Männerfrisuren mit Verlauf: Ein umfassender Leitfaden

In den letzten Jahren haben sich Männerfrisuren mit Übergang zu einem der beliebtesten Trends entwickelt. Sie bieten eine elegante Möglichkeit, kurze und längere Haarpartien stilvoll zu verbinden. Ob Fade Cut, Taper Fade oder Undercut - die Vielfalt ist groß. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Varianten, Styling-Tipps und Pflegehinweise.

Frisuren mit Übergang sind ideal für Männer, die ihre Haare wachsen lassen möchten und dabei stets gepflegt aussehen wollen. Sie verbinden kurze und längere Partien geschickt zu einem modernen Look.

Frisuren für ECHTE MÄNNER (nicht für Jungs!) ● MÄNNERFRISUREN

Ryan Gosling, Bad Bunny und David Beckham zeigen, wie wandlungsfähig diese Styles sein können.

Bei einer Männerfrisur mit Übergang wählt der Friseur einen sanften Übergang zwischen den unterschiedlichen Haarlängen. Die Haare werden von unten nach oben um jeweils wenige Millimeter länger geschnitten. Ein Haarschnitt ohne Übergang hingegen schafft deutlich härtere Konturen.

Die Basis: Der Fade Cut

Die Basis der meisten Übergänge ist der sogenannte Fade Cut. Die Haare werden von oben nach unten immer kürzer geschnitten beziehungsweise rasiert, damit es so wirkt, als würden die Haare nach unten hin verblassen. Dieser Effekt kommt durch die Kopfhaut zustande, welche aufgrund der im Verlauf kürzer werdenden Haare immer deutlicher zum Vorschein kommt.

Bei solch einem Übergang arbeitet der Friseur oder Barbier mit einem Rasierer und verblendet die Haare: Verblenden ist der Vorgang, bei dem die Haare mit unterschiedlichen Aufsätzen immer kürzer geschnitten werden, und sie somit den fließenden Übergang bilden.

„Seiten auf Null mit Übergang“ klingt erstmal nach einer etwas rustikalen Beschreibung einer Frisur, doch eigentlich ist damit der sogenannte Skin Fade gemeint. Was das Deckhaar anbelangt, sind bei diesem Übergang keine Grenzen gesetzt.

Frisuren mit Übergang gehören zu den beliebtesten Haarschnitten für Männer: Sie sind einfach zu stylen und eine der besten Methoden, um dem Haarschnitt ein elegantes Detail zu geben.

Die Kunst eines guten Fade Cuts ist das Verblenden der Haare, bei dem der Friseur mithilfe eines Rasierers und einer Schere die Haare von oben nach unten immer kürzer schneidet.

Verschiedene Fade-Varianten

Es gibt zahlreiche Variationen des Fade Cuts, die sich in der Höhe des Übergangs und der Intensität des Verblassens unterscheiden:

  • Low Fade: Der Low Fade zeichnet sich durch das Verblassen der Haare am unteren Teil des Kopfes aus. Die Übergangslinie befindet sich hier circa auf Höhe der Ohren. Also ziemlich weit unten. Dieser Haarschnitt passt gut zu herzförmigen und ovalen Gesichtsformen.
  • Medium Fade: Beim Medium Fade werden die Haare ab etwa der Mitte des Kopfes verblendet. Der Fade beginnt bei diesem Haarschnitt meistens auf halber Höhe zwischen Ohren und Oberkopf. Ebenso wie der Low Fade ist der Medium Fade unauffällig.
  • High Fade: Bei dieser Variante werden die Haare weit oben am Kopf verblendet, weshalb der Kontrast zwischen dem langen Deckhaar und den kurzen Seiten deutlich sichtbarer ist. Setzt der Friseur den Übergang eher hoch oben am Kopf an, handelt es sich um einen High Fade Cut. Die Haarlängen an den Seiten und am Hinterkopf sind in der Regel sehr kurz, der Fade findet im Bereich der Schläfen statt. Für Männer mit runden und eckigen Gesichtsformen.
  • Drop Fade: Bei einem Drop Fade Cut macht die Fade-Linie eine Art Bogen rund um den Kopf. Am Hinterkopf ist der Übergang niedriger angesetzt als an den Seiten. Der Fade wird bei dieser Männerfrisur also abgesenkt, sozusagen gedroppt. Theoretisch für alle Gesichtsformen geeignet. Ob der Fade hoch, mittel oder tief angesetzt wird, ist Geschmackssache.
  • Scissor Fade: Der Scissor Fade wird, anders als die anderen Varianten, ausschließlich mit der Schere geschnitten. Dadurch werden die Haare nicht so kurz wie mit dem Rasier und dementsprechend auch die Haut unter den Haaren weniger stark sichtbar. Diese Art ist perfekt, wenn ihr einen unauffälligen Schnitt sucht, der sehr sauber wirkt.
  • Shadow Fade: Das typische Merkmal des Shadow Fades ist sein langgezogener Übergang: Bei diesem Fade-Haarschnitt wird über ein sehr breites Areal verblendet, weshalb der Fade wie eine Art Schatten des Deckhaares wirkt.

Der Taper Fade: Ein Klassiker unter den Kurzhaarfrisuren

Der Taper Fade ist ein Klassiker unter den Kurzhaarfrisuren für Männer. Obwohl er nicht neu ist, geht der Schnitt als Trendfrisur durch. Der Name "Taper Fade" benennt im Grunde mit zwei Wörtern das Gleiche: "Taper" bedeutet im Englischen "Verjüngung", "Fade" steht für "verblassen" beschreibt also den fließenden Übergang. Ein Taper Fade ist somit eine Frisur, die sich so weit verjüngt, bis sie schließlich verblasst.

Dabei sind die Haare am Oberkopf länger. An den Seiten und am Hinterkopf werden sie nach unten hin immer kürzer, bis sie an den Schläfen und im Nacken schließlich ganz "ausfaden". Beim Taper Fade sind alle Übergänge kantenlos: Du siehst weder Stufen noch andere Absätze im Haar. Im Deutschen wird dieser spezielle Haarschnitt auch "Verlaufsschnitt" genannt.

Taper Fade mit Bart-Verlauf: Die fließenden Übergänge enden nicht am Haaransatz - auch der Bart wird sauber verblendet und wirkt so besonders gepflegt.

Varianten des Taper Fade

Du kannst beim Taper Fade selbst festlegen, auf welcher Höhe des Kopfes das Haar langsam ausfaden soll. Abhängig davon unterscheidet man drei verschiedene Varianten des Taper Fades:

  1. Low Taper Fade: Der Low Taper Fade ist die dezenteste Variante dieses speziellen Haarschnitts für Männer. Der Übergang beginnt beim Low Fade direkt über den Ohren und im Nacken. So entsteht ein seriöser Look, der sich auch für berufliche Anlässe eignet.
  2. Mid Taper Fade: Etwas moderner wirkt der Mid Taper Fade. Dabei beginnt der Übergang etwa in Höhe der Mitte des Kopfes. Diese Variante ist etwas auffälliger, aber immer noch stilvoll.
  3. High Taper Fade: Am oberen Ende der Schläfen startet der Übergang beim High Taper Fade. Er sorgt vor allem bei dunklen Haaren für einen starken Kontrast und ist eher auffällig. Diese Variante der Männerfrisur wirkt besonders sportlich, jugendlich und trendorientiert.

Wie wird der Taper Fade geschnitten?

Viele Friseurinnen und Friseure nutzen für einen Taper Fade eine Haarschneidemaschine. Mit verschiedenen Aufsätzen lassen sich die fließenden Übergänge der verschiedenen Haarlängen in einem ersten Schritt gut herausarbeiten.

In der Regel arbeiten die Hairstylisten von unten nach oben: So lässt sich je nach gewünschter Variante - also Low Taper, Mid Taper oder High Taper - der Anfang gut definieren. Nach oben hin lässt die Expertin oder der Experte die Haare nach und nach länger, sodass die Frisur in Richtung Oberkopf übergangslos an Länge gewinnt.

Mit einer Schere und einem Rasierer folgt danach meist der Feinschliff am Taper Fade. Damit lassen sich die Übergänge noch sanfter gestalten und gegebenenfalls schwierige Stellen rund um Wirbel sauber nacharbeiten.

Zu guter Letzt folgt das Styling der längeren Haare am Oberkopf. Je nach Länge und Haartyp sind hier ganz verschiedene Styles möglich.

Präziser Taper Fade vom Profi: Für fließende Übergänge braucht es Erfahrung - den sauberen Verlauf bekommst du allein kaum so exakt hin.

Den Taper Fade stylen und pflegen: So geht’s

Durch die Kürze im Nacken und an den Seiten ist ein Taper Fade sehr pflegeleicht: Du musst dich lediglich um das Styling der längeren Haare am Oberkopf kümmern. Je nach Haarstruktur und -typ kannst du verschiedene Styles mit deinem Taper Fade ausprobieren. Nutze dafür am besten die folgenden Ideen und Tipps.

Taper Fade mit glattem oder leicht gewelltem Haar

Ob Taper Fade Low, Mid Taper oder High Taper - mit glattem oder leicht gewelltem Haar am Oberkopf bieten sich vor allem drei Optionen fürs Styling an:

  • Slick Back: Kämme die Haare nach hinten. Hilf bei Bedarf mit dem Föhn nach. Mit etwas Pomade oder Gel sorgst du für Halt.
  • Side Part: Ein Seitenscheitel wirkt immer klassisch und seriös und geht somit auch als Business-Look durch. Mit Pomade oder Wachs kannst du den Scheitel betonen und in Position halten.
  • Messy Look: Jung, lässig und stylisch wirkt der Messy Look. Mit Mattpaste oder einem Salt Spray gibst du deinen Haaren das gewünschte unordentliche Finish.

Taper Fade mit welligem oder lockigem Haar

Wellige oder lockige Haare bringen oft schon ihren ganz eigenen Style mit. Nutze das und setze mit diesen Tipps für deinen Taper Fade noch einen drauf:

  • Curly Top: Definiere deine Locken mit einer Curly Creme oder einem leichten Gel. So schaffst du ein schönes Volumen am Oberkopf. Die kurzen Seiten sorgen für einen attraktiven Kontrast.
  • Bro Flow: Style die Locken natürlich nach hinten und fixiere sie bei Bedarf locker mit einem Haarspray oder Wachs. Dieser Style funktioniert am besten mit einem Low Taper Fade.

Taper Fade mit Locken: Der perfekte Mix aus Kontur und natürlichem Volumen - modern, lässig und pflegeleicht - ideale Frisur für Sport, Alltag und aktive Männer mit Style.

Taper Fade mit voluminösem Haar

Voluminöses Haar bietet dir ebenfalls verschiedene Optionen beim Styling. Nutze die Haarfülle zum Beispiel für einen dieser Looks:

  • Quiff: Beim Quiff legst du deine Haare vorn an der Stirn in eine Tolle. Style diese mit Föhn und Bürste so, dass sie fließend ins Haar weiter hinten am Kopf übergeht. Haarspray und Wachs helfen beim Fixieren.
  • Fringe: Lässig nach vorn ins Gesicht stylst du deine Haare beim Fringe. Dieser Look wirkt besonders lässig und jugendlich.

Pflegetipps für den Taper Fade

Die Pflege ist bei einem Taper Fade zum Glück recht einfach. Daher ist der Männerhaarschnitt wohl auch so beliebt. Dennoch lohnen sich ein paar Tipps, damit du mit dem Verlaufsschnitt immer perfekt aussiehst.

So pflegst du deinen Taper Fade:

  1. Häufig nachschneiden: Damit der Taper Fade gepflegt aussieht, ist ein regelmäßiger Schnitt wichtig. Alle 2 bis 3 Wochen sollte deine Friseurin oder dein Friseur den Schnitt auffrischen. Mit den richtigen Geräten kannst du deine Haare jedoch auch selbst schneiden.
  2. Regelmäßig waschen: Nutze ein Männershampoo, das zu deinem Haartyp passt, und wasche deine Haare etwa 2- bis 3-mal pro Woche damit. Treibst du viel Sport, ist häufigeres Waschen sinnvoll. Ein Conditioner kann helfen, störrische Haare zu bändigen oder ihnen Feuchtigkeit zu liefern.
  3. Zusätzlich pflegen
  4. Passende Produkte nutzen: Ob für Styling oder Pflege: Es ist entscheidend, dass du Produkte wählst, die dein Haar ideal unterstützen. Beim Waschen nutzt du ein passendes Shampoo, beim Styling kommt es auf dein Ziel an: Wachs oder Pomade sorgen für Glanz und Definition. Mit Mattpaste kannst du die Haare zu einem natürlichen Look stylen. Lockencreme oder -gel holt das Meiste aus deiner Naturwelle heraus.

Wem steht welcher Taper Fade?

Ein Taper Fade hat den Vorteil, dass er besonders vielen Menschen steht. Abhängig vom Haartyp und deiner Gesichtsform kann deine Friseurin oder dein Friseur den Schnitt und das Styling so wählen, dass der Taper Fade deinen Look perfektioniert.

Diese Varianten des Verlaufsschnitts bieten sich bei den verschiedenen Gesichtsformen an:

  • Oval: Alle Taper-Varianten sind geeignet.
  • Rund: Ein rundes Gesicht kannst du mit einem High Taper oder Mid Taper optisch strecken.
  • Eckig: Betone dein markantes Gesicht mit besonders scharfen Konturen deines Mid Taper Fades.
  • Herzförmig: Eine eher breite Stirn kannst du mit einem Low Taper oder Mid Taper ausgleichen.
  • Lang: Halte die Seiten bei einem langen Gesicht nicht zu kurz. Ein Low Taper mit etwas mehr Volumen an den Seiten sorgt für ein harmonisches Bild.
## Der Undercut: Ein vielseitiger Klassiker

Der Undercut ist aus dem Repertoire der Männerfrisuren kaum mehr wegzudenken. Ob modischer Trendsetter, unauffälliger Underdog oder stilvoller Gentleman: Der Undercut passt zu jedem von ihnen. Bei diesem Haarschnitt bleibt das Deckhaar verhältnismäßig lang, während das Haar an der unteren Kopfhälfte, etwa bis zu den Schläfen, sehr viel kürzer geschnitten wird.

Die Haare an den Seiten können mit der Schere kurz geschnitten sein oder mit dem Rasierer millimeterkurz geschoren werden. Wer sich traut, rasiert das Haar an den Seiten komplett. Der Undercut für Herren kann auf vielfältigste Weise geschnitten werden. Hierbei variiert unter anderem die Länge des Deckhaars ebenso wie die der Seiten. Auch die Übergänge zwischen lang und kurz lassen sich abrupt oder sanft gestalten. So kann ein Undercut lässig und cool, abgerockt und edgy oder sogar elegant wirken.

Bei der klassischen Variante des Undercuts ist das Deckhaar meist mittellang. So ist ein deutlicher Unterschied zwischen der Länge des Deckhaars und der Länge der seitlichen Partien zu erkennen. Der Schnitt lässt sich sowohl konservativ stylen als auch mit Stylingprodukten für Männer, beispielsweise ein wenig Gel, in Form bringen.

OlaSeku - oben lang, seitlich kurz. Die Haare an den Seiten werden bei diesem Kurzhaarschnitt auf die gewünschte Länge gekürzt. Im Nacken wird das Haar genauso kurz geschnitten bzw. geschoren wie an den Seiten. Das Deckhaar sollte für den OlaSeku-Look sieben bis zehn Zentimeter lang sein.

Männer mit langem Haar können sich für einen selbstbewussten Look die seitlichen Haare raspelkurz schneiden lassen - dann wird der Undercut erst sichtbar, wenn die Haare zum Man Bun zusammengeknotet sind. Locken kommen mit dem Undercut besonders gut zur Geltung, da sie in krassem Kontrast zum kurz geschorenen Haar der unteren Kopfhälfte stehen. Das lockige Deckhaar kann lässig ins Gesicht gestylt oder klassisch-cool nach hinten gegelt werden.

Für alle, die eine etwas konservativere Frisur benötigen, zum Beispiel auf Grund ihres Jobs, ist der Undercut mit fließendem Übergang, auch Fade genannt, ideal. Der sanfte Verlauf von Unter- und Oberkopf sieht elegant aus und ist auch für weniger experimentierfreudige Männer gut geeignet.

Das Praktische am Undercut ist: Sie müssen sich beim Styling nur um das Deckhaar kümmern. Dieses kann je nach Länge unterschiedlich gestylt werden und sorgt für die vielfältigen Styling-Möglichkeiten. Mit Föhn und Schaumfestiger verleihen Sie dem Look Volumen. Mit Haarwachs und Gel lassen sich im Handumdrehen unzählige coole Styles kreieren.

Ein punkiges Update erhält der Undercut mit gefärbtem Deckhaar.

Deckhaar mit einer Länge von zehn bis 15 Zentimetern kann lässig nach hinten frisiert werden. Der Look sieht am besten aus, wenn das Deckhaar viel Fülle hat und glänzt.

Weitere beliebte Frisuren mit Übergang

Neben den bereits genannten Varianten gibt es noch weitere beliebte Frisuren mit Übergang:

  • Crew Cut mit Übergang: Der Crew Cut ist einer der klassischsten Kurzhaarschnitte überhaupt - schlicht, maskulin und vielseitig. Charakteristisch sind die sehr kurzen Seiten, die durch einen Übergang sanft ins längere Deckhaar übergehen. Besonders für Männer mit markanten Gesichtszügen oder sportlichem Look.
  • Ivy League Cut: Der Ivy League Cut ist eine längere Version des Crew Cuts. Das Deckhaar bleibt so lang, dass es mit Seitenscheitel oder nach hinten frisiert werden kann, während die Seiten über einen weichen Übergang verblendet werden. Ideal für alle mit feinem Haar, die mehr Volumen im Deckhaar möchten.
  • Pompadour mit Fade-Übergang: Der Pompadour ist der Inbegriff von Retro-Coolness. Das lange Deckhaar wird voluminös nach hinten gestylt, während die Seiten durch einen Fade oder soften Übergang Kontur erhalten. Für Männer mit dichterem Haar und einer Vorliebe für auffällige Styles.
  • French Crop mit Übergang: Der French Crop besticht durch ein kurzes, strukturiertes Deckhaar, oft mit Pony nach vorne. Die Seiten und der Hinterkopf sind über einen Übergang sauber verblendet, was den Schnitt besonders pflegeleicht macht. Ideal für Männer mit geradem oder leicht gewelltem Haar, die wenig Aufwand ins Styling stecken wollen.
  • Buzz Cut mit Übergang: Der Buzz Cut gehört zu den unkompliziertesten Männerfrisuren - ultrakurz, maskulin und immer im Trend. Während der Schnitt früher oft komplett gleichmäßig rasiert wurde, setzen moderne Varianten auf einen Übergang an den Seiten, der für mehr Struktur sorgt. Besonders für Männer mit markanten Gesichtszügen oder kräftiger Kopfform. Außerdem ist er die perfekte Wahl für alle, die wenig Zeit ins Styling investieren möchten.

Styling und Pflege

Damit ein Fade perfekt aussieht, reicht der Haarschnitt allein nicht aus. Stylingprodukte wie leichte Stylingcremes oder Pomaden sorgen für Halt und Struktur, ohne das Haar zu beschweren. Wenn Sie etwas längeres Haar haben, sollten Sie Produkte wählen, die für leichten Glanz und Flexibilität stehen. Waschen Sie regelmäßiges mit einem milden Shampoo sowie ein Feuchtigkeitsspray oder Haaröl, um die Haare gesund zu behalten.

Damit Ihre Frisur im Wechsel von kurz auf lang nicht außer Rand und Band gerät, können Sie sich Stylingprodukte zur Hilfe nehmen, um Ihre Haare in die richtige Form zu bringen. Bei mittellangen Haaren oder etwas längerem Haar sollten Sie unbedingt auf eine Stylingcream mit leichter Textur zurückgreifen, die Ihr Haar nicht beschwert, sondern Halt und einen leichten Glanz gibt.

Übergang wachsen lassen

Frisuren mit Übergang eignen sich auch hervorragend, wenn man die Haare wachsen lassen möchte. Wer beispielsweise vom Buzz Cut oder Fade Cut zu einem Surfer-Look oder Man Bun wechseln will, kann über den Übergang die Übergangsphase elegant kaschieren.

Wenn Sie Ihre Haare wachsen lassen wollen, sollten Sie trotzdem am besten regelmäßig zum Haareschneiden. Das klingt zwar im ersten Moment unlogisch, hilft Ihnen aber dabei, eine gesunde Haarstruktur zu erhalten. Lassen Sie sich beim Friseur alle vier bis sechs Wochen die Konturen anpassen. Das sorgt dafür, dass Ihre Frisur trotz Haare wachsen lassen, in Form bleibt und die Haare gesund nachwachsen. Ein Face Cut eignet sich perfekt dafür, Ihre Haare langsam in die gewünschte Länge zu bringen. Lassen Sie sich am besten vom Friseur oder Barbier Ihres Vertrauens beraten.

Häufige Fehler und wie man sie korrigiert

Viele machen beim Fade-Schnitt oder beim Styling ähnliche Fehler. Das zu lange warten bis zum Nachschneiden - so verliert ein Fade sehr schnell an Präzision. Also besser alle 2-4 Wochen auffrischen. Benutzen Sie auf keinen Fall die falschen Pflegeprodukte. Zu schwere Wachse oder Gele lassen die Haare fettig wirken. Leichtere Stylingprodukte oder spezielle Cremes sind die bessere Wahl. Ein Übergang erfordert mehr Technik, deshalb sollten Sie das selber schneiden lieber sein lassen. Es sei denn Sie haben Erfahrung. Anfänger sollten lieber kleine Korrekturen machen oder sich beim Barbier beraten lassen.

Auswahl nach Gesicht und Haarstruktur

Nicht jede Gesichtsform wirkt mit jeder Art von Fade gleich, auch die Haarstruktur spielt dabei eine Rolle.

Gesichtstypen und passende Übergänge

Ein Low Fade Cut etwa betont herzförmige und ovale Gesichter besonders vorteilhaft, während der High Fade Cut gerade bei runden oder eckigen Gesichtszügen für mehr Kontur sorgt. Der Medium Fade Cut wiederum ist universell und eignet sich für nahezu alle Männer.

  • Ovale Gesichtsform: Männer mit ovaler Gesichtsform haben den großen Vorteil, dass ihnen fast jede Art von Übergang steht.
  • Herzförmige Gesichtsform: Das markante Kinn und die breitere Stirn wirken bei herzförmigen Gesichtern besonders stimmig, wenn ein Low Fade gewählt wird.
  • Runde Gesichtsform: Bei runden Gesichtern sorgen High oder Drop Fades für klare Konturen und lassen das Gesicht markanter wirken.
  • Eckige Gesichtsform: Männer mit eckigen Gesichtszügen profitieren von einem High Fade, da er die markanten Kieferpartien betont und den kantigen Look verstärkt.

Haartypen und Empfehlungen

Männer mit sehr feinem Haar profitieren von einem weich auslaufenden Fade, da er optisch mehr Volumen erzeugt. Dickes oder lockiges Haar kommt besonders bei einem Burst Fade oder Drop Fade gut zur Geltung. Glattes Haar wiederum wirkt bei einem klassischen Taper Fade gepflegt und elegant.

  • Feines Haar: Alle mit feinem Haar profitieren besonders von einem weich auslaufenden Fade, da er optisch mehr Volumen erzeugt und die Konturen klarer wirken lässt. Ein klassischer Medium Fade oder Taper Fade eignen sich hier.
  • Dickes Haar: Wer dickes Haar hat, kann mit markanten Übergängen experimentieren, ohne dass die Frisur an Struktur verliert. Besonders modern wirken Burst Fades oder Drop Fades, die Fülle und Textur perfekt zur Geltung bringen.
  • Lockiges Haar: Locken wirken mit einem Fade besonders dynamisch, da der Übergang den natürlichen Schwung strukturiert. Ein Low Fade sorgt für weiche Konturen, während ein High Fade markantere Akzente setzt.
  • Glattes Haar: Glattes Haar entfaltet seinen eleganten Look vor allem mit einem Taper Fade oder klassischen Low Fade, die das Haar gepflegt und modern wirken lassen. Ideal, um einen sauberen Business- oder Red-Carpet-Look zu unterstreichen.

Um Ihnen die Wahl der richtigen Frisur zu erleichtern, finden Sie hier eine Tabelle, die die verschiedenen Fade-Arten den passenden Gesichtsformen und Haartypen zuordnet:

Fade-Art Gesichtsform Haartyp
Low Fade Herzförmig, Oval Alle
Medium Fade Alle Fein, Glatt
High Fade Rund, Eckig Dick, Lockig
Taper Fade Oval Glatt
Drop Fade Alle Dick, Lockig

tags: #Männerfrisuren #mit #Verlauf

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