Die Wahl des richtigen Elektrorasierers kann eine Herausforderung sein, besonders angesichts der Vielzahl an Modellen auf dem Markt. Philips Rasierer mit 3 Scherköpfen erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie eine Kombination aus Präzision, Komfort und Benutzerfreundlichkeit bieten. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Testbericht über den Philips Series 9000 Prestige (SP9840/32) sowie einen Vergleich verschiedener Philips Rasierer, um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen.
Der Philips Series 9000 Prestige (SP9840/32) überzeugt im Test als ein hervorragender Elektrorasierer. Der rotierende Scherkopf arbeitet sehr leise und schneidet das Haar dennoch gründlich. Er entfernt auch Drei-Tage-Bärte effizient und sorgt bei den meisten Bereichen für eine zufriedenstellende Glätte, wie unsere vier Tester im Alltag bestätigen können. Gelegentlich kann es jedoch zu Schwierigkeiten im Bereich der Oberlippe und des Kinns kommen, wo dieser Rasierertyp traditionell an seine Grenzen stößt.
Positiv hervorzuheben ist die lange Akkulaufzeit, die mit fast 90 Minuten über der Herstellerangabe von 60 Minuten liegt, sowie die halbautomatische Reinigungsstation. Zwar handelt es sich dabei nicht um eine echte Ladestation, doch der große Behälter für das Reinigungsmittel lässt sich einfach ausspülen und nachfüllen. Weiterhin bietet der Rasierer eine detailreiche Anzeige, die den Ladestand in Prozent anzeigt.
Im Rasurtest schneidet der Philips SP9840/32 hervorragend ab: Alle vier Tester vergeben mindestens eine gute Gesamtnote. Wie bei vielen Rotationsrasierern sind hier vor allem große Flächen eine Stärke: Wangen und der Hals funktionieren gerade im Vergleich mit anderen Rasierern besonders gut und auch einen Drei-Tage-Bart säbelt das Gerät in Windeseile herunter, allerdings hat hier ein Tester eine leichte Verletzung davongetragen.
Wie so oft macht das Scherkopfdesign aber an Oberlippe und an Übergangsbereichen wie Kiefer oder Kinn trotz des voll beweglichen Kopfs vereinzelt Probleme. So fängt er sich im Rasurergebnis auch die ein oder andere "befriedigende" Note ein. Das Rasurgefühl verdient sich hingegen fast durchweg ein "sehr gut". Gut gefallen hat uns auch die Wahl der Leistungsstufe, so können wir gut experimentieren, welche Geschwindigkeit für die besten Ergebnisse sorgt. Während der Rasur ist das Modell schön leise.
Um den Scherkopf sauber und stets betriebsbereit zu halten, können Sie entweder die Abdeckung einfach aufklappen und die Elemente unter fließendem Wasser ausspülen, oder Sie nutzen die Reinigungsstation. Diese ist recht simpel aufgebaut: Der Rasierer steckt kopfüber auf der Oberfläche eines mit Reinigungslösung gefüllten Bottichs. Die Station selbst enthält keine Stromzufuhr, die Selbstreinigung erfolgt komplett über das Reinigungsprogramm des Rasierers.
Uns gefällt die Station insgesamt sehr gut, vor allem weil die Reinigungskartuschen groß, kreisrund und vollständig geöffnet sind. Sie lassen sich superschnell und kleckerfrei austauschen. Theoretisch ließen sie sich auch einfach ausspülen und mit neuer Flüssigkeit wieder befüllen - hier könnte man vielleicht mit Angeboten von Drittherstellern Geld sparen, wobei eine neu gekaufte Kartusche natürlich am komfortabelsten ist. Die Rasierklingen sollen bei guter Pflege zwei Jahre lang halten.
Leider enthält die Station keine Lademöglichkeit, Sie müssen also Ihren 300-Euro-Rasierer trotzdem händisch per Kabel anstecken, während er in der Reinigungsstation parkt. Der Philips-Rasierer bietet ein Wechselkopf-System. Im Hartschalen-Etui liegt ein Aufsteck-Trimmer, der eine gute Arbeit verrichtet. Der SP9840/32 liegt insgesamt gut in der Hand, ist nicht zu schwer und uns gefällt die prozentuale Reinigungsanzeige.
Das Display gibt außerdem aus, wenn der Rasierer gereinigt werden sollte und ob es einen Scherkopfwechsel vertragen könnte. Insgesamt ist der SP9840/32 vollkommen empfehlenswert, sofern Sie einen Rotationsrasierer nutzen können.
Akkulaufzeit: Gibt an, wie lange der Rasierer mit einer Akkuladung läuft.
Der erste Eindruck vom Philips Series 7000 ist gut. Der Rasierer liegt angenehm in der Hand und vor allem der Scherkopf fällt ins Auge. Er ist sehr flexibel und nicht nur der Kopf an sich ist neigbar, auch jedes der 3 Scherelemete ist einzeln beweglich. Dies soll dafür sorgen, dass der Rasierer sich bei der Rasur besonders gut an die Gesichtskonturen anpasst. Schalten wir den Philips Series 7000 zum ersten Mal an, so fällt sofort die geringe Lautstärke und Vibration auf.
Kommen wir als nächstes zum Zubehör. Der Philips ist in unterschiedlichen Bundles erhältlich. Hier sind vor allem die Farbe des Rasierers, die Anzahl der Ersatzkartuschen sowie ein wichtiges Detail ausschlaggebend: der Bart-Styler für längere Haare. Dieser ist nicht in jedem Bundle enthalten. Grundsätzlich macht das Zubehör einen guten ersten Eindruck, hier fehlt es wirklich an nichts. Besonders interessant ist vor allem das Konzept der Reinigungsstation.
Auffällig ist vor allem der Bart-Styler, der sich mit zwei einfachen Handgriffen montieren lässt und zuverlässig auf dem Gerät sitzt. Die Länge des Aufsatzes lässt sich in 5 Stufen über einen kleinen Hebel an der Rückseite regulieren. Das ist nicht nur interessant für Menschen, die sich ab und zu einen 3-Tage-Bart rasieren möchten, sondern vor allem, wenn die Barthaare einmal länger geworden sind und vor der Glattrasur getrimmt werden müssen. Wir raten immer zu solchen Aufsätzen, denn besonders Elektrorasierer haben Probleme mit langen Barthaaren.
Kommen wir nun zur Reinigungsstation. Hier arbeitet Philips mit einem anderen Konzept als Braun und liefert nicht Reinigungs- und Ladestation in einem, sondern trennt die beiden Systeme voneinander. Dieses Konzept hat Vor- und Nachteile. Beim Philips Series 7000 entfällt dieses Problem und wir können vor allem teure Reinigungsflüssigkeit einsparen. Der Nachteil der Aufteilung in zwei Geräte liegt allerdings auf der Hand, denn es wird grundsätzlich etwas mehr Platz benötigt, um Ladesockel und Reinigungsstation unterzubringen.
Um den Reinigungsvorgang zu beginnen, wird der Rasierer lediglich hineingesteckt und das Gerät eingeschaltet. Dann startet automatisch der Reinigungsprozess, welcher nur eine Minute dauert. Das Ergebnis ist ein gereinigter Rasierer, der angenehm riecht und dazu sogar noch geölt wird. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden!
Auch wenn wir am Anfang sehr skeptisch waren, so haben wir uns die App näher angesehen und waren angenehm überrascht. Nicht nur, dass sie sehr intuitiv bedienbar war, gerade für Anfänger, die Rotationsrasierer noch nicht gewohnt sind, bietet sie tatsächlich einen Mehrwert und hilft, besser mit dem Gerät zurecht zu kommen. Darüber hinaus wird keine Registrierung benötigt, was uns ebenfalls sehr gut gefällt. Alles in allem hat uns die App wirklich überzeugt und auch wenn sie vermutlich nur am Anfang Verwendung findet, um besser mit dem Gerät klarzukommen, so macht sie wirklich Spaß.
Neben der App bietet der Philips Series 7000 weitere Funktionen. Hier ist vor allem die Wasserdichtigkeit zu nennen, weshalb ihr den Rasierer auch mit Rasierschaum verwenden könnt. Darüber hinaus ist ein Lithium-Ionen-Akku verbaut, der eine Stunde benötigt, um voll aufgeladen zu werden und danach Energie für 60 Minuten Rasieren liefert. Hiermit befindet sich der Philips Rasierer auf dem Niveau anderer Elektrorasierer im selben Preissegment.
Neben diesen Funktionen bietet der Rasierer von Philips eine spezielle Technologie, die euren Bart 125 Mal die Sekunde misst und entsprechend die Leistung anpasst.
Anfängern, die noch nie mit einem Philips Rasierer gearbeitet haben, wird sofort das Rotations-Scherkopf-System auffallen. Es dauert ein bis zwei Minuten, bis man sich daran gewöhnt hat. Hat man sich einmal an die Bewegung gewöhnt, so rasiert der Philips 7000 wirklich sehr gut und vor allem der überaus bewegliche Scherkopf sticht heraus. Er schmiegt sich nah an die Konturen der Haut an und auch an schwierigen Stellen wie der Halspartie werden die Haare zuverlässig abrasiert. Wo das System Schwächen zeigt, ist die Oberlippe. Hier kommt man mit den einzelnen Elementen schwieriger zurecht und kreisende Bewegungen sind fast unmöglich.
Was Konturen anbelangt, hat der Rotations-Scherkopf aufgrund seiner Bauweise einen kleinen Nachteil, denn gerade Linien sind mit einem klassischen Scherkopf besser hinzubekommen. Was den Unterschied zwischen Trocken- und Nassrasur anbelangt, so hat die Trockenrasur das bessere Ergebnis geliefert. Hier werden die Haare sehr gut gegriffen und schön nah an der Haut abrasiert.
Sind die Barthaare einmal länger (ab 4 bis 5 Tagen), so kommt der wechselbare Bart-Styler zum Einsatz. Dieser gefällt uns bei den Philips Geräten besonders gut. Er ist schnell montiert und kürzt die Haare sehr zuverlässig. Das ist nicht nur vor der Rasur wichtig, sondern ermöglicht einem auch mal, einen 3-Tage-Bart zu rasieren.
Alles in allem fanden wir die Rasur mit dem Philips 7000 sehr gut. Das Rasurergebnis war spitze und der Scherkopf schmiegt sich schön an die Haut an. Besonders schwierige Stellen wie am Hals lassen sich mit dem Rotationsrasierer sehr gut bearbeiten und die Haare werden nah an der Haut abrasiert. Kleine Schwächen zeigt das System allerdings an der Oberlippe, wo kreisende Bewegungen schwieriger sind.
Was das Zubehör anbelangt, so haben wir uns vor allem über den Bart-Styler-Aufsatz gefreut. Er ist sehr schnell montiert und nicht nur, dass ihr euch mal einen 3-Tage-Bart rasieren könnt, darüber hinaus könnt ihr die Barthaare auch vor der Glattrasur kürzen, wenn ihr nicht alle 1 bis 3 Tage rasiert - wie bei allen Elektrorasierern sind sehr kurze Haare auch beim Philips 7000 Pflicht. Was die Reinigungsstation anbelangt, so gibt es Vor- und Nachteile. Sie ist nicht so luxuriös wie die von Braun, erledigt ihren Job allerdings zuverlässig. Alles in allem hat uns der Philips 7000 im Test begeistert.
Es gibt viele verschiedene Arten von Rasierapparaten, die jeweils ihre eigenen Vorteile bieten. Wenn du in einen Elektrorasierer investierst, solltest du auf hohe Qualität achten, um optimale Präzision und besten Komfort zu gewährleisten.
Hier ist ein Überblick über die wichtigsten Aspekte, die Sie bei der Auswahl eines Philips Rasierers berücksichtigen sollten:
Die folgende Tabelle vergleicht einige der beliebtesten Philips Rasierer-Serien:
| Serie | Scherkopf/Klingen | Akku | Nassrasur/Reinigung | Präzisionstrimmer | Hautschonung | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Series 3000 | Nur Klingenkränze beweglich, Scherkopf fest | Bis zu 50 Minuten Laufzeit | Nicht möglich, nur Trockenrasur | Integriert, zum Ausklappen | Keine | Schlicht ausgestattet, für dichte Bärte weniger geeignet |
| Series 5000 | Scherkopf in fünf Richtungen beweglich | 40-60 Minuten Laufzeit | Einige Modelle erlauben Nassrasur | Langhaartrimmer zum Aufstecken | Hautschonend, zügige Rasur | Gute Konturenanpassung |
| Series 7000 | Scherkopf in fünf Richtungen beweglich, "Skin Glide"-Ring | Bis zu 50 Minuten Laufzeit | Alle Modelle ermöglichen Nassrasur | Langhaartrimmer/Bartstyler zum Aufstecken | Sanfte Rasur | App-Kompatibilität |
| Series 9000 | Scherkopf in acht Richtungen voll beweglich | Bis zu 60 Minuten Laufzeit | Alle Modelle ermöglichen Nassrasur | Langhaartrimmer/Bartstyler zum Aufstecken | Nano-Beschichtung, Bartdichte-Sensor | Geschwindigkeit einstellbar |
Letztlich hängt die Wahl des besten Philips Rasierers von Ihren persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen ab. Philips Rasierer bieten eine Vielzahl an innovativen, vielseitigen und langlebigen Optionen, die sich perfekt für alle eignen, die eine hochwertige Rasur wünschen.
Im Gegensatz zu Folienrasierern, die sich am besten für glatte Flächen eignen, setzen Philips Rasierer auf runde Scherköpfe, meistens drei, die in Dreiecksform angeordnet und flexibel gelagert sind. Das Konzept dahinter: Die runden Klingensätze passen sich den natürlichen Unebenheiten des männlichen Gesichts einfach besser an.
Ein weiterer Punkt erklärt den kreisrunden Aufbau der Scherköpfe eines Philipsrasierers: Haare sprießen nicht immer gleichmäßig in ein und derselben Richtung aus der Haut. Viele Bärte gleichen stattdessen eher einem anarchistischen Wildwuchs kreuz und quer liegender Bartstoppeln. Die Chance, eines dieser Barthaare beim Darüberfahren mit einem runden Klingensatz zu erwischen, der sich zudem in jedem einzelnen Scherkopf rasant in eine andere Richtung dreht, fällt hier besonders hoch aus.
Experten raten daher Männern mit diesem wilden Barttyp in der Regel zu einem Rotationsrasierer - zumindest tendenziell.
Die Scherköpfe erfassen die Barthaare natürlich noch optimaler, wenn der Kontakt zur Hautoberfläche während der Rasur möglichst selten unterbrochen wird. Bei den Elektrorasierern mit „SensoTouch“ haben die Ingenieure von Philips nicht nur die einzelnen Scherköpfe flexibel gelagert, sondern zusätzlich den gesamte Scherkopf.
Bei den neuesten Modellen der Top-Serie 9000 passt sich der Scherkopf in nahezu allen Richtungen dem Gesicht an. Dieser technische Kniff garantiert nachweislich zu fast jedem Zeitpunkt der Rasur einen lückenlosen Kontakt zur Haut - mit einem wunderbaren Vorteil für Sie. Denn je länger der Rasierer auf der Haut aufliegt, desto kürzer dauert die Rasur. Und je kürzer die Rasur, desto weniger Gelegenheit wiederum hat die Haut, aggressiv auf die Rasur zu reagieren.
Männer mit empfindlicher Haut sollten diesen Aspekt daher besonders im Blick behalten und die umfangreiche Modellpalette von Philips genau studieren - denn nicht jeder Rasierer ist gleich flexibel konstruiert.
Der Kahlschlag im Stoppelwald soll für Ihre Haut so sanft sein wie möglich ausfallen? Dann wäre die Rasur mit Rasieröl eine Empfehlung - jedenfalls in der Theorie. Denn Freunde der neuen Bart-Kultur schwören auf die hautschonenden Eigenschaften der täglichen Ölung und empfehlen Rasieröle sowohl für die Trocken- als auch die Nassrasur euphorisch weiter.
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