Wer kennt es nicht? Der neue Pullover klebt unangenehm auf der Haut, und bei jeder Berührung gibt es einen kleinen Stromschlag. Statisch aufgeladene Kleidung ist lästig und landet schnell im hintersten Schrankwinkel. Doch keine Sorge, es gibt viele einfache Tricks, um die statische Aufladung zu vermeiden und dein Bad von klebrigen Haarspray-Resten zu befreien.
Das Phänomen der statischen Aufladung basiert auf einfacher Physik. Durch Reibung oder Trockenheit, besonders durch Heizungsluft, laden sich Kleidungsstücke elektrisch auf. Berührt man dann etwas mit weniger Aufladung, kommt es zur Entladung in Form eines kleinen Stromschlags.
Der warme Pullover muss nicht im Schrank bleiben. Mit diesen einfachen Tipps verhinderst du, dass statisch aufgeladene Kleidung auf der Haut klebt oder dir die Haare zu Berge stehen lässt.
Du kannst dir auch ein extra Anti-Statik-Spray besorgen - das ist allerdings relativ teuer. Und warum viel Geld für wenig Produkt ausgeben, wenn es auch mit einfachen Tricks geht?
Um statische Aufladung zu vermeiden, kannst du eine kleine Sicherheitsnadel am Kleidungsstück anbringen. Sie leitet die Elektrizität ab. Außerdem fällt sie kaum auf, wenn du sie an einem Saum oder auf der Innenseite des Kleidungsstücks befestigt. Schon ist der Pullover nicht mehr aufgeladen und du kannst ihn wieder beruhigt tragen.
Wenn die Haare in alle Richtungen abstehen, dann greifen wir zum Haarspray. Das gleiche funktioniert auch bei statischer Aufladung in den Klamotten. Allerdings sind hier ein paar Dinge zu beachten: zum einen solltest du darauf achten, dass du beim Sprühen genug Abstand zum Kleidungsstück hast, sonst können ein unschöner Film oder Flecken zurückbleiben. Außerdem solltest du das Haarspray erst kurz vor Verlassen der Wohnung aufsprühen, damit die Wirkung so lange wie möglich hält. Denn irgendwann verflüchtigt sich das Haarspray wieder und die Aufladung ist zurück.
Der neue Pullover passt perfekt zu den Sneakern, aber er klebt dir auf der Haut? Dann tausche deine Schuhe aus. Gummisohlen begünstigen die statische Aufladung und können dafür sorgen, dass du einen Stromschlag kriegst. Ich würde dir raten, zu Ledersohlen zu greifen. Diese leiten ebenfalls die Elektrizität ab.
Die Bluse klebt unangenehm am Körper? Dann könnte schon ein Klecks Bodylotion Abhilfe schaffen. Dadurch befeuchtest du deine Haut und die Kleidung kann nicht auf deiner Haut kleben. Das geht nicht nur auf Haut - auf der Strumpfhose hilft eine dünne Schicht Bodylotion, und dein Kleid hängt nicht mehr an deinen Beinen wie eine zweite Haut.
Um die statische Aufladung schnell zu beheben, brauchst du nur einen Kleiderbügel aus Draht. Es reicht leider nicht, das Kleidungsstück auf einem Drahtbügel zu lagern. Vor dem Anziehen solltest du den Bügel einmal durch den Pullover oder die Bluse ziehen. Wie schon bei der Sicherheitsnadel wird auch hier die Elektrizität abgeleitet und du kannst dein Kleidungsstück problemlos tragen.
Du kannst die Aufladung von Klamotten schon beim Waschen bremsen. Zum Beispiel mit einem Weichspüler, aber auch mit etwas herkömmlicher Backsoda. Diese einfach vor dem Waschen über das Kleidungsstück, das sich auflädt, streuen und ab damit in die Waschmaschine. Wenn möglich, solltest du deine statisch aufgeladene Kleidung auch an der Luft trocknen. Die Elektrizität entsteht häufig durch das vollständige Trocknen mit Hitze, wie zum Beispiel im Trockner. Deswegen trocknest du Kleidungsstücke, die zu statischer Aufladung neigen, am besten an der Luft.
Ein statisch aufgeladenes Kleidungsstück kann auf der Arbeit ganz schön lästig sein! Dabei kann man die Elektrizität ganz schnell loswerden, indem man sie an Gegenstände ableitet. Wenn man sich zum Beispiel an eine Heizung lehnt, überträgt man die Aufladung an diese. Es muss aber nicht zwingend eine Heizung sein - mit einem Schrank, Regal oder Tisch aus Metall funktioniert das Ganze ebenso!
Backpulver ist ein wahres Allroundtalent im Haushalt oder in der Küche und auch für unser Problem eine große Hilfe! Einfach vor dem nächsten Waschgang etwas Backpulver oder auch Natron auf der Kleidung verteilen und wie gewohnt waschen. Natron sorgt sogar dafür, dass hartnäckige Gerüche aus den Fasern entfernt werden!
Haarsprays helfen Haaren dabei, eine statische Aufladung zu bekämpfen und eignen sich ebenso gut für deine aufgeladene Kleidung! Das Spray trägst du in etwa 30 cm Entfernung auf die Innenseite deiner Kleidung auf die Teile auf, die am meisten in Kontakt mit deiner Haut kommen. Dieser Trick wird unmittelbar vor dem Tragen der Kleidung oder während des Tragens angewandt, sodass sich das Haarspray nicht zu früh abnutzt.
Zerknülle Alufolie zu einem kleinen Ball und wirf ihn in deine Waschmaschine. Danach kannst du wie gewohnt den Waschgang starten. Klingt simpel - aber funktioniert das? Sogar sehr zuverlässig, denn Alufolie leitet positive und negative Ladungen während des Waschgang ab. Statische Aufladung wird also gestoppt, bevor sie überhaupt entstehen kann! Diesen Trick solltest du aber nicht im Trockner anwenden, da dies gefährlich sein könnte!
Möchtest du die statische Aufladung von vornherein vermeiden, solltest du das Kleidungsstück schon vor dem Kauf unter die Lupe nehmen. Synthetische Fasern wie Polyester oder Acryl sind sehr anfällig für statische Aufladung. Möchtest du beim Tragen deines neuen Pullovers keinen kleinen Stromschlag bekommen, setzt du also lieber auf natürliche Fasern.
Haarspray ist nicht nur fürs Styling gut! Das Beauty-Produkt, das unsere Frisur vor Wind und Wetter schützt, kann noch vieles mehr. So kann es im Haushalt, bei Pflanzen und noch vielem mehr eingesetzt werden.
Oft ist die Freude über einen schönen Blumenstrauß nicht von langer Dauer. Manche Blümchen lassen schon nach kurzer Zeit die Köpfe hängen und welken. Um diesen Prozess etwas hinauszuzögern, einfach etwas Haarspray aus ca. 30 Zentimetern auf die noch frischen Blüten sprühen. So bleiben die Blumen länger frisch und leuchtend.
Extra-Tipp: Auch der Weihnachtsbaum hält dank Haarspray viel länger!
Nähen kann zur nervlichen Zerreißprobe werden, wenn das Einfädeln partout nicht gelingen will. Hinzu kommt: Mit jedem gescheiterten Versuch löst sich das Fadenende etwas mehr auf. Doch nicht verzagen und Haarspray zur Hand nehmen: Sprüht das Ende des Fadens so ein, dass es verklebt. Und schon könnt ihr den Faden problemlos einfädeln.
Welche Frau kennt es nicht: Kaum ist die neue Strumpfhose ausgepackt und angezogen, schon bleibt man irgendwo hängen und zack, hat man eine Laufmasche im Stoff. Für solche Fälle ist es ratsam, immer eine kleine Dose Haarspray in der Handtasche zu haben. Sobald ihr eine Laufmasche entdeckt, sprüht beherzt etwas Haarspray darüber. Zwar verschwindet die Masche so nicht, doch die feine Textur der Strumpfhose verklebt. So kann man immerhin der Ausbreitung der Laufmasche entgegenwirken.
Ob Rotwein- oder Lippenstiftfleck, auch hier soll Haarspray als Wunderwaffe wirken. Vor dem Waschen die entsprechende Stelle auf dem Kleidungsstück ausreichend mit Haarspray einsprühen (es darf ruhig gut befeuchtet sein) und kurz einwirken lassen. Danach tupft ihr die überschüssige Flüssigkeit mit einem Tuch ab und ab mit dem Kleidungsstück in die Waschmaschine. Nach dem Waschgang sollten die Flecken nicht mehr zu sehen sein.
Wer gerne malt oder zeichnet, kennt das Problem: Bleistift-, Kohle- oder Kreidezeichnungen färben schnell ab und verschmieren. Das kann verhindert werden, indem man nach Fertigstellung des Kunstwerkes eine feine Schicht Haarspray gleichmäßig auf das Bild sprüht. So wird die Farbe fixiert und das Kunstwerk ist einige Zeit geschützt.
Wenn eure Augenbrauen nicht zu bändigen sind und die kleinen Härchen in alle Richtungen abstehen, kann Haarspray helfen. Nehmt ein sauberes Mascara-Bürstchen und besprüht es mit Haarspray. Damit lassen sich die Brauen-Härchen in der gewünschte Richtung fixieren.
Alternativ könnt ihr das Haarspray auch auf die Fingerspitzen sprühen und ein paar Mal von innen nach außen über die Brauen streichen. Dadurch liegen die Härchen nicht nur perfekt, sie sehen auch etwas dunkler aus.
Kaum hat man die Gardinen im Wohn- oder Schlafzimmer frisch gewaschen und wieder aufgehängt, schon bildet sich eine neue Staubschicht auf ihnen. Ärgerlich! Auch diesem nervigen Problem könnt ihr mit Haarspray entgegenwirken. Sprüht aus einer Entfernung von ca. 30 Zentimetern etwas davon auf den Stoff. Dadurch können sich weniger Staub- und Schmutzpartikel ablagern und die Vorhänge bleiben länger sauber.
Der Nagellack ist abgesplittert und eure Nägel sehen nicht mehr schön aus? Auch ohne Nagellackentferner im Haus ist das Entfernen des Lacks kein Problem, wenn ihr stattdessen Haarspray zur Hand habt. Sprüht einfach ein paarmal auf einen Wattebausch oder ein Wattepad und geht damit über den Nagel. Achtet allerdings darauf, anschließend eure Hände gründlich zu waschen und einzucremen.
Übrigens: Dieser Hack eignet sich auch, um Nagellackflecken von Fliesen oder Möbeln zu entfernen.
Zusätzlicher Tipp: Haarspray lässt Nagellack auch schneller trocknen. Sprüht eure lackierten Nägel aus ca. 20 Zentimetern drei Sekunden lang ein. Danach den Lack kurz antrocknen lassen und die Hände vorsichtig mit kaltem Wasser waschen.
Die Saugnäpfe im Bad oder in der Küche sind angebracht - und fallen nach ein paar Tagen wieder von den Fliesen. Schuld daran ist die Feuchtigkeit in den Räumen. Wer die Klebefläche der Saugnäpfe allerdings vorher mit etwas Haarspray einsprüht, sorgt für sicheren Halt. Möchte man die Haken später woanders positionieren, ist das kein Problem: Haarsprayreste lassen sich mit Wasser gut lösen.
Da es tonnenweise verschiedene Haarsprays auf dem Markt gibt, kann der Versuch herauszufinden, welches das richtige für deine Frisur ist - ganz zu schweigen davon, wie man es richtig anwendet - schon ausreichen, um deinen Kopf (oder dein Haar) zum Trudeln zu bringen.
Hier sind einige Tipps zur richtigen Anwendung von Haarspray:
Um Haarsprayablagerungen im Bad zu vermeiden, beachte folgende Tipps:
Hier sind einige zusätzliche Tipps, die dir helfen können:
Wichtig: Achte bei der Benutzung von Haarspray darauf, dass es nicht in die Augen gelangt und du den Spraynebel nicht einatmest. Das austretende Gas sollte nicht mit Feuer in Berührung kommen, und die Dose darf nicht in der Sonne oder in der Nähe der Heizung aufbewahrt werden.
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