Während die einen sich mit den verschiedensten Methoden versuchen, Locken in die Haare zu drehen, träumen die anderen von einem glatten Sleek-Look. Um diesen eleganten Look zu stylen, eignet sich wohl nichts besser als ein Glätteisen. Die Auswahl ist riesig: Für jedes Bedürfnis und jeden Geldbeutel scheint es das passende Glätteisen zu geben.
Für viele Frauen ist der Haarglätter deshalb ein unverzichtbares Gerät im Badezimmer. Wäre da nicht nur das Platzproblem, denn allzu oft liegt das Glätteisen ungünstig im Weg oder ist zu sperrig, um noch in den vollgepackten Koffer zu passen. Die Lösung? Ein Mini-Glätteisen, das mit einem handlichen Format punktet und so überallhin mitgenommen werden kann.
Glätteisen sind unverzichtbare Helfer in der täglichen Haarpflege. Doch die Wahl des richtigen Modells ist entscheidend für perfekte Ergebnisse. Neben Leistung und Sicherheit spielen Faktoren wie Haarschonung, Haltbarkeit und Styling-Ergebnisse eine große Rolle. Viele günstige Modelle überzeugen oft nicht in Sachen Qualität und Langlebigkeit.
Wir haben 45 der nützlichen Beauty-Hilfen für Sie getestet, um genau das herauszufinden. Und auch hier gilt mal wieder: Die Teuersten sind nicht immer die Besten.
Das sind die Glätteisen-Testsieger:
Hier sind unsere vier Favoriten unter den Mini-Glätteisen:
Die Geschichte des Glätteisens reicht weit bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Damals wurden jedoch noch wirkliche Eisenplatten in Öfen gelegt und dort erhitzt: Versengte Haare und etwaige Verletzungen waren damals an der Tagesordnung. Im Laufe der Zeit hat sich das Glätteisen kontinuierlich weiterentwickelt und schließlich die heute bekannte Zangenform angenommen.
Dabei wurde auch das Material des Eisens durch andere Materialien ersetzt. Dadurch haben neuere Modelle kaum noch Ähnlichkeiten mit ihren historischen Vorfahren. Trotz dieser Veränderungen bleibt die Beliebtheit dieser Stylinggeräte ungebrochen, da sie nach wie vor für ein ansprechendes und gepflegtes Erscheinungsbild sorgen.
Glätteisen aus Titan heizen sich schneller auf als solche aus Keramik und erhitzen das Haar von der Oberfläche, sodass Sie in kürzerer Zeit ein glatteres Ergebnis erzielen. Diese Geräte sind ideal, wenn Sie dickes, lockiges Haar oder krauses Haar haben.
Glätteisen aus Keramik erhitzen das Haar dagegen von innen nach außen und erzielen so ein langsameres, weniger schädigendes Ergebnis. Sie sind bei allen, feineren oder geschädigten Haartypen von Vorteil.
Aber, ganz gleich ob Keramik oder Titan, es gilt: Eine kurze, damit komfortable Aufwärmzeit und hohe Temperatur führt zwar zu einem schnellen Styling-Ergebnis, sollte zum Wohle der Haargesundheit jedoch im Temperaturbereich 185° Grad Celsius bleiben. Bei feinem Haar reicht eine Temperatureinstellung von 130° bisweilen aus. Das Auftragen eines Hitzeschutzsprays vor dem Styling ist für die Haargesundheit zudem förderlich und empfehlenswert.
Glätteisen arbeiten mit Hitze, um die Struktur der einzelnen Haare modellieren. Dadurch werden die Ionenbindungen aufgebrochen und das Haar lässt sich formen. Die Glättung der Haaroberfläche sorgt für Glanz und verbessert die Kämmbarkeit. Dieser Effekt ist jedoch temporär und die Haare kehren nach einiger Zeit zu ihrem natürlichen Zustand zurück.
Die meisten Frauen mit einer krausen, lockigen oder welligen Mähne, die sich glattes und seidiges Haar wünschen, greifen zu einem Glätteisen. Aber auch feines, eher glattes Haar bekommt mehr Glanz mit diesem Tool. Noch nicht so bekannt, aber ebenfalls empfehlenswert sind Glättbürsten.
Eine Glättbürste ist - wie der Name schon sagt - eine erhitzbare Bürste, die das Haar glättet, während man sich damit kämmt. Vorteile im Vergleich zum Glätteisen: Haarschonend, denn bei einer Glättbürste wird die Hitze über die Strähne verteilt. Das Glätteisen erhitzt die Haare auf einer größeren Fläche eher punktuell, was potentielle Beschädigungen unter Umständen begünstigt.
Dies ist bei der Glättbürste nicht der Fall, denn hier gleiten die Haare schneller durch die Bürste und sind der Hitze nicht so stark und langanhaltend ausgesetzt. Die Handhabung ist einfach und intuitiv. Um die Glättbürste einzusetzen, müssen die Haare nicht erst in mehrere Partien unterteilt werden, um sie dann Stück für Stück zu bearbeiten.
| Feature | Glätteisen | Glattbürste |
|---|---|---|
| Glättungsgrad | Sehr glatt | Weniger glatt, eher gebändigt |
| Haarschonung | Potenziell schädlicher, wenn punktuell angewendet | Haarschonender, da Hitze verteilt wird |
| Handhabung | Erfordert Unterteilung der Haare | Einfache Anwendung ohne Unterteilung |
| Ideal für | Sehr lockiges/krauses Haar | Leicht gewelltes Haar |
Das Remington ProLuxe S9100 sieht elegant aus, heizt blitzschnell auf und gleitet butterweich durch das Haar. Dabei glättet er Strähne für Strähne in nur wenigen Durchzügen und zaubert somit in Windeseile glänzend glatte Haare.
Eingepackt in einer stylischen und zugleich funktionellen Hitzeschutztasche macht das S9100 auf Anhieb einen hochwertigen und edlen Eindruck. Die elf Zentimeter langen, besonders gleitfähigen Keramikscheiben des Remington haben eine Federung und sind seitlich sowie an den Enden abgerundet. Die Temperatur lässt sich in neun Stufen regulieren und wird gut lesbar auf dem Display angezeigt.
Dank beschichteter Turmalin-Titan-Platten liefert das Golden Curl GL 829 langen Glanz und anhaltende Glättung. Das Styling funktioniert gut und zügig und die Platten sind für viele Haartypen und Frisuren geeignet.
Das Glätteisen arbeitet mit Infrarotstrahlung und erwärmt das Haar von innen nach außen. Da die Haare von innen nach außen erwärmt werden, soll die natürliche Feuchtigkeit erhalten bleiben und die äußere Schuppenschicht nicht geschädigt werden. Die Haare werden schonender gestylt und bleiben länger glatt und glänzend.
Dyson hat sich mit dem Airstrait seine eigene Konkurrenz zum Corrale geschaffen. Der innovative Haarglätter kommt ganz ohne Heizplatten aus und kann sogar bei nassem Haar verwendet werden.
Bei milden Temperaturen wird das Haar dabei extra schonend und in Windeseile trocken geblasen und behält dabei ein leichtes Volumen - wie über die Rundbürste geföhnt. Der kraftvolle Luftstrom glättet jede Haarstruktur und man behält zugleich ein natürliches Finish mit leichtem Volumen.
Wer ein solides Glätteisen möchte, das zuverlässig glättet, auch auf Reisen ein super Begleiter ist und viel Leistung zum kleinen Preis bietet, sollte zum Remington Pearl S9500 greifen. Als besonderes Extra gewährleistet der Hersteller sogar bis zu sechs Jahre Garantie. Nur das Design ist Geschmackssache.
Dieses angenehm leichte Glätteisen mit hochwertiger Keramik-Schlussbeschichtung inklusive echter Perlen erfüllte seine Aufgabe ebenfalls richtig gut. Die Haare blieben auch über Nacht glatt. Mit einer Mini-Einschränkung: Die geplätteten Strähnen wiesen einen Mini-Knick auf.
Der Philips Series 7000 BHS752/00 ist ein elegantes Gerät mit lilafarbener Metallic-Oberfläche, das leicht in der Hand liegt. Nach dem Öffnen der Verriegelung kommt ein praktisches Temperaturrad mit LED-Anzeige zum Vorschein, das über 12 Stufen verfügt, von 120 bis 230 Grad Celsius, sowie einen Quickstartknopf. Das sogenannte ThermoShield reguliert die Temperatur gleichmäßig, um Hitzeschäden zu vermeiden.
Ein persönlicher Haircoach ist der Braun Satin Hair 7 ST 780 SensoCare, der es den Sensibelchen unter unseren Testern mit dem feinen und kolorierten Haar besonders angetan hat. Kein anderes Gerät in unserem Test bietet eine Art Bordcomputer für die optimale Analyse des individuellen Haartyps.
Ein paar Dinge gilt es beim Styling mit dem Glätteisen zu beachten. Dickes, kraftvolles Haar steckt die Hitzebehandlung logischerweise besser weg als dünne, splissige Strähnen. Doch selbst robuste Haare sollten nicht täglich mit dem heißen Teil plattgemacht werden.
Zweimal pro Woche ist aber - je nach Haarstruktur - vertretbar. Doch bitte immer zuvor einen Hitzeschutz als Spray, Mousse oder Fluid benutzen. Ein weiterer Grundsatz: Höhere Temperaturen als 200 Grad Celsius sind in der Regel nicht nötig - außer bei extrem dickem oder krausem Haar. Ansonsten kann die oberste Haarschicht schmelzen, ein Strohkopf droht. Feines, beanspruchtes oder coloriertes Haar deshalb am besten nur mit maximal 170 Grad glätten.
Am besten bewegt man das Glätteisen dabei ständig und verharrt nicht zu lange am gleichen Ort. Haarewaschen direkt vor dem Glätten? Keine so gute Idee. Denn so entwickelt sich noch keine schützende Fettschicht, die Haare können stärker angegriffen werden.
Ein No-Go sind nasse Haare, da sie verbrennen können. Allerdings „erlauben“ manche Glätteisen feuchte Haare, bei vielen anderen ist das wiederum strikt verboten. Idealerweise unterteilt man zunächst die Haare, um sich von unten nach oben „hochzuarbeiten“: Das Deckhaar kommt zum Schluss dran. Doch Vorsicht vor Verbrennungen!
Tatsächlich kann man sich mit den meisten Glätteisen auch hübsche Wellen oder Locken drehen. Weil Glätten das Haar ganz schön strapazieren kann, besser zu mehr Pflege als sonst greifen. So bleibt die Mähne gesund und schön. Gute Dienste leistet hier marokkanisches Arganöl, dessen ungesättigte Fettsäuren für seidigen Schimmer und Volumen sorgen. Oder einmal pro Woche eine hochwertige Intensivkur.
Bevor Sie überhaupt zum Glätteisen greifen, sollten Sie Ihre Haare erst gründlich durchkämmen, bis keine Knoten mehr vorhanden sind. Wenn Sie nämlich versuchen, geknotete Haare zu glätten, besteht die Gefahr, dass Ihre Haarspitzen leichter brechen. Darüber hinaus sollten Ihre Haare trocken sein, sonst werden sie durch die Hitze „gekocht“.
Für optimale Ergebnisse sollten Sie Ihr Haar mithilfe von Haarspangen in mehrere gleich große Abschnitte aufteilen. Die oberen Haarschichten stecken Sie vorerst nach oben. Nun können Sie mit dem Glätteisen nach und nach jede Haarsträhne bearbeiten. Sobald Sie mit dem unteren Haarbereich fertig sind, können Sie die Spangen lösen und mit den oberen Haaren in gleicher Art verfahren.
Das Glätteisen sollte mit einer möglichst ruhigen Hand geführt werden und langsam am Haar gleiten, damit Sie ein gleichmäßiges Resultat ohne Dellen und Knicks erhalten. Ein Glätteisen kann - anders als der Name suggeriert - auch den gegenteiligen Effekt erzeugen: Mit der richtigen Technik zaubern Sie auch Locken.
Unser Lieblingsprodukt sollte unbedingt mehrere Temperaturstufen, ein langes Kabel zur einfachen Handhabung und gut schließende Heizplatten mitbringen. Wichtig finden wir neben einem leicht und gut in der Hand liegenden Gerät auch eine automatische Sicherheitsabschaltung, wenn das Glätteisen längere Zeit nicht benutzt wird. Wir finden es außerdem super, wenn sich ein Glätteisen rasch aufheizt.
Das ist bei den meisten Modellen in unserem Test der Fall. Praktisch, wenn auch nicht zwingend notwendig: eine Memory-Funktion, die die zuletzt gewählte Temperatur speichert. Keramik-Glätteisen sind die erste Wahl. Denn diese Beschichtung verteilt die Wärme gleichmäßig. Turmalin verhindert die statische Aufladung. Titanium sorgt für megaglatte, haarschonende Heizplatten.
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