Sich zu rasieren kann zur echten Qual werden: Übrig gebliebene Stoppeln, Rasurbrand, Schnittwunden oder Pickel - irgendwas ist immer. Laut einer Studie der Rasiermarke Gillette rasieren sich aktuell 36 Prozent der Männer mit sensibler Haut weniger häufig, als sie gerne möchten, um Hautirritationen nach der Rasur zu vermeiden. Doch damit ist jetzt Schluss! Hier ist dein Leitfaden zur perfekten Nassrasur - schonend und gründlich - für jeden Mann, auch die unter euch mit besonders empfindlicher Haut.
Bevor du mit der eigentlichen Rasur startest, solltest du deine Haut erstmal reinigen. Benutze hierfür am besten einen hautschonenden Reiniger. Wir empfehlen diesen Gesichtsreiniger von Sebamed, der die Haut von Schmutz und Öl befreit. So werden abgestorbene Hautzellen entfernt, die die Poren und den Rasierer verstopfen können. Zudem erfrischen und kühlen die enthaltenen ätherischen Eukalyptus, und Minz-Öle dein Gesicht. Über die gereinigte Haut kann der Rasierer besser gleitet, wodurch du automatisch weniger Druck ausübst und so Verletzungen vorbeugst. Dann solltest du die zu rasierende Stelle mit reichlich warmem Wasser anfeuchten. So quellen die Haare auf, werden weicher und können viel leichter von der Rasierklinge abgeschnitten werden. Mit diesen Tipps hast du nie wieder Rasurbrand.
"Ob man lieber Rasiercreme, oder Rasiergel benutzt, ist letztendlich eine Frage des persönlichen Geschmacks", weiß Kristina Vanoosthuyze, wissenschaftliche Expertin im "Global Shave Care"-Team von Gillette. Rasierschaum oder Rasiergel kannst du direkt auf die Fingerspitzen geben und großzügig im angefeuchteten Gesicht verteilen. Rasierseife oder Rasiercreme hingegen musst du erst mit einem Pinsel und reichlich Wasser aufschäumen.
Um deine Haut zu schonen, solltest du jedes Pre-Shave-Produkt mindestens zwei Minuten einwirken lassen. "Denn ein trockenes Barthaar ist fast so hart wie Kupferdraht. Die Kombination aus warmem Wasser und Einseifmittel macht die Barthaare weich", weiß die Expertin. Übrigens: Damit wird auch die Lebensdauer der Klinge erhöht. Denn harte Barthaare belasten die Klinge stärker als weiche. Regelmäßig wechseln musst du die Klinge trotzdem und zwar so oft.
Gerade wenn du sensible Haut hast, gilt: Finger weg von billigen Einweg-Rasierern. Die sind praktisch für einen Wochenendtrip, wenn du vergessen hast, einen richtigen Rasierer einzustecken, aber nichts für jeden Tag. Dank 5 extra scharfer Klingen brauchst du beim Winston-Rasierer keinen Druck ausüben, was die Verletzungsgefahr reduziert.
Die Haut sollte bei der Rasur stets gespannt sein. "Das ist das Geheimnis für eine Rasur ohne Blessuren. Auf der gespannten Haut kann die Klinge gut gleiten, die Verletzungsgefahr verringert sich. Die Spannung macht die Rasur zudem gründlich. Die Barthaare werden aufgerichtet und angehoben, sodass sie sich tief kappen lassen", erklärt Vanoosthuyze.
Damit die Haut aber nicht nur optimal geschont, sondern auch wirklich so glatt wie möglich wird, gilt es bei der Rasur auf die richtige Reihenfolge zu achten. Heißt im Klartext: Die Wangen solltest du stets zuerst rasieren, danach Hals und zuletzt Oberlippe und Kinn. Dort sind die Stoppeln nämlich am härtesten und brauchen deshalb eine längere Einweichzeit.
Ob du besser mit oder gegen den Strich rasiert, ist abhängig von der Empfindlichkeit deiner Haut und der Stärke deines Bartwuchses. Gründlicher ist die Rasur in jedem Fall gegen den Strich. Aber eben auch reizender. Weshalb die meisten Männer sich besser konsequent in Wuchsrichtung, also mit dem Strich, rasieren sollten, um die Haut zu schonen. Das Ergebnis ist dir nicht glatt genug? Seife die Problemstellen nochmal ein und rasiere erst beim zweiten Mal gegen den Strich. Weil die Stoppeln jetzt schon ultrakurz sind, kann das nicht mehr ziepen.
Während der Rasur die Klinge mehrmals mit warmem Wasser gründlich ausspülen, damit sie nicht verstopft. "Einfach mit dem Kopf nach unten unter fließendes Wasser halten. Und bitte nie mechanische Hilfsmittel benutzen (zum Beispiel eine Nagelbürste). Dadurch stumpfen die Klingen ab", so die Expertin. Wichtig: Solange der Nassrasierer noch ein wenig feucht ist, niemals luftdicht aufbewahren, er könnte zur Brutstätte für Bakterien werden.
Viele Rasierer haben mittlerweile farbige Gleitstreifen mit Pflegestoffen. An denen erkennst du, wann die Klingen ihre besten Zeiten hinter sich haben. Geht die Farbe flöten, wird es Zeit für neue. Kaltes Wasser schließt die Poren und erfrischt.
Körperrasur ist längst keine Frage der reinen Ästhetik mehr. Viele Männer entscheiden sich bewusst für die Rasur verschiedener Körperstellen, das kann aus hygienischen Gründen, für ein besseres Hautgefühl oder weil sie sich mit glatter Haut einfach wohler fühlen. Besonders im Sport, im Sommer oder beim Tragen eng anliegender Kleidung kann eine glatte Haut sehr angenehm sein.
Brust und Bauch sind leicht zu rasieren, mit langen und gleichmäßigen Zügen. Mit dem Haarwuchs rasieren, zum Beispiel am Oberkörper von oben nach unten.
Die Rasur der Beine ist bei Männern zunehmend beliebt.
Achseln sind durch ihren unregelmäßigen Haarwuchs etwas anspruchsvoller. Dort empfiehlt sich ein Rasierhobel mit geschlossenem Kamm und eine besonders sanfte Rasur.
Der Intimbereich erfordert viel Vorsicht. Ungeübte sollten hier eventuell auf einen Trimmer zurückgreifen. Wenn es um Schamhaare schneiden geht, sind Body Trimmer oder All-in-One-Geräte die richtige Wahl, denn damit kannst du nach Belieben so viel oder so wenig wie möglich schneiden. Wenn du die Leistengegend erreichst, verwende den Präzisionsaufsatz deines Bodygroomers für Herren und sei besonders vorsichtig beim Trimmen empfindlicher Stellen.
Der empfindlichste Bereich des männlichen Körpers verlangt Präzision, Geduld und das richtige Know-how - sonst sind Schnittverletzungen, Rasurbrand und unangenehme Pickelchen vorprogrammiert.
Für den Rücken gilt: Am besten Hilfe holen oder eine Rasurhilfe zur Körperrasur nutzen. Der Braun Bodygroomer für Männer ist mit der SkinShield-Technologie ausgestattet, die dafür sorgt, dass du deinen Rücken einfach, sanft und hygienisch pflegen kannst.
Direkt nach dem Entfernen der Haare ist die Haut besonders empfindlich und benötigt besondere Aufmerksamkeit. Spülen Sie den Intimbereich gründlich mit kühlem Wasser ab. So entfernen Sie Rasiergelreste und schließen die Poren. Ein kaltes, sauberes Tuch wirkt beruhigend und reduziert Rötungen. Tupfen Sie die Haut sanft trocken - niemals rubbeln, da das die frisch rasierte Haut reizen kann. Geben Sie der Haut etwas Zeit, sich zu abzukühlen und erholen.
Empfehlenswert sind alkoholfreie After Shave Balms mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Aloe Vera, Teebaumöl oder Kamille. Diese wirken entzündungshemmend und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit. Auch leichte Bodylotions speziell für empfindliche Haut können helfen, verzichten Sie jedoch auf Produkte mit starkem Alkoholgehalt oder Duftstoffen, um unnötige Hautreizungen zu vermeiden.
Nicht jeder Rasierer ist für den Intimbereich geeignet. Klassische Einwegrasierer bergen ein hohes Verletzungsrisiko, da sie oft stumpf sind und weniger präzise sind. Empfehlenswert sind Mehrklingenrasierer mit beweglichem Kopf, die sich den Konturen anpassen. Diese gleiten sanfter über die Haut und reduzieren das Risiko von Schnitten. Für alle, die lieber elektrisch arbeiten, gibt es spezielle Body-Trimmer und Rasierer mit Schutzaufsätzen. Sie sind hautschonender und eignen sich gut für empfindliche Bereiche wie den Hodensack. Wichtig ist, den Rasierer regelmäßig zu reinigen und die Klingen rechtzeitig auszutauschen.
| Rasierer-Typ | Vorteile | Nachteile | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Einwegrasierer | Preiswert, praktisch für Reisen | Weniger gründlich, höheres Verletzungsrisiko | Gelegentliche Anwendung |
| Patronenrasierer | Gründliche Rasur, austauschbare Klingen | Teurer als Einwegrasierer | Tägliche Rasur |
| Elektrischer Rasierer | Hautschonend, verschiedene Aufsätze | Weniger gründlich als Nassrasur | Empfindliche Haut |
| Rasierhobel | Präzise, umweltfreundlich | Erfordert Übung | Erfahrene Anwender |
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