Viele Menschen mit Psoriasis leiden auch unter Schuppenflechte auf der Kopfhaut. Die Psoriasis Kopfhaut Behandlung ist daher für die Betroffenen sehr wichtig, da die sichtbaren weißen Schuppen im Haar oder auf den Schultern oft als unangenehm empfunden werden. Besonders bei dunklem Haar fällt die Psoriasis auf der Kopfhaut stark auf. Nicht nur der Juckreiz ist belastend, sondern auch der psychische Druck.
Es gibt verschiedene Symptome, die auf Psoriasis auf der Kopfhaut hinweisen können. Ein Arztbesuch ist in jedem Fall ratsam, um eine genaue Diagnose zu erhalten. Nicht immer sind die geröteten Hautstellen mit Plaques versehen, trotzdem kann es sich um Psoriasis handeln. Verstärkt sich der Verdacht durch Juckreiz, sollte man aufmerksam werden.
Achte daher auf rote Stellen auf deinem Kopf. Bist du beim Friseur, kannst du auch diesen fragen, wie deine Kopfhaut aussieht. Sollten sich auf deiner Kopfhaut Plaques bilden, solltest du umgehend einen Arzt aufsuchen. Es muss sich nicht zwingend um Psoriasis handeln. Ist die Krankheit aber schon bei dir diagnostiziert worden, liegt der Verdacht auf Psoriasis aber sehr nahe. Vielleicht gibt es ein paar Stellen an deinem Kopf, die du nicht gut einsehen kannst. Jucken diese sehr oft, so solltest du unbedingt jemanden auf deine Kopfhaut schauen lassen.
Der Kopf ist eine besonders unangenehme Stelle für Psoriasis. Man kann die Stellen zwar noch sehr gut bedecken, aber sobald die Schuppen losrieseln, ist das für die Betroffenen stark belastend. Zudem kann der Juckreiz einen verrückt machen.
Dass UV Strahlen gegen Psoriasis helfen können, ist bekannt. Das merken die Betroffenen oft, wenn sie am Meer sind und die Sonne scheint. Der gleiche Effekt trifft auch auf den Kopf zu. Da die Kopfhaut mit dichten Haaren versehen ist, kommt die Strahlung nicht so gut durch. Daher gibt es sogenannte Lichtkämme, so dass die UV Strahlen auch auf die Kopfhaut durchkommen. Diese und alle weiteren Behandlungen solltest du natürlich vorab mit deinem behandelnden Arzt absprechen. Zuviel UV kann dem ganzen auch Schaden zufügen. Gehe daher mit deinem Arzt den genauen Plan für die UV Behandlung durch.
Dass die Sonne gut für unsere Haut ist, haben wir schon gehört. Denn die Sonne sorgt dafür, dass unser Körper Vitamin D3 produziert. Lebt man z. B. in Deutschland, so ist oft leider nicht ausreichend Sonne für die benötigte Vitamin D3 Produktion vorhanden. Deswegen gibt es Präparate, die dieses Defizit ausgleichen können. Bei deinem Arzt kannst du überprüfen lassen, wie dein Vitamin D3 Haushalt aussieht.
Außerdem gibt es natürlich auch Kortison zur Behandlung der Kopfhaut. Bei Kortison musst du immer sehr gut aufpassen. Ein Alleingang ohne ärztliche Aufsicht und Absprache ist in diesem Zusammenhang sehr gefährlich. Ebenso gibt es auch Cremes, Shampoos und Fluids, die kein Kortison beinhalten. Hier hat sich unter anderem das Sorion Head Fluid in Kombination mit dem Sorion Shampoo bewährt (hier auch im Set). Natürlich musst du selbst ausprobieren, ob es auch bei dir wirkt. Testergebnisse haben aber gezeigt, dass es bei vielen Betroffenen geholfen hat. Das Shampoo lässt du möglichst 30 Minuten einwirken. Das Fluid benutzt du im Anschluss und am besten wenn du schlafen gehst. Die Prozedur musst du nicht jeden Tag machen. Hier kommt es auch drauf an, wie stark deine Kopfhaut betroffen ist.Solltest du andere Shampoos benutzen, musst du darauf achten, dass diese deine Kopfhaut nicht austrocknen. Daher sind Anti Schuppen Shampoos nicht zu empfehlen.
Sollte deine Kopfhaut betroffen sein, gibt es ein paar Dinge, die du im Alltag beachten kannst. Dadurch soll sich deine Kopfhaut ausruhen und nicht so sehr beansprucht werden. Verwende unbedingt eine weiche Haarbürste, um deine Haare zu kämmen. Wildschweinborsten sind besonders gut für die Kopfhaut geeignet. Wenn du deine Haare mit einem Föhn trocknen solltest, dann nutze hierbei möglichst die niedrigste Stufe oder besser noch, die Kaltstufe. Ebenso solltest du deinen Kopf nicht heiß abduschen. Denn die Hitze treibt die Psoriasis nur noch mehr an. Um deine Kopfhaut zu schonen, kannst du auch Mützen, Kappen oder Hüte tragen. Diese helfen, wenn mal wieder ein großer Schub kommen sollte. Aber auch hier darfst du es nicht mit dem Tragen von Kopfbedeckungen übertreiben. Schließlich muss die Kopfhaut atmen.
Wie du siehst, kannst du einige Dinge tun, um die Psoriasis auf dem Kopf zu behandeln und auch Vorkehrungen treffen. Sobald du Auffälligkeiten auf deiner Kopfhaut feststellen solltest, solltest du einen Arzt aufsuchen. Erst dieser kann dir eine genaue Diagnose geben. Gemeinsam könnt ihr dann das weitere Vorgehen besprechen. Wir wünsche dir viel Erfolg bei deiner Behandlung.
Eigentlich ist der Besuch beim Friseur ein Grund zur Freude: Mit neuem Schnitt und frischer Farbe fühlt man sich gleich viel attraktiver. Menschen mit Schuppenflechte kostet der Friseurbesuch jedoch Überwindung. Viele schämen sich wegen ihrer entzündeten, schuppigen Kopfhaut.
Endlich wieder zum Friseur! Die Freude auf die neue Frisur, die schicke Haarfarbe, den Klatsch im Salon ist groß. Friseurbesucher mit Schuppenflechte an der Kopfhaut haben dagegen oft ein mulmiges Gefühl, wenn sie einen Termin vereinbaren. Sie stelle sich Fragen wie: Werde ich mit meiner Krankheit überhaupt bedient?
Bei Psoriasis, wie Schuppenflechte im Fachjargon heißt, spielt die Haut verrückt. Die Betroffenen leiden immer wieder unter entzündeten, schuppigen Hautarealen, die stark jucken können. In vielen Fällen bleibt auch die Kopfhaut von der chronischen Autoimmunkrankheit nicht verschont. Während sich Schuppenflechte an Armen, Beinen und Rücken im Alltag gut verstecken lässt, fühlen sich Patienten mit Kopfhautschuppenflechte wie auf dem Präsentierteller.
Rund zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden an Schuppenflechte, medizinisch Psoriasis. Bei der Hälfte der Betroffenen treten die geröteten, schuppigen Plaques auch am Kopf auf. Es kostet Mut, sich damit wie selbstverständlich auf den Friseurstuhl zu setzen. Manch ein Psoriatiker bereitet sich akribisch auf den Gang zum Friseur vor und beginnt schon Tage vorher, die Kopfhaut mit speziellen Shampoos und Lotionen von den Schuppen zu befreien.
Vor einem Friseur lässt sich die Schuppenflechte ohnehin nicht verbergen. Er hat einen geschulten Blick und lernt während der Ausbildung verschiedene Hautkrankheiten und den Umgang damit kennen. Die Sorge, dass der Friseur sich ekelt oder eine Ansteckung fürchtet, ist also unbegründet.
Wer bereits bei der Anmeldung den Friseur über die Schuppenflechte informiert, baut Hemmungen ab. Ein professioneller Friseur arbeitet diskret und versucht, eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Mit etwas Glück finden Schuppenflechte-Patienten einen Stammfriseur, bei dem sie sich gut aufgehoben fühlen. Beim Styling gilt: Nicht heiß föhnen.
Die Antwort ist einfach: Ein guter Friseur reagiert verständnisvoll und diskret. Das bestätigt Brigitte Ratzke, die in Hamburg die hair & make-up company betreibt. Neben einem Friseur- und Kosmetikstudio gehören eine Hairdesign-, Kosmetik- und Visagistikschule dazu.„Psoriasis ist Teil der Ausbildung", erklärt Brigitte Ratzke. Wenn der Friseur von der Erkrankung weiß, kann er mit Fingerspitzengefühl vorgehen.
Am besten geben Kunden bereits über ihre Schuppenflechte Bescheid, wenn sie einen Termin bei einem neuen Friseur vereinbaren. Der weiß dann, dass er das extra sensitive Shampoo bereithalten muss und keine kratzigen Kämme und Bürsten benutzen darf. „Als Friseurin setze ich sowieso verschiedene Shampoos ein", erzählt Brigitte Ratzke. Auch auf persönlicher Ebene gehen Friseure behutsam mit ihren speziellen Kunden um und thematisieren die Erkrankung nur so weit, wie es gewünscht ist: „Einige Kunden reagieren empfindlich, andere sind offen in Bezug auf ihre Schuppenflechte", weiß Brigitte Ratzke.
Versuchen Sie daran zu denken, sich möglichst nicht zu kratzen. Pflegen Sie auch außerhalb von akuten Schüben Ihre Haut. Sie sind nicht allein! Nehmen Sie von Nahestehenden Hilfe an (sei es beim Anwenden der Präparate oder durch aufbauende Gespräche). Tauschen Sie sich mit anderen Betroffenen aus. Erkundigen Sie sich, ob es in Ihrer Nähe eine Patientenschulung zur Psoriasis z.B. Fragen Sie Ihre Krankenkasse, welche Unterstützung (auch seelische) sie Ihnen anbieten kann.
Für eine Pflege mit einschließender Rundumversorgung Ihrer Schuppenflechte empfehlen Hautärzte die dermatologische Intensivpflege von DUCRAY.
genau so war es auch bei mir in den ersten Jahren meiner Pso! Während 3 Monaten im Krankenhaus hatte ich damals mal Zeit meine Kopfhaut genau zu beobachten... Ein Friseurbesuch in dieser Zeit machte einen Teil meines Therapieerfolges zunichte - erneutes heftiges Aufflammen der Pso auf dem Kopf - darauf machte ich mir Gedanken, was dafür die Ursache war und wie ich zukünftig die Reizungen beim Friseur minimieren könnte.
Und genauso schonend bin ich dann auch selbst mit meiner Kopfhaut umgegangen. Nach 3 Jahren war die Pso auf dem Kopf weg und ist später nie wieder so schlimm geworden, da ich beizeiten (bei den ersten Pso-Zeichen, z.B. auch nur Spannen der Kopfhaut) wieder die Pflegecreme verwendet hatte.
Vor einem Jahr hatten mein Friseur und ich "vergessen" die Haarbürste beim Föhnen wegzulassen... erst jetzt ist meine Kopfhaut wieder ok. alle meine Friseur-Besuche verliefen friedlich. Einmal hatte ich meinen jungen Friseur (er war im letzten Ausbildungsjahr) gefragt, wie er auf Kunden mit Pso auf dem Kopf reagieren würde, da in der Selbsthilfe schon mal diese Frage gestellt wurde? Er kannte Bilder mit Pso und anderen Hautveränderungen auf dem Kopf aus seiner Berufsschule. Er musste ja entscheiden können, ob er einen Kunden die Haare schnitt oder auch nicht. Bei z.B. Läusebefall musste er ihn zum Arzt/Apotheke schicken. Dieser junge Friseur sagte, wenn ein Kunde ihm mitteile, - welche Besonderheiten, wie z.B. Mein Friseur hat mit mir gemeinsam seine und meine neuen Verhaltensregeln fürs Haareschneiden, Kämmen (und eben nicht Bürsten) bei Pso auf der Kopfhaut erarbeitet.
Wenn sich die Haut an bestimmten Stellen des Körpers entzündet und silbrige Schuppen bildet, sprechen Ärzte von Psoriasis. Den meisten Menschen ist diese Hautkrankheit besser bekannt als Schuppenflechte. Sie tritt vor allem an Ellenbogen, Schienbeinen und am unteren Rücken auf.
Die Patienten haben Angst, durch Kosmetik den Zustand der Haut zu verschlimmern. Doch das muss nicht sein! Für das Make-up von Frauen mit Schuppenflechte sind Produkte aus der Apotheke mehr zu empfehlen als solche aus dem Drogeriemarkt. Die fachkundigen Pharmazeuten wissen zudem mehr über die Verträglichkeit der einzelnen Kosmetikartikel. Wer bereits gute Erfahrungen mit den Produkten eines Herstellers gesammelt hat, sollte die Firma nicht so schnell wechseln. Alle Kosmetikprodukte sollten so wenige Inhaltsstoffe wie möglich aufweisen. Duft- und Konservierungsstoffe führen oftmals zu überflüssigen Reizungen.
Auch wenn die Schuppenflechte nicht direkt im Gesicht auftritt, kann die Haut der Betroffenen dort besonders empfindlich reagieren. Im Winter treten durch die kalten Temperaturen schnell trockene Hautstellen und starke Rötungen auf. Besonders gut eignet sich dafür Camouflage Make up. Dieses besondere Make-up besteht aus einer Wachs-Öl-Basis und ist deshalb stark deckend - ideal für die gerötete Haut. Einen noch größeren Effekt erzielt man, wenn man unter die Camouflage-Schminke eine grünliche Foundation aufträgt. Patienten mit Schuppenflechte sollten sich jedoch nicht mit Camouflage schminken, wenn die Haut akut entzündet ist.
Damit das Schminken der beanspruchten Haut nicht schadet, sollte vor jeder Anwendung die übliche medizinische Hautpflege aufgetragen werden. Fachleute empfehlen, sich nur zu besonderen Anlässen mit Camouflage zu schminken. Um das Camouflage wieder zu entfernen, benutzt man am besten eine sanfte Reinigungsmilch ohne Emulgatoren, Duft- oder Konservierungsstoffe.
In letzter Zeit haben Hautpilz-Infektionen, die nach einem Besuch im Barbershop auftreten, zugenommen. Obwohl solche Infektionen oft harmlos sind, können sie sehr unangenehm sein und eine langwierige Behandlung erfordern. Hautpilz-Infektionen, auch Mykosen genannt, werden durch Pilze verursacht, die Haut, Haare oder Nägel befallen. Dabei gibt es unterschiedliche Erregerarten, die Fadenpilze (Dermatophyten) oder Hefepilze (Candida) sein können. Hefepilze lösen meist Veränderung in feuchten Arealen des Körpers wie den Leisten aus, wo Haut an Haut sich reiben kann. Davon zu unterscheiden sind die Fadenpilzerkrankungen, die als “klassische” Pilzinfektion bekannt sind und damit auch ansteckender sind.
Das Risiko einer Hautpilz-Infektion in einem Barbershop entsteht hauptsächlich durch mangelnde Hygiene. Viele Barbershop-Werkzeuge wie Rasiermesser, Scheren, Kämme oder Handtücher können Pilze übertragen, wenn sie nicht gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Besonders anfällig für Infektionen sind Personen mit empfindlicher Haut, bestehenden Hauterkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem.
Der beste Schutz vor einer Hautpilz-Infektion besteht darin, auf gute Hygiene im Barbershop zu achten.
Fragen Sie nach den Hygienepraktiken: Zögern Sie nicht, Ihren Barbier zu fragen, wie die Werkzeuge gereinigt werden. Achten Sie auf frische Handtücher und Umhänge: Achten Sie darauf, dass für Sie saubere Handtücher und Umhänge verwendet werden.
Wenn Sie nach einem Barbershop-Besuch Symptome wie Rötungen, Juckreiz oder Schuppenbildung bemerken, könnte dies auf eine Hautpilz-Infektion hinweisen. Falls Sie solche Symptome bei sich bemerken, sollten Sie umgehend einen Hautarzt aufsuchen. Die Behandlung hängt von der Schwere der Infektion ab. In den meisten Fällen werden topische Antimykotika (Cremes, Shampoo oder Salben) verwendet, um den Pilz zu bekämpfen. Wichtig ist, die Behandlung so lange fortzuführen, wie vom Arzt empfohlen, auch wenn die Symptome bereits abgeklungen sind.
Sollten Sie nach einem Barbershop-Besuch Anzeichen einer Hautpilz-Infektion bemerken, stehen wir Ihnen in unserer Dortmunder Praxis gerne zur Verfügung. Unsere Dermatologen sind spezialisiert auf die Diagnose und Behandlung von Hautpilz-Erkrankungen. Mit modernsten Untersuchungsmethoden können wir die Infektion schnell und sicher feststellen. Je nach Schwere der Infektion bieten wir Ihnen eine individuell abgestimmte Therapie an, die von der Anwendung topischer Antimykotika bis hin zu oralen Medikamenten reicht. Unser Ziel ist es, Ihre Beschwerden schnell zu lindern und die Infektion nachhaltig zu bekämpfen.
In den letzten Jahren wurde vermehrt von Hautpilz-Infektionen berichtet, die mit einem Besuch im Barbershop in Zusammenhang stehen. Dies könnte auf eine Kombination von Faktoren wie zunehmende Kundenfrequenz, unzureichende Schulungen im Bereich der Hygiene oder die Verwendung gemeinschaftlicher Werkzeuge zurückzuführen sein.
Als Kunde haben Sie ein Recht auf eine hygienische Behandlung. Regelmäßige Desinfektion von Werkzeugen: Rasiermesser, Scheren und Kämme sollten nach jedem Kunden gründlich desinfiziert werden.
Hautpilz-Infektionen nach einem Barbershop-Besuch sind vermeidbar, wenn die richtigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Als Patient können Sie Ihren Barbier auf Hygienemaßnahmen ansprechen und aufmerksam auf Anzeichen einer Infektion achten.
Im normalen Zustand stößt die Kopfhaut täglich Zellen ihrer Oberfläche ab, die in einem Erneuerungszyklus automatisch ersetzt werden. Erst wenn mehr als 500 dieser Kopfhautzellen sich als Verband ablösen, sind Schuppen sichtbar und beginnen zu stören. Meist werden Schuppen von einem Hautpilz (Mikroorganismen) hervorgerufen. Dieser Pilz lebt bei jedem Menschen auf der Kopfhaut und ernährt sich vom Fett der Talgdrüsen. Bei einer Talgüberproduktion wächst der Pilz stark an und produziert Substanzen, die die Kopfhaut reizen.
Man unterscheidet zwei Arten von Schuppen: Trockene Schuppen werden durch zu heiße Föhnluft und heißes Duschen intensiviert. Bei intakter Funktion der Talgdrüsen erhält gesundes Sebum die Hornschicht der Oberhaut geschmeidig und ermöglicht die Bildung eines gesunden Säureschutzmantels auf der Haut. Das heißt: Mikroorganismen können auf gesunder Kopfhaut keine Schuppen verursachen. Treten die Schuppen nicht nur auf der Kopfhaut, sondern auch an anderen Stellen des Körpers (z.B. Ellenbogen, Kniekehlen) auf, deutet dies auf eine schwerwiegende Erkrankung (z.B. Schuppenflechte, Neurodermitis) hin.
Bei den genannten Störungen der Kopfhaut ergibt sich ein günstiges Milieu für das verstärkte Wachstum von Mikro-Organismen. Bakterien und Pilze treten verstärkt auf und wirken zerstörend auf die schutzgebende Hornschicht. Die ständig gestörte Kopfhaut reagiert mit verstärkter Verhornung (als Selbstschutz), um ihre Schutzfunktion gegenüber den Angreifern (Mikro-Organismen) zu verstärken. Diese provozierende Verhornung kann 8 bis 10 mal so stark sein wie bei normaler Kopfhaut. Die Hornzellen häufen sich dann verstärkt an und lösen sich ab.
Tipp: Durch die professionelle Kombination von speziellem Shampoo, Spülung und Haarpackungen (auch Haarwasser) wird die Tagdrüsenfunktion normalisiert. Durch das benutzen von Haarwasser wird zusätzlich eine Desinfektion und Beruhigung der Kopfhautreizung durchgeführt.Das Haar sollte nur lauwarm gewaschen werden.Spezielle Haarkuren sollte man nach dem waschen einige Minuten einwirken lassen. Der Friseur ist der Fachmann für Ihre Kopfhaut und Ihr Haar. Aus diesem Grund empfehlen wir: Fragen Sie Ihren Friseur, dieser hilft Ihnen gerne bei der richtigen Zusammenstellung von Pflegeprodukten weiter!
Wichtiger Hinweis: Dies ist keine ärztliche Informationsseite. Sie kann und soll keinen Arztbesuch ersetzen.
Wenn die Läsionen nicht von der Kopfbehaarung des Patienten verdeckt werden, kann man deutlich erkennen, dass sie den herkömmlichen Psoriasis-Plaques (vulgäre Psoriasis oder Plaque-Psoriasis) im Aussehen sehr ähnlich sind. Sie sind rot, dick, mit Schuppen bedeckt und jucken. Es ist wirklich schwierig, mit dem Starren anderer Leute umzugehen, wenn man sich die Kopfhaut kratzen will, um nach Linderung zu suchen und das Kratzen lässt Schuppen auf die Kleidung fallen: Eine irreführende und nicht angenehme Situation für Außenstehende und die Betroffenen. Das heißt, betrifft Schuppenflechte Kopf und Kopfhaut, hat dies physische, psychische und soziale Auswirkungen. Sich am Kopf zu kratzen, assoziieren viele Menschen mit mangelnder Hygiene oder einem Läusebefall. Nur wenige kommen auf den Gedanken, dass der Juckreiz das Symptom einer Erkrankung sein kann, vor allem, wenn sie selbst nicht betroffen sind.
Die gute Nachricht ist, dass Kopfhaut-Psoriasis keinen Haarausfall verursacht. Die Haare wachsen durch die Schuppen, so dass diese den Wuchs nicht behindern. Wenn Sie eine Psoriasis-Läsion auf der Kopfhaut kratzen, fallen die Schuppen zwar ab, aber sie nehmen die Haare nicht mit!
| Aspekt | Empfehlung |
|---|---|
| Kommunikation mit dem Friseur | Informieren Sie Ihren Friseur vorab über Ihre Schuppenflechte. |
| Haarpflege | Verwenden Sie milde Shampoos und vermeiden Sie aggressive Behandlungen wie Dauerwellen oder Färbungen. |
| Umgang mit der Kopfhaut | Vermeiden Sie Kratzen und verwenden Sie weiche Bürsten. |
| Zusätzliche Maßnahmen | Suchen Sie bei Bedarf professionelle Hilfe und tauschen Sie sich mit anderen Betroffenen aus. |
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Beispiel für Schuppenflechte auf der Kopfhaut
tags: #Schuppenflechte #Friseur #Tipps
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