Das Wort "Bandhana" stammt aus Indien und bedeutet so viel wie "binden". Das Paisley-Tuch diente dort als Schutz vor Hitze, bevor es von Cowboys und Farmern in Amerika und später von Rockabilly-Fans genutzt wurde.
Bevor es losgeht, sollte das Bandana zu einem Haarband umfunktioniert werden. Dazu legt man die gegenüberliegenden Ecken des Tuchs so zusammen, dass sich ein Dreieck bildet. Dieses Dreieck rollt man von der Spitze zur gegenüberliegenden Kante auf.
Alternativ kann es auch in der gewünschten Breite gefaltet werden. Die Breite des Haarbands kann je nach Kopfgröße und Geschmack variiert werden. Allein als Kopfschmuck bietet es hunderte Variationen.
Ob Hippie oder Rocker, das Bandana ist individuell kombinierbar. Hier sind einige Anleitungen, wie Sie Ihre Locken mit einem Bandana in Szene setzen können:
Für den klassischen Look werden die Haare in einem hohen Pferdeschwanz zusammengebunden. Als nächstes lockern Sie den Ansatz mit den Händen etwas auf fixieren die Seiten mit etwas Haarspray.
Wenn alles sitzt, das Bandana in den Nacken legen und die Enden auf dem Kopf doppelt verknoten. Fertig!
Für den "Wild Side"-Look eignet sich besonders lockiges Haar. Dieses wird zuerst wieder zu einem hohen Pferdeschwanz gebunden. Der Zopf wird im Anschluss von hinten nach vorne "geschmissen".
Nun liegt der Pferdeschwanz auf dem Kopf und simuliert eine Art "Tolle". Nun das Zopfgummi mit Hilfe einiger Bobby Pins verstecken. Achten Sie darauf, dass die Haarspitzen des Zopfes auf Höhe des Ponys enden.
Damit alles sitzt und sitzen bleibt, empfiehlt es sich diese Art gekonnten Turban mit Haarklammern nun auf dem Kopf festzustecken. Jetzt kommt das Bandana zum Einsatz: Legen Sie das Tuch um Ihren Kopf und knoten es an beliebiger Stelle fest.
Ein regulärer Dutt oder Messy Bun kann mit Bandana zum absoluten Hingucker werden. Knoten Sie sich dafür zuerst einen Dutt, genau dort wo er sitzen soll. Falls vorhanden, empfiehlt es sich dafür ein so genanntes "Dutt-Kissen" zu benutzen.
Das verleiht der Frisur zusätzlichen Halt und Volumen. Das Bandana wird anschließend um den Haarknoten gewickelt und je nach Belieben seitlich oder hinten verknotet.
Es ist auch mit Hilfe des Bandanas möglich, einen wunderschönen Haarkranz zu kreiieren. Dafür einfach das Bandana um die geöffneten Haare wickeln und auf dem Kopf festknoten.
Wichtig ist, dass das Bandana auch im Nacken oben auf den Haaren liegt und nicht darunter. Nun die einzelnen Haarsträhnen in das Bananda einwickeln. Kleine lose Strähnchen können am Ende auch mit Haarklammern befestigt werden.
Tipp: Besonders lässig sieht es aus, wenn der Knoten vorne seitlich gebunden ist.
Das Haarband sieht auch ganz bezaubernd aus, wenn man es mit voluminösen Locken kombiniert. Dafür zuerst die Haare mit einem Lockenstab eindrehen.
Wenn genügend Locken sowie das gewünschte Maß an Volumen erreicht sind, kommt das Tuch zum Einsatz: Das Bandana in den hinteren Hals-Bereich legen, die alle Haare darüber. Die beiden Enden des Tuchs auf dem Kopf seitlich verknoten.
Je nach Belieben können die Enden mehrfach verknotet oder unter das Tuch gesteckt werden.
Grundsätzlich gilt natürlich, dass der Kreativität beim Bandana binden keine Grenzen gesetzt sind. Es ist wunderbar, was sich mit einem kleinen Tuch alles anstellen lässt.
Neben den genannten Frisuren gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, ein Bandana zu tragen:
Wallende, lockige Haare gelten immer noch als das Schönheitsideal schlechthin. Viele Frauen, die nicht von Natur aus mit solchen gesegnet sind, greifen daher zu Beauty-Tricks wie Lockenwicklern oder Lockenstäben.
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Vor allem bei feinem Haar solltest du daher auf leichte, nicht verklebende Texturen - auch bei Styling-Produkten - setzen. Bürsten lassen Naturlocken häufig struppig und ungepflegt wirken.
Das Bandana gibt es schon seit Jahrhunderten und schon die alten Ägypter benutzten Bandanas. Aus dem Sanskrit 'Bandhnati', was so viel wie binden oder knoten bedeutet, ist es offensichtlich, dass das Bandana einen Ursprung in Asien (insbesondere Kaschmir) hat.
Ein Bandana ist ein großes, bedrucktes Taschentuch, das um den Hals getragen werden kann, aber am häufigsten wird es als Haar-Accessoire verwendet, das man sich um den Kopf bindet, wie ein Stirnband. In den 90er Jahren waren sie ein beliebtes Haar-Accessoire, das auch von Künstlern wie 2Pac und Aaliyah getragen wurde.
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Ursprung | Indien (Bandhana = "binden") |
| Material | Dünnes Tuch, meist Baumwolle |
| Muster | Typischerweise Paisley-Muster |
| Verwendung | Kopfschmuck, Halstuch, Gürtel, Accessoire |
| Stile | Rockabilly, Hippie, Modern |
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