Die Frage, ob man anstelle von Zahnpasta auch Shampoo zum Zähneputzen verwenden kann, mag auf den ersten Blick kurios erscheinen. Doch sie wirft ein Schlaglicht auf die Bedeutung der richtigen Inhaltsstoffe und deren spezifische Wirkung für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Warum gibt es Shampoo für die Haare, Zahnpasta für die Zähne und Seife für die Hände? Die Antwort liegt in den Inhaltsstoffen und deren spezifischen Wirkungen.
Es ist wichtig zu verstehen, dass jedes Produkt auf die besonderen Bedürfnisse des jeweiligen Körperteils abgestimmt ist. Die Inhaltsstoffe von Shampoo, Zahnpasta und Seife sind unterschiedlich und erfüllen jeweils spezifische Funktionen. Seife beispielsweise kann die Zähne und Schleimhäute angreifen, während das Verschlucken von Seife oder Shampoo gesundheitsschädlich sein kann.
In diesem Artikel gehen wir der Frage nach, warum es keine Universalreinigungsmittel für den gesamten Körper gibt und welche Risiken mit der Verwendung ungeeigneter Produkte für die Zahnpflege verbunden sind.
Die einfache Antwort ist: Weil es nicht funktioniert. Unsere Haare, Zähne und Haut haben unterschiedliche Bedürfnisse. Shampoos sind darauf ausgelegt, das Haar zu reinigen und zu pflegen, Zahnpasten, um die Zähne zu reinigen und vor Karies zu schützen, und Seifen, um die Haut von Schmutz und Bakterien zu befreien.
Ein Produkt, das alle diese Funktionen erfüllen könnte, müsste eine sehr komplexe Zusammensetzung haben, die möglicherweise nicht für alle Körperteile geeignet ist. Außerdem könnten die Inhaltsstoffe in einem solchen Produkt miteinander reagieren und ihre Wirksamkeit verringern oder sogar schädlich sein.
Klar ist, dass es einen Sinn hat, warum es verschiedene Produkte gibt. Denn je nach Anwendungsbereich sind bestimmte Stoffe enthalten, die auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt sind. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe von Shampoo, Zahnpasta und Seife zeigt, dass sie sich deutlich unterscheiden.
Man sollte nicht einfach ein Stück essen oder einen Schluck Shampoo nehmen. Das kann schnell zu Übelkeit führen und sogar gefährlich werden. Die Inhaltsstoffe sind nicht für den Verzehr gedacht und können gesundheitsschädliche Auswirkungen haben.
Immer wieder liest man, dass auch Hausmittel wie Natron Verfärbungen an den Zähnen entfernen können. Doch davon solltest du besser die Finger lassen.
Natron besitzt die Fähigkeit, vergilbte Zähne aufzuhellen, deshalb ist es auch Bestandteil vieler spezieller "Weißmacher-Zahncremes". Es neutralisiert auch unangenehme Gerüche und kann somit gegen Mundgeruch helfen.
Da Natron nicht wasserlöslich ist, reibt es Ablagerungen von den Zähnen. Doch Vorsicht - dabei wird auch der wichtige Zahnschmelz vom Zahn gerieben.
Ist die Oberfläche der Zähne aufgeraut, kann das wiederum zu Ablagerungen führen - und auf Dauer zu Verfärbungen und kranken Zähnen. Der aufhellende Effekt von Natron ist also von kurzer Dauer und kehrt sich bald ins Gegenteil um.
Deutlich besser und nachhaltiger ist eine professionelle Zahnreinigung. Dabei werden Ablagerungen schonend entfernt. Auch werden die Zähne dabei versiegelt, damit es nicht mehr so schnell zu Verfärbungen kommt.
Hier sind einige häufige Fehler, die Menschen beim Zähneputzen machen, und wie man sie vermeidet:
Wer sich Gedanken über Umweltschutz macht, landet früher oder später beim Thema Mikroplastik. Der Verzicht darauf ist gar nicht so einfach, denn viele Kosmetika enthalten winzige Kunststoffteilchen in unterschiedlicher Form - auch Zahnpflegeprodukte.
Weiterhin komplett aus Plastik sind die meisten herkömmlichen Zahnbürsten - sowohl die Griffe als auch die Borsten. So gerät Mikroplastik beim Zähneputzen nicht nur ins Wasser, sondern kann auch in den Körper gelangen. Von der Plastikmüllmenge ganz zu schweigen - denn schließlich sollen Zahnbürsten spätestens alle zwei Monate ausgetauscht werden.
Welche Möglichkeiten zur nachhaltigen Zahnpflege gibt es nun? Bei den Bürsten besteht die Option, eine Zahnbürste aus Bambus zu verwenden. Das ist ein natürlicher und schnell nachwachsender Rohstoff.
Zwar gibt es Zahnseide aus echter Seide mit Bienenwachs und teilweise auch ohne Plastikverpackung, jedoch sind die Bezugsmöglichkeiten alles andere als einfach. Meist müssen solche Spezialprodukte online bestellt werden, teilweise im Ausland.
Varianten zu klassischer Zahnpasta sind Zahnputztabletten, Zahnputzpulver oder selbst hergestellte Zahnpasten, beispielsweise aus Kokosöl, Natron oder Heilerde sowie ätherischen Ölen.
Die Deutsche Gesellschaft für Präventivzahnmedizin (DGPZM) warnt vor Hausmitteln und selbst angerührten Rezepturen, da sie die Funktion einer normalen Zahnpasta in der Regel nicht erfüllen.
Es muss nicht gleich selbst gemachte Kosmetik sein, um Verpackungsmüll und Plastik im Badezimmer einzusparen. Mit einfachen Tipps kann jeder auf viel Plastikmüll verzichten.
Fangen Sie in kleinen Schritten an:
Wer sich viel Mühe gibt, seine Zähne ein zweites Mal putzt, zur Whitening Zahnpasta und zur elektrischen Zahnbürste greift und Zahnseide nutzt, kann Glück haben − oder auch nicht.
Hier sind einige Tipps und Produkte recherchiert, die deine Zähne Stück für Stück aufhellen:
Es geht nicht immer nur um die Frage, wie man seine Zähne schnell bleichen kann, sondern auch darum wie man Verfärbungen und Zahnschäden vorbeugen kann. Das fängt damit an, dass man einige Gewohnheiten und Lebensmittel meiden sollte...
tags: #mit #shampoo #zähne #putzen #schädlich
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.