Muttermal zwischen den Augenbrauen: Bedeutung und Wissenswertes

Ein Muttermal (Nävus, Naevus) ist eine umschriebene, gutartige Veränderung der Haut oder (seltener) Schleimhaut. Meist unterscheidet sie sich farblich von der umgebenden Haut. Erfahren Sie hier alles Wichtige zum Thema: Was sind Muttermale genau? Wie entstehen sie? Welche verschiedenen Arten gibt es? Was ist der Unterschied zwischen Muttermal und Leberfleck? Was tun, wenn man ein Muttermal aufgekratzt hat?

Kurzübersicht:

  • Was ist ein Muttermal (Nävus, Neavus)? Eine umschriebene, gutartige Veränderung der Haut oder Schleimhaut, die sich meist farblich von ihrer Umgebung unterscheidet und angeboren oder erworben ist. Größe, Form, Farbe und sonstiges Aussehen können erheblich variieren.
  • Muttermal-Arten: Am häufigsten sind Muttermale basierend auf Pigmentzellen (Pigmentnävi), z.B. Altersflecken, Café-au-lait-Flecken. Muttermale anderen Ursprungs sind zum Beispiel Feuermale (von Blutgefäßen ausgehend) und Fettgewebsnävi (von Fettzellen ausgehend).
  • Was sind Leberflecke? Manchmal eine synonyme Bezeichnung für Muttermale allgemein. Genau genommen steht der Begriff aber für pigmentierte Muttermale (Pigmentnävi).
  • Wie entstehen Muttermale / Leberflecke? Die Entstehung beruht auf der lokalen Vermehrung (selten Verminderung) bestimmter Zellen, z.B. Pigmentzellen bei Pigmentnävi.
  • Warum bekommt man Muttermale / Leberflecken? Teils unbekannt. Erbliche, hormonelle und andere Faktoren können beteiligt sein. Spinnen-Nävi treten u.a. vermehrt bei chronischen Lebererkrankungen auf.
  • Was passiert, wenn man ein Muttermal aufkratzt? Wie bei anderen offenen Wunden besteht die Gefahr einer Wundinfektion. Daher die Wunde säubern, desinfizieren und vor Verschmutzung schützen. War Jucken der Grund für das Aufkratzen, dann zum Arzt gehen.
  • Wann zum Arzt? Wenn ein Muttermal (Leberfleck) wächst, juckt, blutet, krustig wird, seine Farbe oder Form verändert. Auch wenn Sie ein entzündetes oder schmerzendes Muttermal haben oder plötzlich ein neues Muttermal bekommen, ist ein Arztbesuch ratsam.

"Muttermal" ist die umgangssprachliche Bezeichnung für einen Naevus (Nävus). Das ist eine umschriebene, gutartige Haut- oder (seltener) Schleimhautveränderung, die sich farblich meist von seiner Umgebung abhebt.

Muttermal oder Leberfleck - der Unterschied

Manchmal werden die Begriffe "Leberfleck" und "Muttermal" synonym - also ohne Unterschied - verwendet. Eigentlich steht "Leberfleck" aber nur für ein pigmentiertes Muttermal (siehe unten: Pigmentnävi), zum Beispiel einen Café-au-lait-Fleck.

Variables Aussehen

Form, Größe, Farbe und das sonstige Aussehen von Nävi können erheblich variieren:

  • Es gibt sowohl flache als auch mehr oder weniger erhabene (abstehende) Muttermale beziehungsweise Leberflecke.
  • Die Oberfläche kann beispielsweise glatt, rau oder warzenartig sein; ein Muttermal oder Leberfleck mit Haaren ist ebenfalls möglich.
  • Manches Muttermal ist winzig klein, ein anderes so groß wie eine Stecknadelkopf, eine Linse oder eine Walnuss - oder noch größer: Es gibt Nävi, die sich über eine größere Körperfläche (mit vielen Zentimetern im Durchmesser) erstrecken.
  • Die Form eines Nävus kann rundlich, oval oder sehr unregelmäßig sein.

Groß ist auch die Farbpalette: Ein helles (weißes, farbloses) Muttermal ist ebenso möglich wie ein sehr dunkles bis fast schwarzes Muttermal - oder ein weißer Kreis um ein dunkles Muttermal (Halo-Nävus). Dazwischen reihen sich unterschiedlich braune, rote und blaue Muttermale (Leberflecke) ein.

Manchmal ist ein Muttermal (Leberfleck) schon beim Baby ab der Geburt vorhanden. Andere Muttermale (Leberflecke) entwickeln sich erst später bei Kindern oder sogar erst im Erwachsenenalter. Dabei sind Nävi nicht immer von Dauer - manche Muttermale können spontan wieder verschwinden, zum Beispiel die sogenannten Spider-Nävi. Auch ein erworbener Pigmentfleck (Leberfleck) verschwindet manchmal von allein wieder.

Arten von Muttermalen

Es gibt ganz verschiedene Muttermal-Arten. Sehr oft gehen sie von Pigmentzellen der Haut aus. Mediziner sprechen dann von Pigmentnävi. Daneben gibt es Muttermale, die sich von anderen Zellen (wie Fettzellen) ableiten.

Pigmentnävi

Pigmentnävi ("Leberflecke") sind pigmentierte Muttermale. Sie gehen von pigmentbildenden Zellen (v.a. Melanozyten) aus. Mediziner unterscheiden verschiedene Unterformen von Pigmentnävi, zum Beispiel:

  • Café-au-lait-Fleck: hellbrauner ("milchkaffeebrauner"), nicht erhabener Pigmentfleck, der mehrere Zentimeter groß werden kann. So ein heller Leberfleck ist entweder angeboren oder entwickelt sich in der frühen Kindheit.
  • Lentigo: Rundlicher oder ovaler, linsen- bis daumennagelgroßer brauner Haut-/Schleimhautfleck. Bekannter Vertreter ist Lentigo senilis ("Altersfleck") bei älteren Menschen. Altersflecken können in andere Hauterscheinungen übergehen, etwa in Alterswarzen oder in Lentigo maligna (Form von Schwarzem Hautkrebs).
  • Naevus caeruleus: Auch "blauer Nävus" oder "blaues Muttermal" genannt. Ist ein nicht bösartiges, rundliches, blauschwarzes Knötchen, das linsengroß werden kann. Meist findet man diesen Typ von Muttermal (Leberfleck) auf der Kopfhaut sowie an Hand- und Fußrücken.
  • Halo-Nävus: Der Halo-Nävus ist ein "weißer Leberfleck", also ein dunkles Muttermal mit einem weißen (depigmentierten) Rand oder Hof.
  • kongenitaler melanozytärer Naevus: Umschriebenes, bräunliches Muttermal, das schon ab der Geburt oder in den ersten Lebenswochen vorhanden ist (teils entwickeln sich solche Nävi auch erst später = tardive kongenitale Nävi). Besonders ausgedehnte Nävi werden Riesen-Nävi (Riesen-Muttermale) genannt.
  • Nävusdysplasie-Syndrom (Dysplastisches Nävussyndrom): Hier bilden sich zahlreiche atypische Muttermale vor allem am Rumpf, und zwar meist nach der Pubertät. Bis zum Ende der Lebensdekade und teils auch in der 4. bis 5. Dekade vergrößern sie sich.

Wann werden Muttermale gefährlich?

Andere Nävi

Muttermale, die nicht von Pigmentzellen, sondern anderen Zellen ausgehen, sind zum Beispiel:

  • Naevus verrucosus: Gelb-bräunlicher, warzenartiger Nävus, der von der Epidermis (Oberhaut) ausgeht - also der obersten Hautschicht, die hauptsächlich aus Hornzellen besteht. Oft sind mehrere solcher Nävi in einem Streifen (linear) angeordnet.
  • Naevus lipomatodes superficialis: Von Fettgewebe ausgehendes Muttermal. Es tritt gruppiert in Form von stecknadelkopf- bis walnussgroßen, weichen Knötchen oder Knoten auf. Sie sind flach erhaben bis halbkugelig und hautfarben oder gelblich. Entstehen besonders an Hintern, Hüfte und der oberen Hälfte der Oberschenkel.
  • Naevus flammeus (Feuermal): Angeborenes, unregelmäßiges, scharf begrenztes Muttermal, das von Blutgefäßen ausgeht. Es ist hell- bis dunkelrot oder rot-bläulich. Form und Größe können stark variieren. Oft findet sich so ein rotes Muttermal im Gesicht oder Nacken.
  • Naevus anaemicus: Unregelmäßig begrenztes, weißes Muttermal, dessen Ausgangspunkt ebenfalls Blutgefäße darstellen. Solche Nävi sind meist auf der Brust lokalisiert.
  • Naevus araneus (Spinnen- oder Spider-Nävus): Spinnenförmiges Muttermal, das ebenfalls von Blutgefäßen ausgeht. Von einem zentralen, stecknadelkopfgroßen, roten Gefäßknötchen gehen strahlenförmig feine, sichtbar erweiterte Kapillaren aus.

Es gibt verschiedene Hauterscheinungen, die einem Muttermal ähneln können und so eine Verwechslungsgefahr darstellen. Hier einige Beispiele:

  • Ein "rotes Muttermal" oder "roter Leberfleck" kann in Wirklichkeit ein "Blutschwämmchen" sein (mediz. infantiles Hämangiom). Das ist eine gutartige Gefäßneubildung, die bei vielen Babys auftritt.
  • Vor allem ältere Menschen bekommen oft winzige "rote Leberflecken", bevorzugt am Rumpf. Dabei handelt es sich meist um tardive Hämangiome. Trotz des ähnlichen Namens entstehen diese nicht durch die Neubildung von Gefäßen (wie infantile Hämangiome), sondern vermutlich durch die degenerative Veränderung bereits bestehender oberflächlicher Gefäße.
  • Oft bilden sich tardive Hämangiome auch in der Schwangerschaft. Nach der Geburt können diese "rote Leberflecken" wieder verschwinden. An ihrer Entstehung sind deshalb vermutlich hormonelle Faktoren beteiligt.
  • Die Unterscheidung 'Muttermal oder Warze?' ist ebenfalls nicht immer leicht. Es gibt ganz verschiedene Typen von Warzen, und manche davon können einem warzenartigen Nävus verblüffend ähnlich sehen. Das Gleiche gilt für senile Warzen (Alterswarzen), die eigentlich gar keine echten Warzen sind.

ICD-Codes für diese Krankheit:

ICD-Codes sind international gültige Verschlüsselungen für medizinische Diagnosen. Sie finden sich z.B. in Arztbriefen oder auf Arbeitsunfähigkeits­bescheinigungen.

L81 Q82 D28 D29 I78 D22 Q38

Was tun, wenn ich ein Muttermal aufgekratzt habe?

Sie haben sich ein Muttermal oder einen Leberfleck aufgekratzt? Die Stelle blutet eventuell sogar? Im Allgemeinen besteht zunächst kein Grund zur Sorge. Wichtig ist es, ein aufgekratztes Muttermal zu säubern, zu desinfizieren und vor Verschmutzung zu schützen, wie man das auch bei anderen Wunden macht. So können Sie verhindern, dass sich das wunde Muttermal entzündet.

Wenn das doch passiert oder die Wunde nicht richtig abheilt, sollten Sie zum Arzt gehen. Falls Sie sich das Muttermal aufgekratzt haben, weil es gejuckt hat, oder das Muttermal von allein blutet, sollten Sie grundsätzlich immer einen Arzt aufsuchen (siehe unten: Wann zum Arzt?).

Die gleichen Empfehlungen (Säubern, Desinfizieren, vor Schmutz schützen, evtl. zum Arzt) gelten, wenn man sich abstehende Muttermale oder Leberflecke abgerissen hat.

Wie und wo können Muttermale entstehen?

Muttermale entstehen durch die Vermehrung (seltener Verminderung) von bestimmten Zellen:

  • Beispielsweise bilden lokal angesammelte Melanozyten einen bräunlichen bis braun-schwarzen Pigmentnävus. Melanozyten produzieren den Farbstoff Melanin und sorgen so für die Hautfärbung.
  • Ein Fettgewebsnävus (Naevus lipomatodes superficialis) entsteht durch lokal angesammeltes Fettgewebe in der Haut.
  • Ein Feuermal (Naevus flammeus) geht auf erweiterte oberflächliche Kapillaren (feinste Blutgefäße) zurück.

Warum bekommt man Muttermale / Leberflecke?

Manchmal bestehen Muttermale von Geburt an, etwa Feuermale und Fettgewebsnävi. Die Ursache dieser angeborenen Nävi ist unbekannt. An ihrer Entstehung können unter anderem erbliche und hormonelle Faktoren beteiligt sein.

Solche Faktoren können auch bei erworbenen Nävi eine Rolle spielen. So treten viele Muttermale (Leberflecke) familiär gehäuft auf, was für eine erbliche Veranlagung spricht. Dass während der Pubertät und Schwangerschaft oft neue Muttermale entstehen, weist auf eine Beteiligung von hormonellen Faktoren hin.

So finden sich etwa Spider-Nävi oft bei Schwangeren sowie Menschen unter Östrogentherapie, aber auch bei Kindern. Nicht selten ist bei diesen spinnenförmigen "Leberflecken" die Ursache auch eine chronische Leber-Erkrankung wie Leberzirrhose.

Bei pigmentierten Muttermalen (Leberflecken) bei Kindern haben Wissenschaftler einen Zusammenhang mit der UV-Bestrahlung durch die Sonne nachgewiesen: Die meisten Leberflecke entstehen schon in der Kindheit. Als wichtigster Risikofaktor dafür galten früher vor allem Sonnenbrände in der Kindheit.

Inzwischen hat man herausgefunden, dass auch eine UV-Bestrahlung der Haut, die keinen Sonnenbrand verursacht, pigmentierte Muttermale begünstigt. Das heißt: Entscheidend ist, wie viel UV-Strahlung die Kinderhaut im Laufe der Zeit abbekommen hat (kumulierte UV-Dosis). Helle Hauttypen erwiesen sich dabei als besonders anfällig für Leberflecke.

Ein möglicher Einflussfaktor ist zudem die Unterdrückung der Körperabwehr (Immunsuppression). Wenn zum Beispiel nach einer Organtransplantation Abwehrreaktionen medikamentös unterdrückt werden, können vermehrt pigmentierte Muttermale entstehen oder bestehende Nävi sich verändern. Das Gleiche kann bei einer Chemotherapie in der Kindheit oder bei einer HIV-bedingten Immunschwäche passieren.

Viele Entstehungsfaktoren lassen sich nicht beeinflussen, besonders nicht bei angeborenen Muttermalen (Leberflecke). Die Entstehung neuer pigmentierte Male lässt sich aber vielfach verhindern, wenn man die Haut vor zu viel UV-Licht schützt.

Muttermal-Entstehung von Kopf bis Fuß

Als Entstehungsort der Nävi kommt grundsätzlich die gesamte Körperoberfläche in Betracht. Ein Muttermal (Leberfleck) am behaarten Kopf, Finger, Bauch oder Bein ist also ebenso möglich wie eines an der Brustwarze, unter den Achseln, im Bauchnabel, in der Pofalte oder unter den Zehennägeln. Gelegentlich findet sich ein Muttermal auch auf der Handinnenfläche oder Fußsohle. Sehr auffallend kann ein Muttermal am Auge, Augenlid oder an anderen Stellen im Gesicht sein, zum Beispiel ein großer, dunkler Leberfleck oder ein leuchtend rotes Feuermal.

Während manche Muttermal- bzw. Leberfleck-Arten wenig wählerisch sind, was ihren Entstehungsort betrifft, bevorzugen andere bestimmte Körperregionen oder treten überhaupt nur an bestimmten Stellen auf:

  • So erscheinen altersbedingte Lentigines (Altersflecken) nur an sonnenbeschienenen Hautstellen. Dazu zählen etwa das Gesicht, die Handrücken und die Außenseite der Unterarme.
  • Feuermale bilden sich hauptsächlich im Gesicht und Nacken. Ebenso häufig tritt so ein markantes rotes Muttermal vorn am Hals auf.

Muttermale im Auge oder Mund

Manchmal tritt ein Muttermal / Leberfleck sogar im Auge auf. Relativ häufig ist etwa der sogenannte Aderhautnävus. Das ist ein pigmentiertes oder unpigmentiertes Muttermal im Auge, das von der Aderhaut ausgeht - dem innersten Abschnitt der mittleren Augenhaut. Oft entdeckt es der Augenarzt nur zufällig bei einer Untersuchung. Aderhautnävi sind normalerweise gutartig.

Selten entsteht ein Muttermal / Leberfleck im Mund, zum Beispiel ein Pigmentnävus (pigmentiertes Muttermal). Solche dunklen Leberflecke sind an der Lippen- und Wangenschleimhaut sowie am harten Gaumen am häufigsten anzutreffen.

Ein orales Muttermal kann aber auch weiß sein wie im Fall des weißen Schleimhaut-Nävus (Naevus spongiosus albus mucosae). Dieser Muttermal-Typ geht vom Epithel aus und zeigt sich als Anhäufung teigiger weißer Plaques in der Mundhöhle.

Ein weißer Schleimhaut-Nävus kann nicht nur im Mund, sondern auch an anderen Schleimhäuten auftreten, zum Beispiel in der Nase, im Anus oder in der Scheide (Vagina).

Muttermale im Intimbereich

Gelegentlich bilden sich Nävi in der Genitalregion. Manche Mädchen und Frauen haben zum Beispiel ein oft sehr dunkles Muttermal im Bereich der Schamlippen. Ebenso auffällig kann ein Muttermal / Leberfleck am Penis oder Hoden sein.

Weitere Zonen im Intimbereich, die betroffen sein können, sind etwa die Region rund um den Anus sowie die Brustwarzen.

Muttermal (Leberfleck): Wann zum Arzt?

Muttermale sind in der Regel harmlos: Sie verdrängen zwar umliegendes Gewebe, zerstören es aber nicht und bilden auch keine Absiedelungen (Metastasen). Damit sind sie gutartige Hauttumoren, die aus medizinischer Sicht meist kein Problem darstellen.

Dennoch sollten Sie Ihre Muttermale regelmäßig von einem Arzt kontrollieren lassen - und zwar am besten im Rahmen der Hautkrebsvorsorge! Denn in seltenen Fällen kann sich ein Muttermal zu einem bösartigen Hauttumor entwickeln, etwa einem Melanom (Schwarzer Hautkrebs). Je eher dieser erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Allgemein empfiehlt es sich, bei allen unklaren Hautveränderungen oder Symptomen (z. B. auch Juckreiz!) lieber früher als zu spät den Hautarzt aufzusuchen.

Bedeutung der Schönheitsflecke je nach Ihrer Platzierung im Gesicht

Laut alternativer Medizin hat jedes Muttermal eine bestimmte Bedeutung. Diese Bedeutung hängt vom Hauttyp ab: für Menschen mit bräunlicher Haut sind schwarze Muttermale von größerer Bedeutung, für Menschen mit heller Haut haben gewölbte Muttermale mehr Bedeutung.

Falls Muttermale ihre Größe ändern oder neue Muttermale entstehen, spiegelt dies die menschlichen Handlungen wider. Viele unverstandene Ereignisse würden klarer sein, wenn die Menschen auf ihre Muttermale achten würden.

Muttermale im Gesicht sind von der größten Bedeutung. Mit Muttermalen beschäftig sich die Lehre über das "Lesen" der Gesichtszüge, die so genannte Physiognomie. Solche Ansichten sind weitgehend im Osten verbreitet.

Hier eine Übersicht über die Bedeutung von Muttermalen an verschiedenen Stellen im Gesicht:

Platzierung Bedeutung
Zwischen den Augenbrauen Intuition, Vernunft, Drang nach mystischem Wissen. Dieser ist einem Stirnpunkt ähnlich, welche Inderinnen in ihren Gesichtern tragen.
Äußerer Augenwinkel des rechten Auges Leidenschaft, Eifersucht und Reizbarkeit.
Rechtes Augenlid Künstlerisch begabte Persönlichkeit mit Neigung zu geistiger Arbeit und Dichtung.
Unter dem rechten Auge Starke Liebe, Treue, Sinnlichkeit und Großzügigkeit.
Unter dem inneren Augenwinkel des rechten Auges Wechselnder und schwieriger Charakter, Neigung zu kurzfristigen Liebesaffären.
Nasenwurzel Kreative Persönlichkeit, die reisen und fantasieren mag.
Unter dem äußeren Augenwinkel des linken Auges Eifersucht und Egoismus.
Unter dem linken Auge Sinnlichkeit und eine unruhige Ehe.
Am äußeren Augenwinkel des linken Auges Grundloses Schuldgefühl in Liebesbeziehungen sowie die Neigung zum Streiten.
Am linken Oberlid Gutes Gedächtnis, Verhandlungssicherheit und Bodenständigkeit.
An der Nasenspitze Das Verlangen nach verbotenen Früchten und Verschärfung der Beziehungen.
Auf der rechten Wange Keine Klarheit in Beziehungen, sehr sentimental, und geben sich den Gefühlen voll und ganz hin.
Im rechten Kieferbereich Kurze Streite und schnelle Versöhnungen, sowie für überwiegende körperliche Liebe.
Unten am rechten Nasenflügel Hohe Intelligenz, Neigung zur Mystifizierung und Weltenliebe, sowie ein ungewöhnliches Schicksal.
Direkt unter der Nase Unabhängigkeit und Verlangen nach Vergnügen und Reisen.
Links über der Oberlippe Der Wunsch Mutter zu sein, sowie außergewöhnliche Großzügigkeit und Treue in der Ehe.
Am linken Nasenflügel Neigung zur Verführung, Streiten und Beeindrucken. Eine solche Frau nimmt die Ehe sehr ernst und kann keine Abwechslungslosigkeit aushalten.
Rechts über der Oberlippe Große Fantasie und Kreativität. In diesem Fall herrscht Sinnlichkeit über anderen Gefühlen.
Unten am rechten Mundwinkel Eifersucht und Verlangen nach großer Liebe.
Am linken Wangenknochen Schwieriger Charakter und Depressionen.
Auf der linken Wange im Kieferbereich Veränderlichkeit des Charakters und Liebesbeziehungen.
Am rechten Mundwinkel Attraktivität, Anziehungskraft und Untreue.
Am unteren Kieferbereich Vernunft, Streben nach Ordnung, sowie Wille zu geistiger und materieller Entwicklung.
An der mittleren Partie der Unterlippe Ein instabiler emotionaler und körperlicher Zustand.
Kinngrübchen Starke Familie gründen möchten. Solche Menschen sind nett, ausgeglichen und konservativ und mögen ein ruhiges Leben.

Wählen Sie die Stelle für den zukünftigen Schönheitsfleck sehr ernsthaft aus. Beachten Sie dabei, dass der Schönheitsfleck an den Lippen Sie anziehender macht, wobei dieser an den Augen mehr Tiefe Ihrem Blick verleiht.

Es ist anzumerken, dass ein Schönheitsfleck sich nicht nur im Gesicht, sondern auch am Hals, Dekolleté oder Bauch befinden kann. Der Schönheitsfleck auf dem Dekolleté betont ihre Attraktivität.

Ein Muttermal im Gesicht kann sehr auffällig sein.

tags: #muttermal #zwischen #augenbrauen #bedeutung

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen