Viele Männer sind unzufrieden mit ihren Elektrorasierern. Oftmals ist die Haut nach der Rasur nicht glatt genug oder entzündet sich leicht. Doch woran liegt das? Ist es das konkrete Modell oder die falsche Anwendung? Dieser Artikel beleuchtet die Erfahrungen mit verschiedenen Elektrorasierern und gibt Tipps zur Auswahl des passenden Geräts.
Die Nassrasur ist nicht für jeden die ideale Lösung. Viele Männer schneiden sich dabei und müssen die Wunden verarzten. Ein guter Elektrorasierer hingegen beherrscht die Trockenrasur, kann aber auch unter der Dusche verwendet werden, sofern er dafür geeignet ist. Ob ein Elektrorasierer geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Empfindlichkeit der Haut oder der Gesichtsform.
Bei Folienrasierern denkt man oft an die Marke Braun, bei Rotationsrasierern an Philips. Die Gründlichkeit der Rasur hängt jedoch davon ab, wie gut die Klinge an die richtige Stelle des Barthaars gelangt. Hier unterscheiden sich die beiden Rasiererarten in ihrer Funktionsweise:
Rotationsrasierer können nicht so gut Konturen rasieren, also bei Drei-Tage-Bärten die Wangen und den Hals von Haaren befreien. Sie rasieren eine Fläche ohne klar definierte Grenze und bekommen deshalb keine gerade Kante hin. Dafür passen sich Rotationsrasierer den Formen eures Gesichts besser an, wenn die drei Rotationselemente so beweglich gelagert sind, dass sie sich dem Gesicht anpassen können.
Wichtig: Die Rasur wird gründlicher, wenn die Klingen sich schneller drehen. Zudem seid ihr schneller fertig.
Bei so viel Hautkontakt, die ein Rotationsrasierer durch die vielen, kreisenden Bewegungen erzeugt, kann es jedoch leicht zu Reizungen der Haut kommen.
Laifen bringt mit dem T1 Pro seinen ersten kompakten Ein-Klingen-Elektrorasierer nach Deutschland. Im Fokus stehen Laifen-typisch technische Präzision, hochwertige Verarbeitung und minimalistische Ästhetik. Das Gehäuse ist aus einem Stück Aluminium (CNC-gefräst, 8000 s Bearbeitungszeit), wasserfest nach IPX7 und wiegt nur 93 Gramm.
Das Herzstück ist ein linearer Hochgeschwindigkeitsmotor (12.000 Schnitte/Min.), der laut Hersteller die Schnitthärte intelligent je nach Bartdichte anpasst. Die ArcBlade-Klinge bietet einen Rasierwinkel von bis zu 148,5 Grad. Dazu gibt es bis zu 120 Minuten Akkulaufzeit, 1-Minuten-Schnellladung für 8 Minuten Laufzeit, einen magnetisch haftenden Scherkopf zur schnellen Reinigung, USB-C-Laden und verschiedene Aufsätze (2, 3, 5 mm Trimmer, Schutzkappe, optional eine Halterung). Alles verpackt im typischen, Apple-nahen Laifen-Stil.
Die Verarbeitung steht dem Presseversprechen in nichts nach. Das Gehäuse fühlt sich sehr wertig und robust an und der Magnetmechanismus für den Scherkopf ist simpel und praktisch. Das Design ist wirklich gelungen und man fühlt sich zu Hause, wenn man schon eine Laifen-Zahnbürste sein Eigen nennt.
Beim Rasieren folgt dann aber leider recht schnell Ernüchterung. Der Rasieraufsatz erwischt die Bartstoppeln nicht zuverlässig. Das zieht sich auch beim Barttrimmer durch. Vieles wird ausgelassen. Das gewünschte Ergebnis lässt sich nur mit Geduld und wiederholtem Nacharbeiten erreichen. Das ist für einen Rasierer in dieser Preisklasse, offen gesagt, enttäuschend und nicht wirklich akzeptabel.
Nach dem Rasieren merkte ich bei mir zudem leichte Hautirritationen und rote Stellen, gerade am Hals. Das muss nicht jedem passieren, weil es abhängig vom Hauttyp ist.
Design, Materialwahl und Verarbeitung sind Laifen-typisch Spitzenklasse. Doch beim relevanten Part, nämlich dem Rasieren, muss sich das Gerät dem deutlich günstigeren Philips OneBlade (oder anderen bekannten Modellen) klar geschlagen geben.
Braun empfiehlt, den Scherkopf alle 18 Monate zu wechseln. Ob das wirklich so häufig nötig ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
Es gibt Erfahrungsberichte, dass die Erstausstattungsscherblätter deutlich länger halten (+/- die genannten 18 Monate), wohingegen die nachgekauften eher deutlich kürzer (im Bereich 6-12 Monate).
Tipp: Den Scherkopf in 90° zur Haut führen!
Fusselrasierer gewinnen zu Recht aktuell immer mehr an Beliebtheit. Allerdings muss man beachten, dass sie zwar alle das gleiche Ziel verfolgen, sich aber dennoch unter anderem in Form, Farbe, Design, Handhabung und Bedienung unterscheiden.
Fusselrasierer arbeiten grundsätzlich wie gewöhnliche elektrische Rasierapparate. Hinter dem Scherblatt rotiert ein Scherkopf. Dieser schneidet durch das Gitter des Scherblattes hindurchragende Knötchen ab und sammelt sie in seinem integrierten Auffangbehälter, den man nach der Benutzung ausleert.
Auf dem Markt werden einerseits elektrische und andererseits manuelle Fusselrasierer angeboten. Beide Arten haben ihre Vor- und Nachteile. Letzten Endes muss jeder individuell für sich selbst entscheiden, welche Methode am besten geeignet ist. Manche Modelle verfügen auch über beide Optionen.
Bevor das Gerät in Betrieb genommen wird, sollte man sich vorher in die Materie einlesen, um eine Beschädigung der Stoffe, Textilien und Möbel zu vermeiden und das Verletzungsrisiko zu minimieren.
Die meisten Fusselentferner verfügen über sogenannte Abstandshalter. Die sind sehr praktisch, wenn man gern mehrere verschiedene Stoffe in Angriff nehmen möchte. Sie regulieren den Abstand zwischen dem bionischen Wabengitter und dem zu bearbeitenden Stoff.
So gut wie jeder Hersteller preist seinen Fusselrasierer mit einer Sicherungsfunktion an, teilweise sogar mit einem doppelten oder dreifachen Mehrfachschutz, um Verletzungen sowie Beschädigungen am Gerät durch die rotierenden Rasierklingen hinter dem Wabengitter zu verhindern. Dabei kommt der Automatikstopp zum Einsatz, sobald die Klingenabdeckung locker sitzt oder ganz abgenommen wird.
Hier eine kurze Übersicht über beliebte Fusselrasierer und ihre Eigenschaften:
| Modell | Besondere Eigenschaften |
|---|---|
| Philips GCO26 | Robust, handlich, mit Abstandhalter |
| Philips GCA2100/20 | Ergonomisch, Akkubetrieb, umweltfreundliche Verpackung |
| Steamery Pilo 2 | Effizient, leise, für empfindliche Stoffe geeignet |
| Ideenwelt TC-5011 | Günstig, kompakt, effektive Knötchenentfernung |
tags: #blatt #rasierer #erfahrungen
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