Der Ausdruck „dünnes Haar“ bezieht sich auf die Haarmenge pro Quadratzentimeter auf der Kopfhaut, nicht auf die Haardicke. Personen mit dünnem Haar haben entsprechend weniger Haare pro Quadratzentimeter auf der Kopfhaut als Personen mit dickem Haar. Wenn man zum Ausdruck bringen möchte, dass die Haardicke nur einen geringen Durchmesser aufweist, spricht man von feinem Haar.
Der Verlust des Haarvolumens gilt als Hauptanzeichen für sich ausdünnendes Haar. Dieser Prozess vollzieht sich oft schleichend und kann so subtil sein, dass er über Monate oder sogar Jahre hinweg kaum auffällt. So können die Haare dünner werden, aber kein Haarausfall bemerkbar sein.
Generell wird Haarverlust in drei Typen mit unterschiedlicher Symptomatik unterteilt:
Dünner werdendes Haar kann verschiedene Ursachen haben, die sowohl aus dem Lebensstil als auch aus genetischen Faktoren sowie gesundheitlichen Problemen resultieren. Nicht immer sind die Ursachen für dünnes Haar eindeutig voneinander abzugrenzen. So kommt es häufig zu Überschneidungen, wenn etwa der natürliche Alterungsprozess zusammen mit hormonellen Veränderungen auftritt oder Stressfaktoren nach einer Geburt mit hormonellen Schwankungen interagieren und die Haarstruktur beeinträchtigen. Wer sich nicht sicher ist, woher Symptome wie dünner werdendes Haar kommen, kann den Ursachen im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung auf den Grund gehen.
Zu den Gründen für dünnes Haar zählen:
Der erste Schritt in der Behandlung dünner Haare besteht darin, die Ursachen zu identifizieren. Vorübergehender Haarausfall, der nach Stress oder Krankheit auftritt, verbessert sich oft von selbst bzw. sobald die Ursache behoben ist. Wenn der Haarverlust von Dauer ist, kommen eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten infrage.
Bei dünner werdendem Haar durch genetisch bedingte Formen des Haarausfalls zielen Behandlungen darauf ab, die Haarfollikel zu stärken, um das Haar insgesamt dichter erscheinen zu lassen. Auf der Kopfhaut angewendete Mittel können das Haarwachstum fördern und die Haarfollikel verdicken. Für Personen, die von äußerlichen Anwendungen nicht ausreichend profitieren oder die mit Hautirritationen zu kämpfen haben, kann die orale Einnahme eines Mittels gegen dünnes Haar eine Alternative sein.
Für Frauen, die mit dünner werdendem Haar zu kämpfen haben, bieten die speziell formulierten Priorin® Kapseln eine effektive Lösung. Bei hormonell oder erblich bedingter Alopezie versorgt die enthaltene Kombination aus Hirseextrakt, Vitamin B5 und L-Cystin das Haar von innen heraus mit wichtigen Nährstoffen, die nach regelmäßiger Einnahme zu sichtbar vollerem und kräftigerem Haar führen können. Der Hirseextrakt liefert wichtige Vitamine und natürliche Siliziumverbindungen, die für eine gesunde Haarstruktur unerlässlich sind. Vitamin B5, auch bekannt als Pantothensäure, unterstützt die Widerstandsfähigkeit des Haares, während L-Cystin, ein Baustein des Haarproteins Keratin, dazu beiträgt, die Haarfaser zu stärken und das Erscheinungsbild des Haares insgesamt zu verbessern.
Um die Behandlung mit den Priorin® Kapseln durch eine geeignete Pflege zu ergänzen, bietet sich die Priorin® Haarmaske an. Diese setzt auf den Wirkstoffkomplex Baicapil®, der ein gesundes Haarwachstum unterstützt. Zugleich beschwert die Maske nicht und sorgt für bis zu 60 % mehr Volumen*(im Vergleich zu unbehandeltem Haar). Das Haar wirkt dadurch schon ab der ersten Anwendung weniger dünn. Damit die Behandlung gegen hormonell erblich bedingten Haarausfall erfolgreich ist, empfiehlt es sich, diese so früh wie möglich zu beginnen.
Dünner werdendes Haar kann eine Herausforderung darstellen, doch es gibt effektive Wege, um diesem Problem vorzubeugen. Hier sind einige praktische Tipps:
Viele Ursachen für Haarausfall und schütteres Haar sind auf eine Unterbrechung des Haarwachstumszyklus zurückzuführen, der aus drei Phasen besteht: Anagenphase (Wachstumsphase), Katagenphase (Übergangsphase) und Telogenphase (Ruhephase). Normalerweise fällt das Haar am Ende der Telogenphase aus, wenn ein neues Haar nachwächst. Ein gestörter Zyklus kann jedoch dazu führen, dass das Haar ausfällt, bevor das neue Haar vollständig nachgewachsen ist.
Genetische Veranlagung, zugrundeliegende Erkrankungen oder umweltbedingte Ursachen wie Stress und ungesunde Lebensgewohnheiten können Gründe für schütteres Haar sein und in manchen Fällen zu teilweisem Haarausfall (z. B. Geheimratsecken) oder sogar zu vollständigem Haarverlust führen.
Zu den weiteren Ursachen gehören:
Veränderungen am Haar können schnell oder allmählich im Laufe der Jahre auftreten. Auch wenn Haarausfall mit dem Alter in Verbindung gebracht wird, kann er früher beginnen - in einigen Fällen bereits im Alter von 21 Jahren.
Das erste, was dir auffallen könnte, ist, dass mehr Haare ausfallen oder dass dein Haar an manchen Stellen dünner aussieht als früher:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, schütteres Haar und Haarausfall zu behandeln, aber leider gibt es keine Heilung und keine Behandlung ist zu 100 % wirksam.
Wenn du unter Haarausfall leidest, solltest du zunächst mit deinem Arzt oder Trichologen sprechen, um herauszufinden, ob eine Erkrankung die Ursache sein könnte. Bei deinem Arztbesuch solltest du auch die Liste der Medikamente, die du einnimmst, durchgehen, um zu sehen, ob eines davon ein Faktor sein könnte - dein Arzt kann dir möglicherweise alternative Medikamente empfehlen.
Weitere Möglichkeiten:
Ein gesunder Lebensstil kann Haarausfall vorbeugen und gesundes Haarwachstum fördern. Ernähre dich reichhaltig und ausgewogen mit vielen Vitaminen und Nährstoffen wie Biotin, Eisen, Zink und Vitamin A. Vermeide das Rauchen von Zigaretten - einige Wissenschaftler glauben, dass Zigarettenrauch die Haarfollikel schädigen und Hormone beeinträchtigen kann. Gönne dir viel Ruhe und trinke Alkohol in Maßen. Versuche, deinen Stresspegel niedrig zu halten, da Stress den Haarwuchszyklus stören kann. Sport, Meditation oder Entspannung mit einem guten Buch sind einige gute Möglichkeiten, um Stress abzubauen.
Wenn die Haare immer lichter werden und den Blick auf die Kopfhaut freigeben, ist das für Männer oft sehr belastend. Verlieren Männer übermäßig viele Kopfhaare, liegt besonders häufig ein anlagebedingter Haarausfall vor. Klassischerweise kommt es dabei zur Bildung von „Geheimratsecken“ oder dem Verlust von Haaren im Oberkopfbereich bis hin zu einer Halbglatze. Der anlagebedingte Haarausfall heißt deshalb so, weil bereits bei der Geburt genetisch festgelegt ist, wann die Haare ausfallen - das kann mit 20 Jahren oder erst mit 70 Jahren passieren.
Neben dem anlagebedingten Haarausfall beim Mann gibt es auch andere Ursachen für einen Haarverlust. Bilden sich kreisrunde haarfreie Stellen auf dem Kopf, kann es sich um kreisrunden Haarausfall handeln. Die lichten Areale entstehen dadurch, dass sich das Immunsystem gegen die Haarfollikel richtet. Männer können ihre Haare ebenfalls durch Infektionen wie COVID-19 verlieren. Dabei liegt ein diffuser Haarausfall beim Mann vor - die Haare fallen also nicht in einem Muster aus. Es gibt also vieles, was die Wachstumsphase der Haare stören oder vorzeitig beenden kann.
Es gibt wenige wirksame Mittel, die Männer bei Haarausfall anwenden können. Die evidenzbasierte (S3)-Leitlinie zur Behandlung der androgenetischen Alopezie bei Männern empfiehlt die Wirkstoffe Minoxidil und Finasterid. Wer keine Präparate einnehmen möchte, kann sich für Haarersatzteile oder Halbperücken entscheiden - diese können in einem Haarstudio individuell auf den Kopf angepasst werden.
Betroffene können dem Haarverlust mit Selbstbewusstsein entgegentreten. Viele Männer entscheiden sich dazu, die Haare rundum kürzer zu rasieren, damit sich Geheimratsecken oder kahle Stellen nicht so deutlich abzeichnen. Eine Haartransplantation kann dann eine Lösung sein. Da sie eine kosmetische Behandlung darstellt, müssen Männer die Transplantation genau wie die Haarwuchsmittel aus eigener Tasche bezahlen.
Dem anlagebedingten Haarausfall können Männer weder mithilfe von speziellen Nahrungsergänzungsmitteln noch Shampoos oder Tinkturen auf Kräuterbasis vorbeugen - schließlich bestimmt die Genetik darüber, wann das Haar ausfällt. Eine gesunde Ernährung ist aber in jedem Fall empfehlenswert, um der Haarwurzel genügend Nährstoffe für ein gutes Wachstum zu liefern.
Dünnes Haar kann ein Symptom für bestehende Mangelzustände im Körper sein. Bei dünnem Haar heisst es also, zuerst einmal herauszufinden, welcher Art die augenblicklichen Mangelzustände des eigenen Organismus sind. Dünnes Haar kann auf einen Mangel an Silicium, an Vitamin D, an bestimmten Aminosäuren, an manchen Spurenelementen oder an vielen anderen Vital- und Nährstoffen hinweisen. Die erste Massnahme ist daher eine Ernährungsumstellung auf eine vitalstoffreiche und basenüberschüssige Ernährung.
Silizium ist ein Spurenelement, das kaum jemand bei seiner Mineralstoffversorgung berücksichtigt. Gerade für die Haargesundheit ist Silizium essentiell. Silicium pflegt das Haar und macht es dicht und glänzend. Dazu muss Silicium über mehrere Monate hinweg (mind. 6 Monate) täglich eingenommen werden.
Vitamin-D-Studien in den USA brachten zum Vorschein, dass 40 Prozent der US-Bevölkerung völlig unwissentlich unter einem Vitamin-D-Mangel leiden. Dünnes Haar ist eines der zahlreichen Symptome von Vitamin-D-Mangel. Bei dünnem Haar ist es daher sinnvoll, den persönlichen Vitamin-D-Status bestimmen zu lassen (Blutanalyse beim Arzt oder Heilpraktiker oder per Heimtest) und je nach Ergebnis die individuell erforderliche Menge Vitamin D einzunehmen.
Dünnes Haar kann auch durch einen Mangel an bestimmten Aminosäuren entstehen. Das Haar besteht aus Proteinen (Eiweiss). Wird der Körper nicht mit ausreichend und vor allem nicht mit den richtigen Proteinen versorgt, so fehlen die Bausteine fürs Haar.
Wenn bei Frauen die Bildung weiblicher Hormone nachlässt (was bereits mit Mitte Dreissig geschehen kann), kann es zu einem hormonellen Ungleichgewicht kommen. Gleichzeitig führt DHT zu einer Abnahme der Kopfbehaarung.
Wenn die Schilddrüse plötzlich nicht mehr ausreichend Hormone produziert, wenn sich also eine Schilddrüsenunterfunktion entwickelt, dann kann dies zum sog. Bei dieser Art des Haarausfalls verlangsamt sich das Haarwachstum so stark, dass insgesamt mehr Haare ausfallen als nachwachsen. Das Haar wird allmählich immer dünner. Sollten Sie daher dünnes Haar bei sich beobachten, dann lassen Sie zunächst Ihre Schilddrüsenwerte überprüfen.
Ein gestörter Säure-Basen-Haushalt führt zu einer chronischen Übersäuerung des Körpers. Für diese Neutralisierung verwendet der Körper auch diejenigen Mineralstoffe, die im Haarboden eingelagert sind. Das macht er so lange, bis für die Haarbildung nicht mehr ausreichend Mineralstoffe zur Verfügung stehen. Eine chronische Übersäuerung betrifft natürlich nicht nur den Haarboden.
Übermässige seelische oder körperliche Belastung kann dazu führen, dass das Haar aufhört zu wachsen. Wenn Sie dauerhaft der belastenden Situation ausgesetzt sind, wird ihr Haar so lange dünner werden, bis Sie effektive Methoden ergreifen, um dem Stress zu begegnen.
Dünnes Haar kann auch die Folge von ungeeigneten Haarpflegeprodukten sein. Bei dünnem Haar sollten Sie daher Haarpflegeprodukte mit schädlichen Inhaltsstoffen meiden. Sie fördern die Entstehung von dünnem Haar. In fast allen gängigen Haarshampoos ist beispielsweise Natriumlaurylsulfat enthalten. Bei dünnem Haar sollten Sie daher besser auf basische Haarpflegeprodukte umsteigen oder wenigstens auf Haarpflegeprodukte aus dem Naturkosmetiksektor.
Graues und weißes Haar ist für viele Menschen ein typisches Zeichen für eine natürliche Haaralterung. Allerdings beginnen unsere Haare schon viel früher zu altern. Unser Kopfhaar ist allerdings ebenfalls von unserer Haut abhängig und altert in gleicher Weise mit. Im Alter verlangsamt sich die Regeneration unserer Zellen und das Ökosystem unserer Kopfhaut verschlechtert sich. Die Durchblutung am Kopf nimmt ab und es gelangen weniger Nährstoffe, wie Vitamine und Spurenelemente, an die Haarwurzel. Die Folge ist feines, trockenes und stumpfes Haar.
Zusätzlich zum Arztbesuch können Sie auch selbst einiges gegen dünner werdendes Haar tun. Probieren Sie beispielsweise folgende Hausmittel, um Ihre Haare zu stärken:
| Ursache | Behandlungsmöglichkeiten | Vorbeugende Maßnahmen |
|---|---|---|
| Genetische Veranlagung | Medikamentöse Behandlungen, Haarverdichtungsbehandlungen | Keine spezifische Vorbeugung möglich |
| Chronischer Stress | Stressbewältigungstechniken, Entspannung | Stress reduzieren, Ruhepausen einlegen |
| Nährstoffmangel | Ausgewogene Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel | Vitalstoffreiche Ernährung |
| Hormonelle Veränderungen | Hormonelle Therapien, Medikamente | Regelmäßige ärztliche Kontrollen |
| Ungeeignete Haarpflege | Milde Shampoos, Vermeidung chemischer Behandlungen | Schonende Haarpflege, natürliche Produkte |
| Schilddrüsenerkrankungen | Medikamentöse Behandlung der Schilddrüse | Regelmäßige ärztliche Kontrollen |
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