Neues Wundermittel gegen Haarausfall im Test: Was wirklich hilft

Sie gehören zu den Menschen, die mit zunehmendem Haarausfall zu kämpfen haben? Eine Vielzahl von Tests mit Haarwuchsmitteln verschiedener Marken und Hersteller zeigen, dass man mit dem richtigen Produkt durchaus einem Haarausfall entgegenwirken kann und sogar im besten Fall neues, gesundes Haar nachkommt. Entscheiden Sie sich jetzt für ein vielversprechendes Mittel aus unserer Produkttabelle, welches zum einen Ihren Haarwuchs anregt, aber auch komfortabel in seiner Anwendung ist.

Statistisch gesehen haben rund vier von fünf Männern im Laufe ihres Lebens Haarausfall. Doch jetzt kommt Bewegung in die Haarforschung - und zwar aus dem Leistungssport!

Viele freiverkäufliche Mittel versprechen Abhilfe bei Haarausfall. Doch was bringen sie wirklich? Etwa hundert Haare verlieren wir täglich, das ist ganz normal und kein Grund zur Beunruhigung. Gegen den Kahlschlag auf dem Kopf versprechen viele Mittel Abhilfe. Doch wirklich hilfreich sind nur wenige.

Überblick über Top Haarwuchsmittel

Hier ist ein Überblick über einige der Top-Haarwuchsmittel und aktuelle Angebote:

PositionProduktmodellPreis ca.InhaltsstoffPositivVerfügbarkeit
Platz 1Priorin Kapseln Ss23 von Bayerca. 74 €Cystin, Vitamin B5Nach Schwangerschaft hilfreichGleich lieferbar
Platz 2Hair Serum von Beayossesca. 11 €keine HerstellerangabeLieferung inkl. DermarollerGleich lieferbar
Platz 3Frauen von Regaineca. 43 €Minoxidilspeditive ResultateGleich lieferbar
Platz 4Haarserum von Touliflyca. 12 €Ginseng, Polygonum multiflorum, Cacumen biotae, Ingwerkönig, Angelika, schwarzes Sesamöl, Ginkgo, Vitamin EWirksam gegen moderaten HaarausfallGleich lieferbar
Platz 5VITALITY GROW von Khadica. 12 €RosmarinölSilikon-freiGleich lieferbar

Die persönlichen Präferenzen unserer Autoren spielen keine Rolle bei der Empfehlung von Produkten. Stattdessen stützen wir uns auf quantitativ erfassbare Daten wie die Popularität und Bewertungen in Shops.

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Wirkstoffe

Ein neuer Wirkstoff namens Dimethylglycin, kurz DMG, sorgt für Aufsehen. wurde erstmals wissenschaftlich mit einer innovativen Messmethode getestet. Die ersten Ergebnisse? Beeindruckend! Ein neuer Ansatz mit echtem Potenzial - den JEDER Mann kennen sollte!

Jahrelang wurde die Wirksamkeit von Haarprodukten auf winzigen Kopfhaut-Arealen getestet - meist mit nur 300 gezählten Haaren pro Versuch. Doch jetzt haben deutsche Forscher den Maßstab radikal verschoben und anhand neuer Methoden die Wirksamkeit des Coffein+DMG-Komplexes gegen Haarausfall* bewiesen. Auf dem renommierten Wissenschaftskongress in Barcelona präsentierten sie eine aufwendige Haarstudie: Statt 300 Haaren pro Areal wurden 10.000 Haare pro Person auf dem gesamten Kopf digital analysiert.

Mit dieser neuen wissenschaftlichen Methode konnten deutsche Forscher belegen, dass innovative Wirkstoffe wie DMG in Kombination mit Coffein das Haarwachstum* tatsächlich messbar anregen. Die Anzahl der gewachsenen Haare stieg signifikant im Vergleich zum Placebo.

In einer klinischen Studie mit 154 Männern (jeweils 77 Personen in der Testgruppe bzw. Kontrollgruppe) zeigte der Coffein+DMG-Komplex, was wirklich möglich ist: Schon nach drei Monaten täglicher Anwendung reduzierte sich der Haarausfall* spürbar. Nach sechs Monaten konnten viele sogar neues Haarwachstum feststellen. Das Ergebnis: Bei 92 Prozent der Testgruppe ging der Haarausfall* deutlich zurück - und 74 Prozent nahmen ihr Haar endlich wieder dicker, dichter, voller wahr. Ein Durchbruch, den man sehen und fühlen kann!

Fazit: Die Kombination aus DMG und Coffein erweist sich als effektive, topische (auf die Kopfhaut aufgetragene) Alternative zur Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall.

Alpecin liefert DIE Lösung: Coffein+DMG Shampoo und Serum! Das innovative, patentierte Coffein-DMG-Duo bringt die Power direkt an die Haarwurzel. Bislang war DMG, die leistungssteigernde Substanz aus dem Spitzensport, ein echter Geheimtipp internationaler Top-Athleten. Doch jetzt bringt Alpecin das Gamechanger-Molekül erstmals direkt auf den Kopf: patentiert, geprüft und exklusiv in der neuen Alpecin-Formel.

Den Durchbruch bringt ein neuer patentierter Wirkkomplex: DMG aktiviert die Mikro-Durchblutung der Kopfhaut. Denn: Die Durchblutung ist bei erblich bedingtem Haarausfall (androgenetischer Alopezie) in den betroffenen Arealen auf unter 40 Prozent reduziert. Damit schafft der Wirkkomplex die perfekte Grundlage für kräftiges, neues Haarwachstum**. Nur in der einzigartigen Kombination mit Coffein erreicht DMG seinen maximalen Effekt: Coffein stimuliert die Haarwurzel. DMG aktiviert die Mikro-Durchblutung der Kopfhaut.

Alpecin Coffein DMG - das ist mehr als ein Shampoo, das ist die nächste Generation Doping für die Haare! „Mit dem neuen patentierten Wirkstoff DMG können wir noch effektiver Haarwachstum fördern und Haarausfall* reduzieren. Das ist unser nächster Gamechanger - leistungssteigernd und zellaktivierend, ganz ohne Nebenwirkungen“, erklärt Dr. Erik Schulze zur Wiesche, Leiter der Forschung und Entwicklung von Dr. Kurt Wolff.

Der Wirkstoff gegen Haarausfall ist in Deutschland bisher nicht frei erhältlich - und nur im Original Alpecin Coffein DMG Shampoo & Serum direkt beim Hersteller zu bekommen!

Für Männer, die aktiv etwas gegen Haarausfall* tun wollen - ohne Kompromisse bei Verträglichkeit oder zeitlichem Aufwand.

Weitere Mittel und Methoden gegen Haarausfall

Gegen den Kahlschlag auf dem Kopf versprechen viele Mittel Abhilfe. Doch wirklich hilfreich sind nur wenige. Stiftung Warentest hat für stern.de die freiverkäuflichen Präparate unter die Lupe genommen und bewertet. Das ernüchternde Ergebnis: Ohne Einschränkung ist kein Wirkstoff zu empfehlen. Am ehesten helfen noch Produkte mit Minoxidil.

Minoxidil kann den Haarausfall verlangsamen, sodass sich eine Glatze nur verzögert ausbildet und regt zudem den Haarwuchs wieder an. Ein kosmetisch akzeptables Ergebnis findet sich allerdings nur bei etwa 10 bis 20 von 100 Behandelten. Wird das Mittel weggelassen, setzt der Haarausfall unvermindert wieder ein.

Wie wirkt der Wirkstoff? 17-alpha-Estradiol gehört zu den Östrogenen, wirkt aber nur sehr schwach hormonell. Es hemmt vielmehr das Enzym 5-alpha-Reduktase. Durch dieses entsteht aus dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron das wirksamere Dihydrotestosteron. Dieses ist bei Männern und Frauen gleichermaßen vorhanden und kann den Haarwuchs an den Haarwurzeln behindern und so Haarausfall fördern. Bisher ist die therapeutische Wirksamkeit von 17-alpha-Estradiol bei Haarausfall aber nicht ausreichend nachgewiesen. Die Mittel mit diesem Wirkstoff sind deshalb wenig geeignet.

Fettzellen gegen Glatze

Eine Glatze ganz ohne OP oder Medikamente rückgängig machen? Das könnte womöglich bald Realität werden. Forschende entdecken eine Methode, die Haarwachstum durch Fettzellen aktiviert - erste Tests an Mäusen zeigen schnelle Erfolge.

Einem Team um den Systembiologen Kang-Yu Tai ist es gelungen, das Haarwachstum bei Mäusen innerhalb von nur 20 Tagen wieder anzuregen - allein durch die Aktivierung von Fettzellen in der Haut.

Für ihre Studie rasierten die Forschenden Mäuse und fügten der Haut anschließend leichte Reizungen zu - entweder durch chemische Substanzen oder durch Hitze. Dabei stellten sie fest, dass die Reizung eine lokale Entzündung auslöste. An der betroffenen Stelle rückten Immunzellen, sogenannte Makrophagen, an. Diese sendeten Signale an Fettzellen im Gewebe. Diese wiederum begannen, Fettsäuren freizusetzen, die von Haarstammzellen aufgenommen wurden. Das war den Forschenden zufolge der entscheidende Reiz: Die Stammzellen begannen, neue Haare zu bilden.

Anschließend versuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, den Prozess ohne Verletzung auszulösen. Sie entwickelten ein Serum, das die identifizierten Fettsäuren enthielt, und trugen es direkt auf die Haut der Tiere auf. Das Ergebnis war verblüffend: Nach rund 20 Tagen begann in den behandelten Bereichen erneut kräftiges Haar zu sprießen.

Allerdings gibt es eine Einschränkung: Das Verfahren wirkt nur bei Haarfollikeln, die sich in einer Ruhephase befinden - also grundsätzlich noch aktivierbar sind. Bei fortgeschrittener Glatzenbildung, bei der viele Follikel bereits vollständig verkümmert sind, dürfte die Methode daher nur eingeschränkt funktionieren.

Zucker-Gel für das Haarwachstum

Neue Hoffnung bei Haarausfall: Wissenschaftler entdecken zufällig, dass ein Zucker-Gel das Haarwachstum stark anregen könnte. Diese könnte eine einfache Anwendung eines natürlich vorkommenden Zuckers sein. Das berichtet unter anderem "Sciencealert".

Laut dem Bericht haben Wissenschaftler der Universitäten Sheffield und COMSATS bei der Untersuchung von Deoxyribose, einem Zucker, der in der DNA vorkommt, festgestellt, dass dieser bei Mäusen das Haarwachstum stark anregt.

In Versuchen mit Mäusen, denen ein Deoxyribose-Gel auf kahlen Stellen aufgetragen wurde, zeigte sich, dass das Gel genauso wirksam ist wie etwa Minoxidil, ein gängiges Mittel gegen Haarausfall.

Die Forscher stellten fest, dass das Zucker-Gel die Blutzufuhr und Produktion von Hautzellen in der behandelten Region verbesserte. Die Studie, die in „Frontiers in Pharmacology“ veröffentlicht wurde, legt nahe, dass das Gel auch bei Menschen wirksam sein könnte.

Weitere Optionen gegen Haarausfall

Das Angebot an Mitteln gegen Haarausfall ist fast unüberschaubar: Shampoos, Medikamente, Ernährung, Hausmittel, Haartransplantation. Dabei den Überblick zu behalten, kann schwierig werden. Woher weiß ich, welches für mich die richtige Therapie ist? Welche Mittel wirken gegen welche Art von Haarausfall?

Ob ein Haarausfall-Mittel wirksam ist, liegt maßgeblich daran, ob es an der richtigen Ursache ansetzt. Es ist auch nicht immer ratsam irgendwelche Wirkstoffe einzunehmen. Schon kleine Maßnahmen im Alltag können der Haargesundheit zuträglich sein und das Haar kräftigen. Wird der Haarausfall stärker, können Medikamente oder spezielle Therapien helfen.

  1. Medikament Minoxidil: Der Wirkmechanismus ist noch nicht ganz klar. Vermutet wird, dass das Mittel die Gefäße erweitert und dadurch für eine bessere Durchblutung der Kopfhaut sorgt. Systemische Nebenwirkungen treten durch die lokale Anwendung nahezu nie auf. Es kann jedoch zu Überempfindlichkeitsreaktionen der Kopfhaut kommen, in Form von “Shedding”. Dabei handelt es sich um schockartigen Haarausfall. Diese Nebenwirkung kann ca. 4-6 Wochen nach Beginn der Anwendung und nach abruptem Absetzen des Medikaments auftreten. Eine weitere Nebenwirkung kann sein, dass bei Frauen eine vermehrte Gesichtsbehaarung ausgeprägt wird.
  2. Shampoos und Tinkturen: Beliebt sind Shampoos, die Koffein enthalten, zum Beispiel Alpecin oder Plantur 39. Koffein soll die Haarwurzeln stärken und die Wachstumsphase der Haare verlängern. Shampoos oder Tinkturen mit Alfatradiol (zum Beispiel Ell-cranell) sind ebenfalls auf dem Markt erhältlich. Durch die lokale Anwendung haben sie in der Regel keine systemischen Nebenwirkungen. Alfatradiol ist für die Behandlung von hormonell bedingtem Haarausfall bei Männern und Frauen zugelassen und kann helfen, den Haarausfall zu verlangsamen. Zusätzlich gibt es verschiedene Öle und Tinkturen, meist mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Basilikum, Thymian oder Bambus, die auf die Kopfhaut aufgetragen werden können.
  3. Nahrungsergänzungsmittel: einzunehmen ist nur dann sinnvoll, wenn auch ein nachgewiesener Mangel eines Nährstoffs besteht. Manche Mittel können jedoch auch gefährlich werden, wenn man sie im Übermaß zu sich nimmt. Dazu gehören zum Beispiel Eisenpräparate. Auch manche Vitamine können im Überschuss zu einer Vitaminvergiftung führen, weil sie fettlöslich sind und sich daher im Körper einlagern.
  4. Hausmittel: Beliebt sind hier insbesondere Apfelessig, Brennnesselextrakt, Kokosöl, Kaffee, Bier oder Arganöl. Was alle diese Mittel gemeinsam haben: Ein wissenschaftlich erwiesener Nutzen gegen Haarausfall besteht nicht. Dennoch können Sie damit ihren Haaren etwas Gutes tun. Sie können das Haar kräftiger und geschmeidiger machen und das Auftreten von Haarbruch und Spliss verringern.
  5. Kopfhautmassage: ist primär gut zur Entspannung und kann nützlich sein, wenn Stress eine der Ursachen für Haarausfall ist. Außerdem wird die Durchblutung der Kopfhaut angeregt, wodurch die Haarwurzeln besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden können. Das kann unterstützend zur Kräftigung der Haare beitragen.
  6. Falsche Frisur vermeiden: Dabei kommt es durch eine hohe Zugbelastung zu einem Ausfallen der Haare. Gefährdet sind vor allem Mädchen und Frauen, die häufig straffe Pferdeschwänze, Dutts oder Flechtfrisuren tragen. Aber auch enge Kopfbedeckungen können die Haarwurzeln schädigen wie Stirnbänder, Kopftücher oder Helme. Es kommt zu einem Haarausfall vor allem am Haaransatz an der Stirn und den Schläfen.
  7. Sport: Die stressreduzierende Wirkung des Sports senkt den Spiegel an Stresshormonen im Blut, die das Haar dünn und spröde machen können. Außerdem wird neben dem restlichen Körper auch die Kopfhaut besser durchblutet, wodurch Sauerstoff und Nährstoffe besser zu den Haarwurzeln gelangen können. Das Schwitzen beim Sport bewirkt, dass die Poren gereinigt und Toxine ausgeschwemmt werden.
  8. Gesunde Ernährung: ist ein wichtiger Faktor für die Haargesundheit. Durch die Ernährung nimmt der Körper Vitamine, Nährstoffe und Spurenelemente auf, die für ein gutes Haarwachstum wichtig sind. Fehlen diese Stoffe, wird das Haar schnell dünn, brüchig oder fällt aus. Besonders betroffen sind Menschen mit Essstörungen, Vegetarier oder Veganer.
  9. PRP-Therapie: Es handelt sich um eine Eigenbluttherapie. Dem Patienten wird Blut entnommen und speziell aufbereitet, sodass ein Serum aus Blutplasma und Blutplättchen entsteht.
  10. Haartransplantation: ist aus medizinischer Sicht das Ultima Ratio, also der letzte Ausweg. Es geht nicht darum den Haarausfall zu stoppen, sondern nur um eine Umverteilung von Haaren. Daher ist der Haarausfall vorher zwingen zu behandeln, mit effektiven Therapieformen. Spenderhaare sind in der Anzahl limitiert und eine misslungene Haartransplantation lässt sich nur bedingt korrigieren. Daher sollten keine Experimente mit unerfahrenen Anbietern und Billiganbietern im Ausland gewagt werden.

Als wichtigsten Punkt lässt sich festhalten: Ob ein Mittel gegen Haarausfall wirkt, hängt davon ab, ob die richtige Ursache gefunden wurde. Jedes Medikament und jede Therapie kann nur wirksam sein, wenn es für die vorgesehene Ursache eingesetzt wird.

Redensyl als vielversprechende Behandlungsmethode

Das Mittel Redensyl ist aktuell in aller Munde, denn es erweist sich nach und nach als äußerst vielversprechende Behandlungsmethode bei verschiedenen Arten von Haarausfall, besonders bei erblich bedingtem Haarausfall. Es handelt sich dabei um ein Medikament, das topisch auf die Kopfhaut aufgetragen wird und dort seine Wirkung entfacht, indem es die Stammzellen der Haarfollikel stimuliert. So schützt es die Haarfollikel vor dem Zelltod, was als eine der Hauptursachen für Haarausfall gilt.

Doch damit nicht genug: Nicht nur der Wirkstoff Dihydroquercetin, der als starkes Antioxidans dabei hilft, die Haarfollikel vor Schäden zu schützen, macht das die Verwendung des Mittels so attraktiv. Redensyl kann zudem die allgemeine Gesundheit der Kopfhaut verbessern und beruhigend wirken.

In einer Redensyl Studie zeigt sich schon nach 10 Tagen, dass das Haarwachstum um 214 % erhöht wurde und bei 85 % der Studienteilnehmer zu einem volleren, kräftigeren Haarwuchs führen konnte. Das Ergebnis sind 8 % dichtere Haare. Das Mittel kann dabei sowohl von Männern als auch von Frauen verwendet werden.

Sowohl Redensyl als auch das weithin bekannte Minoxidil sind beliebte Mittel gegen Haarausfall. Doch welches ist wirksamer? Eine Studie aus dem Jahr 2014 verglich die beiden Substanzen im gleichen Verhältnis (1 Prozent) und stellte fest, dass Redensyl die Haardichte um 14 Prozent erhöhte, während Minoxidil die Haardichte nur um 9 Prozent erhöhte. Es wird angenommen, dass Redensyl wirksamer ist, weil es an der Ursache des Haarausfalls ansetzt: Es schützt die Haarfollikel vor dem Zelltod. Minoxidil hingegen verbessert hauptsächlich die Durchblutung der Kopfhaut.

Redensyl wird im Allgemeinen gut vertragen, aber bei einigen Anwendern kann es zu leichten Reizungen oder Trockenheit der Kopfhaut kommen.

Haarausfall bei Frauen: Welche Medikamente und Behandlungen helfen? | ARD GESUND

Haarausfall: Hormone als Ursache

Wenn jedoch mehr als 100 Haare pro Tag ausfallen und weniger neue nachwachsen, deutet das auf ein tieferliegendes Problem hin. Mögliche Ursachen können Stress, Hormonschwankungen (in den Wechseljahren), Medikamente oder Erkrankungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion sein.

Dahinter steckt eine Überempfindlichkeit des Haarfollikels auf Dihydrotestosteron (DHT), eine aktive Form des männlichen Sexualhormons Testosteron. DHT lässt den Follikel und die darunterliegenden Blutgefäße verkümmern und verschlechtert so die Nährstoffversorgung der Haare. In der Folge verkürzt sich die Wachstumsdauer: Die Haare fallen schneller aus und werden dünner.

Mittel gegen Haarausfall im Test: Nur zwei Wirkstoffe haben einen Effekt

„Lichtet sich der Schopf erblich bedingt, können zwei Wirkstoffe den Kahlschlag aufhalten“, heißt es im Testbericht von Stiftung Warentest. Die Verbraucherorganisation hat zehn Mittel gegen Haarausfall für Männer und Frauen untersucht. Dazu gehören sowohl rezeptfreie Lösungen und Schäume zur äußerlichen Anwendung als auch rezeptpflichtige Tabletten. Als „wenig geeignet“ stuft Stiftung Warentest (Kombi-)Präparate mit dem weiblichen Sexualhormon Estradiol ein.

Einer der beiden von Stiftung Warentest empfohlenen Wirkstoffe ist Minoxidil. Es ist sowohl für Männer als auch für Frauen geeignet und wurde ursprünglich als Blutdrucksenker entwickelt. Gegen Haarausfall ist das Mittel als Lösung oder als Schaum erhältlich und frei verkäuflich. Regaine enthält Minoxidil, das für Frauen und Männer jeweils unterschiedlich stark konzentriert ist.

Neben Minoxidil kann Stiftung Warentest auch Finasterid gegen Haarausfall empfehlen. Der Wirkstoff ist nur für Männer zugelassen, bei Frauen zeigt er keinen Effekt. In höherer Dosierung wird er auch in Medikamenten gegen Prostatabeschwerden eingesetzt. Mittel mit diesem Wirkstoff sind rezeptpflichtig, etwa Finasterid Aurobindo oder Propecia.

Haarwuchsmittel mit Nebenwirkungen: Finasterid kann Depressionen auslösen

Stiftung Warentest betont, dass sowohl Finasterid als auch Minoxidil lediglich „mit Einschränkungen geeignet“ seien, um Haarausfall zu bekämpfen. Zudem könne aufgrund fehlender Daten noch nicht abschließend beurteilt werden, ob eine Langzeitanwendung gesundheitliche Risiken berge.

Inzwischen weiß man, dass Finasterid eine Reihe von Nebenwirkungen hervorrufen kann. Zu den häufigsten gehören sexuelle Störungen wie Libidoverlust und Erektionsprobleme, besonders in der Anfangszeit der Anwendung. Selbst auf die Psyche kann sich Finasterid auswirken: Eine Untersuchung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) hat ergeben, dass Anwender der Tabletten Depressionen und suizidale Gedanken entwickeln können.

Ärztlicher Rat ist auch vor der Anwendung von Minoxidil notwendig, denn auch hier drohen Nebenwirkungen. Das gilt insbesondere für Menschen, die Blutdrucksenker einnehmen oder an einer Herzerkrankung leiden. Zu Beginn kann es zu einem vorübergehenden Haarausfall kommen, bekannt als „Shedding“.

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