Viele Verbraucher lieben günstige und gute Kosmetik. Balea bei dm, Lacura bei Aldi Süd, Biocura bei Aldi Nord oder Cien bei Lidl: Hinter diesen No-Name-Produkten stecken nicht wie bei anderen Produkten große Marken. Trotzdem oder gerade deshalb wird No-Name-Kosmetik von den Nutzern geliebt. Viele Frauen haben ihr spezielles Parfüm oder ihre Lieblingscreme bei Aldi und Lidl gefunden und schwören auf die Billigkosmetik. Aus gutem Grund: Denn auch Produkttests wie Ökotest oder Stiftung Warentest geben ihnen recht.
Doch welcher Hersteller steckt eigentlich hinter der Discounter-Kosmetik?
Wenn bei Aldi der Quark eigentlich von Milram kommt und die Kekse von Griesson, dann fühlt sich der Verbraucher gleich gut aufgehoben. Bei Kosmetik ist das etwas anders: Hier stecken hinter den No-Name-Marken keine großen Hersteller, sondern sogenannte Lohnhersteller oder Handelsunternehmen. Die verdienen ihr Geld damit, Kosmetik für Handelsketten wie Rewe oder Edeka sowie Discounter zu produzieren.
Alles, was das Werk verlässt, bekommt ein Fremdetikett. Wer genau hinter der Kosmetik der Discounter steckt, wird gehütet wie ein Staatsgeheimnis. Firmennamen gibt es nicht, der Produzent soll für den Verbraucher anonym bleiben. Nur das Label wie Balea (dm), elkos (Edeka), Biocura (Aldi Nord) oder Today (Rewe) steht im Vordergrund.
Mussler, Maxim, Your own Brand oder Dalli: Das sind die Namen der Hersteller, die mit der Kosmetikherstellung für Drogerien und Discounter das große Geschäft machen. Und das lohnt sich: Verbraucher investieren gerne in günstige Kosmetik. Der No-Name-Kosmetikmarkt spült das Geld in die Kassen der Chemieunternehmen.
Es stellt sich die Frage, ob hinter Balea tatsächlich Nivea steckt.
Ob in Internet-Foren oder vom Hörensagen: Das Gerücht, dass der Inhalt der Balea-Produkte eigentlich aus dem Hause Beiersdorf kommen soll, hält sich hartnäckig. Doch nur weil sich Balea und Nivea ähnlich anhören, stimmt das so nicht. Eine Stellungnahme gibt es weder von Beiersersdorf noch von dm.
Was viele Nutzer zu dieser Vermutung veranlasst, ist der Me-Too-Effekt. Dabei werden Produktlinien in Optik, Geruch und Design anderen erfolgreichen Produktlinien angepasst. So hat der Käufer direkt Vertrauen und kauft lieber. Bei Balea könnte dieser Effekt durch eine ähnliche Farbe (blau-weiß) eingetreten sein.
Die Kosmetik von Discountern kann auch bei Stiftung Warentest überzeugen.
Kosmetik vom Discounter ist nicht nur günstig. Sie kann auch was. Die Hautpflege Creme Soft von Cien (Lidl) bekam als einzige Creme von 15 im Test der Stiftung Warentest ein "sehr gut" (Stand: 2017). Beim Test für die beste Creme für trockene Haut gibt die Stiftung Warentest den Hinweis: "'Gute' Cremes für weniger als 1 Euro pro 10 Milliliter bieten bebe, Florena, Kneipp und Rival de Loop von Rossmann". Auch bei den Antifaltencremes siegt eine Discountermarke: Nachtcreme Antifalten von Biocura (Aldi Nord) sticht selbst die teuren Cremes aus und bekommt die Bestnote beim Test. Viele Produkte der Discounter stehen Markenkosmetik in nichts nach. Und ein Blick auf den Preis lohnt sich immer. Ein weiterer Vorteil: Die Kosmetik kann direkt in den Einkaufswagen beim Wocheneinkauf gepackt werden. Ein weiterer Einkauf ist gar nicht nötig.
Viele Frauen greifen auch zu Duft-Dupes von Aldi oder Lidl.
Duft-Dupes sind Düfte, die teuren Designer-Düften nachempfunden sind. Yves Rocher statt Chloé oder Lidl statt Hugo Boss. Beim Discounter kosten die Düfte meist unter zehn Euro. Der "echte" Duft ist oftmals um ein Vielfaches teurer. Deshalb greifen viele Frauen beim Discountereinkauf gerne mal zu ihrem billigen Duft.
Hier findest du einige der besten Duftzwillinge:
| Original | Duftzwilling |
|---|---|
| Light Blue, Dolce & Gabbana, 25 ml, ca. 65 Euro | Naturelle, Yves Rocher, 75 ml, ca. 21 Euro |
| For her, Narciso Rodriguez, 30 ml, ca. 76 Euro | Lovely, Sarah Jessica Parker, 50 ml, ca. 25 Euro |
| Coco Mademoiselle, Chanel, 50 ml, ca. 93 Euro | Suddenly Madame Glamour, Lidl, 75 ml, ca. 14 Euro |
| La Vie est Belle, Lancôme, 50 ml, ca. 107 Euro | Suddenly Femelle, Lidl, 75 ml, ca. 14 Euro |
Vor einigen Wochen haben wir völlig unerwartet ein Paket von PR Sugar erhalten, die die Marke me mademoiselle vertreten. Im Paket enthalten war die Renaissance Haarpflege für trockenes, angegriffenes, zerstörtes Haar, bestehend aus Shampoo und Leave-In Conditioner.
Yvonne hat das Shampoo und den Conditioner ein paar Male verwendet und war sofort begeistert, ich (Nico) habe die Produkte ausführlich und über mehrere Wochen getestet - und ich bin begeistert. Und dafür gibt es viele Gründe.
Zunächst einmal hat me mademoiselle keine eigene Produktseite, sondern leider nur eine einfache Info-Webseite über die Marke. Zum Glück konnte ich hier meine Erfahrungen mitnehmen und habe mir auch die Inhaltsstoffe mal genauer angesehen. Und hier konnte ich nun endlich feststellen, warum beispielsweise das Shampoo so gut ist.
Das Shampoo reinigt das Haar sehr, sehr sanft, hat einen tollen Duft und schäumt schnell stark auf, wie man es von seinem Friseur gewohnt ist. Das Haar wirkt deutlich länger als 24 Stunden wie frisch gewaschen, ist extrem stark und angenehm geglättet. Schon während des waschens merkt man den Unterschied: Das Haar wirkt weich, gekräftigt und geglättet. Schon alleine das Shampoo hat eine deutlich höhere Wirkung, als hunderte andere Shampoos. Der Leave-In Conditioner stellt dabei die ergänzende Pflege dar.
Anders als bei anderen Herstellern wird es nicht auf das feuchte Haar aufgetragen und abgewaschen, sondern in kleinen Mengen in das feuchte Haar einmassiert und dort behalten. Der Conditioner enthält beispielsweise auch Hanf-Öl (Cannabis Sativa Seed Oil), ein überaus hochaktives, sehr gut verträgliches Öl, dass oft auch in Pflege für Neurodermitis eingesetzt wird. Es spendet intensive Feuchtigkeit und hilft dabei, Haar und Kopfhaut zu regenerieren. Der Leave-In Conditioner zeigt sofort seine Wirkung und macht das Haar kräftig, geschmeidig und gut kämmbar.
Die Pflege haben wir insgesamt als mehr als empfehlenswert empfunden und empfehlen einen Besuch bei einem Friseursalon, der die Produkte führt.
Besondere Hinweise: me mademoiselle gibt es in ausgewählten Friseur-Salons.
Lockig, glatt, kräftig, fein, blond, schwarz, rot, braun, schnell fettend, trocken, coloriert, strapaziert etc. - unsere Haare sind so verschieden wie wir Menschen selbst. Das Shampoo reinigt und duftet sehr gut. Mehr Volumen konnte ich jedoch nicht erkennen. Wäscht die Farbe nicht aus und pflegt dabei die Haarstruktur. Meine Haare sind geschmeidig und werden mit Vitaminen versorgt.
Die Anwendung ist sehr einfach, die Seife schäumt gut. Das 6in1 Trockenshampoo frischt das Haar langanhaltend ohne Haarwäsche auf. Mein neues Lieblings-Feuchtigkeitsshampoo, das die Haare super pflegt und einen tollen Duft besitzt. Wie frisch vom Friseur!
Du möchtest gesündere und vor allem kräftigere Haare? Dann solltest du auf ein Keratin-Shampoo umsteigen. Dabei handelt es sich um den Hauptbestandteil deiner Haare und Fingernägel. So sorgt das Protein dafür, dass die Nägel stark und die Haare geschmeidig und kraftvoll bleiben. Wenn deine Mähne das genaue Gegenteil davon ist, kann es also sein, dass du an einem Keratinmangel leidest.
Neben einer ausgewogenen Ernährung mit ausreichend Eiweiß und dem Verzicht auf übermäßiges Styling mit Hitze und Chemikalien, kannst du dir zum Beispiel beim Friseur ein Keratin-Behandlung gönnen (dazu später mehr). Oder du - und das geht schneller, ist günstiger und schonender - verwendest bei trockenen Haaren Pflegeprodukte wie ein Keratin-Shampoo.
Keratin-Shampoo, Keratin-Conditioner sowie andere Haarpflege-Produkte mit Keratin versorgen deine Haare bei jeder Wäsche mit dem wichtigen Protein. Dadurch wird deine Haarstruktur wieder aufgebaut und zwar von innen. Produkte mit Keratin können aber auch präventiv angewendet werden, um einem Keratinmangel vorzubeugen oder als Ergänzung zu einer Keratin-Behandlung dienen. Das Keratin bildet eine Art Schutzschicht um die Haare, was für mehr Griffigkeit, Glanz und Elastizität sorgt.
Wir zeigen dir die besten Shampoos mit Keratin, die bei einem Keratinmangel helfen und verraten dir, welches Keratin-Pflegeset, bestehend aus Shampoo, Conditioner und Maske, unser absoluter Favorit ist:
Deine Haare bestehen zu 90 Prozent aus dem Protein Keratin. Der Körper bildet es eigenständig, weshalb deine Haare ständig wachsen. Allerdings kann es auch zu einem Keratinmangel kommen, wenn du auf lange Sicht zu wenig Eiweiß zu dir nimmst. Dann stellt nämlich der Körper die Keratinproduktion ein, da sie nicht überlebenswichtig ist. Die Folge: Haarausfall, Haarbruch, Ergrauung sowie weniger Glanz und Sprungkraft.
Ein Keratingmangel kann aber auch durch äußere Faktoren hervorgerufen werden, zum Beispiel durch heiße Styling-Tools oder chemische Behandlungen, die das Protein beschädigen. So entstehen Lücken in den Proteinverbindungen, was ebenfalls zu Haarbruch und Co. führen kann.
Keratin-Shampoos sollen aus strapaziertem Haar glänzende Haare machen, indem das Protein die einzelnen Härchen umschließt. Zudem sollen sie die Mähne schützen, glätten, reparieren und vor Schäden bewahren sowie die Kopfhaut pflegen.
Ja! Allerdings nur, wenn du diese Tipps beherzigst:
Grundsätzlich sind mit Keratin angereicherte Shampoos für jeden Haartyp geeignet. Besonders profitiert strapaziertes, geschädigtes oder chemisch behandeltes Haar. Wenn du dein Haar häufig glättest, färbst oder blondierst, wird es mit der Zeit brüchig. Dann kann ein Keratin-Shampoo helfen, deine Haare zu reparieren und die Struktur wieder zu stärken.
Auch lockiges Haar ist damit gut beraten, da es Frizz reduziert und die Haaroberfläche glättet. Zusammenfassend lässt sich also sagen: Bei regelmäßiger Anwendung kann sich ein Keratin-Shampoo auf jeden Haartyp positiv auswirken.
Wie oft du Keratin-Shampoo verwenden solltest, hängt von deinem Haartyp und deinen individuellen Bedürfnissen ab. Allgemein solltest du aber ein- bis zweimal pro Woche dazu greifen, um deinen Schopf ausreichend zu pflegen und zu reparieren.
Sind deine Haare aber besonders stark geschädigt, kann du das Shampoo auch häufiger verwenden. Allerdings musst du darauf achten, deine Haare nicht zu überpflegen. Wirken sie also schneller als gewohnt fettig und platt, dann greife zwischendurch wieder zu deinem normalen Shampoo.
Ja, du kannst Keratin-Shampoo zusammen mit anderen Haarpflegeprodukten verwenden. Es ist jedoch wichtig, darauf zu achten, dass du Produkte wählst, die gut zu deinem Haartyp und deinen Bedürfnissen passen.
Wie bereits erwähnt, kannst du bei ersten Symptomen eines Keratinmangels ein Shampoo mit Keratin verwenden, das du wie ein gewöhnliches Shampoo ins nasse Haar einmassierst und nach etwa zwei Minuten wieder ausspülst.
Für Haare, die besonders geschädigt sind, empfiehlt es sich aber, zusätzlich zu einem Keratin-Shampoo zu einem Keratin-Conditioner (gibt es auch als Leave-in-Conditioner), einer Keratin-Kur oder einem Spray mit Keratin zu greifen, um dem Haar mit einem Protein-Boost ruckzuck neuen Glanz zu verleihen und es optimal zu pflegen.
Eine Keratin-Haarglättung bieten Friseursalons an. Dabei wird das Haar einer speziellen Behandlung unterzogen, bei der mit Hilfe eines Glätteisens Keratin in die äußere Schuppenschicht eingeschleust wird. Durch die Prozedur sollen die Haare dauerhaft geglättet werden, mehr Volumen bekommen und die Haarstruktur verbessert werden.
Nach der Glättung sind Keratin-Produkte sinnvoll, um den Effekt zu erhalten.
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