Die Vielschichtigkeit von Beziehungen und gesellschaftlichen Themen

Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte, von der Analyse menschlicher Beziehungen in Filmen bis hin zu gesellschaftlichen Themen wie Rassismus und sozialer Gerechtigkeit. Es werden sowohl persönliche Geschichten als auch größere historische und politische Kontexte betrachtet.

Filmanalyse: Hyde Park am Hudson

Der Film "Hyde Park am Hudson" bietet einen amüsanten Blick hinter die Kulissen der Weltgeschichte. Inspiriert von den Tagebüchern von Margaret ‚Daisy‘ Suckley, einer entfernten Cousine von Präsident Franklin D. Roosevelt, wirft Regisseur Roger Michell einen Blick auf die intimen Momente und politischen Verwicklungen im Leben des Präsidenten.

An einem Juni-Wochenende im Jahr 1939 erwarten US-Präsident Franklin D. Roosevelt und seine Frau Eleanor hohen Besuch auf ihrem Landsitz Hyde Park am Hudson: King George VI und seine Gemahlin Queen Elizabeth beehren die USA mit einer geschichtsträchtigen Stippvisite. Und noch ein weiterer Gast weilt an diesem Wochenende auf dem Familienanwesen der Roosevelts: Margaret ‚Daisy‘ Suckley, eine entfernte Cousine des Präsidenten, mit der er eine Liebesaffäre unterhält.

Daisy Suckley (Laura Linney) wird eines Tages gebeten, Franklin D. Roosevelt (Bill Murray) auf dessen Familienanwesen, Hyde Park am Hudson, zu besuchen. Auf einem dieser Ausflüge fährt Franklin mit Daisy durch die Felder auf einen malerischen Hügel, den beide nach diesem Nachmittag nur noch als „unseren Hügel“ bezeichnen werden.

Inzwischen bahnt sich hoher Besuch an: der König (Samuel West) und die Königin von England (Olivia Colman) kommen nach Hyde Park, um für Amerikas Unterstützung für Englands bevorstehenden Krieg mit Deutschland zu werben. Nach dem Dinner lässt sich Franklin von Bertie in sein Arbeitszimmer schieben, um dort ein Gespräch unter Männern zu führen. Sie finden sehr schnell einen gemeinsamen Nenner.

Daisy, die von all dem nichts mitbekommen hat, kann nicht schlafen und fährt zu Top Cottage, dem einen Ort, an dem sie Franklin nahe sein kann, ohne wirklich in seiner Nähe zu sein. Als sie die Veranda betritt, wird sie aber von Secret Service Beamten gestellt. Franklin ist tatsächlich dort und er ist nicht allein: seine Sekretärin Missy ist bei ihm und offensichtlich nicht zum Diktat, zumindest nicht im üblichen Sinne.

Und so wird Daisy Zeugin, wie der König von England - die britische Contenance vernachlässigend - genüsslich in einen Hot Dog beißt. Es ist ein sehr symbolträchtiges Bild, das mehr aussagen wird, als tausend Worte. Franklin D. Roosevelt hat all dies bis ins kleinste Detail so geplant.

Franklin D. Roosevelt: Ein Präsident im Wandel der Zeit

Bill Murray spielt Franklin Delano Roosevelt, der im Laufe von vier Amtsperioden gegen die Folgen der Großen Depression von 1929, Polio und den Expansionsdrang Adolf Hitlers ankämpfte - und aus all diesen Konflikten siegreich hervorging. Laura Linney ist Margaret ‚Daisy‘ Suckley, seine Cousine fünften Grades und heimliche Geliebte.

Franklin D. Roosevelt wird eingeschworen und reformiert die durch die große Depression angeschlagene US-Wirtschaft. Als Hitlers Kriegsmaschine drohte, den europäischen Kontinent zu verschlingen, setzte Roosevelt sich gegen vorherrschende isolationistische Tendenzen im eigenen Land durch. Am 12. April 1945 starb Franklin Delano Roosevelt in seinem Haus im Kurort Warm Springs in Georgia an einem Schlaganfall.

Der Regisseur über Franklin D. Roosevelt: Dadurch, dass er bewusst gegen die unmittelbaren Interessen seiner Partei anging und gegen den damaligen Trend zum Isolationismus oder Schlimmeren in seiner eigenen Wählerschaft, gab Franklin D. Roosevelt England Hoffnung in einer Situation, die damals sicherlich hoffnungslos schien.

Daisy, soviel scheint inzwischen klar, war die einzige Person, in deren Gegenwart Franklin D. Roosevelt sich entspannen konnte. Mit ihr konnte er die Welt, seinen Job und seine Probleme vergessen und einfach nur er selbst sein.

Ein einziger Tagebucheintrag lieferte die Story für den Film: Daisy schreibt 1939 von dem Besuch des Königs und der Königin von England in Roosevelts Privatresidenz Hyde Park. Dies war der erste Besuch eines regierenden britischen Monarchen in der westlichen Hemisphäre. Im Juni 1939 stand England kurz vor dem Krieg mit Deutschland und brauchte dringend die Unterstützung Amerikas.

Diese zwei Geschichten, die Affäre mit Daisy und das Wochenende mit dem Königspaar, sind Dreh- und Angelpunkt des Films. Während meiner Arbeit am Drehbuch verflochten sie sich und kommentierten einander: eine Frau entdeckt die schmerzhafte Wahrheit, die sich hinter dem weltberühmten Image ihres Liebhabers verbirgt, während ein König lernt, seine Unsicherheit zu verbergen und Selbstsicherheit auszustrahlen.

Obwohl dies eine Geschichte ist, die weltweite Auswirkungen hatte und die von großen historischen Persönlichkeiten handelt, geht es auch um eine Frau aus meinem Ort, eine Frau, die ich einst auf ihrem Sofa sitzen sah.

Die Schauspieler über Franklin D. Roosevelt: Roosevelt ist der beeindruckendste Charakter, den ich jemals spielen durfte, Und diese Geschichte, von der ich bislang noch nichts gehört hatte, zeigt seine persönliche Seite.

The Intimate Secret Life Of Franklin D. Roosevelt | The Wheelchair President

Blindspot: Eine Serie über Identität und Intrigen

In "Blindspot" wird eine Frau (Jaimie Alexander) ohne Erinnerung und mit mysteriösen Tätowierungen am ganzen Körper auf dem Times Square gefunden. Die Codes auf ihrem Körper geben immer neue Richtungen an, aber kein definitives Ziel. Jane Doe ist definitiv nicht Opfer, sondern durchaus Aktivist verborgener Handlungen und Intrigen, auf verschiedenen politischen Ebenen.

Greg Berlanti glaubt ans Medium TV, seine DC-Serien reflektieren besser die Spaltungen und Umbrüche der Moderne als manche psychologischen Filmdramen. Bei Greg Berlanti ist der Comic-Geist kräftig zu spüren, selbst in der Eigenschöpfung "Blindspot" - Jaimie Alexander hat als Jane Doe ein einziges markantes Profil aus Gesichtsausdruck und Frisur, so wie es sich für die emblematische Präsenz eines Comic-Figur gehört.

Gesellschaftliche Reflexionen: Rassismus und White Privilege

Der Artikel thematisiert auch die Problematik des Rassismus und des White Privilege. Es wird betont, dass es nicht ausreicht, nicht rassistisch zu sein, sondern dass man aktiv gegen Rassismus vorgehen muss.

Am Montagabend wurde der Afroamerikaner George Floyd von einem weißen Polizisten ermordet. Drei weitere anwesende Kollegen in Uniform bleiben während der gesamten Dauer des grausamen Gewaltakts vor Ort, sie sehen zu, schlendern umher, unternehmen nichts. Sie sind Mittäter.

„I can’t breathe.” - ein Satz, der längst Ausdruck einer Protestkultur geworden ist: Bereits 2014 wurde Eric Garner durch den Würgegriff eines weißes Polizisten ermordet. Auch Garners letzte Worte waren: „Ich kann nicht atmen“.

Wir haben ein massives Rassismus-Problem. Ein ganz grundsätzliches, tief verwurzeltes, alltägliches. Wir haben ein Problem mir institutionellem und strukturellem Rassismus. Wegsehen ist keine Option. Antirassismus ist kein Hobby. Es ist Arbeit. Bilde dich. Immer wieder, immer weiter. Hör zu. Betroffenen. Schwarzen Menschen. Halt die Klappe. Es geht nich um dich und deine Befindlichkeiten.

Auseinandersetzung bedeutet auch, dass du dich unwohl fühlen wirst. Trau dich, positioniere dich. Du wirst Fehler machen. Auch Feminismus kennt Rassismus. Du musst nicht alles verstehen. Das kannst du ja auch gar nicht, weil du weiß bist. Mach dich nicht zum Subjekt von Rassismus-Debatten. Solidarisiere dich. Fordere #Representation.

„Ich sage lieber nichts, bevor ich etwas Falsches von mir gebe“ - übrigens ein Satz, den man gerade immer wieder hört. Wir sind nämlich nicht diejenigen, die permanent Angst haben, die sich jeden Tag erklären müssen. Wir sind diejenigen, die mit jedem Stillschweigen toxische, gefährliche, rechte und rassistische Stimmen gewähren lassen. Schluss damit, bitte. Lasst uns laut sein und es ernst meinen. Lasst und da sein. Lasst uns Platz machen.

„Nazis jagen!“: an eine Hauswand gesprayt. Ich persönlich will niemanden jagen, auch nicht metaphorisch.

Rassismus bedeutet Macht und die, die Macht haben, verhalten sich rassistisch. Polizei, Justiz, Politik, Medien: alle jagen mit. Ich persönlich will niemanden jagen, auch nicht metaphorisch.

Weitere Erzählungen und Anekdoten

Der Artikel enthält auch persönliche Anekdoten und Erzählungen, die das Leben und die Beziehungen der Protagonisten beleuchten. Diese Geschichten reichen von Geburtstagsfeiern mit unerwarteten Gästen bis hin zu gefährlichen Missionen und persönlichen Herausforderungen.

Es werden auch Zitate und Reflexionen über die Bedeutung von Zugehörigkeit und die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und Identität thematisiert.

Tabelle: Schlüsseldaten zu Franklin D. Roosevelt

Datum Ereignis
1921 Erkrankung an Polio
1933 Amtsantritt als Präsident
1939 Besuch des britischen Königspaares in Hyde Park
1945 Tod von Franklin D. Roosevelt

tags: #blindspot #jane #frisur

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen