Plötzlicher Haarausfall und Lockenbildung bei Frauen: Ursachen und Lösungen

Haarausfall ist immer schwierig, aber für Frauen kann er besonders heikel sein. Die gute Nachricht? In vielen Fällen von plötzlichem Haarausfall bei Frauen ist die Ausdünnung reversibel. Im folgenden Artikel erfährst du mehr über Haarausfall bei Frauen.

Plötzlicher starker Haarausfall ist für die meisten Menschen ein großer Schock: Man verliert sein gewohntes Äußeres, fühlt sich weniger hübsch und fürchtet vielleicht, eine schlimme Krankheit zu haben.

Die Ursachen für plötzlichen Haarausfall sind vielfältig und sollten genau untersucht werden, um die richtige Therapie anwenden zu können. Die frühzeitige Kontaktaufnahme mit einem Experten für Haarausfallbehandlungen kann lange Leidenswege ersparen. Im Folgenden stellen wir Ihnen Ursache und Behandlungswege für plötzlichen Haarausfall vor.

Jeder Mensch verliert Haare als regelmäßigen Teil des Haarwachstumszyklus. Es ist normal, bis zu 150 Haare pro Tag zu verlieren! In einigen Fällen von Frauen Haarausfall beginnen Frauen, mehr als 150 Haare pro Tag zu verlieren, was schließlich zu dünner aussehendem Haar führt. Dies ist fast immer der Fall bei plötzlichem Haarausfall bei Frauen.

Das auffälligste Symptom des plötzlichen Haarausfalls ist, dass er schnell passiert. Die gute Nachricht ist, dass Frauen mit plötzlichem Haarausfall normalerweise nicht ihr gesamtes Haar verlieren.

Plötzlicher Haarausfall bei Frauen kann diffus sein. Wenn du eine breiter werdenden Scheitel oder einen kleineren Pferdeschwanz bemerkst, hast du möglicherweise diese Art von Frauen Haarausfall.

Ursachen für plötzlichen Haarausfall

Was also verursacht plötzlichen Haarausfall bei Frauen?

Telogen Effluvium ist die zweithäufigste Form des Frauen Haarausfalls. Effluvium tritt auf, wenn ein stressiges Ereignis dazu führt, dass aktiv wachsende Haarsträhnen aufhören zu wachsen.

Ein anhaltend hoher Stresspegel oder ein einmaliges schlimmes Ereignis wie ein Unfall, ein Trauma oder eine Operation können ebenfalls plötzlichen Haarausfall verursachen. Der Pathomechanismus ist nicht ganz klar. Es wird vermutet, dass durch die große Menge von Stresshormonen im Organismus Entzündungsreaktionen an den Haarwurzeln ausgelöst werden, die den Haarzyklus stören. Dadurch tritt das Haar frühzeitig in die Ruhephase ein und fällt aus. Hinzukommen kann, dass man in Stresssituationen oft nicht so genau auf eine gesunde Ernährung achtet.

Viele Medikamente haben eine lange Liste an Nebenwirkungen und oft ist Haarausfall eine davon. Die Nebenwirkung kommt bei vielen häufig eingesetzten Medikamenten wie Blutdrucksenkern, Blutfettsenkern, Blutverdünnern, Psychopharmaka oder verschiedenen Antibiotika vor. Der genaue Wirkmechanismus ist nicht bekannt. Es kommt meist zu einem plötzlichen Haarausfall, der aber mit einer zeitlichen Latenz von zwei bis vier Monaten ab Beginn der Einnahme auftritt und auch vorkommen kann, wenn das Medikament bereits abgesetzt wurde.

Andere Medikamente führen deutlich schneller zu plötzlichem starkem Haarausfall. Die bekanntesten Vertreter sind Medikamente aus der Gruppe der Zytostatika, die zur Chemotherapie einer Krebserkrankung eingesetzt werden.

Vor einigen Jahren wurde eine Studie präsentiert, in der beschrieben wurde, dass Sportler, die creatinhaltige Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, vermehrt unter Haarausfall leiden. Auch eine Erhöhung des Testosteronspiegels kann den erblich bedingte Haarausfall verschlimmern bzw. der androgenetische Haarausfall auslösen.

Die Ursachen sind verschieden und können Bakterien, Parasiten oder Pilze sein. Mit am häufigsten ist ein Pilzbefall der Kopfhaut, den man Tinea capitis nennt. Er kommt vor allem bei Kindern vor und wird meistens durch Haustiere übertragen.

Ein Mangel an Vitaminen oder Nährstoffen kann zu Haarausfall führen. Ein häufiger Grund ist Eisenmangel. Er kommt vor allem bei Menschen vor, die sich vegetarisch oder vegan ernähren.

Der kreisrunde Haarausfall, auch Alopecia areata genannt, ist eine Autoimmunerkrankung.

Es gibt zahlreiche systemische Erkrankungen, die über verschiedene Mechanismen zu plötzlichem Haarausfall führen können. Auch Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts können zu Haarausfall führen, wenn durch eine Resorptionsstörung bestimmte Nährstoffe nicht aufgenommen werden können und es zu Mangelerscheinungen kommt.

Einige schwere Infektionskrankheiten können ebenfalls mit Haarausfall einhergehen wie Typhus, Tuberkulose oder Scharlach.

Hormonelle Veränderungen und Haarausfall

Insbesondere bei Frauen treten mehrfach im Leben große hormonelle Veränderungen auf. Immer wieder ändert sich der Östrogenspiegel, der Einfluss auf das Haarwachstum nimmt. Insbesondere nach einer Geburt oder beim Eintritt in die Wechseljahre fällt der Östrogenspiegel ab, was innerhalb weniger Wochen zu einem vermehrten Haarausfall führen kann.

Die Wechseljahre sind von einer Vielzahl an Veränderungen geprägt. Viele Frauen klagen während der Wechseljahre über Haarausfall und zu dünnes Haar.

Während der Wechseljahre kommt es zu einer Reihe von hormonellen Veränderungen im weiblichen Körper. Diese Veränderungen können sich unter anderem in der Struktur, dem Volumen sowie im allgemeinen Erscheinungsbild der Haare äußern.

In den Wechseljahren lässt die Produktion von Östrogen und Progesteron nach - den beiden wichtigsten weiblichen Sexualhormonen. Es kommt zu Hormonschwankungen und einem unregelmäßigen Eisprung, bis dieser schließlich ganz ausbleibt.

Auch die Haarwurzeln reagieren sensibel auf die hormonellen Veränderungen.

Mögliche Auswirkungen hormoneller Veränderungen auf das Haar:

  • Fettiges Haar: Da Androgene (männliches Sexualhormon) die Aktivität der Talgdrüsen anregen, werden die Wechseljahre oft von einer erhöhten Talgproduktion der Kopfhaut begleitet.
  • Brüchiges Haar: Durch einen Mangel an Keratin wird das Haar häufig brüchig. Die Haare können dann z. B. beim Färben oder Blondieren buchstäblich abbrechen.
  • Dünnes Haar: Dünner werdendes Haar wird auch als Miniaturisierung bezeichnet. Das Haar verliert insgesamt an Volumen und wirkt weniger dicht.
  • Locken: Einige Frauen beobachten, dass sie in den Wechseljahren plötzlich Locken bekommen.
  • Stumpfes Haar: Nicht selten verliert das Haar während der Wechseljahre an Spannkraft und Glanz.
  • Trockenes Haar: Trockene, spröde oder strohige Haare sind ebenfalls ein häufiger Begleiter der Wechseljahre.
  • Veränderte Körperbehaarung: Während der Wechseljahre kann sich die Körperbehaarung ebenfalls verändern. Besonders typisch ist eine verstärkte Gesichtsbehaarung. So ist zum Beispiel ein vermehrter Haarwuchs an der Oberlippe und am Kinn in den Wechseljahren keine Seltenheit.

Haarausfall in den Wechseljahren sorgt bei vielen Frauen schnell für Besorgnis. Dabei gilt es jedoch zunächst zu berücksichtigen, dass ein Verlust von rund 100 Haaren täglich völlig normal ist.

Ernstzunehmender Haarausfall äußert sich durch eine sehr auffällige Anzahl an losen Haaren, die sich zum Beispiel in der Bürste, der Dusche oder auf dem Kopfkissen finden. Darüber hinaus wird nach und nach die Kopfhaut zwischen den Haaren sichtbar.

Bei Haarausfall in den Wechseljahren handelt es sich meist um hormonell bedingten Haarausfall. Der sinkende Östrogenspiegel sorgt für ein unausgeglichenes Verhältnis zu den Androgenen - den männlichen Sexualhormonen, die sich auch in geringer Menge im weiblichen Körper befinden.

Der so entstandene Überschuss an Androgenen sorgt für einen schnelleren Ablauf des Haarzyklus, wobei sich die Wachstumsphase verkürzt. In der Folge fallen mehr Haare aus.

Weitere Ursachen für Haarausfall während der Wechseljahre können ein Mangel an bestimmten Nährstoffen und Vitaminen oder eine Funktionsstörung der Schilddrüse sein.

Im Gesicht kommt es ebenfalls nicht selten zu Haarverlust. Dieser äußert sich zum Beispiel durch Wimpernausfall oder ein Ausfallen der Augenbrauen. Die Härchen in diesen Bereichen fallen meist nicht komplett aus, wirken aber häufig deutlich ausgedünnt.

Es kann zudem sein, dass durch die hormonelle Umstellung auch mehr Haare im Gesicht wachsen, z.B.

Haarausfall während der Wechseljahre kann auch an verschiedenen Bereichen des Körpers beobachtet werden. Häufig wachsen die Achselhaare und die Haare an den Beinen nicht mehr, werden allmählich feiner oder fallen zum Teil aus.

Um die tatsächliche Ursache des Haarverlusts festzustellen, kann ein Bluttest hilfreich sein. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sowohl die Haarwurzeln als auch die Haardichte mittels einer speziellen Untersuchung überprüfen zu lassen.

Wie lange Haarausfall in den Wechseljahren dauert, lässt sich pauschal nicht beantworten. In einigen Fällen kann der Haarausfall über mehrere Monate oder Jahre andauern. Bei den meisten Frauen ist der Haarausfall jedoch mild und nicht dauerhaft.

Bei starkem Haarausfall während der Wechseljahre kannst du dich an verschiedene Fachärzte wenden.

Veränderung der Haarstruktur: Plötzlich Locken?

Die Struktur unserer Haare kann sich im Lauf des Lebens verändern: Glatte Haare können mit der Zeit lockig werden und umgekehrt. Die Struktur des Haars wird maßgeblich in den Haarfollikeln bestimmt, und die verändern sich mit dem Alter.

Diese Veränderungen sind erblich bedingt. Sie können aber auch von inneren oder äußeren Faktoren beeinflusst sein: Kopfhauttinkturen oder ein neues Shampoo können beeinflussen, wie sich Haare auf dem Kopf legen. Auch Hormone spielen eine Rolle. Das merkt man daran, dass manchen Menschen ihre Locken erst in der Pubertät bekommen. Außerdem können im Alter Hormonpräparate einen Einfluss haben.

Generell liegen dünnere Haare eher an der Kopfhaut an, während Haarwirbel und Locken ein Zeichen für kräftigeres Haar sind.

Einige Frauen beobachten, dass sie in den Wechseljahren plötzlich Locken bekommen.

Was hilft gegen plötzlichen Haarausfall?

Was hilft also gegen plötzlichen Haarausfall bei Frauen?

Wenn du bereits von plötzlichem Haarausfall bei Frauen betroffen bist, kannst du leider nicht viel tun, um den Haarausfall zu stoppen.

Wie bereits erwähnt, beginnt das Telogen Effluvium, wenn ein Auslöser dazu führt, dass dein Haar aufhört zu wachsen. Wenn dein Haarausfall eher schleichend als plötzlich auftritt, handelt es sich möglicherweise um eine andere Art von Frauen Haarausfall.

Generell hilft alles, was du tun kannst, um gesundes Haarwachstum zu fördern und das vorhandene Haar zu erhalten. Besonders wichtig ist es, weiteren Haarbruch vorzubeugen.

Die meisten Fälle von Telogenem Effluvium klingen von selbst wieder ab, solange der Stressfaktor bewältigt wird.

Da Stress plötzlichen Haarausfall bei Frauen auslösen kann, ist eine weitere Behandlung für Frauen Haarausfall, einige gesunde Strategien zur Bewältigung von Stress zu entwickeln. Tagebuch schreiben, Sport treiben, meditieren und Zeit im Freien verbringen, können helfen, den Stresspegel zu senken.

Wenn du Haarstylingprodukte verwendest, ist es vielleicht an der Zeit für ein Upgrade. Denn viele Stylingprodukte wie Haarspray, Wachs und Trockenshampoo verwenden eine Menge Chemikalien, die extrem austrocknend für Haar und Kopfhaut sind. Wechsle lieber zu unserem Final Touch Hair Spray oder Mineral Clay Wax, welche durch pflanzliche Bio-Extrakte und natürliche Inhalte angetrieben werden.

Denke daran: Wenn du unter Frauen Haarausfall leidest, solltest du unbedingt mit deinem Hausarzt sprechen, um zugrunde liegende Probleme auszuschließen.

Es kann nicht pauschal gesagt werden, welche Therapie für Haarausfall am besten ist. Ob eine Behandlung oder ein Medikament wirkt, hängt maßgeblich davon ab, ob die richtige Ursache gefunden wurde.

Es ist davon abzuraten, eigenmächtig verschiedene Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Jedes Medikament kann Nebenwirkungen haben, die nicht in Kauf genommen werden sollten, wenn gar nicht klar ist, ob das Medikament überhaupt wirken kann.

Nicht jeder Haarausfall hat nur eine Ursache. Manchmal können auch verschiedene Gründe zusammenkommen, was die Diagnose und Therapie für den Arzt nochmals komplexer macht.

Nur wenn die Ursache gefunden wurde, kann eine zielgerichtete Behandlung erfolgen. Die Hilfe eines Experten für Haarausfallbehandlungen sollte deshalb frühzeitig in Anspruch genommen werden.

Vor der Therapie eines Haarausfalls steht eine ausführliche Diagnostik. Neben einer körperlichen Untersuchung, Befragung, Familienanamnese und eventuell einer Haaranalyse ist vor allem eine Blutentnahme wichtig. Dadurch lassen sich sowohl Mangelzustände herausfinden als auch hormonelle Störungen oder bestimmte Erkrankungen.

Anschließend kann eine spezifische Therapie erfolgen durch die Einnahme von Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln, einer Ernährungsumstellung oder einer Infusionstherapie.

Behandlungsmöglichkeiten

Unser Tipp Nummer eins zur Behandlung von Geheimratsecken bei Frauen ist, das Haar von innen heraus zu nähren. Wir empfehlen die Einnahme von Hairlust Hair Formula Tablets für Frauen, die mit klinisch geprüften Inhaltsstoffen formuliert sind, um optimales Haarwachstum zu unterstützen. Nur zwei Tabletten pro Tag enthalten satte 5.000 mcg Biotin, sowie hohe Mengen an Zink, Kieselsäure, Vitamin B12 und Aminosäuren.

Gesunde Kopfhaut lässt gesundes Haar wachsen, also stelle sicher, dass du dich gut um deine kümmerst! Diese nährende Behandlung beruhigt und befeuchtet trockene und gereizte Kopfhaut mit Bio-Aloe Vera, Minzöl, Moltebeeren-Frucht-Extrakt und Olivenöl-Extrakt.

Ob du es glaubst oder nicht, sowohl Unter- als auch Überwaschen deines Haares kann das Volumen, das Gefühl und die Gesundheit deines Haares beeinflussen. Übermäßiges Waschen deiner Haare kann zu trockenem, brüchigem Haar und einer trockenen, juckenden Kopfhaut führen. Andererseits kann zu wenig Waschen dazu führen, dass sich Produkte und Talg sowohl auf deinem Haar als auch auf deiner Kopfhaut ablagern. Für das Haar bedeutet dies strähnige, fettig aussehende Haare.

Eine gute Faustregel ist, dein Haar zwei- bis dreimal pro Woche zu waschen. Und lasse niemals den Conditioner nach dem Shampoonieren weg! Achte außerdem darauf, ein Shampoo- und Conditioner-Duo zu verwenden, das gegen Haarausfall bei Frauen entwickelt wurde.

Eine weitere Möglichkeit zur Behandlung von Geheimratsecken bei Frauen ist, beim Entwirren von nassem Haar besonders vorsichtig zu sein. Wir empfehlen, vor dem Entwirren ein Haaröl auf das nasse Haar aufzutragen, wie z. B. Dieses Haaröl versorgt das Haar mit Feuchtigkeit und schützt es mit einer Kombination aus natürlichen, pflegenden Ölen. Kämme anschließend sanft durch das Haar mit einer Wet Hair Detangler Brush. Diese einzigartige Silikonbürste wurde speziell für die Anwendung im nassen Haar entwickelt.

Diese Haarmaske ist ein wahres Kraftpaket mit stärkenden hydrolysierten Weizen- und Pflanzenproteinen, die das Haar von außen nach innen wieder aufbauen - für gesünderes, widerstandsfähigeres Haar. Außerdem versorgt diese Maske ausgetrocknetes Haar dank ihrer Formel mit Bio-Aloe Vera, Hafer- und Acai-Frucht-Extrakt mit leichter Feuchtigkeit.

Wenn es um die Behandlung von Geheimratsecken bei Frauen geht, ist Prävention die beste Medizin! Wenn du weißt, dass bestimmte Dinge, wie z. B. Crash-Diäten, Telogen-Effluvium auslösen können, ist es eine gute Idee, diese Auslöser zu vermeiden. Das ist natürlich leichter gesagt als getan!

Manchmal kommt es vor, dass die Haare trotz Beheben der Ursache nicht komplett so nachwachsen wie vorher. Dann kommen regenerative Therapien infrage. Dabei werden die körpereigenen Selbstheilungskräfte genutzt, um schonend und ohne relevante Nebenwirkungen wieder zu einer schönen Frisur zu gelangen.

Zur Auswahl steht zum Beispiel die PRP-Therapie. PRP steht für Platelet Rich Plasma und ist eine Eigenbluttherapie. Das entnommene Blut des Patienten wird durch ein spezielles Aufbereitungsverfahren so konzentriert, dass es hochdosierte Wachstumsfaktoren und Mikronährstoffe enthält.

Bei der Low-Level-Laser-Therapie wird mit einem medizinischen Laser die Kopfhaut stimuliert, sodass die Durchblutung gesteigert und die Nährstoff- und Sauerstoffversorgung der Haarfollikel verbessert wird.

Möglich ist auch eine Stammzellen-Therapie, bei der Unterhaut-Fettgewebe gewonnen und aufbereitet wird, sodass ein an Stammzellen reiches Konzentrat entsteht.

Als medikamentöse Therapieoptionen stehen nur wenige Medikamente zur Auswahl. Minoxidil wird eigentlich zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt, wirkt lokal angewandt aber auch gegen Haarausfall. Es kann jedoch Überempfindlichkeitsreaktionen, Kopfschmerzen, Blutdruckprobleme und vermehrte Gesichtsbehaarung verursachen. Die positive Wirkung des Mittels ist jedoch temporär und daher wird von uns zur ernsthaften Behandlung des Haarausfalls nicht empfohlen.

Das Medikament Finasterid wird als Tablette eingenommen und ist ein 5-Alpha-Reduktase-Hemmer, der normalerweise zur Behandlung einer gutartigen Prostatavergrößerung eingesetzt wird. Es wirkt der Bildung von Dihydrotestosteron (DHT) entgegen, einem männlichen Geschlechtshormon, was eine wichtige Rolle bei erblich bedingtem Haarausfall spielt. Da eine Tablette im ganzen Körper wirkt, können verschiedene Nebenwirkungen vorkommen. Wichtige sind Schlafstörungen, Depressionen, Verlust der Libido und Impotenz.

Die Option einer Haartransplantation kommt bei plötzlichem Haarausfall erst einmal nicht infrage. Das Ergebnis ist dauerhaft und kosmetisch sehr ansprechend. Wichtig ist aber, dass der Haarverlust vor der Transplantation gestoppt wurde und nicht weiter voranschreitet.

Wer unter Haarausfall leidet, hat häufig einen langen Weg vor sich, mit vielen Fehlversuchen. Spätestens wenn man mit Hausmitteln am Ende ist, sollte man einen Experten an seiner Seite haben, der effektive Behandlungsmöglichkeiten kennt und durchführen kann.

Deshalb sollte man sich frühzeitig an einen Experten für Haarausfallbehandlungen wenden. Als erste Anlaufstelle kann hier der Dermatologe dienen. Haarausfall-Behandlungen sind auch teil der Expertise, allerdings nicht der Fokus. Im Zentrum für moderne Haartransplantation sind wir zu 100% auf Haarausfall spezialisiert. Beginnend bei einer tiefgründigen Analyse, regenerativen Therapien, effektiven Behandlungswegen und Haartransplantationen.

Plötzlicher und starker Haarausfall kann viele Ursachen haben: Nebenwirkungen von Medikamenten, erblich bedingter Haarausfall, Autoimmunerkrankungen, Krankheiten, Mangelerscheinungen oder Vergiftungen können Auslöser sein.

Haarausfall bei Frauen: Welche Medikamente und Behandlungen helfen? | ARD GESUND

Wenn der Haarausfall plötzlich einsetzt oder die Haare büschelweise ausfallen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Denn es kann ein Hinweis auf eine ernstere Grunderkrankung sein, die einer ärztlichen Behandlung bedarf.

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