Der Topfschnitt, oft als Alptraum der Kindheit in Erinnerung, erlebt unter dem Namen "Bowl Cut" ein modernes Comeback. Keine Sorge, der aktuelle Trend hat wenig mit dem Horror-Schnitt von einst zu tun.
Charakteristisch ist die gleichmäßige Haarlänge rund um den Kopf, als hätte ein Topf die Form vorgegeben. Von den 60er bis 90er Jahren war der Topfschnitt besonders bei Kindern beliebt. Heute tragen Stars wie Timothée Chalamet, Rihanna und Charlize Theron den Bowl Cut mit Stil.
Der moderne Topfschnitt zeichnet sich durch seine Anpassungsfähigkeit aus und ist pflegeleicht gestaltet.
Die Backstreet Boys, allen voran Nick Carter, machten ihn in den 1990ern vor, und trendbewusste Männer ahmen ihn auch 2023 nach: den Topfschnitt. Der Haarschnitt mit Mittelscheitel für den Mann war damals und ist noch heute ein echtes Statement.
Statt die Haare akkurat nach unten zu kämmen und einfach nur gerade abzuschneiden, wird heute deutlich mehr Struktur in den Bowl Cut gebracht. Mit weniger radikalen Übergängen wird der "Helm-Look" vermieden. Weichere Übergänge werden in Form von Undercuts oder Fade-Cuts erzielt.
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Der Topfschnitt galt seit den 1960er Jahren zu den beliebtesten Haarschnitten bei Kindern - egal ob Mädchen oder Jungen. Heutzutage sieht das anders aus: 2023 passt der Topfschnitt zu Jungs, die den ersten Trendhaarschnitt des Lebens bekommen. Kleine Jungs sehen mit dem modernen Bowl Cut nämlich einfach zum Knuddeln aus.
Trendbewusste Frauen und der Bowl Cut passen zusammen wie die Faust aufs Auge. Trägerinnen von überdimensionalen Brillen und intensiven Haarfarben steht der minimalistische Topfschnitt besonders gut. Obwohl bei der ursprünglichen Variante die Ohrenbereiche freilegen, können sie bei der modernen Version durchaus bedeckt sein.
Der Topfschnitt, der auch als Pilzkopf bekannt ist, erfordert bei Frauen in jedem Fall gerade Schnitte ohne Stufen und sollte vom Profi geschnitten werden.
Obwohl der Topfschnitt von früher für manche verschrien ist, lässt er sich heute auf jeden Fall edel oder auch edgy stylen. Egal ob wild oder im Sleek-Look - zum Stylen eignen sich Pomaden, Haargel und auch Haarspray.
Der Scheitelschnitt ist von der Mode der 1980er Jahre inspiriert und zeichnet sich durch einen markanten, pilzförmigen Stil aus. Dieser Retro-Haarschnitt kombiniert einen stumpfen Pony mit einem geraden Rand, wobei die unteren Strähnen typischerweise abgestufte, spitz zulaufende oder unterschnittene Elemente aufweisen. Das Markenzeichen des modernen Topfschnitts liegt in seiner Anpassungsfähigkeit.
Der Bowl Cut lässt sich vielseitig stylen, von edel bis edgy. Hier einige Tipps:
Der Topfschnitt hat eine lange Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Einer seiner ersten dokumentierten Anhänger war König Heinrich V., geboren 1387 in Wales. Später tauchten akkurate Pottschnitte im osteuropäischen Raum auf. In den 1960er Jahren erlangte der Haarschnitt größere popkulturelle Beliebtheit dank des legendären Haar-Stylisten Vidal Sassoon.
Es bleibt zu hoffen, dass all die popkulturellen Referenzen und die neuen, weltoffenen Fans des »Bowl Cuts« die rassistischen Konnotationen überstrahlen können und der Vereinnahmung durch die Rechten entgegenwirken.
| Epoche | Merkmale | Bekannte Träger |
|---|---|---|
| Mittelalter | Einfacher, praktischer Schnitt | König Heinrich V. |
| 1960er | Geometrische Formen, Ausdruck von Freiheit | Vidal Sassoon, Mary Quant |
| 1990er | Beliebt bei Boybands | Nick Carter (Backstreet Boys) |
| 2019-Heute | Modern, vielseitig, individuell | Timothée Chalamet, Rihanna, Charlize Theron |
tags: #Männerfrisuren #Topfschnitt #Informationen
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