Beinrasur: Informationen und Tipps für glatte Haut

Die Haare an den Beinen sind ein Relikt aus der Evolution und dienten einst dem Schutz vor Kälte und Verletzungen.

Rasieren - Ein Tutorial mit Tipps zur Nassrasur | Gillette ProShield

Heute jedoch gilt glatte Haut als ästhetischer Standard und viele Frauen bevorzugen es, ihre Beine zu enthaaren. Diese Präferenz hat sich im Laufe der Zeit entwickelt und ist zu einem gängigen Schönheitsideal geworden.

Viele Frauen greifen für glatte Beine jeden Tag zum Rasierer. Doch mit einer Rasur ist man nur kurzzeitig befreit von unschönen Stoppeln. Dies kann schnell zu Stress führen, da Rasieren oder auch andere Haarentfernungsmethoden, wie Epilieren oder Waxing, einen großen Zeitaufwand haben.

Zarte, glatte Beine sind für viele Frauen ein Symbol für Schönheit und Gepflegtheit. Um dieses Gefühl zu erreichen, gibt es verschiedene Methoden, die nicht nur auf Haarentfernung abzielen. Regelmäßige Pflege ist entscheidend, um die Haut weich und geschmeidig zu halten.

Der Wunsch nach glatten Beinen im Teenageralter

Wie schaut das bei Eiern Töchtern so aus? Seit Wochen liegt sie mir in den Ohren, dass ich ihr zeigen soll, wie man sich die Beine rasiert. Ja, sie hat Haare. Ja, ich rasiere meine Beine auch. Allerdings spätestens nach 2-3 Tagen wieder, weil es nachstoppelt. Bei ihr ist alles noch weich. Wie wird das bei euch gehandhabt?

Ich kann den Wunsch deiner Tochter verstehen und finde es toll, dass du dir überlegst es ihr zu gestatten. Meine Mutter hat es mir sehr lange verboten (bis 14). Ich habe aber auch sehr dunkle Haare, man sah es sehr früh, sehr gut. Es war mir irre peinlich schwimmen zu gehen oder kurze Kleidung zu tragen, so sehr, dass ich mich irgendwann nur noch versteckt habe.

Ich bin auch 12, gehe in die 6. Klasse am Gymnasium und finde, dass rasieren absolut wichtig ist! In der 5. Klasse habe ich immer eine Feinstrumfhose unter dem Rock angehabt und es war mir echt total peinlich meine Beine zu zeigen! Jetzt bin ich sogar stolz darauf, dass ich das tue und ich fühle mich auch sehr wohl dabei! Tut mir echt gut und das rate ich jedem, aber davor unbedingt die Mutter fragen!

Natürlich darfst du dir mit 12 die Beine rasieren, denk aber bitte auch an den Sinn und Nutzen - ist es schon nötig, sind so viele oder deutlich sichtbare Haare da - weisst du, die Haare werden fester beim Nachwachsen, das heisst möglicherweise, wenn du jetzt schon rasierst, kann es sein, das deine Beinbehaarung mit 15 so fest und dicht ist, das du dann jeden 3.

Die Wahl des richtigen Rasierers

Warum nicht? Aber kauf ihr gleich vernünftige rasierer und schaum. Ich habe auch mit 12 angefangen, mit dem Venus Rasierer. Den habe ich heut noch und nutze ihn. Die Klingen sind zwar teuer (3 oder 4 Stück für knapp 10 Euro) aber ihr Geld echt wert. Ich habe mich mit dem nur einmal geschnitten, aber das war in einer Schreckreaktion als das Telefon klingelte, ansonsten passiert da nichts.

Für noch "unerfahrene" Haut würde ich einen Rasierer, mit dickem Gleitpolster empfehlen (vllt von Venus?), sie sollte es solang sie noch ungeübt ist, nicht im Stehen unter der Dusche machen, sondern sich notfalls hinsetzen (hab mir teilweise die Beine ziemlich geschrammelt, war recht ungeschickt)....ich weiß nicht wie du es mit Rasiergel/-schaum hältst, aber mir war das immer zu lästig, vor allem wurde es dann zu flutschig, sodass ich schnell abgerutscht bin, mit etwas mehr Übung aber iwann kein Problem mehr.

Ich selber habe den Mach3 von Gilette, der eigentlich für Männerhaut gedacht ist. Mit den Damenrasierern kann ich mich nicht wirklich anfreunden. Ich finde die sind nicht 'scharf' genug.

Ich denke, ich würde mit ihr zusammen einen Venus Gilette mit Wechselklingen kaufen und ihr zeigen, wie gut das mit Duschgel unter der Dusche statt mit Rasierschaum geht.

Alternativen zur Rasur

Anders dürfte das bei den Enthaarungscremes sein. Irgendwas wirklich pflegendes und einen gutes Rasierer mit wertigen Klingen den nur sie nutzt.

Ich finde ja auch, dass man vielleicht einen Nassepilierer besorgen sollte. Die drei Haare tun vielleicht noch nicht so weh und man verhindert, dass es so stoppelt. Auch gewöhnt sie sich dran und der Haarwuchs wird eventuell gar nicht so doll wie ohne.

Enthaarungscreme war das erste, was ich mit 12 Jahren versucht habe, dann kam schnell ein klassischer Nassrasierer. Trotz diversen Versuchen mit Epilierern und einer schmerzhaften Waxing-Erfahrung blieb der Rasier lange Jahre mein absoluter Favorit.

Tipps für eine glatte Rasur

Das Rasieren gehört nach wie vor zu den gängigsten Formen der Haarentfernung. Achseln, Beine oder Intimbereich - ob man sich rasieren möchte, ist natürlich optional. Aber für die Menschen, die sich dazu entscheiden, bestimmte Körperstellen von ihren Haaren zu befreien, können schon kleinste Fauxpas beim Rasieren lästige Folgen nach sich ziehen.

Die richtige Vorbereitung

Die perfekte Rasur beginnt schon vor der Behandlung. Am besten duschst du vorher mit warmem Wasser, damit die Poren sich öffnen und die Haare weicher werden. Ein leichtes Peeling entfernt tote Hautzellen und beugt eingewachsenen Haaren nach der Rasur vor. Trage für das Rasieren ein feuchtigkeitsspendendes Rasiergel oder Rasierschaum auf, das hilft der Klinge, sanft über die Haut zu gleiten.

Die Rasur selbst

Bei der Rasur gibt es ein paar goldene Regeln, die dir helfen, deine Haut zu schützen:

  • Benutze nie eine stumpfe Klinge.
  • Rasiere immer auf feuchter Haut.
  • Nutze am besten Rasierschaum.
  • Rasiere in Haarwuchsrichtung.
  • Drücke nicht zu stark auf, damit du keine Schnitte verursachst - besonders an Stellen wie Knie, Knöchel oder den Oberschenkeln.

Die Pflege nach der Rasur

Nachdem du deine Beine rasiert hast, braucht deine Haut Pflege und eine Extra-Portion Wellness! Verwende am besten eine beruhigende, alkoholfreie (!) Lotion oder ein Aftershave-Balsam, um Rötungen zu verhindern. Feuchtigkeit ist für rasierte Beine superwichtig - besonders bei trockener oder sensibler Haut. Meide direkt nach der Rasur enge Jeans oder Sport, damit sich keine Irritationen bilden.

Rasierer richtig reinigen

Dein Rasierer braucht nach jeder Verwendung aber ebenso eine kleine Beauty-Routine. Spül die Klinge gründlich unter heißem Wasser aus, um Haare und Gelreste zu entfernen. Wenn möglich, klopf sie sanft aus und lass den Rasierer offen an der Luft trocknen. So bleibt er hygienisch und seine Funktion länger erhalten.

Rasierklingen wechseln

Eine scharfe Klinge ist das A und O für eine gute Rasur - besonders bei empfindlicher Haut. Es wird empfohlen, nach rund zehn Anwendungen die Klinge zu tauschen - je nachdem, wie dick deine Haare sind. Stumpfe Klingen reizen die Haut, verursachen Schnitte und machen das Beinerasieren unangenehm.

6 Rasur-Fehler, die du vermeiden solltest

Wenn deine Haut nach dem Rasieren juckt, brennt oder sogar blutet, läuft etwas schief. Hier sind sechs typische Fehler beim Rasieren:

  1. Haut und Haare nicht vorbereiten
  2. Duschgel statt Rasiergel verwenden
  3. Mit stumpfen Klingen rasieren
  4. Rasierer nicht richtig reinigen
  5. Keine Pflege danach
  6. Die falsche Technik

Alternativen zur klassischen Rasur

Neben der klassischen Rasur gibt es auch alternative Methoden zur Haarentfernung, wie zum Beispiel den Kristall-Haarentferner Rubby.

Der Kristall-Haarentferner Rubby

Die Oberfläche des Tools ist mit winzigen Kristallen versehen, die wie ein Schleifpapier die Haare von der Haut reiben sollen. Mit leichtem Druck in kreisförmigen Bewegung über die Haut fahren lautet die Empfehlung des Herstellers, und ich beobachtete erstaunt, wie meine Haut an der Stelle wirklich nach wenigen Sekunden frei von Haaren und Stoppeln war.

Vorteile vom Rubby Kristall-Haarentferner:

  • Beinhaare lassen sich schnell und trocken entfernen - perfekt für unterwegs oder zwischendurch
  • Ich hatte deutlich weniger eingewachsene Haare
  • Die Haut bleibt länger glatt als bei einer Rasur
  • Es bilden sich keine Rasierpickel oder Rasurbrand
  • Durch die mechanische Entfernung der Haare wird die Haut gepeelt und ist weich

Nachteile vom Rubby Kristall-Haarentferner:

  • Die Haut ist nach der Anwendung sehr trocken
  • An Stellen, wo der Knochen direkt unter der Haut liegt, also zum Beispiel direkt auf den Schienbeinen, und empfindlichen Stellen wie den Knien oder Achseln ist die Haarentfernung schwierig und kann schmerzhaft sein
  • Wenn die Haare zu lang sind, muss man mehrfach über eine Stelle fahren. Das dauert lange und die Haut wird durch die wiederholte Reibung gereizt
  • Meinen Selbstbräuner habe ich durch den Peeling-Effekt auch gleich "wegradiert"

Fazit: Der Rubby ist eine wirklich gute Alternative zum Rasieren, vor allem für unterwegs oder wenn gerade keine Zeit für eine Nassrasur unter der Dusche ist. Besonders die Anwendung an den Beinen klappt einfach und schmerzfrei, wenn Sie ein paar simple Dinge beachten.

Diese Dinge sollten Sie bei der Anwendung des Rubby beachten:

  • Die Haut glatt ziehen und mit leichtem Druck in kreisenden Bewegungen über die Haut fahren
  • An knochigen Stellen, wie Knien oder dem Schienbein, mit weniger Druck und sehr vorsichtig arbeiten
  • Am besten funktioniert der Rubby bei Stoppeln mit einer Haarlänge von circa 3-5 Millimetern
  • Für empfindliche Hautstellen wie die Leiste oder die Achseln ist der Rubby eher ungeeignet
  • Nach der Anwendung sollten Sie die Haut unbedingt mit einer feuchtigkeitsspendenden und möglichst parfümfreien Bodylotion eincremen
  • Wer gerne Selbstbräuner trägt, muss damit rechnen, dass dieser verblassen kann
  • Für sensible Haut ist der Kristall-Haarentferner eher ungeeignet

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