Der Besuch beim Friseur ist für viele Menschen mehr als nur ein Haarschnitt. Es ist ein Erlebnis, ein Statement und ein Ausdruck der Persönlichkeit. Doch was unterscheidet den Besuch im Friseursalon von der Haarpflege im eigenen Badezimmer? Dieser Frage gehen wir in diesem Artikel auf den Grund.
Ein sorgfältiger Haarschnitt ist wie ein Kunstwerk. Er braucht Geduld und Können. Ein guter Haarschnitt braucht Zeit. Niemand kann das perfekte Gericht in einer Mikrowelle zubereiten, genauso wenig der perfekte Haarschnitt in 10 Minuten gemacht werden - es sei denn, du willst nach dem Friseurbesuch die Haarschnitte deiner Kindheit wieder erleben: ungenau, wild und möglicherweise mit einem Pottschnittdesign!
Während du auf deinem Friseurstuhl sitzt, deine Me Time genießt und die Augen schließt, ist dein Friseur dabei, jede Strähne deines Haares zu zähmen und zu bändigen. Du denkst vielleicht: „Na, das sieht ja easy aus!“ - dein Friseur schwitzt wahrscheinlich wie bei einem Marathonlauf bei 30 Grad - nur ohne Medaille, um dir das maximale Ergebnis zu be“scheren“! Für deinen Friseur bleibt der Arbeitsaufwand gleich, egal wie viel cm Haar abgeschnitten werden.
Ähm… nein, Schatz. Nicht nur Spitzen schneiden. Bildung. Handwerk. Kunst. Können. Die sind. Immer. Du trägst sie 24/7. Im Job beim Date, bei Feiern, bei jedem Foto. Und der Clou?!: Gute Haare gibt es nicht von der Stange. Sie kommen vom Profi. Die bilden sich weiter. Ein guter Friseur weiß, was zu dir passt. Beim Friseur. Mit Herz, Können und Schere.
Eine gute Beratung ist essenziell. Friseure sind heute im Fachlichen sehr gut geschult, können aber manchmal mit Kunden nicht richtig kommunizieren. Weil die Sprache, die in den Schulen gelehrt wird, zu alt ist. Wir müssen aufhören, zu denken wie früher. Da muss sich etwas ändern. Wir können nicht immer die alten Bücher rausholen. Ein Steuerberater von heute rechnet nicht mehr mit Kügelchen, sondern verwendet dafür Technologien.
Die Beratung einer Kundin beginnt für dich nicht, nachdem die Kundin den Salon betreten hat, sondern morgens im Badezimmer! Wenn du dich vor den Spiegel stellst und dich fragst, was mache ich heute aus mir? Wie frisiere ich mich, was ziehe ich an? Der Gedanke dahinter: Du musst der Kundin Lust auf dich, auf deine Arbeit und auf deine Kreativität machen, in dem Moment, in dem sie den Salon betritt. Sie kauft sich ihr Ergebnis bereits nach 5 Minuten Beratung! Und dann möchte sie nicht wissen, wie ihre Haare aussehen, sondern wie SIE aussieht, als Person, wenn sie zwei Stunden später den Salon verlässt.
Um sicherzustellen, dass Sie den Friseursalon zufrieden verlassen, sollten Sie Ihrem Friseur die folgenden Fragen stellen:
Die Welt des Haarstylings ist ständig im Wandel. Hier sind einige der aktuellen Trends, die sowohl von Jugendlichen als auch von gestandenen Männern gefeiert werden:
Es gibt ein Haarstyling-Phänomen, das nicht nur die Jugendlichen feiern, sondern auch gestandene Männer und das zu Recht: die Dauerwelle oder Permanentumformung. Wir reden hier nicht über die Minipli von Oma oder die Rudi Völler Gedächtnisfrisur. Es geht um die süße Wuschelmähne oder den gelockten Oberkopf mit rasierten Seiten.
Denkt daran, dass eine permanente Umformung ein chemischer Prozess ist und die Haare auf spezielle Weise verändern. Den Lockentraum solltet ihr in den ersten 48 Stunden einfach unangetastet geniessen und danach ein sulfatfreies Shampoo, das sanft und pflegend ist, benutzen. Nichts hält eine Welle länger als Feuchtigkeit. Achtet darauf, regelmäßig einen guten Conditioner zu verwenden - denkt an die Haar-Hydration-Mission! Ein Leave-in-Conditioner kann dem Haar extra Glanz und Geschmeidigkeit verleihen.
Wenn ihr eure Wellen nachbearbeiten wollt, verwendet einen Diffusor. Dies hilft, die Wellen zu definieren, ohne die Struktur eurer neuen Dauerwelle zu ruinieren. Verwendet Haarcremes oder leichte Schäume, um die Wellen zu definieren. Achtet darauf, nicht zu viel Produkt zu verwenden, sonst seht ihr aus wie ein Salat mit einer Überdosis Dressing.
Mit gedämpften Wellen solltet ihr zu einem breitzinkigen Kamm greifen oder die Händebenutzen, anstatt zu bürsten. Ob Beach-Boy-Vibe oder Lederjacken-Look - lasst die Wellen locker und unordentlich, als ob ihr gerade aus dem Ozean geholt wurdet. Hier darf Man(N) mal eine Welle machen!
Wer in den letzten Monaten das Handy in der Hand hatte (und das hatte jeder), dem ist dieser eine Haarschnitt nicht entgangen - der Edgar Cut. Eigentlich 🤔 das: Topfschnitt trifft auf Boxerschnitt und beide haben einen One-Night-Stand mit ’nem Laubbläser. Bähm - Edgar Cut. Deckhaar schön rund und kompakt, Seiten kurz bis auf Anschlag gefaded, dazu ein Fransenpony, der aussieht wie mit’m Lineal geschnitten. Weil’s halt ballert.
Der Look ist auffällig, aggressiv klar und vor allem: viral. Joar, solange du alle zwei Wochen deine Kohle zum Friseur trägst- klar. Der Fade will gepflegt werden, sonst sieht der ganze Look aus wie: „Ich hab aus Versehen in der Dunkelheit selber rasiert.“ Und der Pony will auch regelmäßig getrimmt werden, sonst baumelt er wie traurig gewordener Seetang vor der Pupille.
Der Edgar Cut schmeichelt runden bis ovalen Gesichtern. Wenn du den Edgar Cut noch feierst - go for it. Willst du lieber edgy oder ewig cringe sein?
Hier sind einige der angesagtesten Männer-Looks für 2025:
Sie sind überall - Bangs! Also auf neuhochdeutsch: Pony-Frisuren! Sie sind wie eine gute Tasse Kaffee - sie können dich erfrischen, dir Energie geben und deine Persönlichkeit perfekt unterstreichen. Doch genauso wie nicht jeder Kaffee zu jedem passt, ist auch nicht jeder Pony für jedes Gesicht geeignet.
Hier sind einige der beliebtesten Pony-Typen:
Weil sie in ihrem Job andauernd krumme Ponys oder chaotische Stufen korrigieren müssen, würden dir die meisten Friseur:innen sicher davon abraten, dir selbst zu Hause die Haare zu schneiden. Einige von uns haben sich sogar schon mal an einer DIY-Blondierung versucht (und vermutlich aus den eigenen Fehlern gelernt).
Irgendwie haben wir aber natürlich auch das überstanden, und obwohl die meisten von uns sicher dankbar für den ersten Friseur:innen-Termin nach dem Lockdown waren, würden sich einige doch gern das Geld dafür sparen und sich von jetzt an lieber selbst die Haare schneiden.
Keine Frage: Der Salonbesuch ist super, um dich mal so richtig verwöhnen zu lassen, und natürlich auch für kompliziertere Farb- oder Cut-Wünsche. Wenn du aber bloß die Spitzen schneiden lassen willst, kann dir der Preis dafür schnell überdimensioniert vorkommen. Warum also nicht ein bisschen DIY?
Du hast dir die Haare schneiden lassen, aber: Der Bob sitzt schief! Du blickst in den Spiegel und denkst: „WTF? Das sollte nicht so aussehen!“ . Es ist der Albtraum eines jeden Friseur-Besuchs: Was der letzte Schrei in Sachen Hairfashion werden sollte ist, nun ein Schrei der Enttäuschung.
Die gute Nachricht ist: Dein Friseur hat die Möglichkeit, seine „Wartungsarbeiten“ durchzuführen. Auch wenn du die Nackenhaare hasst oder die Farbe mehr nach „Schimmel“ als nach „Schokolade“ aussieht, muss der Salon die Chance bekommen, es wieder ins Lot zu bringen - und zwar kostenlos.
Wenn die Reparatur aber wirklich unmöglich ist, dann kommen die großen Fragen ins Spiel: Ist dein Bob vielleicht zu kurz geschnitten? Sorry, aber Haare wachsen nicht schneller! Und wenn die Farbe so chemisch behandelt wurde, dass sie aussieht, als käme sie direkt aus einem Psycho-Thriller? Auch nicht gut! In diesen Fällen ist es Zeit für den Rücktritt vom Vertrag.
Wenn du deine Dolly-Frisur reklamierst, DANN LASS DIE FINGER VON DEINEN HAAREN!!!!!! Das bedeutet: Kein Nachfärben, kein Gloss, kein Silbershampoo, kein Tönungstrick und auf gar keinen Fall DIY-Experimente mit der Schere - egal, wie verlockend! Sobald du selbst Hand anlegst, sieht der Friseur rot, und damit killst du deinen Beweis und verlierst dein Nachbesserungsrecht.
Wer den Friseursalon von Stephanie Neifer betritt, bemerkt gleich einen überdeutlichen Unterschied: anstelle des stechenden Geruchs von weitverbreiteter Chemie für Dauerwellen und allerhand Farben, nimmt man angenehme Düfte von Kräutern und ätherischen Ölen wahr. Neifer ist „Naturfriseurin“ und verfolgt in ihrer Arbeit am Haar ihrer Kunden einen anderen Ansatz, als konventionelle Kollegen.
Entstanden ist diese eigentlich aus einem Zufall heraus: Stephanie Neifer bekam im September 2009 das neue Herbstprogramm der Kreisvolkshochschule Neuwied in die Hand. Darin fand sie ein einjähriges Programm mit der Ausbildung zur Naturkosmetikerin. Das Thema begeisterte Neifer: Jeden Freitag und Samstag besuchte sie die entsprechenden Kurse, vertiefte ihre Kenntnisse darüber, wie Ernährung die Haut beeinflusst, welche Wirkung ätherische Öle entfalten und vieles mehr.
Der Entschluss, in ihrem Laden alles Chemisch-Synthetische wegzulassen, was sonst für Blondierungen oder wallende Dauerwellen benötigt wird, sei danach ein völlig bewusster gewesen: „Die ganze Chemie tut dem Körper nicht gut! Über die Kopfhaut gelangt vieles in den gesamten Organismus.“
Hier sind einige zusätzliche Tipps und Tricks, um Ihr Haar gesund und glänzend zu halten:
Hast du schon mal darüber nachgedacht, krank zum Friseur zu gehen? Glaub mir, dein Friseur hat Besseres zu tun, als bei deinem nächsten Niesanfall mit deinen Haaren zu jonglieren. Anstatt den angesagtesten Schnitt zu perfektionieren, wird er wohl auf dem besten Weg sein, dich in den nächsten Haarschnitt-Skandal zu verwandeln. Cut!
Wenn dein Körper sich anfühlt, als hätte er eine Party gefeiert, bei der alle zugesagt habt zu kommen, aber nur du bist durchgedreht! - das ist kein gutes Zeichen. Du opferst nicht nur dein eigenes Wohlbefinden mit deiner schniefenden Nase, sondern schadest in der Regel den präzisen Schnitten deines Friseurs. Denk doch mal nach! Du bist nicht der einzige Kunde im Salon, und niemand möchte neben einem röchelnden Kranken sitzen oder selber einer werden.
Also bleib, wo du bist, kuriere dich aus und komm wieder, wenn du bereit bist, deinen Haarschnitt nach deiner Krankheit mit Charme zu gestalten. Schließlich muss jemand deinen Stil bewahren - und das kann nicht der „Schnupfen-Schnitt“ sein! Gesundheit geht vor - und das gilt auch für deine Haare!
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