Damit Deine Haare wunderbar gepflegt, gesund und glänzend aussehen, reicht allein das Waschen mit Shampoo oft nicht aus. Vor allem bei bereits strapaziertem, widerspenstigem oder sprödem Haar sind Spülungen und Kuren die Basis für eine schöne Haarpracht. Wenn allein Shampoo und Spülung nicht ausreichen, um Dein Haar umfassend zu pflegen und zu stärken, solltest Du zu einer nährenden Haarkur greifen. Damit reparierst Du Dein Haar und beugst Haarschäden effektiv vor.
Doch wie wendet man eine Haarkur richtig an, und was ist der Unterschied zu einer Spülung? Dieser Artikel gibt Ihnen einen umfassenden Überblick über die korrekte Anwendung von Haarkuren, die Unterschiede zu Spülungen und wie Sie Ihre Haarpflegeroutine optimieren können. So benutzen auch Sie Haarkur künftig immer richtig.
Zwischen einer Spülung und einer Kur gibt es ein paar Unterschiede. So darfst Du eine Spülung zum Beispiel nach jeder Haarwäsche anwenden, eine Kur dagegen kommt nur ein- bis zweimal pro Woche zum Einsatz. Auch wirkt sie länger ein und bleibt mindestens einige Minuten im Haar, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Eine Kur beinhaltet Wirkstoffe, die das Haar umfassend nähren, die Widerstandskraft stärken und es regenerieren. Darum sind Haarkuren vor allem dann empfehlenswert, wenn das Haar trocken, spröde und kraftlos oder die Haarstruktur geschädigt ist.
Anders als ein Conditioner, den Sie nach jeder Haarwäsche anwenden sollten, handelt es sich bei einer Haarkur um ein Extra an Pflege. Dasselbe gilt übrigens für eine Haarmaske - die beiden Begriffe sind nämlich im Grunde gleichbedeutend. Lediglich die Zusammensetzung der einzelnen Produkte kann variieren. Masken enthalten in der Regel einen höheren Anteil an Ölen.
Haarkuren sind noch effektiver als Spülungen und reparieren die Haarstruktur von innen heraus. Sie sind hochwirksame Behandlungen für dein Haar, die dazu entwickelt wurden, eine dringend benötigte Portion Liebe und Pflege zu liefern. Haarmasken gehen über deinen regulären Conditioner hinaus und bieten eine konzentrierte Dosis an Nährstoffen, die tief in deine Strähnen eindringt. Ganz wie ein Spa-Tag für deine Haare!
Es gibt eine breite Palette an Haarmasken da draußen, die jeweils auf bestimmte Haarprobleme zugeschnitten sind. Feuchtigkeitsspendende Masken sind wie ein großes Glas Wasser für trockene und krause Strähnen und hinterlassen sie weich und geschmeidig. Eine Protein Haarkur wirkt Wunder bei geschädigtem und brüchigem Haar, indem sie es stärkt und vor Bruch schützt.
Damit die Pflege auch richtig wirken kann, ist es entscheidend, dass Sie Haarmasken auch richtig anwenden. Die erste Frage, die dabei häufig aufkommt, ist: Kommt die Haarmaske vor oder nach dem Shampoo? Und kommt nach der Haarkur noch Conditioner? Eigentlich ganz einfach: Eine Maske tragen Sie nach dem Haarewaschen und dem Auswaschen Ihres Conditioners auf das feuchte Haar auf.
Hier ist die richtige Reihenfolge für die Anwendung von Haarpflegeprodukten:
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Massiere die Kur am besten nicht in tropfnasses Haar ein, denn dann gelangen die Wirkstoffe nicht richtig in die Haare. Das Zauberwort ist: handtuchtrocken. Verteile die Kur im kompletten Haar. Damit sie überall hingelangt, kämme das Haar am besten zwischendurch mit einem grobzinkigen Kamm durch.
Die Einwirkzeit ist sehr verschieden - orientiere Dich dafür an den Anwendungshinweise auf der Verpackung. Die meisten Kuren musst Du aber mindestens einige Minuten einwirken lassen. Es gibt aber auch Over-Night- oder Leave-In-Kuren, welche im Haar verbleiben und es intensiv pflegen, ohne auswaschen. Damit das Haar die Wirkstoffe optimal aufnehmen kann, sollest Du auch bei einer kürzeren Einwirkzeit ein Handtuch ums Haar wickeln.
Spüle die Kur gründlich mit warmem Wasser aus und frisiere Deine Haare wie gewohnt.
Wichtige Hinweise:
Ja, du hast richtig gehört - du solltest nach einer Haarmaske einen Conditioner verwenden! Ein Conditioner versiegelt die Vorteile der Maske und sorgt dafür, dass dein Haar leicht zu handhaben und glatt bleibt.
Eine Haarmaske sollten Sie also immer im Zusammenspiel mit einem Conditioner verwenden. Der Friseurmeister erklärt: "Shampoo öffnet die Kutikula, also die Schuppenschicht der Haare, um Verunreinigungen zu entfernen. Auch Kur hat eine quellende Wirkung auf die Schuppenschicht, denn die Pflegestoffe sollen schließlich möglichst tief ins Haar eingeschleust werden." Damit die Pflege allerdings auch im Haar gehalten wird, muss die Schuppenschicht nach der Anwendung wieder geschlossen werden - und das klappt mit einer Spülung.
Spülung versiegelt die Pflege aus der Kur im Haar. Der Conditioner ist nach der Kur in den allermeisten Fällen unerlässlich. Es gibt wenige Ausnahmen, bei denen die Maske schon einen sauren pH-Wert hat und dadurch die Schuppenschicht zusammenzieht. Dann handelt es sich aber ehrlicherweise gar nicht um eine richtige Haarmaske, sondern eher um einen reichhaltigeren Conditioner, der nur anders vermarktet wird", weiß Haarexperte Dejan Garz und ergänzt: "In der Regel sind Kuren basisch eingestellt und müssen nach der Anwendung unbedingt mit einer Spülung angesäuert werden."
Vorteile dieser korrekten Haarkur-Anwendung: Die Feuchtigkeit aus der Maske hält so nicht nur länger im Haar, sondern die Haare glänzen durch die angelegte Schuppenschicht auch mehr.
Es genügt, eine Haarkur etwa einmal die Woche anzuwenden. Hast Du aber sehr sprödes oder bereits geschädigtes Haar, darf die Kur ruhig auch zwei- bis dreimal in der Woche angewendet werden.
Grundsätzlich empfiehlt es sich etwa ein- bis zweimal pro Woche eine Maske zu verwenden, um Schäden zu reparieren und vorzubeugen und das Haar mit Feuchtigkeit zu versorgen, die lange anhält. Wichtig ist aber, ein gesundes Mittelmaß zu finden. Natürlich ist auch Ihre Haarstruktur entscheidend für die Häufigkeit der Anwendung.
Wenn dein Haar eher trocken oder stark beschädigt ist, kannst du von einer häufigeren Anwendung einer Haarmaske profitieren. Beachte die anderen Produkte, die du in deiner Haarpflegeroutine verwendest. Unterschiedliche Masken haben unterschiedliche Zwecke und Intensitäten. Zum Beispiel sollte man Haar Proteinbehandlungen in der Regel etwa 2-3 Mal im Monat anwenden, um dein Haar nicht mit zu viel Protein zu belasten.
Letztendlich besteht der Schlüssel darin, herauszufinden, wie oft du eine Haarmaske verwendest, indem du auf dein Haar hörst. Wenn es etwas matt oder widerspenstig aussieht, ist es vielleicht Zeit für die Anwendung einer Haarkur.
| Haartyp | Empfohlene Häufigkeit |
|---|---|
| Normales Haar | 1-2 Mal pro Woche |
| Trockenes/geschädigtes Haar | 2-3 Mal pro Woche |
| Feines Haar | 1 Mal pro Woche oder alle zwei Wochen |
Dein Haar hat eine intensive Kur nötig, weil es spröde sowie kraftlos wirkt - warum also die Kur nicht einfach über Nacht im Haar lassen und morgens mit einer prächtig glänzenden und gesunden Mähne aufwachen? Im Prinzip lassen sich Kuren auch über Nacht verwenden, der Einwirkzyklus lässt sich fast beliebig dehnen.
Viele fragen sich, ob sie die Haarmaske vor oder nach der Spülung verwenden sollten. Die Verwendung eines Conditioners nach einer Haarmaske ist wie die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Die Kombination eines Conditioners mit einer Haarmaske verleiht deinem Haar eine doppelte Portion Pflege. Während die Maske spezifische Probleme anspricht, spendet der Conditioner eine zusätzliche Feuchtigkeit und macht die Haar pflegeleichter. Er hilft auch, die Cuticula zu versiegeln, um sicherzustellen, dass dein Haar die Vorteile der Maske behält.
Du möchtest Deinen Haaren eine neue Farbe gönnen, weißt aber noch nicht, welche Farbe es sein soll? … und meine Haare sind jetzt gesünder als je zuvor.
Übrigens gibt es Haarkuren in der Regel für unterschiedliche Haartypen. Die Wahre Schätze Nährende Tiefenpflege-Maske mit Honig beispielsweise ist für strapaziertes und brüchiges Haar bestens geeignet. Die unterschiedlichen Kuren werden oft auch verschieden angewendet. Bei einer Haarkur gegen Spliss reicht es zum Beispiel, nur die Spitzen zu behandeln. Bei sehr trockenem Haar ist eher zu einer Leave-In-Formel zu raten. Die Wahre Schätze 1-Minute Haarkur Argan & Camelia-Öl hilft bei geschädigtem und glanzlosem Haar.
Wähle deine Produkte entsprechend deinem Haartyp und deiner Probleme. Für feines Haar wähle volumengebende Formeln, um Fülle ohne Beschwerung hinzuzufügen.
Bei einer Vielzahl von Haarmasken zur Auswahl ist es wichtig, die ideale Maske zu finden. Für Haare, die intensive Rekonstruktion benötigen, ist eine Proteinmaske die Antwort. Im Gegensatz zu traditionellen Masken wird dieser Pre-Shampoo-Balsam auf trockenem Haar aufgetragen, noch bevor du unter die Dusche gehst.
Einer der größten Vorteile? Du hast die Kontrolle über die Behandlungsdauer. Trage den Balsam auf und lasse ihn für eine schnelle 10-minütige Notrettung oder Übernacht Haarkur für maximale Feuchtigkeitszufuhr einwirken.
Es gibt ein paar zusätzliche Tricks für eine Haarmasken Anwendung, um deine Ergebnisse auf das nächste Level zu heben. Möchtest du deinem Haar eine VIP-Behandlung gönnen? Füge Wärme hinzu! Wickle ein warmes Handtuch um dein Haar, nachdem du die Maske aufgetragen hast, oder verwende sanft einen Föhn bei niedriger Hitze. Dieser Schritt hilft, die Cuticula deines Haares zu öffnen, damit die Maske effektiver eindringen kann. Dies ist besonders vorteilhaft für Haare mit geringer Porosität.
Verwende eine Wet Brush oder einen grobzinkigen Kamm, um die Maske gleichmäßig in deinem Haar zu verteilen. Sei sanft zu deinem frisch behandelten Haar. Anstatt es grob mit einem Handtuch abzutrocknen, wähle einen zarten Ansatz. Wickel dein Haar in ein weiches Bambus-Haartuch, um überschüssiges Wasser ohne unnötige Reibung aufzunehmen.
Um deine Haarmasken-Routine zu ergänzen, ist die Auswahl des richtigen Shampoos und Conditioners entscheidend.
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