Viele Menschen träumen von einer eindrucksvollen, lockigen Haarpracht. Doch von Naturkringeln können die meisten nur träumen. Deshalb wurden Frauen schon früh erfinderisch. Im alten Ägypten, vor rund 5.000 Jahren, drehten sie sich bereits ihre Haare auf Tonwickler auf. Heute geht das zum Glück einfacher und vor allem ungefährlicher. Man muss die Geräte nur noch in die Steckdose einstöpseln.
Klassische Lockenstäbe haben Konkurrenz bekommen: automatische Curler. Der Begriff leitet sich vom englischen Wort für Locken ab: curls. Diese Lockenautomaten ersparen das lästige Aufdrehen der Haare auf einen traditionellen Lockenstab.
Wir haben aus dem riesigen Angebot an Lockenstäben zehn Lockenstäbe ausgewählt und ausführlich getestet. Preislich gibt es große Unterschiede: Bei Lockenstäben kann man sowohl wahre Schnäppchen ergattern als auch sehr tief in die Tasche greifen. Aber muss es wirklich der Teuerste sein?
Lockiges Haar sorgt für einen besonderen Look und zieht alle Blicke auf sich - doch nicht jeder trägt es täglich. Wer nur gelegentlich Locken stylen möchte, macht mit einem Lockenstab nichts falsch.
Wir haben die Lockenstäbe und Haar-Curler einer technischen Prüfung unterzogen und sie im Hinblick auf Sicherheit, Handhabung und Frisierergebnis getestet. Die Tabelle zeigt Bewertungen der Stiftung Warentest für fünf Lockenstäbe und vier Haar-Curler, darunter Geräte von Remington, Braun, Philips und Rossmann.
Im Lockenstab-Test unseres Partners F.A.Z. Kaufkompass wurden zahlreiche Geräte unter die Lupe genommen. Schon ab rund 30 Euro sind solide Modelle erhältlich.
Hier sind unsere Top fünf Empfehlungen, die nicht nur schonend zu deinem Haar sind, sondern auch dauerhaft beeindruckende Ergebnisse liefern und für jeden Haartyp geeignet sind:
Die Ergebnisse der Tests zeigen eine Vielfalt an Meinungen und Erfahrungen:
Allerdings mussten wir feststellen, dass der Traum von ewigen Locken ein Traum bleiben wird. Denn selbst die langlebigsten Kringel hielten bei allen Testpersonen maximal bis zur Schlafenszeit durch.
Wir erklären Ihnen die Unterschiede im Vergleich und küren die Lockenstab-Testsieger der Haarexpert:innenBester Lockenstab im Test - das muss er könnenZur Wahl des besten Lockenstabes im Test gehört auch dessen richtige Handhabung - unabhängig davon, ob ein dünner oder dicker Lockenstab, aus Titan oder Keramik. Bei Lockenstäben spielt also die Größe eine große Rolle. Und das Gleiche gilt für die Form. Unterschiedliche Lockenstäbe leisten unterschiedliche Arbeit. Welches Gerät Sie brauchen und welcher Lockenstab im Test bei Ihnen als bester besteht, hängt also davon ab, welche Form oder Größe der Locken Sie anstreben. Es gibt kleine Lockenwickler für engere, kleine Locken, große Lockenwickler für lockere Locken und spitz zulaufende, klammerlose, motorisierte und austauschbare Lockenstäbe für so ziemlich jede Lockenform dazwischen. Es gibt sogar gezwirbelte Stäbe, die Ihnen zeigen, wie Ihre Locken aussehen werden, noch bevor Sie den Einschaltknopf drücken.
Lockenstäbe gibt es in zig Varianten, doch wir finden, der simpelste Stab ist der mit gerader oder konischer Stabform. Hier wickelt man eine Strähne um das Metallstück, das dann erhitzt wird. Die Auswahl an Lockenstäben ist groß.
Lockenstäbe gibt es mittlerweile aber auch mit integriertem Motor. Hier klemmt man die Haarspitze fest, das Haar wird automatisch eingezogen und aufgewärmt. Diese Modelle gibt es teils mit Steamer, also mit Dampf aus einem Wassertank, der dem Haar Geschmeidigkeit, Feuchtigkeitsschutz und Glanz liefern soll.
Wer sich kleine Korkenzieherlocken ins Haar stylen möchte, ist mit dem schmalen Lockenstab Grundig NaturaShine HS 7230 bestens bedient. Er ist ähnlich günstig wie der Testsieger. Sein mit Keramik beschichtetes, griffiges Brennelement ist mit natürlichen Ölen behandelt, hält Haarsträhnen gut am Platz und sorgt für glänzend gepflegte Ergebnisse, die bis zu zwei Tage lang halten.
Aber auch die Klassiker, die Stäbe, bergen Sicherheitsrisiken. Dem Lockenstab von Remington fehlt der Clip, um die Strähne beim Aufdrehen am Heizkolben zu halten. Die Testerinnen mussten die Haare festhalten. Mehrere gerieten mit dem heißen Kolben an Hals, Ohren oder Finger und verbrannten sich. Der mitgelieferte Hitzeschutzhandschuh erwies sich für viele Probandinnen als unpraktisch. Er war ihnen zu grob, um feine Haarsträhnen zu fassen.
Bei zwei weiteren Lockenstäben im Test fehlt die Abschaltautomatik. Sie heizen ununterbrochen weiter. Aufgrund dieses Sicherheitsrisikos haben wir beide Stäbe mit Mangelhaft bewertet.
Leider kommt es immer wieder zu Hausbränden, weil vergessen wurde, den Lockenstab aus der Steckdose zu ziehen. Aus dem selben Grund sollte der Lockenstab einen soliden Ständer haben, im Idealfall ist der Lieferung außerdem noch eine hitzeisolierte Kunststoffmatte beigelegt.
Einige Hersteller liefern außerdem einen Hitzeschutzhandschuh mit, um Verbrennungen zu vermeiden. Unsere Erfahrung im Test: Die Handschuhe sitzen schlecht oder der Lockenstab rutscht damit durch die Finger, was die Prozedur nicht sicherer macht.
Bei klassischen Lockenstäben kann es zu Verbrennungen an Hals, Ohren oder Fingern kommen, da sich das Haar beim Lockendrehen möglichst dicht am Heizelement befinden muss und dadurch auch in Hautkontakt kommen kann. Drehen Sie die Locken also nicht komplett vom Ansatz her auf, das verhindert Verletzungen.
Bei Lockenstäben im Handel sollten Sie zudem achten, ob der Griff gut gegen Hitze isoliert ist und ob das Gerät über eine kühle Spitze verfügt, das erleichtert die Bedienung mit beiden Händen. Manchen Lockenstäben liegen außerdem Schutzhandschuhe bei, die Verbrennungen an den Fingern verhindern.
Wenn Sie das Lockendrehen kurzfristig unterbrechen müssen, etwa, weil es klingelt, ist eine hitzefeste Silikonmatte auf jeden Fall nützlich oder ein Standfuß, mit dem das Gerät aufrecht stehend und wackelfrei platziert werden kann.
Wenn es an manchen Tagen mal schnell gehen muss, wird der eingeschaltete Lockenstab leicht vergessen - was ein ernstzunehmendes Brandrisiko darstellen kann.
Sicherheitsvorkehrungen:
Wie dreht man mit einem Lockenstab richtig Locken? Konzentrieren Sie sich immer nur auf eine Haarpartie und beginnen Sie nicht überall gleichzeitig mit dem Styling, sondern gehen Sie Strähne für Strähne vor - sonst entsteht ein Lockenchaos und die Haare können sich verheddern. Im Test klappt das Abtrennen bei uns jedoch auch ohne diese Hilfsmittel sehr gut.
Was bei Klemm-Lockenstäben zu beachten ist: Die Strähne muss möglichst nah am Haaransatz eingeklemmt werden. Dann zieht man den Lockenstab bis kurz vor die Spitzen und rollt das Haar fast bis zum Geräteansatz auf. Diese Position hält man kurz. Wir zählten dabei bis 20 oder 30 - je nach Hitze. Viele Hersteller rechnen aber pro Strähne sogar mit rund 30 bis 60 Sekunden.
Wenn Sie uns fragen, ob es Tricks für besonders schöne Locken gibt: auf jeden Fall! Wir empfehlen, direkt nach dem Haarewaschen Schaumfestiger speziell für Locken einzukneten - das sorgt für einen längeren Halt. Die Haare vor der Anwendung gut durchkämmen, anschließend Hitzeschutz aufsprühen.
Man hört immer wieder, dass man für lang haltende Locken mit optimalem Durchmesser die Haare nach dem Eindrehen nicht sofort offen tragen sollte, weil sie schneller aushängen. Es sei besser, die Strähnen sofort mit den Fingern nachzudrehen und mit Klammern am Kopf festzustecken, bis sie ausgekühlt sind.
Apropos Zeit: Wer den Lockenkopf wirklich perfekt hinkriegen möchte, rechnet anfangs am besten mit einer Stunde Styling-Dauer. Geübte kriegen es später aber auch in einer Viertelstunde hin. Wir finden dennoch: Wenn Sie die Chance haben, dass Ihnen jemand die Locken dreht, sollten Sie das unbedingt ausnutzen.
Der ganze Aufwand war übrigens umsonst, wenn man die Haare am Ende zu stark auskämmt. Wem seine Locken extrem wichtig sind, der kann sich sogar überlegen, die Frisur darauf auszurichten.
Während beim Lockenstab die Haare Strähne für Strähne um den Stab gewickelt werden müssen und dabei definierte Locken entstehen, lassen sich mit dem Welleneisen lässige Beachwaves kreieren, die erstaunlich lange, zwei bis drei Tage, halten und nicht so schnell aushängen.
Am wichtigsten bei einem Lockenstab ist eine einfache Anwendung, denn wer will für seine Lockenpracht schon stundenlang vor dem Spiegel stehen? Dazu gehört auch, dass einem beim Lockendrehen nicht die Arme einschlafen, weil der Lockenstab viel zu schwer ist. Nützlich ist auch eine Klemme, die nicht jeder Lockenstab hat. Wenn sie aber dabei ist, sollte sie sich leicht mit einer Hand lösen lassen.
Viel hilft viel? Hersteller von Lockenstäben legen ihren Geräten gerne zahlreiche Aufsätze bei. Außerdem erlauben es gute Lockenstäbe, die Hitze gezielt einzustellen. Sie verfügen zudem über eine gut sichtbare Temperaturanzeige und eine Kontrollleuchte oder einen Balken, die anzeigen, wann die gewünschte Temperatur erreicht ist. Moderne Lockenstäbe brauchen weniger als drei Minuten, um sich aufzuheizen. Je schneller, desto besser.
Es zahlt sich zudem aus, beim Kauf auf einen Lockenstab mit Keramik- oder Teflonbeschichtung zu achten. Denn die schützt das Haar vor zu großer Hitze und verhindert durch bessere Gleitfähigkeit, das sich die Haare verheddern.
Auf was Sie sonst noch Wert legen sollten? Auf einen ergonomischen Griff, der gut in der Hand liegt, eine Kabelmindestlänge von zwei Metern, ein drehbares Kabelgelenk zum bequemeren Styling ohne Verrenkungen sowie ein schlankes Design, damit der Lockenstab nicht zu viel Platz im Koffer einnimmt.
Sie können vor der Behandlung Schaumfestiger ins leicht angefeuchtete Haar einmassieren, damit die Frisur besser hält und ein Hitzespray verwenden, um die Spitzen zu schützen. Damit das Lockendrehen leicht von der Hand geht, unterteilen Sie das Haar zunächst in einzelne Partien. Teilen Sie Strähnen ab, die Sie mit Haargummis oder Klemmen fixieren und arbeiten Sie sich von den unteren Haarpartien Haarsträhne für Haarsträhne schrittweise zu den oberen Partien vor. Experimentieren Sie gerne mit verschiedenen Strähnengrößen, um die perfekte Lockenfrisur für sich zu entdecken.
Um das Endergebnis zu fixieren, sollten Sie auf jede einzelne Haarsträhne ein wenig Haarspray sprühen. Übertreiben Sie es damit aber nicht, sonst verwandeln sich lose Locken schnell in verklebte Borsten.
Ob Lockenstäbe für die Haare schädlich sind oder nicht, darüber gibt es fast genauso viele Meinungen wie Lockenstäbe auf dem Markt. Aber lassen wir die Kirche im Dorf: Wenn man sich ab und zu Locken dreht, leidet die Mähne nicht darunter. Das richtige Maß ist wie immer entscheidend. Täglich verwendet, haben aber gerade feine, bereits stark strapazierte oder blondierte Haare nicht wirklich Freude an den künstlichen Locken.
Stellen Sie den Lockenstab generell nicht zu heiß ein und probieren Sie das Gerät anfangs besser eine Nummer kühler aus. 180 Grad reichen für die meisten Haartypen völlig aus. Vorsicht bei dünnem Haar und Extensions: hier auf jeden Fall Hitze über 170 Grad vermeiden.
Alle unsere zehn Test-Lockenstäbe sind - wie die allermeisten dieser Geräte - übrigens ausschließlich für trockenes Haar geeignet.
Einfluss hat auch die Dicke der aufgewickelten Haarsträhne: je dicker, desto lockerer die Welle. Zu lange und heiß sollte aber niemand seine Haare grillen - erst recht nicht im feuchten Zustand. Gesundes, kräftiges Haar verträgt rund 200 Grad Celsius. Feines, gebleichtes oder geschädigtes Haar sollte nicht so hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Fachleute empfehlen zirka 170 Grad Celsius. Sonst schmilzt die oberste Haarschicht, die Cuticula.
Feines Haar ist besonders empfindlich gegenüber Hitze und mechanischer Beanspruchung. Ein zu starker oder schlecht konzipierter Lockenstab kann dein Haar leicht schädigen, was zu Spliss, Haarbruch und stumpfem Aussehen führen kann. Daher ist es essenziell, sich für einen Lockenstab zu entscheiden, der speziell für feines Haar entwickelt wurde und eine sanfte Handhabung für deine Strähnen ermöglicht.
Wichtige Features beim Lockenstab-Kauf für feines Haar:
Pflegetipps für feines Haar:
Ihre gewünschte Lockenfrisur können Sie auf verschiedene Arten erzeugen. Grundsätzlich lassen sich mit allen Arten von automatischen und klassischen Lockenstäben gute Frisierergebnisse erreichen, solange Sie damit umgehen können. Sie finden also überall Vor- und Nachteile.
Den größten technischen Unterschied gibt es zwischen Curlern und klassischen Lockenstäben. Der automatische Lockendreher, auf Englisch Curler oder Auto Curler, besitzt statt eines Heizkolbens einen Mechanismus, der Haarsträhnen automatisch einzieht, von allen Seiten erhitzt und die fertige Locke wieder freigibt. Solange das Gerät erwartungsgemäß funktioniert, ist das einfach, bequem und liefert gute Ergebnisse. Doch wenn etwas schiefgeht, können die Haare im Mechanismus steckenbleiben - ein schmerzhaftes Erlebnis. Curler kosten im Vergleich zu Lockenstäben locker das Doppelte oder Dreifache.
Beim klassischen konischen Lockenstab ist der Heizkolben ungeschützt, und Sie müssen die Haarsträhnen manuell ein- und ausdrehen. Das erfordert zwar mehr Aufwand, bietet Ihnen jedoch auch mehr Kontrolle und ermöglicht es, kreativer mit Ihren Frisuren zu arbeiten. Allerdings besteht immer das Risiko, sich am freiliegenden Heizkolben die Finger zu verbrennen. Hier können Hitzehandschuhe helfen, diese schränken jedoch die Bewegungsfreiheit beim Styling ein.
Lockenstäbe gibt es in verschiedensten Ausführungen: kleine und große Durchmesser, mit Klemme, ohne Klemme, zylindrisch oder konisch. Es gibt aber einige allgemeine Eigenschaften, die jedes Lockenstab-Modell aufweisen sollte und die Sie vor dem Kauf überprüfen sollten:
Allgemeine Eigenschaften, die jedes Lockenstab-Modell aufweisen sollte:
Die Heizkolben von Lockenstäben sind in einem Guss gefertigt und damit sehr pflegeleicht. Damit keine Reste von Haarprodukten zurückbleiben, wischen Sie ihn in ausgestecktem und abgekühltem Zustand nach jeder Benutzung mit einem angefeuchteten, weichen Tuch ab. Um die Beschichtung zu schonen, verwenden Sie besser keine Scheuermittel oder aggressive Reiniger. Lesen Sie unbedingt die Hinweise in der Bedienungsanleitung.
Sich für den richtigen Lockenstab zu entscheiden, ist nur die halbe Miete. Damit die Frisur nach dem Styling perfekt sitzt, sollte das Haar gut gepflegt sein.
Selbst lockiges Haar macht nicht viel her, wenn die Haarspitzen spröde, trocken und brüchig wirken. Um den sogenannten Spliss zu minimieren, sollten Sie auf regelmäßige Besuche im Friseursalon setzen und allgemein auf eine reichhaltige, auf spröde Haare abgestimmte Pflege achten. Regelmäßige wöchentliche Kuren mit natürlichen Ölen wie beispielsweise Argan- oder Kokosöl stärken das Haar zusätzlich.
Lockenstäbe sollten erst am Tag nach der Haarwäsche zum Einsatz kommen, sonst ist die Haaroberfläche noch zu glatt - Locken oder Flechtfrisuren halten so kaum.
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