Auch wenn Haarverlust bei Männern deutlich bekannter ist, leiden auch fast 50 Prozent aller Frauen unter Haarausfall. Selbst bei den unter 40-Jährigen ist bis zu eine von vier Frauen davon betroffen. Für viele bedeutet Haarverlust einen starken Einschnitt ins Selbstbewusstsein, da volles Haar als Symbol für Schönheit und Attraktivität gilt.
Die Ursachen sind vielfältig und reichen von hormonellen Veränderungen über Nährstoffmangel bis zu erblicher Veranlagung. Bei Frauen ist meist ein generalisiertes Ausdünnen des Haars zu beobachten, das sich vor allem durch einen lichten und breiter werdenden Mittelscheitel äußert. Bei Frauen kommen neben dem erblich bedingten Haarausfall zwei weitere Ursachen besonders häufig vor.
Haarausfall bei Frauen ist ein sehr komplexes Thema und kann unterschiedliche und mehrere Ursachen haben: Genetische Veranlagung, hormonelle Veränderungen, Mangel an bestimmten Nährstoffen, Stress, Krankheiten und andere Faktoren.
Bei Frauen schwankt der Spiegel der Geschlechtshormone deutlich mehr als bei Männern. Grundsätzlich sorgt das weibliche Geschlechtshormon Östrogen dafür, dass die Haare lang wachsen und gesund aussehen. Insbesondere in Phasen eines verminderten oder abfallenden Östrogenspiegels kann es daher zu Haarausfall bei Frauen kommen.
Vor der Therapie eines Haarausfalls steht die richtige Diagnose. Um diese herauszufinden, gehört neben einer Anamnese und einer körperlichen Untersuchung eine Blutentnahme dazu, um beispielsweise eine Blutarmut oder hormonelle Schwankungen nachzuweisen. In manchen Fällen wird auch eine Biopsie der Kopfhaut entnommen, um eine Entzündung oder eine infektiöse Erkrankung (zum Beispiel einen Pilzbefall) auszuschließen.
Weitere Untersuchungen dienen der Quantifizierung des Haarausfalls:
Glücklicherweise gibt es heute eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten, die Frauen helfen können, den Haarausfall zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen.
Auf Basis der gefundenen Ursache kommen verschiedene Behandlungsansätze infrage. Mit unseren Behandlungen erreichen wir bei über 90% unserer Patienten eine deutliche Besserung in kurzer Zeit. Die Behandlungsoptionen hängen von der Ursache des Haarverlusts ab. Es macht wenig Sinn, ohne Kenntnis der Ursache irgendein Medikament oder Haarwuchsmittel auszuprobieren.
Es gibt eine Reihe von Hausmitteln, die Frauen bei der Behandlung von Haarausfall helfen können. Hausmittel können bei bestimmten Ursachen von Haarausfall wie Nährstoffmangel oder trockener Kopfhaut durchaus hilfreich sein. Sie können die Kopfhaut pflegen, die Durchblutung fördern und wichtige Nährstoffe für ein gesundes Haarwachstum liefern. Ist der Haarausfall jedoch, wie bereits erwähnt, auf genetische Faktoren, hormonelle Veränderungen oder gar Krankheiten zurückzuführen, reichen Hausmittel allein nicht aus, um den Haarausfall zu stoppen. Hausmittel helfen nur dann, wenn sie auch die Ursache des Haarausfalls bekämpfen.
Shampoos können bei der Behandlung von Haarausfall bei Frauen helfen. Entscheidend ist, dass die Inhaltsstoffe des Shampoos auf die Ursache des Haarausfalls abgestimmt sind.
Viele Frauen suchen die Ursache für ihren Haarverlust in einer einseitigen oder falschen Ernährung. Liegt eine Mangelernährung vor, ist es natürlich ratsam, die Ernährung umzustellen.
Zusätzlich versprechen zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel, die als Pillen oder Kapseln auf den Markt kommen, eine Bekämpfung des Haarausfalls von innen heraus. Sie enthalten viel Eisen, Zink und Biotin, also jene Nährstoffe, die die Festigkeit der Haarwurzeln fördern.
Die eigenmächtige Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, vor allem Eisen, sollte man vermeiden und erst nach ärztlicher Rücksprache durchführen, wenn wirkliche Nährstoffmangelzustände gesichert wurden.
Ideal wäre, dass zunächst abgeklärt wird, welche Vitamine und/oder Mineralstoffe tatsächlich fehlen, damit diese gezielt zugeführt werden können. Nimmt man einfach wahllos Präparate ein, läuft man Gefahr, dass die darin vorhandenen Dosierungen gar nicht ausreichen, um einen möglichen Mangel zu beheben.
Tabelle: Wichtige Nährstoffe für das Haarwachstum
| Nährstoff | Funktion | Lebensmittelquellen |
|---|---|---|
| Eisen | Wichtig für den Sauerstofftransport zu den Haarfollikeln | Rotes Fleisch, Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse |
| Zink | Unterstützt das Haarwachstum und die Reparatur | Austern, Rindfleisch, Nüsse, Samen |
| Biotin | Fördert die Keratinproduktion, wichtig für die Haarstruktur | Eier, Nüsse, Samen, Süßkartoffeln |
| Vitamin D | Spielt eine Rolle bei der Haarzyklusregulation | Fetter Fisch, Eier, angereicherte Lebensmittel |
| L-Cystein | Wird für den Bau von Keratin benötigt wird, dem Hauptbestandteil unserer Haare. | In Lebensmitteln ist L-Cystein in verhältnismäßig geringen Mengen enthalten, selbst ein Steak liefert pro 100 g nur 240 mg L-Cystein. |
Auch Stress kann zu Haarausfall beitragen. Deshalb ist bei der Behandlung von Haarausfall ein ganzheitlicher Ansatz wichtig. Dazu gehören Pflege, Ernährung, psychische Gesundheit sowie gegebenenfalls medikamentöse und regenerative Therapieansätze.
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