Dichtes, kräftiges und glänzendes Haar - das wünschen sich die meisten, weil es immer noch als Schönheitsideal gilt. Doch viele Menschen - Männer wie Frauen - haben mit Haarausfall zu kämpfen. Der Haarausfall kann auch mit einem Zinkmangel verknüpft sein, denn Zink ist für ein gesundes Haarwachstum unentbehrlich. Lesen Sie, warum das Spurenelement für die Haare wichtig ist. Erfahren Sie auch, wie Zink das Haarwachstum anregen und gegen Haarausfall helfen kann.
Haarausfall geht oftmals mit einem Zinkmangel einher. Das haben Studien gezeigt: Betroffene hatten niedrige Zinkspiegel im Blut und auch in den Haaren. Selbst wenn die Hauptursache ganz woanders liegt, z.B. in einer Zerstörung der Haarwurzeln durch‘s Immunsystem, verschärft ein Zinkmangel die Folgen dieser Ursache noch. Denn Zink ist nicht nur selbst eine unverzichtbare Haarbau-Substanz. Eine gute Zinkversorgung ist für volles, kräftiges Haar wichtig. Der Mineralstoff regt das Wachstum an und kann einem Haarausfall entgegenwirken.
Zink ist ein essentielles Spurenelement, das der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann. Es muss also über die Nahrung aufgenommen werden. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt der empfohlene Tagesbedarf bei etwa 7-10 Milligramm Zink pro Tag, abhängig von Alter, Geschlecht und Lebensumständen.
Zink ist ein lebenswichtiges Spurenelement und Bauteil für Hunderte Enzyme und Proteine im Körper. Dadurch wirkt Zink in Muskulatur, Knochen, Leber, Lunge, Haut und Blut. Es spielt bei vielen Stoffwechselprozessen im Körper eine wichtige Rolle. Kinder und Jugendliche brauchen Zink für den Wachstumsprozess.
Zink ist ein Spurenelement, das wichtige Stoffwechselprozesse beeinflusst, zum Beispiel für Blutzucker, Verdauung oder Schilddrüse. Zink kann vom Körper nicht selbst gebildet oder gespeichert werden. Das essenzielle Spurenelement muss regelmäßig über Lebensmittel aufgenommen werden. Sollte es kurzfristig zu einer Unterversorgung mit Zink kommen, kann der Körper kleine Mengen Zink aus der Leber oder den Knochen freisetzen. Dieser Prozess ist allerdings zeitlich sehr begrenzt - ein Zinkmangel kann nur sehr kurz kompensiert werden.
Zink spielt an vielen Stellen im Körper eine wichtige Rolle. Ein Mangel tritt in Deutschland selten auf, da den meisten Menschen eine ausgewogene Ernährung mit dem Mineralstoff möglich ist.
Wie viel Zink pro Tag ein Mensch über Lebensmittel und/oder Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen sollte, ist nicht immer leicht zu sagen, da es mit der Nahrung zu Wechselwirkungen kommen kann. Beispiel Phytat: Es kann vor allem in Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten vorkommen und die Aufnahme von Mineralstoffen wie Zink im Körper hemmen. Bei sehr hohem Gehalt von Phytat kann die Zinkaufnahme im Darm (Absorption) um bis zu 45 Prozent vermindert sein. Zink muss dem Körper regelmäßig über Lebensmittel zugeführt werden, damit es nicht zu gesundheitlichen Problemen und Mangelerscheinungen kommt.
Zink ist essenziell für eine gesunde Kopfhaut und kräftiges Haar. Ein Zinkmangel kann sich in vielfältiger Weise bemerkbar machen - unter anderem durch brüchige Nägel, trockene Haut oder eben Haarausfall. Wer einen Haarausfall durch Zinkmangel vermutet, sollte seinen Zinkstatus durch einen Bluttest überprüfen lassen.
Zink ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt, die den Aufbau und die Struktur unserer Haare beeinflussen. Wenn also morgens wieder einmal viel zu viele Haare in der Haarbürste hängen bleiben, ist ein Zinkmangel sehr wahrscheinlich. Eine trockene, juckende Kopfhaut mit vermehrter Schuppenbildung, aber auch unreine Haut mit fettigen Haaren lassen die Vermutung zur Gewissheit werden. Zink fördert das Haarwachstum, weil es den Energiestoffwechsel aktiviert. Das steigert die Nährstoffversorgung der Haut- und Haarwurzelzellen. Die Kopfhaut bleibt gesund und die Haare wachsen besser nach. Zink-Mangelerscheinungen können deshalb zu diffusem Haarausfall und Schuppenbildung führen.
Zinkmangel kann kreisrunden Haarausfall begünstigen. Eine koreanische Studie beschäftigte sich mit der therapeutischen Wirkung von Zink auf Personen mit kreisrundem Haarausfall und niedrigem Serum-Zink-Spiegel. Nach dem Experiment konnte bei den Versuchspersonen ein Anstieg des Serum-Zink-Spiegels verzeichnet werden. Bei kreisrundem Haarausfall handelt es sich um eine relativ häufig auftretende Form des Haarausfalls.
Zinkmangel wird an den Haaren schmerzhaft sichtbar. Normalerweise sind die Haarwurzeln mit Zink angereichert, als Bestandteil von Struktureiweiß hilft Zink die Haare aufzubauen. Durch eine Zinkunterversorgung wird das Haar dünn. Haare sind besonders stark von einem Zinkmangel betroffen. Werden sie glanzlos und brüchig, so ist das zunächst ein Indiz für einen leichten Mangel.
Ist es bereits so weit, muss dringend etwas gegen den Zinkmangel unternommen werden. Nach Untersuchungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) nimmt fast die Hälfte der Menschen zu wenig Zink zu sich. Ursache ist die moderne Ernährung, die oft sehr stark verarbeitet ist und somit zu wenig Spurenelemente bereitstellt.
Es gibt Menschen, die grundsätzlich einen erhöhten Zinkbedarf haben. Wird ein Zinkmangel bei einem Arzt festgestellt, können Zinkpräparate helfen. Bei einem Zinkgehalt von mehr als 25 Milligramm pro Tagesdosis sind Arzneimittel mit Zink verschreibungspflichtig, da es zu Nebenwirkungen (Magen-Darm-Beschwerden, Geschmacksstörungen, Kupfermangel bei längerer Einnahme) kommen kann.
Zink gegen Haarausfall zeigt insbesondere dann Wirkung, wenn ein tatsächlicher Mangel besteht. In diesen Fällen berichten viele Betroffene, dass die Haare wieder wachsen und die Ausdünnung nach einigen Wochen gestoppt wird. In der Regel dauert es mehrere Wochen, bis erste positive Veränderungen sichtbar werden. Das Haarwachstum ist ein langsamer Prozess, und die Follikel benötigen Zeit, um sich zu regenerieren.
Zink sorgt für kräftige, feste Haare. Es ist an der Bildung von Keratin und Kollagen beteiligt. Keratin ist der wichtigste Baustoff für unsere Haare. Dieser Eiweißstoff gibt ihnen Festigkeit und macht sie gleichzeitig elastisch. Kollagen sorgt dafür, dass unsere Haare fest mit der Kopfhaut verbunden bleiben. Bei Zinkmangel kommt es zur Schwächung dieser Eiweißstrukturen. Zink dämmt Entzündungen ein, die Haarausfall verursachen können. Zink hat einen regulierenden Einfluss auf die Talgdrüsen. Es verhindert eine übermäßige Talgproduktion, die Entzündungen, Pickel und Akne verursacht.
Eine gute Zinkversorgung ist für volles, kräftiges Haar wichtig. Der Mineralstoff regt das Wachstum an und kann einem Haarausfall entgegenwirken.
Wichtig ist es zunächst, die Ursache für den Haarausfall zu finden. Es gibt drei verschiedene Arten von Haarausfall: erblich bedingten, kreisrunden und diffusen. Alle drei haben verschiedene Ursachen.
Haarausfall - ab wann? Zink ist für ein gesundes Haarwachstum besonders wichtig. Ist der Körper nicht genügend mit dem Spurenelement Zink versorgt, können die Haare trocken, spröde, dünn und brüchig werden. Ein Zinkmangel kann sich sogar in Haarausfall niederschlagen. Doch nicht immer handelt es sich gleich um Haarausfall. Fachleute stufen es als normal ein, wenn Sie ungefähr 100 Haare pro Tag verlieren. Bei jedem Menschen lockern sich jeden Tag unzählige Haare, weil ein Haar nur eine begrenzte Lebensdauer besitzt. Das Haar fällt aus und ein neues wächst nach. Wie die Haut erneuern sich auch Haare ständig.
Wenn Sie jedoch über längere Zeit ungewöhnlich viele Haare verlieren oder sich das Kopfhaar lichtet und kahle Stellen entstehen, könnte es sich um Haarausfall handeln. Holen Sie immer ärztlichen Rat ein, um der Ursache auf den Grund zu gehen.
Auch wenn es viele Ursachen für Haarausfall gibt, ist Zinkmangel eine davon.
Zink hat vielfältige Aufgaben im Körper und ist an unzähligen Stoffwechselprozessen beteiligt. Ohne das Spurenelement funktioniert kaum etwas im Körper. Es fördert das Haarwachstum und sorgt für dichtes, kräftiges Haar. Zink ist zudem wichtig für eine gesunde Haut, starke Fingernägel, ein schlagkräftiges Immunsystem und sogar für die Fruchtbarkeit. Auch bei Hautproblemen wie Pickeln, Mitessern, Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte kann Zinkmangel eine Rolle spielen.
Zink und die Haare hängen auf verschiedene Weise zusammen. Das Spurenelement:
Zink kann wahrscheinlich genetisch bedingten (androgenetischen) Haarausfall hemmen. Die Studienlage ist zurzeit noch umstritten, Aber es ist erwiesen, dass Zink die Bildung eines Enzyms hemmt, das Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) umwandelt. Bei vielen Männern sind die Haarwurzeln gegen DHT sehr empfindlich. Sie verkümmern immer mehr und sterben schließlich ab.
Was gegen Haarausfall hilft, hängt entscheidend von der Ursache ab. Ganz allgemein kommt eine gesunde, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung Ihrem Haar zugute. Sie versorgen Ihren Körper mit sämtlichen Nährstoffen, die er für seine Aufgaben braucht, etwa mit Vitaminen und Mineralien wie Zink für die Haare.
Eine gute Quelle ist Zink in Lebensmitteln. Produkte, die wesentliche Mengen an Zink enthalten, sind:
Normalerweise können wir uns mit einer ausgewogenen Ernährung ausreichend mit Zink versorgen. Doch bei Stress, Krankheiten, bestimmten Medikamenten, in den Wechseljahren und im Alter verbrauchen wir oft mehr Zink, als wir aufnehmen. Dann können Zink-Kapseln gegen Haarausfall für einen Ausgleich sorgen.
Manchmal lässt sich der Zinkmangel aber nicht allein durch die Ernährung beheben. Dann sind Zinkpräparate eventuell eine Möglichkeit, zum Beispiel in Form von Zinktabletten. Besonders beim kreisrunden Haarausfall scheint sich Zink günstig auszuwirken.
Zinkpräparate aus den Regalen der Supermärkte sind nicht zu empfehlen. Die darin enthaltenen Zinkverbindungen sind für unseren Körper kaum verwertbar. Das fängt schon mit der extrem schlechten Aufnahme an. Mit viel Glück landen gerade einmal 10% des eingenommenen Zinks dort, wo sie hingehören. In hochwertigen Zinkpräparaten wird Zink an eine Aminosäure gebunden, um die Bioverfügbarkeit zu erhöhen. Dabei hat sich gezeigt, dass Zink-Methionin (OptiZink) im Vergleich zu Zink mit Histidin gegen Haarausfall wesentlich besser wirkt.
Um Haarausfall zu stoppen und mit Zink das Haarwachstum zu fördern, wird eine Dosierung von täglich 15 mg über mindestens 3 Monate empfohlen. Doch hier ist Geduld gefragt! Haare brauchen schließlich Zeit, um gesund nachzuwachsen. Außerdem wachsen Haare nicht ständig. Viele von ihnen befinden sich in einer Ruhephase und setzen ihr Wachstum erst später fort.
Für einen gesunden Erwachsenen sollte als mittlerer Wert 15 mg täglich ausreichend sein. Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Am besten ist die Wirkung von Zinkpräparaten, wenn sie auf nüchternen Magen eingenommen werden. Allein über Lebensmittel besteht keine Gefahr einer schädlichen Zink-Überdosierung. Durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln oder Arzneimitteln kann jedoch leicht die Maximaldosis von 25 Milligramm pro Tag (Gesamtzufuhr aus Lebensmitteln und eventuell NEM/Arzneimitteln) überschritten werden. Dann kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen.
Bei der Einnahme von Zinkpräparaten ist auf einen zeitlichen Abstand (ein bis zwei Stunden) zu bestimmten Mineralien zu achten. Für Vegetarier, Leistungssportler oder ältere Menschen kann die Einnahme von Zink als Nahrungsergänzungsmittel (NEM) sinnvoll sein. Allerdings sollte vorher per Bluttest beim Arzt geklärt werden, ob wirklich ein Zinkmangel vorliegt. Weil es für viele Nahrungsergänzungsmittel - und so auch Zink - keine gesetzlichen Höchstmengen gibt, ist Vorsicht geboten, um eine Überdosierung zu vermeiden.
Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Zinkmangel kann die Gesundheit der Haare, Haut und der Nägel negativ beeinflussen. Nicht nur frühzeitiges Ergrauen ist eine mögliche Folge, die Haare können sogar ausfallen. Ob genügend Zink in der Haarstruktur verankert ist, kann eine Haaranalyse zeigen. Liegt ein Mangel vor, ist es sinnvoll, rasch Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Es gibt eine Reihe von Nahrungsmitteln, die einen relativ hohen Zinkgehalt aufweisen. Zink ist aber auch als Arznei zur Nahrungsergänzung erhältlich. Haare, die bereits ergraut sind, erhalten ihre Färbung nur noch durch künstliche Mittel zurück.
Eine Tabelle mit zinkreichen Lebensmitteln kann Ihnen helfen, Ihre Ernährung entsprechend anzupassen:
| Lebensmittel | Zinkgehalt pro 100g (ungefähr) |
|---|---|
| Austern | bis zu 78 mg |
| Rindfleisch | 4-8 mg |
| Schweinefleisch | 3-6 mg |
| Geflügelleber | 6-7 mg |
| Käse (Schnittkäse) | 4-5 mg |
| Sonnenblumenkerne | 5-6 mg |
| Nüsse (Cashew, Pekan) | 4-5 mg |
| Vollkornbrot | 2-3 mg |
Es ist ratsam, die Ernährung dahingehend umzustellen, dass man über zinkreiche Lebensmittel seinen Haushalt reguliert. Das bedeutet, dass man seinen Speiseplan mit Mischkost versieht. Personen, die unter Haarausfall leiden und weder Wurst noch Fleisch zu sich nehmen, sollten auf tierische Produkte zurückgreifen. Lebensmittel, mit sehr viel Zink, sind unter anderem Leber, Garnelen sowie Austern sowie auch Putenfleisch und Schnittkäse. Auch Milchprodukte enthalten einen relativ hohen Zinkanteil. Empfohlene Lebensmittel sind auch Sonnenblumenkerne, Hasel- sowie Paranüsse oder auch Mais sowie Vollkornbrot.
Stellt der Betroffene seine Ernährung um, verschwindet oftmals auch der starke Haarausfall. Das bedeutet, dass der Körper wieder genügend Zink aufweist. Jedoch ist eine Blutuntersuchung dennoch empfehlenswert. Diese gibt dem Betroffenen die Gewissheit, dass er keinen Zinkmangel mehr hat.
Sollte der Zinkmangel trotz aller Anstrengungen bleiben, können Zink-Präparate aus der Apotheke oder von Drogeriemärkten helfen. Diese Präparate sorgen dafür, dass der Zinkmangel gedeckt wird. Die Dosis von 10 bis 15 Milligramm Zink - pro Tag - sollte jedoch nicht überschritten werden.
Denken Sie daran, dass eine ausgewogene Ernährung und die richtige Zinkzufuhr wesentlich für die Gesundheit Ihrer Haare sind. Bei anhaltenden Problemen sollten Sie jedoch immer einen Arzt oder Spezialisten konsultieren.
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