Aktuelle Trend-Haarfarben wie Teddy Brown, Butter Blonde oder Sunkissed Caramel sind in der Drogerie oft schwer zu finden. Umso besser, dass du deine Wunsch-Haarfarbe einfach selbst mischen kannst! Ob intensives Schokobraun oder zartes Pastell - das richtige Verhältnis entscheidet, wie intensiv oder sanft die Farbe am Ende wirkt.
Ein klares „Ja” zum Selbermischen - jedoch mit Bedacht. Richtig kombiniert, können kühle und warme Töne dein Haar zum Strahlen bringen oder unerwünschte Nuancen neutralisieren. Lass uns zuerst in die Grundprinzipien der Farblehre eintauchen, um die Nachteile schnell aus dem Weg zu räumen.
Vielleicht ist dir schon einmal aufgefallen, dass die unterschiedlichen Nuancen wie die unserer Excellence Creme-Farben immer durch Zahlen oder Buchstaben gekennzeichnet sind. Dahinter steckt ein ganz eigener Farbcode: Die erste Zahl (1-10) gibt dabei den Grundton an - von Tiefschwarz (1) bis Hellblond (10).
Nach der Farblehre wartet die Königsdisziplin auf dich: das perfekte Mischverhältnis. Wünschst du dir ein intensives, sattes Farbergebnis, ist das 1:1-Verhältnis dein bester Freund. Möchtest du es etwas dezenter, eignet sich das Mischverhältnis mit zwei Teilen Entwickler und einem Teil Farbcreme perfekt für sanfte, natürliche Farbübergänge. Mische drei Teile Entwickler mit einem Teil Farbcreme, schwächst du die Farbe stark ab - perfekt für trendige Pastelltöne und sehr zarte Nuancen.
Apropos zarte Nuancen: Selbst Profis schwören auf die Technik, Haarfarbe mit Spülung, Shampoo oder Haarmasken zu mischen. Die Methode zaubert dir nicht nur sanfte Pastelltöne oder eine dezente Farbauffrischung ins Haar. Deine Mähne profitiert außerdem in nur einem Schritt von Pflege und Farbe. Aber Achtung: Die Deckkraft bleibt hier eher sanft, also keine Option für dramatische Farbveränderungen.
Beim Mischen von Haarfarbe mit Conditioner verdünnst du die Farbpigmente - eine Art DIY-Hair-Gloss. So geht’s: Mische Conditioner und Haarfarbe wie unsere Casting Creme Gloss im Verhältnis 1:1 oder passe die Menge des Conditioners je nach Bedarf an.
So geht’s: Mische ein möglichst transparentes Shampoo im Verhältnis 1:1 oder 1:2 mit deiner Haarfarbe und schäume die Mischung im feuchten Haar auf.
Mit einer Haarmaske kannst du nicht nur die Farbe auffrischen, sondern dein Haar gleichzeitig intensiv pflegen und mit wichtigen Nährstoffen versorgen. So geht’s: Mische eine farblose Haarmaske im Verhältnis 1:1 mit deiner Haarfarbe.
Ob du unsere L’Oréal Paris Casting-Serie oder Préférence bevorzugst - jede unserer Serien zeichnet sich durch ihre einzigartige Formel aus. Wichtig: Öffne die Packungen erst kurz vor dem Färben und mische Entwickler und Farbcreme immer im empfohlenen Verhältnis an.
Es wird ernst: Die Haarfarbe selber zu mischen ist dank unserer L’Oréal Haarfärbe-Kits einfacher als gedacht. Gib beide Farben im gewünschten Verhältnis in eine kleine Schale und mische diese gut durch, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Mische warme und kühle Farbtöne, entsteht oft eine fade, neutrale Nuance, die schnell langweilig wirken kann.
Selbst Profis schwören auf Teststrähnen! Teile daher vor dem eigentlichen Färben eine kleine Haarsträhne ab und färbe sie mit ihrer angemischten Haarfarbe ein. Haarsträhnen mit unterschiedlicher Struktur wie beispielsweise Naturhaar mit blondierten Strähnen, nehmen die Farbe oft unterschiedlich stark auf.
Die Farbe wirkt zu kühl? Verwende ein sanftes Tiefenreinigungsshampoo, um den Farbton sanft abzuschwächen oder setze auf ein warmes Farb-Glossing, um deinem Haar die gewünschte Wärme zurückzugeben.
Du musst kein Psycho sein, um die lila Haarfarbe Psycho Purple von Headshot zu lieben. Du bist jemand mit einem ausgezeichneten Geschmack und du liebst das Ungewöhnliche. Darum bist du auch unser Lieblings-Früchtchen. Damit deine liebliche Fruchtigkeit auch besonders gut zur Geltung kommt, solltest du deine prächtigen Haare erst mal blondieren.
Und zwar solltest du, bevor du dir diese wunderschöne, lila Haarfarbe tönst, sicherstellen, dass du keine Rückstände von Styling- oder Pflegeprodukten mehr im Haar hast. Von Haarspray, Haargel und auch Pflegeprodukten wie Spülung oder Pflegeshampoo können Rückstände im Haar verbleiben, an diesen Stellen nimmt das Haar die Farbe dann nicht so gut an und das Ergebnis könnte fleckig werden oder sich schneller auswaschen.
Für die Anwendung benötigst du eine Färbeschüssel sowie Färbepinsel. Zieh dir alte Kleidung an, bei der du keine Tränchen bekommst, wenn sie eingesaut wird und ein ebensolches Handtuch, was du dir umlegst. Creme mit einer gut fettenden Creme die Haut um deinen Haaransatz und deine Ohren ein. An diesen Stellen kann deine Haut dann nicht verfärbt werden.
Nun beginne damit dünne Haarsträhnen abzuteilen und diese akribisch mit der lila Haarfarbe einzupinseln. So arbeitest du dich nun über deinen ganzen Kopf vor. Achte darauf, dass du auch keine Stellen vergessen hast. Nun erhole dich und lasse das ganze 30 Minuten einwirken.
Denk daran, dass Psycho Purple eine Haartönung ist, das heißt, wenn du diese prächtige, lila Haarfarbe dauerhaft erhalten möchtest, musst du hin und wieder nachtönen.
Ob in Lila, Pink oder Türkis ‒ der Dip-Dye-Style ist nicht zu übersehen. Bei dieser Technik sieht es so aus, als seien die Haarspitzen in einen Farbtopf getaucht worden - daher der Name. Der Klassiker bei dieser Färbetechnik ist dunkleres Haar, das an den Haarspitzen heller oder bunt gefärbt wird. Auch braune Haare mit grauen Spitzen sind in Mode.
Aber auch helleres Haar wird mit bunten Spitzen zum Statement. Hier eignen sich zum Beispiel Pastellfarben wie Rosa, Apricot oder Hellblau besonders gut, weil sie nicht so kontrastreich sind wie knallige Farben. Bei blonden Haaren müssen Sie die Spitzen auch nicht färben: Hier reicht oft auch schon eine (Intensiv‑)Tönung aus, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Der Vorteil: Eine Tönung wäscht sich mit der Zeit heraus. Wenn Sie hingegen gefärbte Haarspitzen loswerden möchten, müssen Sie in der Regel zur Schere greifen (lassen).
Nach dem Färben ist vor der Pflege: Für das „Wie-frisch-vom-Salon-Gefühl” sind farbschützende Shampoos und Spülungen unserer L’Oréal Paris Haircare ein absolutes Must-have. Sie reinigen sanft, ohne die Farbpartikel aus dem Haar zu spülen und verlängern gleichzeitig die Farbbrillanz. Zusätzlich zu farbschützenden Shampoos und Masken solltest du dein Styling anpassen, um die Farbe bestmöglich zu schützen. Ob Föhn, Glätteisen oder Lockenstab: Verwende immer einen Hitzeschutz, da Hitze Farbpartikel schneller verblassen lassen kann. Ein guter Hitzeschutz legt sich wie eine Art Schutzschild ums Haar und verlängert die Farbintensität.
Um nachwachsende Ansätze aufzufrischen oder kleine Farbunterschiede auszugleichen, ist das Magic Retouch ein genialer Helfer.
Ob richtiges Mischverhältnis, geheimer Farbcode hinter den Farbbezeichnungen oder passende Farbkombinationen: Jetzt bist du bestens vorbereitet, um deine Traumfarbe einfach im eigenen Badezimmer anzumischen.
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