AGA (nicht heilbar). Diffuser Haarausfall kann reversibel sein aber die AGA nimmt über die Zeit zu. Mir wurde erst von der Dermatologin erklärt (leider zu spät für mich!), dass die vom 19-Nortestosteron stammenden Gestagene wie Levogestrel, Etonogestrel, Desogestrel, Gestoden oder Norgestimat eine mehr oder minder ausgeprägte androgene Wirkung haben.
Dazu nach Prof. Dr. Petra Thürmann (Direktorin des Philipp-Klee-Instituts für Klinische Pharmakologie am HELIOS Klinikum Wuppertal) bergen neuere Antibabypillen (3. und 4. Leider kann keine Frau vor der Anwendung solcher Antikonzeptiva wissen, ob sie auf diese Komponente sensibel ist und wie der Körper reagieren wird.
Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass die Einnahme der Pille, also orale Kontrazeptiva, diffusen Haarausfall verursachen kann. Ein Grund dafür sind bestimmte Gestagene, die in der Pille enthalten sind. Diese künstlich hergestellten Hormone ähneln dem Schwangerschaftshormon Progesteron, kommen jedoch im natürlichen Hormonhaushalt des Körpers nicht vor.
Natürlich ist die Pille nicht das einzige Kontrazeptivum, das eine starke Wirkung auf die Haare hat und als Auslöser für Haarausfall bei Frauen bekannt ist. Der Blick fällt dabei immer wieder auch auf Hormonimplantate auf reiner Gestagenbasis und auf hochdosierte Hormonspiralen, die den Wirkstoff Lovonorgestrel beinhalten, denn in einigen Fällen führt die Verwendung zu starken Veränderungen der Haare. Auch die Verhütungsspritze ist bekannt dafür, ein deutlich erhöhtes Risiko für Haarausfall mit sich zu bringen.
Zu anderen Verhütungsmitteln wie dem Verhütungsring oder dem Verhütungspflaster gibt es bisher erst wenig Studien, sodass nicht viel über den Zusammenhang mit Haarausfall bekannt ist.
Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, den Haarausfall zu mildern. Ein Wechsel zu einer Pille mit geringerem Gestagengehalt kann eine mögliche Lösung sein. Gestagene wie Desogestrel, Gestoden oder Norgestimal, die eine geringere androgene Wirkung haben, können dabei helfen, den Haarausfall zu reduzieren. Es ist jedoch wichtig, dass Sie sich hierbei von Ihrem Gynäkologen/Ihrer Gynäkologin beraten lassen, um die für Sie passende Option zu finden.
Zudem klagen viele Frauen über diffusen Haarausfall nach dem Absetzen der Pille. Der Grund hierfür liegt im starken Absinken der Östrogenspiegel im Körper. Dadurch wechseln die Haare im Wachstumsstadium (Anagenphase) plötzlich in das Ruhe- und Ausfallsstadium (Telogenphase). Durch den veränderten Haarzyklus bemerkt man den vermehrt einsetzenden Haarausfall oft erst einige Wochen nach Absetzen des Medikaments.
In der Regel normalisiert sich der Haarausfall im Laufe der Zeit von selbst, und die verlorenen Haare beginnen nachzuwachsen. Sollte der Haarausfall jedoch über mehrere Monate anhalten oder sehr stark ausgeprägt sein, ist es ratsam, einen Facharzt/eine Fachärztin zur Abklärung aufzusuchen. Eine professionelle medizinische Einschätzung kann dabei helfen, mögliche Therapieansätze zu identifizieren.
Im Rahmen eines Diätmanagements kann hier die Anwendung der Kombination aus Hirseextrakt, Pantothensäure und schwefelhaltigem L-Cystin (Priorin® Kapseln) empfohlen werden. Sie erhöhen die Nährstoffdichte in den Blutgefäßen, sodass die Haarwurzeln auch bei geringerer Gefäßdichte mit Nährstoffen versorgt werden.
Bis ausgefallene Haare wieder Nachwachsen, dauert es in der Regel bis zu sechs Monate. Manchmal kann es sogar noch länger dauern, bis sich der natürliche Haarzustand wieder normalisiert hat.
Haarausfall kann für viele Frauen ein sensibles Thema sein, da das Aussehen der Haare oft eng mit dem Selbstwertgefühl und dem persönlichen Erscheinungsbild verbunden ist. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass Haarausfall nach dem Absetzen der Pille meist nur eine vorübergehende Phase ist und es Möglichkeiten gibt, damit umzugehen.
Während dieser Zeit ist es von großer Bedeutung, das Selbstvertrauen zu bewahren und sich selbst mit Freundlichkeit und Akzeptanz zu behandeln. Es kann hilfreich sein, sich daran zu erinnern, dass Haare ein natürlicher Teil des Körpers sind und dass ihre Gesundheit von vielen Faktoren abhängt, die manchmal außerhalb der eigenen Kontrolle liegen.
Es kann auch von Vorteil sein, mit anderen Frauen zu sprechen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Der Austausch von Erfahrungen, Sorgen und Tipps kann dazu beitragen, sich verstanden zu fühlen und neue Perspektiven zu gewinnen. Online-Foren, Support-Gruppen oder der Besuch von Veranstaltungen zum Thema Haargesundheit können Möglichkeiten bieten, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.
Während dieser Zeit können jedoch einige Maßnahmen ergriffen werden. Es gibt verschiedene Shampoos, Conditioner und Tonics auf dem Markt, die speziell für Frauen mit nicht krankheitsbedingtem Haarausfall entwickelt wurden, wie das Pantovigar® Shampoo und Pantovigar® Tonic für Frauen.
Leiden Sie unter hormonell bedingtem Haarausfall bei Frauen? Die klinisch getestete Spectral CSF Lotion und die Spectral F7 Lotion sind für diese Situation äußerst gut geeignet, denn sie aktivieren den Haarwuchs und sorgen für ein willkommenes Ergebnis: Auch nach Haarausfall durch die Pille wachsen die Haare wieder nach und werden voll und kräftig.
Wichtig: Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung. Bei anhaltendem oder starkem Haarausfall sollte immer ein Arzt konsultiert werden.
tags: #Nuvaring #Haarausfall #Ursachen
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