Beim Undercut, wörtlich "Unterschnitt", werden die Haare am unteren Teil des Kopfes meist rasiert oder stark gekürzt, während das Deckhaar am Oberkopf lang bleibt. Beim klassischen Undercut ist die Kopfhaut aufgrund der Haarlänge von etwa 10 Millimetern oder kürzer sichtbar. Der Undercut lässt sich in unzähligen Variationen schneiden, wobei sowohl die Länge der Seiten als auch die des Deckhaars individuell an Kopfform und Haarstruktur angepasst werden können.
Der klassische gepflegte Undercut zeichnet sich durch mittellanges Deckhaar, einen sanften Übergang und kürzere Seitenpartien aus. Manchmal wird hier auch ein auffälliger Scheitel gezogen. Die Deckhaare werden bei dieser Variante mit etwas Wachs oder Gel leicht zur Seite oder nach hinten gelegt. Diese Form des Undercuts findet man besonders bei der jüngeren Generation.
Ob der Undercut mit einem leichten Fade oder aber harten Übergang geschnitten wird, ist unterschiedlich. Die professionelle Dauerwelle ist besonders bei der Jugend die letzten Jahre wieder voll im Trend. Gepaart werden die Locken mit einem Undercut. Wichtig ist hier, dass die Locken natürlich wirken und vom Profi gemacht werden.
Der Undercut wird in den eher auffälligen Formen meistens von jüngeren Menschen getragen. Wer etwas älter ist, für den eignet sich die klassische gepflegte und unauffällige Variante, bei dem die seitlichen Partien im Verhältnis zum Deckhaar etwas länger gelassen werden, und so der Kontrast zwischen Deckhaar und Seiten nicht zu stark ausfällt.
Was die Haarstruktur anbelangt, solltet ihr darauf achten, dass ihr die Seiten bei dünnen oder wenigen Haaren nicht zu kurz schneidet. Darüber hinaus solltet ihr auch bei Geheimratsecken etwas aufpassen, denn auch hier kann die Kombination aus kurzen Seiten und langem Deckhaar etwas merkwürdig aussehen.
Einen Undercut selbst zu schneiden beziehungsweise zu rasieren, benötigt einiges an Übung. Besonders dann, wenn ihr einen schönen Übergang zum Deckhaar haben möchtet oder ausgefallenere Formen tragt. Wer einen eher simplen Undercut bevorzugt, kann es durchaus zuhause selbst einmal ausprobieren. Besonders der Hinterkopf ist extrem schwierig zu schneiden. Wenn ihr das Experiment wirklich durchführen wollt, dann lasst ihr euch am besten von einer anderen Person dabei helfen.
Fangt nun an den Seiten an zu rasieren. Wichtig ist, dass ihr von unten nach oben arbeitet und am besten mit einer deutlich längeren Stufe anfangt. Lasst die Haare zwischen dem Deckhaar und den Seiten beziehungsweise dem Hinterkopf länger, um dort den Übergang zu rasieren. Hierfür stellt ihr den Rasierer auf einer etwas längeren Stufe als bei den kurzen Partien ein und rasiert Schritt für Schritt weiterhin von unten nach oben.
Je nach Vorliebe kann der Undercut für Männer anders gestylt werden. Während früher vor allem der sleeke, zurückgegelte Look im Trend lag, setzen viele Herren heute auch auf einen natürlichen Style.
Cristiano Ronaldo trägt den Undercut stets zu glattrasierter Haut. Mit dieser Frisur ist CR7 ausnahmsweise mal nicht der erste, aber vielleicht ist es auch nur eine Übergangsfrisur. Wer weiß, was da als nächstes kommt. Friseure sollten schon mal verlängernde Haarteile bereithalten.
Die neue Frisur von Cristiano Ronaldo ist der Undercut mit einem (bisher) kleinen Zopf auf dem Kopf. Der Man Bun ist seit Jahren in aller Munde und hat sich vom roten Teppich in Hollywood bis hin zu den Fußballplätzen dieser Welt längst als feste Größe etabliert. Besonders cool wirkt der Männerdutt in Kombination mit einem lässigen Bartstyle.
Für den angesagten Look kombinierst du einen klassischen Undercut mit deutlich längerem Deckhaar. Das wird dann meist als Top Knot hoch oben am Kopf gebunden. Du hast übrigens die Wahl, ob du den Man Bun Undercut mit einem Low Fade, also einem eher niedrig einsetzendem Übergang stylst, oder den Fade höher ansetzt. Alternativ kannst du den Man Bun auch ganz ohne Fade schneiden. In diesem Fall werden die Seiten und der Nacken bis zu einer festen Grenze kurz rasiert.
Egal, für welche Variante des Männerdutts du dich entscheidest: Das Styling ist bei allen ähnlich unkompliziert.
Mit langen Haaren dauert es nun aber deutlich länger, bis deine Mähne getrocknet ist. Im Sommer kannst du die Haare einfach an der Luft trocknen lassen. Doch im Winter oder wenn es schnell gehen soll, muss der Föhn her! Den solltest du auf keinen Fall auf die höchste Stufe einstellen, denn die Föhnhitze trocknet deine Haare aus und lässt sie spröde werden.
Um Spliss vorzubeugen, solltest du dir einen guten Conditioner und eine Haarkur besorgen, die zu deinem Haartyp passen. Conditioner werden regelmäßig, etwa zweimal pro Woche, nach der Haarwäsche ins feuchte Haar einmassiert. Die Pflegespülung versorgt deine Haare und Kopfhaut mit Feuchtigkeit und ist zusätzlich mit weiteren Pflegestoffen angereichert. Für den extra Pflegekick sorgt dann einmal monatlich eine Haarkur.
Sobald die Haare länger werden, ist auch regelmäßiges Kämmen Pflicht. So beugst du zum einen Knoten im Haar vor. Zum anderen verteilst du dabei das natürliche Fett der Kopfhaut bis in die Spitzen hinunter, was für gesunden Glanz sorgt. Wichtig: Gehe schonend vor, reiße also nicht zu fest an deinen Haaren. Am besten arbeitest du dich vorsichtig von den Spitzen zum Ansatz vor.
Kombinierst du deinen Man Bun mit einem Undercut oder Sidecut, muss spätestens alle paar Wochen nachgetrimmt werden, damit die Kontur erhalten bleibt. Das kannst du entweder dem Friseur deines Vertrauens überlassen oder du legst selbst mit dem Trimmer Hand an.
tags: #Männerfrisuren #Zopf #Undercut #stylen
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