Aktualisiert am 15.
Als Turner erreichte Marcel Nguyen (35) Historisches. 2012 gewann er für Deutschland die erste olympische Mehrkampf-Medaille seit 1936 und wurde dafür mit dem SPORT BILD-Award geehrt. Einen seiner neuen kleinen süßen Weggefährten hatte Marcel Nguyen zur Erklärung seines Abschieds vom Weltklasse-Turnsport direkt mitgebracht. Geduldig wartete Akira unter einem Tisch, bis der zweimalige Olympia-Silbermedaillengewinner von 2012 fertig war. Der Shiba Inu ist neben seinem Husky Beluga einer von zwei Hunden, für die der 35-Jährige nun Zeit gewonnen hat.
"Es ist immer schwierig gewesen, das unter einen Hut zu bekommen. Jetzt habe ich auch ein bisschen Zeit, etwas anderes zu machen, ohne immer ein schlechtes Gewissen zu haben, dass ich nicht trainiert habe.
In Fellbach in der Nähe von Stuttgart erläuterte Nguyen am Mittwoch sein Karriereende, das schon am Vortag durchgesickert war. Eigentlich hatte er sich das Ende seiner Laufbahn ganz anders ausgemalt. Die Olympischen Spiele in Paris 2024 lautete sein Ziel. Nguyen musste aber einsehen, dass es keinen Sinn mehr macht. "Mein Körper hat es einfach nicht mehr mitgemacht. Ich habe alles versucht", erklärte der Stuttgarter, der für Unterhaching startet: "Ich stand im Training und habe überlegt, welches Gerät kann ich überhaupt machen.
Das Leben des Sportlers, der seit seiner Kindheit enorm viel Zeit in Turnhallen und Wettkampfstätten verbrachte, wird sich nun deutlich verändern - nicht nur wegen seiner zwei Hunde.
Bei den Olympischen Spielen 2012 hatte er seine größten Erfolge gefeiert, als er mit Silber die erste Olympia-Medaille seit 24 Jahren für deutsche Turner am Barren erkämpfte. Auch der damalige Verteidigungsminister Thomas de Maizière war damals ein begeisterter Zuschauer des Mehrkampfs und würdigte in einer Videobotschaft am Mittwoch die Leistung.
"Da wird Deutschland noch lange darauf warten", sagte Bundestrainer Valeri Belenki und bedauerte den Verlust: "So ein Mann kommt wahrscheinlich einmal in 200, 300 Jahren auf die Welt.
Turn-Star verkündet Karriere-Aus!: Nguyen: Mein Körper kann nicht mehr
Marcel Nguyen holte zweimal Olympia-Silber im Turnen, jetzt hört er auf.
SPORT BILD: Wie schwer fällt der Abschied?
Marcel Nguyen: Ich wollte mich lange nicht damit zufriedengeben, aufgrund einer Verletzung aufzuhören. Daher habe ich es so lange weiter versucht. Ich kann mir daher nichts vorwerfen und habe nun meinen Frieden damit gemacht. Ich habe gemerkt: Es funktioniert nicht mehr.
Wie hart waren die vergangenen Jahre?
2019 war meine Schulter kaputt, und ich verpasste die Heim-WM in Stuttgart. Das war die schlimmste Zeit, weil es kurz davor passierte. Die Bizepssehne sprang aus ihrer Rinne, ich hatte keine Kontrolle mehr über meine Schulter. Dann gab ich alles für Olympia 2021, bis ein Kreuzbandriss im Mai 2021 den Traum zerstörte. Schließlich kämpfte ich, um bei der Heim-EM 2022 in München zu starten. Dann streikte das Handgelenk. Das Timing war immer Mist.
Wie setzte Ihnen das zu?
Ich musste mein Training immer mehr nach meinem Körper ausrichten. Irgendwann kam ich in die Halle und überlegte: Welches Gerät geht überhaupt noch? An so einem Punkt macht es keinen Sinn mehr, obwohl ich noch Bock aufs Turnen hatte. Ich habe wohl zu lange alle sechs Geräte geturnt, weil ich mich immer in den Dienst des Teams stellte. Ich hatte Knieprobleme, musste beispielsweise trotzdem springen.
Welche körperlichen Spuren sind geblieben?
Nach langen Fahrten wird das rechte Knie etwas dick. Mit dem Handgelenk kann ich mich noch nicht flach abstützen. Ich bin aber gesund genug, um Tennis zu spielen oder Ski zu fahren.
Was nehmen Sie von der Karriere mit?
Da ich turne, seit ich vier bin, ist es bisher mein Leben. Es war eine großartige Zeit, mit vielen Freunden. Das Größte war die Mehrkampf-Medaille bei Olympia 2012. Was danach abging, war der Hammer. Meine plötzliche Popularität, vor allem auch in Asien, musste ich erst mal verkraften.
Was kommt jetzt?
Sport werde ich weiter machen, habe mich etwa im Fitness-Studio angemeldet. Zum Spaß gehe ich vielleicht mal ans Reck. Das tut am wenigsten weh. Ich werde bestimmt mal mit Kindern turnen. Trainer möchte ich aber nicht werden. Ich war lang genug in Turnhallen. In München habe ich gerade einen „Hairfree“-Laden für dauerhafte Haarentfernung eröffnet. Außerdem habe ich noch einige treue Partner und zahlreiche Sponsoren-Termine, komme eben erst von einem Trip aus Hongkong zurück.
Was gönnen Sie sich jetzt?
Endlich kann ich ausgiebig zu Mittag essen! Als Sportler gab es erst kein Frühstück und dann nur eine Kleinigkeit, weil ich mit vollem Bauch einfach nicht turnen konnte. Das hat mich genervt! Jetzt gibt es auch mal Pasta oder Pizza. Richtig geil! Viel mehr Lebensqualität! Außerdem kann ich endlich ohne schlechtes Gewissen zwei Wochen am Stück in Urlaub fahren. Ich werde wohl auch noch ein paar Tätowierungen machen: Es fehlt zum Beispiel noch die Olympia-Jahreszahl für 2008.
Was würden Sie gern am Turnen ändern?
Es ist eine Katastrophe, dass es jedes Jahr eine EM und eine WM gibt. Das braucht keiner, denn die Belastung ist einfach zu groß. Alle zwei Jahre im Wechsel wäre viel besser. Dazu Olympia, deutsche Meisterschaften, Weltcups - neben extrem hartem Training. Wegen dieser heftigen Dauerbelastung bin ich am Ende wohl auch relativ schnell kaputt gegangen. Das Wertungssystem würde ich vereinheitlichen. Für die Zuschauer und Medien sind die Ergebnisse nur schwer nachzuvollziehen. Und die Athleten sollten etwas mehr Preisgeld erhalten. 2007 bekamen wir zu sechst für WM-Bronze im Team 1200 Euro. Bei solchen Summen fehlt die Wertschätzung für das Geleistete. Natürlich turnt man nicht, um reich zu werden.
Immer wieder kam aber die nächste Verletzung und bremste Nguyen aus. Er wurde operiert, hat sich in der Reha geschunden. 2019 verpasste er wegen einer kaputten Schulter die Heim-WM in Stuttgart. Ein Kreuzbandriss zerstörte den Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen 2021 in Tokio. Auch bei der Heim-EM im vergangenen Jahr in München fehlte er, weil sein Körper streikte.
"Ich habe weiter Probleme mit dem Handgelenk, das jetzt letztendlich auch den Ausschlag gegeben hat, dass ich aufhöre. Das Knie ist auch nicht super", erklärte der WM-Dritte mit der Mannschaft von 2007. Er war letzter Verbliebener der goldenen Generation mit Philipp Boy und Fabian Hambüchen, der mit dem Olympia-Triumph in Rio 2016 die Turn-Bühnen verlassen hatte.
"Natürlich ist es kein schönes Karriereende", räumte Nguyen ein. Aufgrund der vielen Verletzungen sei es aber die richtige Entscheidung, unterstrich Belenki.
Einen neuen Lebensinhalt hat Nguyen schon gefunden. Vor sieben Wochen habe er in München ein Kosmetikstudio zur dauerhaften Haarentfernung eröffnet. "Viele Sportler machen eine Turnhalle auf in anderen Ländern, das ist hier nicht möglich", sagte der Modellathlet mit den vielen Tattoos, die er früher für Belenki im Wettkampf abschminken musste.
„Ich musste mein Training immer mehr nach meinem Körper ausrichten. Irgendwann kam ich in die Halle und überlegte: Welches Gerät geht überhaupt noch?“, sagte Nguyen. „An so einem Punkt macht es keinen Sinn mehr.“
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"Meine Rolle ist, das Ganze zu managen. Ich entferne keine Haare", sagte er schmunzelnd.
Auch dass er nun essen könne, wann und worauf er Lust habe, sei ein Vorteil, meinte Nguyen und verabschiedete sich, nachdem er sich eine Brezel gegönnt hatte, gemeinsam mit seinem Hund. Den anderen habe er nicht mitbringen könne.
Dabei wäre das vielleicht gar keine so schlechte Entscheidung gewesen.
"Wir haben früher zusammen in Unterhaching trainiert. Marcel war für mich immer eine Person, zu der ich aufgeschaut und mich orientiert habe", sagt Lukas Dauser der AZ.
"Für ihn tut es mir leid, dass er nicht den perfekten Abschluss geschafft hat mit einem tollen Wettkampf und er die letzten Jahre extrem von Verletzungen geplagt war", meint Dauser, der aber betont: "Nichtsdestotrotz hat er eine einmalige Karriere hingelegt.
Auch Bundestrainer Valeri Belenki zollte dem Kraftpaket Nguyen (1,65 m, 55 kg) Respekt: "So ein Mann kommt wahrscheinlich einmal in 200, 300 Jahren auf die Welt.
Der Körper ist das Kapital des Turners. Der Athlet belastet ihn, er pflegt und trainiert ihn, um Höchstleistungen zurückzubekommen. Bei Marcel Nguyen wollte er einfach nicht mehr. "Ich musste mein Training immer mehr nach meinem Körper ausrichten.
Zumal die Turner zum Karriereende ja bei weitem nicht ausgesorgt haben. "Natürlich turnt man nicht, um reich zu werden. Aber eine gewisse Honorierung wäre schön", sagte er.
Er treibt nun seine zweite Karriere voran: Im Münchner Südwesten hat er einen Laden für dauerhafte Haarentfernung eröffnet.
Der zweimalige Olympia-Zweite Marcel Nguyen hat das Ende seiner Turn-Karriere mit seinen anhaltenden Verletzungsproblemen begründet. „Ich habe gemerkt: Es funktioniert nicht mehr“, sagte der 35-Jährige der „Sport Bild“ (Mittwoch). „Ich wollte mich lange nicht damit zufriedengeben, aufgrund einer Verletzung aufzuhören. Daher habe ich es so lange weiter versucht. Ich kann mir daher nichts vorwerfen.“
Der dreimalige Barren-Europameister will sich am Mittwoch bei einer Pressekonferenz zu seiner Zukunft äußern.
Ursprünglich wollte Nguyen bis zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris weitermachen. Der für den TSV Unterhaching startende Stuttgarter hatte jedoch immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, unter anderem verpasste er die Olympischen Spiele 2021 in Tokio wegen eines Kreuzbandrisses.
Der 35-Jährige will in Zukunft weiter Sport machen, kann sich aber keine Karriere als Trainer vorstellen. „Ich war lang genug in Turnhallen. In München habe ich gerade einen „Hairfree“-Laden für dauerhafte Haarentfernung eröffnet“, sagte er.
Für die Zukunft seines Sports wünscht sich Nguyen weniger Wettkämpfe, um die „heftige Dauerbelastung“ für die Athletinnen und Athleten zu reduzieren, und höhere Preisgelder. „Natürlich turnt man nicht, um reich zu werden. Aber eine gewisse Honorierung wäre schön“, sagte er.
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"Ich war lang genug in Turnhallen. In München habe ich gerade einen „Hairfree“-Laden für dauerhafte Haarentfernung eröffnet", sagte er.
"Natürlich turnt man nicht, um reich zu werden. Aber eine gewisse Honorierung wäre schön", sagte er.
"Ich entferne keine Haare", sagte er schmunzelnd.
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