Die top gestylten Haare der Bundesliga-Profis waren in den vergangenen Wochen ein Thema in der Presse.
Die Informationsplattform Wettbasis hat die Hinrunde der Fußball-Bundesliga genauer angesehen und die Haarpracht der Profis mit den erzielten Toren abgeglichen. Dabei wurde untersucht, ob der Undercut häufiger trifft als der Zottelkopf und welche Rolle die Glatze spielt.
Bei der Untersuchung der Haarschnitte führt der Undercut das Ranking an: Spieler mit kurzgeschnittenen Seitenhaaren trugen sich 174 Mal in die Torschützenliste ein. Dazu zählt unter anderem der deutsche Nationalspieler Marco Reus. Platz zwei belegen die Spieler mit einem Kurzhaarschnitt, die insgesamt 147 Tore erzielten.
Mit Glatze, Halbglatze oder langen Haaren hat man offenbar keinen Durchblick vor dem gegnerischen Tor. Tore von Spielern mit Halbglatze, Glatze oder langem Haar haben hingegen absoluten Seltenheitswert. Zusammen erzielten Akteure mit diesem Look nur 19 Tore.
Auch an der Haarfarbe lässt sich der Killerinstinkt ablesen. Braunhaarige Spieler sind mit Abstand am erfolgreichsten in der Torjägerliste (216 Treffer). Es folgen Profis mit schwarzen (140) und blonden Haaren (91).
Schaut man sich die Kombinationen an, trägt der abgezockte Stürmer von heute einen Kurzhaarschnitt mit glatten, braunen Haaren. 49 Treffer gehen auf sein Konto, wobei alleine Bayerns Robert Lewandowski 22 davon erzielte. Auf Platz zwei mit 35 Toren folgt der Undercut mit glatten, kurzen, braunen Haaren. Darunter fällt zum Beispiel Leverkusen Shootingstar Florian Wirtz.
Vielleicht werden die Manager künftig bei der Stürmersuche die Analyse von Wettbasis in ihre Auswahlkriterien aufnehmen - oder ihre Stürmer bei Ladehemmungen zum Friseur schicken. Dann klappt es auch sicher wieder mit dem Toreschießen.
| Haarschnitt | Anzahl der Tore |
|---|---|
| Undercut | 174 |
| Kurzhaarschnitt | 147 |
| Bürstenschnitt | 69 |
| Glatze, Halbglatze oder lange Haare | 19 |
Am 31. Mai 1989 wurde Marco Reus in Körne, einem Stadtteil von Dortmund, geboren und träumte als Kind davon, Pilot zu werden. Im Alter von vier Jahren begann er mit dem Fußballspielen beim Postsportverein Dortmund. Dort entdeckte ihn zwei Jahre später ein Jugendtrainer von Borussia Dortmund.
Mit 16 Jahren wechselte Marco Reus von den Borussen zu Rot Weiss Ahlen, wo er erste Erfahrungen mit dem regulären Punktspielbetrieb machen konnte. 2008 stieg Reus mit der 1. Mannschaft von Ahlen aus der Regionalliga in die 2. Bundesliga auf und wurde von da an auch für einige Erstliga-Vereine interessant.
Zur Saison 2009/2010 unterschrieb er einen Vierjahres-Vertrag bei Borussia Mönchengladbach. 2012 wurde Marco Reus zum Fußballer des Jahres gekürt und machte von seiner Ausstiegsklausel aus dem Kontrakt mit den "Fohlen" Gebrauch.
Der Stürmer wechselte zum Saisonende für 17 Millionen Euro zu seinem Jugendverein Borussia Dortmund zurück und unterschrieb dort einen Fünfjahresvertrag.
Am 7. Oktober 2011 gab er dann sein Debüt gegen die Türkei im DFB-Team und spielte ein Jahr später mit der deutschen Mannschaft bei der Europameisterschaft.
2018 klappte es endlich. Reus blieb unverletzt und reiste mit dem DFB-Kader zur WM nach Russland.
Privat lebt Marco Reus seit Ende 2015 mit dem Model Scarlett Gartmann in Dortmund zusammen. Die beiden wurden im März 2019 erstmals Eltern. Nach der Geburt ihrer Tochter heirateten sie im Dezember 2019. Im August 2023 kündigten sie an, ein zweites Kind zu erwarten.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.