Frauen wissen, dass von nichts nichts kommt, wenn es um Schönheit geht. So greifen auch viele Damen regelmäßig zum Rasierer. Infolgedessen wird gecremt, rasiert, parfümiert, gefärbt und geschminkt, was das Zeug hält. Bleiben wir bei der Rasur.
Die Nassrasur ist die beliebteste Form der Haarentfernung: Sie ist schnell, gründlich und günstig. Aber welche Geräte eignen sich am besten, wenn die Frau Beine, Achseln und Bikinizone glatt bevorzugt? Stiftung Warentest hat 14 Nassrasierer mit wechselbaren Klingen sowie 6 Einwegrasierer zu Preisen zwischen 0,24 bis 9,45 Euro auf Handhabung, Hautschonung und Rasur-Ergebnis getestet.
Damen-Nassrasierer sollen Körperhaare kappen, sanft über die Haut gleiten und komfortabel zu nutzen sein. Doch welche Damen-Nassrasierer schneiden im Test am besten ab - Systemrasierer mit Wechselklingen oder Einwegrasierer?
Die Stiftung Warentest hat insgesamt 20 Nassrasierer geprüft − unter anderem von Aldi, Amazon, dm, Gillette, Nivea, Rossmann und Wilkinson Sword (Preise: 0,24 bis 9,45 Euro). Die Stiftung Warentest hat Rasierergebnis, -komfort, Hautschonung und Handhabung untersucht.
Im Test waren 14 Systemrasierer mit Wechselklingen sowie 6 Einwegrasierer. Die Testerinnen sollten vor allem prüfen, wie gründlich Haare entfernt werden (40 Prozent der Wertung), ob sich die Rasierer gut an die Konturen des Körpers anpassen, wie gut sie sich reinigen lassen (20 Prozent) und ob Hautreizungen oder -rötungen entstehen (40 Prozent).
Haare hatten keine Chance. Kaum nachgewachsen, waren sie schon wieder fällig: Im Prüflabor mussten die Beinhaare der Probandinnen dran glauben. Und bei sich zu Hause rasierten sie ihre Achseln, die Bikinizone und ebenfalls die Beine. Insgesamt 50 Frauen im Alter von 16 bis 58 Jahren haben die Nassrasierer im Auftrag der Stiftung Warentest ausprobiert, sowohl Einweg- als auch Systemrasierer mit Wechselklingen. Jedes Produkt kam 150 Mal zum Einsatz.
Die Auswahl an guten Nassrasierern ist groß: In unserer Tabelle sind 17 zu finden. Bester Einwegrasierer ist Rossmann Isana für 75 Cent pro Stück. Systemrasierer mit Wechselklingen sind auf Dauer abfallsparender. Nutzerinnen können nach persönlicher Vorliebe wählen. Die Preise liegen zwischen 2,99 und 9,45 Euro.
In der Gunst unserer Probandinnen liegen zum Schluss Rasierer vorn, deren Klingen sich wechseln lassen: die zirka 23 und 25 Gramm leichten Gillette Venus Smooth und Wilkinson Sword Hydro Silk mit eher kleinen abgerundeten Schwingköpfen sowie drei baugleiche, inzwischen nur noch verändert erhältliche Modelle von Rossmann, Aldi Süd und Aldi Nord mit sechs Klingen. Mit kompaktem Griff, großem Schwingkopf und zirka 35 Gramm Gewicht gehörten die drei zu den schwersten im Test. Alle fünf Modelle rasieren Beinhaare sehr gut und gehören auch in der Handhabung zu den besten.
Hier eine Übersicht einiger im Test gut bewerteter Rasierer:
| Produkt | Art | Note | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|
| Ombia Razor for Women (Aldi Süd) | Systemrasierer | 1,6 | 4,50 Euro |
| Gillette Venus Smooth | Systemrasierer | 1,6 | 5,45 Euro |
| Isana Pace 6 Lady Rasierer (Rossmann) | Systemrasierer | 1,6 | 6 Euro |
| Wilkinson Sword Xtreme 3 Beauty | Einwegrasierer | 2,3 | 0,70 Euro pro Stück |
| Gillette Venus 3 | Einwegrasierer | 2,0 | 0,67 Euro pro Stück |
| Isana Damen Einwegrasierer 3-Klingen (Rossmann) | Einwegrasierer | 1,8 | 0,75 Euro pro Stück |
Systemrasierer, bei denen die Klingen regelmäßig ausgetauscht werden, sind durch die ergonomische Form und Schwingköpfe in der Regel komfortabler als starre Einwegrasierer. Bei Letzteren ist außerdem zu bedenken, dass mehr Abfall anfällt. Trotzdem konnten im Gesamturteil auch Einwegmodelle überzeugen. Insgesamt wurde kein Rasierer schlechter als "befriedigend" bewertet.
Flexibel. Trotz des großen geteilten Schwingkopfs passt sich Rossmann Isana Pace 6 gut an Beinkonturen an.
Zwei bis sechs Schneiden haben die geprüften Rasierer im Klingenblock. Doch nicht nur sie zählen für das Rasierergebnis. Außer auf die Klingen kommt es auch auf die Form des Rasierers und des Rasierkopfs an. So rasiert Gilette Venus Smooth mit drei Klingen einen Hauch besser als etwa die Konkurrenz mit doppelt so vielen.
Das Einwegmodell Gillette Simply Venus 2 mit zwei Schneiden und starrem Rasierkopf entfernt Haare unter den Achseln und in der Bikinizone dagegen nur mühsam.
Mit angefeuchteten Gelkissen bringt Gillette Venus Comfortglide eigenen Rasierschaum mit. Das liegt an ihrem ergonomisch geformten Griff und abgerundeten Schwingkopf. Besonders mühelos über die Haut glitten zwei Gillette-Modelle: Venus Comfortglide mit Gelkissen und Venus Swirl mit Gleitring um die Klinge. Ihr Rasierkomfort ist sehr gut.
Einwegprodukte sind einfacher gestaltet. Sie sind zirka 7 bis 12 Gramm leicht. Mit ihren sehr kleinen, eckigen Klingenblöcken passen sich die meisten nicht gut an Beinkonturen an. Lediglich Gillette Venus 3 und Rossmann Isana rasierten ähnlich komfortabel und gründlich wie Systemrasierer.
Das hängt unter anderem davon ab, wie dick und dicht die Haare wachsen und wie groß die Hautfläche ist, die rasiert wird.
Nach fünf Rasuren hatte die Schneideleistung der geprüften Produkte kaum nachgelassen. Auch die Gleitstreifen der meisten Nassrasierer hielten gut. Auf Fliesen oder am Badewannenrand können sie aber festkleben.
Obwohl sich Haut und Haarwuchs der 50 Prüffrauen zum Teil deutlich unterschieden, kam es im Damen-Nassrasierer-Test nur sehr vereinzelt zu Schnitten oder Hautrötungen. Alle Rasierer im Test arbeiteten hautschonend. Bestnoten in dieser Disziplin erzielten fünf Modelle mit Wechselklingen.
Die Haut sollte nass sein. Wer einen Nassrasierer auf dem Trockenen einsetzt, riskiert Schnitte. Am besten Duschgel oder Rasierschaum verwenden und die Klingen sanft, ohne Druck über die Haut führen. Damit sie nicht verstopfen, zwischendurch die Haare und den Schaum mit Wasser herausspülen, nicht ausklopfen, sonst können die Klingen brechen.
Vor und zurück. Wilkinson Intuition f.a.b. rasiert mit je drei entgegengesetzt angeordneten Schneiden in beide Richtungen.
Doch auch für sie gilt: Stumpfe oder beschädigte Klingen sollten rechtzeitig ausgewechselt werden.
Kurvig. Systemrasierer für Damen haben oft rundere Klingenköpfe und kurvigere Griffe, sind meist leichter und poppiger als Geräte für Herren.
Systemrasierer für Damen passen sich mit ihren abgerundeten Rasierköpfen besonders gut an Körperkonturen an. Das erleichtert die Rasur an schwer erreichbaren Stellen in der Bikinizone und Achselhöhle. Manche bevorzugen dennoch die eher kantigen Systemrasierer für Männer, auch weil die meist schwerer sind als die Frauenmodelle − zum Teil um bis zu 30 Gramm.
Einwegrasierer für die einen wie für die anderen ähneln sich hingegen oft in Form und auch Gewicht.
Frauen könnten auch Herrenrasierer benutzen, aber Systemrasierer für Damen passen sich mit ihren abgerundeten Rasierköpfen besonders gut an Körperkonturen an. Das erleichtert die Rasur an schwer erreichbaren Stellen in der Bikinizone und Achselhöhle.
Einwegrasierer für die einen wie für die anderen ähneln sich hingegen oft.
Ähnlich wie Nassrasierer kappen elektrische Damenrasierer das Haar an der Hautoberfläche. Die Geräte eignen sich für die Trocken-, manche auch für die Nassrasur. Nach ein bis drei Tagen wachsen bereits wieder Haarstoppeln nach.
Die Nassrasur eignet sich am besten, wenn man eine gründliche Rasur haben möchte und die entsprechende Zeit dafür aufwenden kann. Zunächst weicht man seine Haut mit Wasser auf, trägt ein Peeling auf und beginnt danach zu rasieren.
Um Hautreizungen zu vermeiden, verwendet man zudem ein Rasiergel beziehungsweise Rasierschaum. Nun muss man den passenden Rasierer für sich finden. Hier gilt grundsätzlich, dass die Klinge sauber und scharf sein muss, um eine einwandfreie Rasur zu gewährleisten. Gleiten die Klingen nicht mehr so gut über die Haut, sind die Klingen wahrscheinlich stumpf. In diesem Fall ersetzt man sie.
Zunächst kürzt man die Haare bei zu großer Länge mit einem Trimmer, da man sonst Gefahr läuft, dass die Haare herausgezogen werden. Dies führt dann zu kleinen Beschädigungen der Haut und somit zu Rasierpickeln. Um die Haare und die Haut für die Rasur vorzubereiten, weicht man sie zunächst mit warmem Wasser und einer milden Seife auf. Die Klingen des Rasierers müssen außerdem scharf sein.
Zusätzlich ist die Verwendung eines Rasierschaumes- oder Gels, um die Haut zusätzlich vor Schnittverletzungen zu schützen. Nun rasiert man die Haare in Wuchsrichtung und pflegt die Haut anschließend mit einer entsprechenden Creme.
Während der Rasur setzen sich schnell Härchen in den Klingen ab. Dadurch stumpft der Rasierer ab und die Rasur ist nicht mehr sauber.
Wer sich täglich rasiert, tauscht seine Klingen alle ein bis zwei Wochen aus. Rasiert man sich jeden zweiten Tag, sollte man alle 2 bis 3 Wochen die Klinge wechseln.
Der wohl bekannteste Hersteller von Damen Nassrasierern ist Gilette Venus. Das Unternehmen bietet sowohl Einwegrasierer als auch Systemrasierer in den unterschiedlichsten Ausführungen an. Zusätzlich lassen sich auch passende Pflegeprodukte im Produktportfolio finden. Beim Kauf eines Systemrasierers sind in der Regel Ersatzklingen dabei. Die Preise beginnen hier bei 10 Euro. Die Ersatzklingen lassen sich ebenfalls ab 10 Euro erwerben.
Ein weiterer bekannter Hersteller von Nassrasierern im Damenbereich ist Wilkinson Sword. Auch hier erstreckt sich die Produktpalette von Einwegrasierern bis hin zu Systemrasierern und Trimmern. Die Systemrasierer von Wilkinson unterscheiden sich in der Marke. Hier gibt es zum einen die Serie Intuition, Quattro for women und Hydro Silk. Die Preise hier liegen etwas über den Preisen von Gilette Venus und beginnen bei 15 Euro.
Stiftung Warentest testet in seinem Nassrasierer-Test 05/2020 den Gilette Venus ComfortGlide Spa Breeze mit drei Rasierklingen. Ebenfalls in der 05er Ausgabe der Stiftung Warentest getestet wurde der Swirl Flexiball Damenrasierer. Dieser besitzt 5 Klingen sowie Feuchtigkeitsstreifen.
Der Wilkinson Sword Quattro Women mit 3 Klingen hat bei bisher jedem Test überzeugt, und so auch wieder in der Ausgabe 05/2020 der Stiftung Warentest.
Es gibt viele Hersteller für Nassrasierer, wobei Gilette mit dem Gillette Venus Embrace die Stiftung Warentest überzeugt.
Ein Nassrasierer entfernt die Haare, indem er über die vorher angefeuchtete beziehungsweise nasse Haut gleitet und so die Haare entfernt.
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