Gillette Mach 3 Turbo Rasierer Test: Der Klassiker im Detail

Die Rasur ist eine wiederkehrende Aufgabe und begleitet Männer ab dem ersten Bartwuchs bis zu ihrem Lebensende. Keine triviale Tätigkeit - es lohnt sich also, die richtige Methode für sich zu finden. Mit welcher Rasurvariante man sich am Ende am wohlsten fühlt, ist eine äußerst individuelle Sache. Viele Männer entscheiden sich für die Nassrasur mit Systemrasierern und nicht wenige nehmen einfach den nächstbesten, den sie günstig bei ihrem Discounter oder Drogeriemarkt entdecken.

Jeder, der das Konzept der Nassrasur kennt, hat vermutlich auch schon von Mach3 gehört. Nicht ohne Grund, denn die Sicherheitsklingen von Gillette sind ein Klassiker unter den Rasierklingen und auch ein Bestseller.

Gillette hat Mach3 1998 eingeführt und laut Wikipedia wurden im Vorfeld rund 750 Millionen Dollar in Entwicklung und Forschung investiert. Wie die „3“ im Namen schon vermuten lässt, ist das System mit 3 parallelen Klingen ausgestattet. Das soll eine Rasur mit möglichst wenig Druck und gleichzeitig auch mit wenigen Zügen erlauben. Das Ziel ist klar, je weniger Druck und Züge desto weniger Belastung für die Haut.

Der Gillette MACH3 Nassrasierer verbessert das tägliche Rasurerlebnis durch seine fortschrittliche Klingentechnologie, die selbst hartnäckige Barthaare mühelos entfernt. Der Nassrasierer Gillette MACH 3 liefert hervorragende Rasurqualität durch sein präzises Drei-Klingen-System, wodurch Ihre Haut weniger gereizt wird. Mit seiner fortschrittlichen Technologie und dem ergonomischen Griff sorgt er für eine komfortable und effiziente Rasur. Der Rasierer vereint ausgezeichnete Handhabung mit hautfreundlichen Eigenschaften und bietet eine langlebige Alternative zu Einwegprodukten.

Im Gegensatz zum Einwegrasierer bietet der Systemrasierer nachhaltige Nutzung durch Klingenwechsel. Komplette Rasiersets enthalten oft Ersatzklingen und Pflegeprodukte für optimale Rasurergebnisse.

Für Männer mit empfindlicher Haut beginnt der Tag oft mit der Sorge um Rasurbrand. Der Gillette MACH 3 Nassrasierer reduziert diese Belastung durch einen speziellen Hautschutzmechanismus mit abgerundeten Klingenrändern. Seine Progressive-Geometrie-Technologie stellt sicher, dass jede Klinge im idealen Winkel zum Haar arbeitet. Der Gleitstreifen gibt pflegende Substanzen ab und sorgt für ein angenehmes Hautgefühl.

Der Nassrasierer MACH 3 liefert hervorragende Rasurqualität durch sein präzises Drei-Klingen-System, wodurch Ihre Haut weniger gereizt wird. Mit seiner fortschrittlichen Technologie und dem ergonomischen Griff sorgt er für eine komfortable und effiziente Rasur.

Technische Details und Eigenschaften

Mit seinen drei präzisionsgeschliffenen Klingen gleitet er sanft über die Haut und garantiert eine gründliche Rasur ohne unnötige Hautirritationen. Der ergonomisch gestaltete Griff sorgt für optimale Kontrolle während der Anwendung, was besonders in schwer erreichbaren Gesichtsbereichen vorteilhaft ist. Die Rasur ist für viele Männer Teil der täglichen Pflegeroutine und erfordert effektive Werkzeuge.

Der Gillette MACH 3 überzeugt durch sein innovatives Drei-Klingen-System, das in einem Zug mehr Barthaare erfasst als klassische Einwegrasierer. Jede Klinge hat eine eigene Funktion: Die erste hebt das Haar an, die zweite schneidet es, und die dritte sorgt für eine besonders gründliche Rasur. Die Gleitbeschichtung mit Feuchtigkeitsstreifen reduziert spürbar die Reibung auf der Haut.

Gillette Mach3, Fusion oder doch Fusion ProGlide - Systemrasierer im Vergleichstest

Der Lubastrip

Der sogenannte Lubastrip ist der blaue Streifen und sitzt wiederum vor den Lamellen. Darin sind wasserlösliche Gleitstoffe enthalten, die während der Rasur an die Haut abgegeben werden und so die Gleitfähigkeit verbessern sollen. Während der Nutzung wird das Blau des Lubastrip immer blasser und heller, was Auskunft über die Haltbarkeit gibt.

Mit dem Nassrasierer MACH 3 erleben Sie weniger Hautirritationen dank der integrierten Feuchtigkeitsstreifen. Ein Gillette MACH 3 Rasierer mit Halterung ermöglicht hygienische Aufbewahrung im Badezimmer. Der Gillette MACH 3 Power Rasierer verstärkt das Rasurerlebnis durch leichte Vibrationen.

Schon beim ersten Ansetzen zeigt sich der Unterschied: Der Gillette MACH 3 Power Rasierer erweitert das klassische System um eine Mikropulsfunktion, die feine Vibrationsbewegungen erzeugt. Diese Technik reduziert die Reibung beim Rasieren um bis zu 35 Prozent und sorgt für sanftes Gleiten über die Haut. Durch die Impulse werden mehr Barthaare effizient erfasst und präzise abgeschnitten. Eine Batterie im Griff liefert Energie für mehrere Wochen.

Den Batteriebetrieb braucht es nicht unbedingt, ich jedenfalls konnte keine Verbesserung der Rasur feststellen. Vielleicht bin ich aber einfach nur zu unsensibel und das "sensitiv" kommt nicht zur Geltung. Auch das Reinigen des Kopfes gestaltet sich durch die größeren Klingenabstände sehr einfach. Ohne die Batterie ist er mir aber definitiv zu leicht.

Viele Rasiersets enthalten zusätzlich spezielle Gele, die in Kombination mit der Power-Technologie das Rasurerlebnis weiter verbessern.

Langlebigkeit und Kompatibilität

Die Lebensdauer eines Rasierers ist entscheidend für seine Alltagstauglichkeit. Dank DuraComfort-Beschichtung bleibt die Schnittqualität konstant hoch. Die Halterung schützt den Rasierer zwischen den Rasuren vor Feuchtigkeit und Rückständen, was die Lebensdauer zusätzlich verlängert.

Dieses Nassrasierer-System überzeugt durch ein durchdachtes Konzept: Sämtliche Ersatzklingen dieser Produktreihe passen auf alle erhältlichen Griffvarianten - vom klassischen Modell über die Turbo-Version bis hin zur empfindlichen Hautvariante. Die einheitliche Aufnahme sorgt für einen sicheren Sitz und gleichbleibende Rasurqualität. Ein integrierter Indikator signalisiert durch Farbveränderung, wann ein Klingentausch empfohlen wird.

Beim morgendlichen Rasieren stehen Effizienz und Hautverträglichkeit an erster Stelle. Dank seiner robusten Bauweise und der Verwendung hochwertiger Komponenten ist dieser Einwegrasierer eine verlässliche Lösung für Reisen und den mobilen Einsatz. Er kombiniert eine gründliche Rasur mit schonender Hautpflege.

Der ergonomische Griff liegt sicher in der Hand und ermöglicht präzise Bewegungen - auch an schwer zugänglichen Stellen wie dem Kinn oder Hals.

Alternativen und Vergleiche

Um sich seines Bartes zu entledigen, gibt es viele Möglichkeiten. Wenn der Bart im Jugendalter zu sprießen beginnt, wählen die meisten männlichen Zeitgenossen die Nassrasur. Das hat vor allem finanzielle Gründe, denn ein guter Elektrorasierer ist eine kostspielige Anschaffung, während man Systemrasierer schon für ein paar Euro bekommen kann - die Ausgaben wachsen erst im Lauf der Zeit aufgrund der Ersatzklingen.

Beide Varianten haben ihre Vorteile. Für die Nassrasur spricht ihre Gründlichkeit. Weil die Klinge sehr nah über die Haut gleitet, werden Barthaare ebenda abgeschnitten. Elektrorasierer haben zum Schutz fein gelochte Metallplatten, die zwar die Haut vor Verletzungen schützen, aber aufgrund des größeren Abstands zur Haut minimale Stoppeln hinterlassen. Dadurch wird die Haut nicht ganz so glatt und der Bartschatten wird früher wieder sichtbar.

Auch die Kosten sind ein wichtiger Faktor. Nassrasierer kosten zwar bei der Anschaffung nicht viel, die Klingen gehen jedoch stark ins Geld - und man muss sie oft wechseln. Auch für Männer mit unebener Gesichtshaut geht nichts über die Elektrorasur. Sich mit einem Rasierapparat zu schneiden, ist nahezu unmöglich.

An den offenen Schneiden von Nassrasierern kann man sich hingegen relativ leicht verletzen, und das Risiko wird durch den Rasierschaum noch gesteigert. Darüber hinaus ist Nassrasieren zeitaufwendiger als die Trockenrasur.

Viele Nassrasur-Afficionados schwören auf Rasierhobel. Diese sind teurer in der Anschaffung, aber meist auch hochwertiger und oft auch schöner gestaltet. Im Gegenzug sind die Klingen deutlich günstiger und man ist flexibel bei der Wahl des Herstellers, denn Rasierhobel nutzen standardisierte Klingen.

Der Umgang mit Rasierhobeln erfordert aber Übung und Konzentration, denn hier zieht man die Klinge direkt über die Haut - eine Schutzzone gibt es nicht. Aus diesem Grund kann man sich mit Rasierhobeln leichter verletzen, gleichzeitig ist ihre Gründlichkeit unschlagbar.

Die meisten handelsüblichen Systemrasierer nutzen entweder drei oder fünf Einzelklingen. Es gibt auch Ausnahmen, die mit zwei, vier oder gar sechs Klingen aufwarten, diese sind aber eher selten - in unserem Test ist der Wilkinson Quattro das einzige Modell mit einer geraden Anzahl Schneiden. Wir können das jedoch nicht bestätigen. Unter den von uns getesteten Systemrasierern gab es keine merklichen Unterschiede zwischen Modellen mit drei und mit fünf Klingen - weder bei der Gründlichkeit, noch bei der Hautirritation oder der Lebensdauer schnitten die 5-Klingen-Rasierer besser ab.

Unser Testsieger ist ein 3-Klingen-Rasierer und erledigte seine Aufgabe dennoch besser als seine Konkurrenten mit mehr Schneiden. Neben der grundsätzlichen Qualität der kleinen Säbel ist auch deren Abstand zueinander von Bedeutung, denn in die Lücken bergen das Risiko, mit Bartstoppeln und Rasierschaum zu verstopfen.

Die Stiftung Warentest kam in ihrem Test auf das gleiche Ergebnis. Dort führt die Bestenliste ein 5-Klingen-Rasierer an (Gillette Fusion5 Proglide), direkt darauf folgen ein 2-Klingen-Modell (Gillette SkinGuard) und anschließend ein Rasierer mit drei Schneiden (Gillette Mach3).

Gillette Rasierer im Vergleich
Modell Rasierer-Typ Klingenanzahl Besonderheiten Preis (ca.)
Gillette ProGlide Manueller Mehrwegrasierer 5 Klingen Klingenstabilisator 37 €
Gillette Labs Nassrasierer Set Manueller Mehrwegrasierer 5 Klingen Integrierte Reinigungselemente, Magnetdock 39 €
Gillette Fusion 5 Herren Manueller Mehrwegrasierer 5 Klingen Flexibles Design 30 €
Gillette Venus Deluxe Smooth Sensitive Manueller Mehrwegrasierer 5 Klingen Bis zu 20 Rasuren pro Klinge 20 €
Gillette Intimate Manueller Mehrwegrasierer 5 Klingen Für den Intimbereich 15 €
Gillette SkinGuard Sensitive Manueller Mehrwegrasierer 2 Klingen Einzigartiges SkinGuard-Element 29 €
Gillette Fusion 5 Power Batteriebetriebener Mehrwegrasierer 5 Klingen Mikroimpulse für entspannende Rasur 13.95 €

Der Gillette Mach3 ist ein bewährter Klassiker. Auch noch über 25 Jahre nach seinem Marktstart schneidet er meisterhaft - großen Verbesserungsbedarf sehen wir nicht. Die Rasur ist sanft und gründlich, der Griff erlaubt eine tadellose Handhabung und die Klingen halten sehr lange durch, weshalb der Mach3 nicht nur die Haut, sondern auch langfristig den Geldbeutel schont.

Im Vergleich zu den anderen Testkandidaten wirkt der Gillette Mach3 regelrecht grazil. Der Griff ist kürzer als die der anderen Rasierer im Testfeld, sehr schmal, gerade und erst nahe der Klingenaufnahme abgewinkelt. Die Oberfläche besteht aus Metall und wird von gummierten Stellen durchbrochen, unten ist der Griff fast vollständig mit Gummi bezogen. Dadurch lässt er sich auch mit nassen Händen und Rasierschaum an den Fingern rutschfest und sicher halten. Er wirkt zudem recht hochwertig.

Wer den Griff nicht mag, bekommt optional auch andere mit den Klingen kompatible Griffe, die mitunter aus sehr hochwertigen Materialien wie etwa Nussbaumholz hergestellt sind, von Drittherstellern - ein Vorteil der hohen Verbreitung des Mach3, denn für andere Klingensysteme gibt es derartige Enthusiasten-Ausstattung im Normalfall nur sehr selten.

Die Klingenaufnahme ist ein Dorn in der Mitte, der in eine Öffnung gesteckt wird - ein bewährtes Prinzip. Eine Taste löst die Arretierung. Der Klingenwechsel geht damit leicht von der Hand und benötigt nicht mehrere Anläufe, wie wir es leider bei einigen Konkurrenten erlebt haben. Eine Systemklinge hat drei Schneiden, wie der Name Mach3 bereits andeutet.

Die Klinge ist angenehm schmal, was das Rasieren an feinen und unebenen Stellen wie dem Philtrum, dem Adamsapfel und nahe der Mundwinkel erleichtert. Die Klinge ist flexibel neigbar und hat einen angenehmen Widerstand - sie klappert nicht und wackelt nicht bei jeder Bewegung herum, man muss aber auch nicht stark aufdrücken, was Hautreizungen begünstigen und das Verletzungsrisiko durch Schnitte erhöhen würde.

Rundum brillieren konnte der Mach3 bei der Nutzungsdauer der Klingen. Sie halten eine gefühlte Ewigkeit - bei allen Testpersonen deutlich länger als der Durchschnitt unter allen getesteten Systemrasierern, und sie haben selbigen ordentlich angehoben.

Das ist für sich toll, noch schöner ist es aber in dem Wissen, dass Ersatzklingen für den Mach3 zwar nicht zu den allergünstigsten gehören, gegenüber vergleichbar ausdauernden Klingen (namentlich die des Gillette Fusion5 und des Wilkinson Hydro 5) aber für einen deutlich geringeren Betrag den Besitzer wechseln.

Pro Rasur ist der Mach3 der drittgünstigste Nassrasierer im Test. Den Gillette Mach3 als Testsieger auszuzeichnen war keine schwere Entscheidung. Das Gesamtpaket stimmt, gleichzeitig hat der Rasierer keine eklatanten Nachteile, sofern man nicht unbedingt eine Trimmerklinge benötigt.

Der Herausforderer rasiert ebenfalls einwandfrei und ist etwas größer und ergonomischer geformt als der Testsieger. Der Wilkinson Sword Hydro 5 schlug sich in unserem Test fast genauso gut wie unser Favorit - welchen man bevorzugt ist zu einem großen Teil eine Geschmacksfrage. Preislich liegen beide nah beieinander. Wer Gillette aus irgendeinem Grund nicht mag, dem silbern glänzenden Metall-Look nichts abgewinnen kann oder sich an der kompakten Bauweise des Mach3 stört, bekommt mit dem Wilkinson Sword Hydro 5 die beste Alternative in unserem Test.

Der Griff ist ein gutes Stück länger und breiter, außerdem ist er ergonomischer geformt. Es ist somit schlicht mehr zum Anfassen da - mit großen Pranken lässt er sich besser greifen. Er ist auch stärker gummiert - das spürt man und man sieht es auch. An den wenigen Stellen, die nicht von Gummi bedeckt sind, kommt auch beim Hydro 5 Metall zum Einsatz, allerdings farbig lackiert.

Die Klinge ist flexibel, sie kann auf einer Achse geneigt werden. Ihr Widerstand ist gering - etwas zu gering für unseren Geschmack. Es bleibt aber im Rahmen. Beim Rasieren ist alles in Ordnung, schüttelt man den Rasierer, hört man sie aber ganz leise klappern. Die Klinge ist sehr viel breiter als die des Mach3, was für präzises Rasieren kleiner Stellen ein Nachteil ist und daran liegt, dass der Hydro 5 zum einen fünf statt nur drei Klingen hat und zum anderen der Kunststoffrahmen über- und unterhalb der Klinge recht großzügig dimensioniert ist.

Der obere Teil lässt sich immerhin zurückklappen, was die Übersicht etwas erleichtert. Auf eine separate Trimmerklinge muss man hingegen verzichten - zwar spricht der Hersteller bei dem Feature von einer Konturenklinge, gemeint ist aber der Klappmechanismus. Die Klingenaufnahme folgt dem Spreizklemmenprinzip, was wir in der Regel nicht für ideal halten. Weil der Hydro 5 eine Führungsnase hat, ist das Einsetzen aber zum Glück kein Problem. Wir erwischten uns dennoch immer wieder beim Überprüfen, ob die Klinge tatsächlich sitzt oder gleich wieder abfällt. Beim Mach3 ist das hingegen immer eindeutig, die Frage stellt sich dort nicht.

Die Gründlichkeit bewerteten alle Tester mit gut bis sehr gut. Nur eine Testperson berichtete über ein gelegentliches Auftreten leichter Hautirritation, die anderen hatten keinerlei Probleme. Schlechter ist es um den Gleitstreifen bestellt: Er trägt viel zu stark auf und »schleimt« regelrecht - nach der Rasur muss man den Schlick richtig von der Haut waschen.

Gut ist der Hydro 5 wieder bei den Kosten: Ähnlich wie beim Mach3 halten die Klingen sehr lange. Sie sind allerdings etwas teurer.

Wer auf eine sehr gründliche und reizarme Rasur Wert legt, aber auf keinen Fall auf die Trimmerklinge verzichten möchte, bekommt beides vom Gillette Fusion5. Ein Klingentausch ist auch diesem Rasierer nur sehr selten nötig, denn die Schneiden sind wie bei unserem Favoriten extrem ausdauernd.

Die teuren Klingen sind der Hauptgrund, warum der Gillette Fusion5 für uns nicht als Testsieger in Frage kam, denn für sich genommen ist der Rasierer super. Auszusetzen haben wir daran überhaupt nichts. Zum einen ist der Griff größer und ergonomischer geformt, sodass er noch etwas besser in der Hand liegt. Er besteht aus stabilem Metall, das oben und unten mit feinen Gummilamellen bestückt ist, die einen hervorragenden Halt gewährleisten. Auch die Gewichtsverteilung ist exzellent, der Schwerpunkt des Nassrasierers mit Klinge liegt ziemlich genau in der Mitte.

Die Klinge ist auf einer Achse flexibel und hat genau den richtigen Widerstand - nicht zu viel und nicht zu wenig, hier hat Gillette den Sweetspot getroffen. Der Gegendruck ändert sich auch nicht, wenn die Klinge in einen stärkeren Winkel geneigt wird - perfekt! Der Gleitstreifen gehört zu den besten im Test. Man bemerkt ihn - aber positiv. Er macht die Rasur spürbar angenehmer, trägt nicht zu viel auf und bleibt ziemlich lange bestehen, bevor er aufgebraucht ist, was besonders in Hinsicht auf die lange Nutzungsdauer der Klingen eine äußerst respektable Leistung ist.

Wer den Kostenpunkt nicht scheut, bekommt mit dem Fusion5 auf jeden Fall einen tollen Nassrasierer. Insgesamt haben die günstigen Discounter- und Drogeriemarkt-Modelle in unserem Test eher enttäuscht.

Eine Ausnahme gibt es aber: Mit dem Cien Men Dynamic 5 Pro vertreibt Lidl einen Nassrasierer, der nicht nur auf den ersten Blick Sparpotenzial bietet. Den Cien Men Dynamic 5 Pro kennen einige vielleicht noch unter seinem alten Namen »Shark«.

Die Oberseite ist mit Metall bedeckt, was dem Cien einen etwas edleren Anstrich verleiht als die Discounter-Konkurrenten bieten, aber nicht ganz die Klasse eines Gillette Mach3 erreicht. Unten ist der Dynamic 5 Pro dezent gummiert und mit Rillen versehen, um Rutschen zu verhindern. Die Klingenaufnahme besteht aus einem breiten Metalldorn, gewechselt wird der gesamte Klingenkopf. Das ähnelt einigen Konkurrenten, unter anderem dem Balea Men Revolution 5.1 und dem Harry’s Truman, deren Fassungen allerdings aus Kunststoff bestehen.

Die Klinge selbst ist relativ breit - nur minimal weniger als die des Wilkinson Hydro 5 - und somit nicht allzu gut für Feinheiten geeignet. Die Gründlichkeit erreicht nicht ganz die unserer anderen Empfehlungen, ist aber überdurchschnittlich hoch. Auch Hautreizungen traten im Test nicht auf. Das ändert sich jedoch mit zunehmendem Abstumpfen der Klinge, was leider relativ schnell passiert und unser größter Kritikpunkt am Cien-Rasierer ist.

Allerdings sind die Ersatzklingen günstig, wodurch der Preis pro Rasur dennoch niedrig ist und im Testfeld lediglich vom Aveo Men 3-Klingen-Rasiere...

Unser Test zeigt, dass es sicher kein Zufall ist, dass sich der Gillette Mach3 bereits so lange am Markt hält und dabei äußerst beliebt bei den Verbrauchern ist. Die Qualität der Mach3 Klingen stimmt einfach. Sicherlich gab es bei anderen Klingensystemen Neuerungen und Weiterentwicklungen in den letzten Jahren, aber das macht den Mach3 nicht schlechter. Er rasiert sehr gründlich und ist dabei schonend zur Haut. Das Rasieren von Konturen bei Bärten oder Koteletten funktioniert sehr genau. Wer einen relativ günstigen und soliden Nassrasierer sucht, sollte dem Gillette Mach3 definitiv eine Chance geben.

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