Bürsten reinigen das Haar - und gelegentlich müssen sie selbst gereinigt werden. Es lohnt sich, regelmäßig die Wildschweinborstenbürste zu reinigen: Die Bürste greift wieder besser, nimmt mehr Fette auf und reduziert somit die Notwendigkeit von Haarwäschen. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht ist es sinnvoll, die Naturbürste hin und wieder gründlich zu reinigen, da es ihrer Langlebigkeit zuträglich ist.
Wenn man sich nach gesunden und strahlenden Haaren sehnt, dann denkt man zuerst an neue Pflegeprodukte: Welches Shampoo schenkt Feuchtigkeit und sorgt für extra Glanz? Welcher Conditioner ist für meine Haare am besten geeignet? Ist vielleicht ein Haaröl die Lösung? Doch nicht nur die richtigen Pflegeprodukte sind entscheidend, dass deine Haarpracht in voller Pracht erscheint.
Beantworte dir selbst einmal diese Frage ganz ehrlich: Wie oft reinigst du deinen Kamm oder deine Haarbürste? Erwischt? Damit bist du nicht allein. Der Großteil der Menschen wechselt zwar den Bettbezug (im besten Fall) alle ein bis zwei Wochen, wischt alle sieben Tage Staub, aber an die Haarbürste denkt man nur selten.
Tag für Tag entfernt die Wildschweinborstenbürste abgestorbene Haare, Staub, Schuppen und weitere Schmutzpartikel aus dem Haar und kommt dabei auch mit dem von der Kopfhaut produzierten Talg und Fetten in Kontakt. Dabei sammeln sich mit der Zeit Rückstände in den Borsten an. Auch Reste von Stylingprodukten werden beim Bürsten aufgenommen und verkleben die Borsten.
Wenn die Bürste mit solcherlei Ablagerungen übersättigt ist, pflegt sie das Haar nicht mehr, sondern „schmiert“ nur noch. Das Haar wird zusätzlich beschwert und wirkt nach dem Bürsten fettiger. Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem es die Wildschweinbürste zu reinigen gilt, damit sie ihre Aufgaben wieder uneingeschränkt erfüllt.
Deine Haarbürste solltest du nicht nur reinigen, um die Lebensdauer der Bürste zu verlängern. Vielmehr förderst du damit auch die Gesundheit von Haaren und Kopfhaut.
Mit der Zeit sammeln sich Schmutz, Talg, Reste von Pflegeprodukten sowie abgestorbene Hautzellen in den Borsten deiner Bürste an. Diese Ablagerungen lassen die Bürste unhygienisch werden und können ein guter Nährboden für Pilze, Bakterien und weitere Keime sein.
Auswirkungen einer verschmutzten Haarbürste:
Es ist für gepflegte und frische Haare sehr wichtig, das Sammelsurium aus Staub, Talg und Co. regelmäßig zu entfernen. Und mit den richtigen Tricks auch gar nicht so schwer.
Die Häufigkeit der Reinigung hängt von der Anwendungshäufigkeit und der Länge der Haare ab. Obendrein auch davon, ob du tendenziell eher mehr Haare verlierst oder Haarausfall bei dir kaum ein Thema ist.
Wie häufig du deine Bürste reinigen solltest, hängt davon ab, wie oft du sie benutzt. Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Bürste alle ein bis zwei Wochen zu reinigen.
Wenn dir häufig Haare ausfallen und bei langen Haaren solltest du deine Haarbürste zweimal pro Monat richtig reinigen. Bei kurzen Haaren und weniger Haarausfall reicht auch einmal pro Monat.
Übrigens - häufigster Fehler, den die meisten Menschen machen: Mit Haarbürste reinigen ist nicht nur das Entfernen der Haare aus der Bürste gemeint. Das solltest du täglich oder mindestens nach jedem zweiten Tag machen, damit die Bürste von vornherein erst gar nicht so stark verschmutzt.
Tipp: Entferne nach jedem Bürsten die Haare aus der Bürste.
Auch bevor du deine Haarbürste gründlich säuberst, musst du alle Haare aus der Bürste herausziehen. In der Regel klappt dies ganz einfach mit den Händen.
Um eine Wildschweinbürste zu reinigen, werden zunächst die zwischen den Borsten angesammelten Haare und Staubpartikel entfernt. Dies gelingt am besten, wenn man sie mit einem Rechen zupft oder sie mit einem feinen Kamm auszieht. Haben sich die ausgebürsteten Haare und die übrigen Rückstände bereits zu einem festen Teppich verwebt, hilft die vorsichtig eingesetzte Schere, um die Haarbürste zu reinigen. Natürlich muss sorgsam darauf geachtet werden, dass dabei nicht die Borsten der Bürste beschädigt werden.
Du kannst aber auch mit einem Kamm durch die Bürste fahren. Wenn weitere Haare in der Bürste hängen, kannst du diese mit einer Pinzette oder einer Nagelschere lösen.
Vorbereitung: Entferne alle Haare aus der Bürste, dafür kannst du ganz einfach deine Finger benutzen. Falls das nicht funktioniert, kannst du evtl. eine Pinzette zur Hand nehmen oder sogar eine Nadel, um damit vorsichtig die verknoteten Strähnen aus den Borsten zu entwirren.
Mit einer zweiten Bürste kannst du die Haare auch einfach herauskämmen, indem du die Seiten mit den Borsten gegeneinander reibst. Sind dann alle Haare entfernt, kannst du mit dem eigentlichen Reinigungsprogramm loslegen.
Es gibt verschiedene Arten von Haarbürsten, die alle eine unterschiedliche Reinigung erfordern.
Kunststoffbürsten zu reinigen ist einfach. Gib warmes Wasser und mildes Shampoo in ein Gefäß oder einfach ins verschlossene Waschbecken und tauche die Bürste dann in das Wasser. Du kannst auch Spülmittel verwenden.
Damit die Bürste richtig sauber wird, sollte man Stylingreste und Co. nass entfernen. Das gelingt mit passenden Hilfsmitteln am besten.
Reinigung mit Spülmittel oder Shampoo (und Backpulver)
Lasse die Bürste für eine Stunde in dem Reinigungsbad liegen und nutze dann eine alte Zahnbürste, um die Borsten von Fusseln zu säubern. Falls sich hartnäckige Haare rund um die Borsten verheddert haben, kannst du sie auch mit einer Pinzette abziehen.
Tipp: Wenn es schnell gehen muss, kannst du die Bürste auch mit unter die Dusche nehmen und sie wie beim Haarewaschen shampoonieren.
Reinigung mit Rasierschaum
Weitere Tipps: Du kannst deine Bürste auch in die Spülmaschine geben. Aber: Unbedingt vorher alle Haare entfernen! Die Waschmaschine ist übrigens nicht geeignet, da der Schleudergang die Bürste beschädigen könnte.
Eine Holzhaarbürste sollte nicht zu lange mit Wasser in Kontakt kommen, da das Holz aufweichen kann. Alternativ kannst du auch eine Mischung aus Wasser und Essig nutzen, um die Bürste zu desinfizieren. Den Holzgriff der Bürste kannst du mit einem feuchten Tuch abwischen.
Holzbürsten sind deutlich empfindlicher als solche aus Kunststoff. Dennoch sollte man auch hier nicht auf die Nassreinigung verzichten. Statt Spülmittel und Co. solltest du hier nur mildes (Baby-)Shampoo verwenden.
Naturhaarbürsten haben Wildschweinborsten und die sind empfindlich. Du solltest sie ausschließlich mit einem milden Shampoo ohne Silikone wie zum Beispiel Babyshampoo waschen.
Viele qualitativ hochwertige Bürsten werden mit Wildschweinborsten versehen. Diese sollen das Haar beim Kämmen besonders pflegen, sind aber in der Pflege deutlich empfindlicher. Daher solltest du für die Reinigung auf jeden Fall nur ein mildes Shampoo nutzen, das auf keinen Fall Silikone enthält.
Mit einem Bürstenreiniger kannst du feste Fusseln von den Borsten entfernen. Mit den Borsten nach unten kann die Bürste auf einem Handtuch trocknen.
Auch Naturborsten sind Haare. Sie können daher gut mit einem milden und verdünnten Shampoo gewaschen werden - ein Tropfen genügt. Um eine Wildschweinbürste zu reinigen, sollte Naturshampoo oder jedenfalls ein silikonfreies Shampoo verwendet werden. Im Zusammenspiel mit etwas lauwarmem Wasser werden die Borsten und die Bürsteninnenseite schäumend massiert. Anschließend wird gründlich mit klarem Wasser gespült.
Du kannst deine Haarbürste auch mit weniger Zeitaufwand reinigen. Wasche den Schaum ab und entferne dann die restlichen Haare und Fusseln mit einer alten Zahnbürste und/oder Pinzette.
Eine Kunststoff- oder Holzbürste kannst du zwischendurch auch mit antibakteriellem Spray reinigen. Gibt dafür Wasser mit Lavendelöl oder Teebaumöl zusammen. Entferne zuerst alle Haare, sprühe dann deine Lösung auf die Bürste, lasse sie einwirken und reibe sie dann trocken.
Rasierschaum ist ein überraschend effektives Mittel, um Haarbürsten zu reinigen. Er enthält reinigende und fettlösende Inhaltsstoffe, die Rückstände von Stylingprodukten, Hautfett und Schmutz lösen können.
Zum Trocknen wird die Haarbürste nach dem Reinigen auf ein Handtuch gelegt, und zwar unbedingt mit den Borsten nach unten. So kann das Wasser aus der Bürste nach dem Reinigen optimal ablaufen und vom Handtuch aufgenommen werden. Der Trocknungsvorgang findet bei Zimmertemperatur statt und dauert etwa zwölf bis 24 Stunden.
Achtung:
Ja. Wenn du die Bürste nach dem Reinigen nicht richtig trocknen lässt, ist es möglich, dass sich Schimmel bildet.
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