Eine dauerhafte Haarentfernung mittels Laser ist eine effektive Methode, um langanhaltend glatte Haut zu erzielen. Lästiges Rasieren, Epilieren oder Waxen entfällt, was besonders die empfindliche Haut schont, die oft mit Rötungen und Pickelchen auf verschiedene Enthaarungsmethoden reagiert.
Bei der dauerhaften Haarentfernung wird das Haarfollikel stark erhitzt, wodurch es keine neuen Haare mehr bildet. Diese Methode basiert auf der "selektiven Thermolyse", bei der lediglich die Haarfollikel erhitzt werden, ohne das umliegende Gewebe zu schädigen. Die erreichte Temperatur zerstört den Follikel dauerhaft, was zu langanhaltenden und effektiven Ergebnissen führt.
Beispiel einer Laser-Haarentfernung.
Haare wachsen in Zyklen, die sich hinsichtlich ihres Startpunktes unterscheiden können. Da die Wachstumsphasen einzelner Haare nicht synchron verlaufen, werden bei jeder Laser-Haarentfernungssitzung nur die Haare zerstört, die sich gerade in der Wachstumsphase befinden.
Grundsätzlich können alle Bereiche des Körpers behandelt werden. Manche Areale sind jedoch etwas schmerzempfindlicher als andere. Zudem gilt: Die Behandlung wirkt besonders gut bei dunklen Haaren auf heller Haut.
Die heutigen Laser können zwar auch mit helleren Haaren bzw. dunklerer Haut umgehen, jedoch kann die Behandlung in diesen Fällen weniger effektiv sein.
Vor einer Haarentfernung mittels Laser erfolgt eine Beratung, um zu prüfen, ob die Behandlung geeignet ist. Im besten Fall beginnt man die Behandlung im Spätherbst, wenn die Haut ihre Sommerbräune verloren hat.
Vor allem für empfindliche Bereiche wie die Achseln oder den Intimbereich bietet es sich an, eine betäubende Creme aufzutragen. Nun kann die eigentliche Behandlung beginnen, bei der das Handstück des Lasers einige Zentimeter über der Haut bewegt wird, um das gesamte Areal zu behandeln.
Die Anzahl der Laser-Haarentfernungssitzungen hängt von der zu behandelnden Fläche, der Haarmenge und dem Hauttyp ab. Nach der Laserbehandlung der Haut kann diese etwas gereizt sein, weshalb eine beruhigende Creme und Sonnenschutz empfohlen werden.
Eine Haarentfernung mittels Laserbehandlung ist eine sichere und effektive Methode, um lästige Haare dauerhaft zu entfernen. Die Risiken entstehen vor allem bei einer unsachgemäßen Laserbehandlung. So können etwa Verbrennungen entstehen, wenn die Stärke des Lasers nicht richtig eingestellt wird.
Eine Lasertherapie Behandlung.
Die Kosten richten sich nach dem Areal, das behandelt werden soll. Die Enthaarung im Bereich der Oberlippe kostet etwa 30 Euro pro Sitzung, eine dauerhafte Haarentfernung der Achseln 40 Euro und die Behandlung der Beine 150 Euro pro Sitzung.
Bis man in den Genuss haarfreier Haut kommt, sind einige Behandlungszyklen notwendig. Das hängt vom jeweiligen Areal ab. Unter den Achseln oder im Intimbereich ist die Haut meist sehr viel empfindlicher als an den Beinen.
Kontraindikationen sind etwa dunkle Haut und Sommerbräune ebenso wie helle Haare. Auch bei einer Tätowierung wird von der Laserbehandlung abgeraten.
Für das beste Ergebnis einer Haarentfernung per Laser sollte man sich 2-3 Tage vor der Behandlung rasieren. Vor einer Laserbehandlung wird das Bräunen der Haut nicht empfohlen, da der Laser auf die Hautpigmente zielt.
Nach der Behandlung kann die Haut gerötet sein, es können rote Punkte oder ein Ödem um die Haarfollikel entstehen. Diese Rötungen können 1-5 Tage anhalten. Außerdem besteht das Risiko einer Depigmentierung oder einer Überpigmentierung an den behandelten Hautstellen, besonders bei Menschen mit dunkler Haut.
Eine dauerhafte Haarentfernung sorgt dafür, dass Körperbehaarung nicht mehr nachwächst. Dies gelingt zum Beispiel durch eine Behandlung mit Laser oder Licht. Bei der dauerhaften Haarentfernung werden Haare anders als beim Rasieren nicht nur abgeschnitten, sondern langfristig entfernt.
Medizinisch geschulte Experten sind die bessere Wahl für dauerhafte Haarentfernung. Bei der dauerhaften Haarentfernung mit Laser oder mit Intense Pulsed Light (IPL) werden die zuvor rasierten Haare mit hochfrequentem Licht bestrahlt. Die Energie zerstört die Haarbalgwurzel, sodass das Haar nicht mehr nachwächst.
Es sind mehrere Behandlungen notwendig, um alle Haare zu entfernen. Der Unterschied zwischen den beiden Methoden besteht in der Wellenlänge des Lichts: Ein Laser verwendet ein kleineres Lichtspektrum. IPL-Heimgeräte gelten als weniger effektiv.
Die Preise für IPL-und Laser-Behandlungen fangen je nach Anbieter pro Sitzung bei unter 30 Euro für sehr kleine Bereiche wie die Oberlippe an und reichen bis zu über 600 Euro für den ganzen Körper. Bei Dermatologen sind die Preise oft höher. Dafür können sie eine sicherere Behandlung bieten.
Nicht für jede Haarfarbe sind die dauerhaften Haarentfernungsmethoden mit Laser und IPL geeignet: Da das Melanin in den Haaren für den gewünschten Effekt sorgt, funktioniert die Methode besonders bei dunklen Haaren und heller Haut. Auch die Hautfarbe hat einen Einfluss auf das Ergebnis: Je dunkler die Haut ist, desto mehr Melanin enthält sie.
Damit der Kontrast zwischen Haar und Haut groß ist und Risiken für die Haut gemindert werden, sollte deine Haut bei der Behandlung nicht gebräunt sein.
Im Gegensatz zum Rasieren wirkten die dauerhaften Methoden nicht sofort. Es wird geschätzt, dass mit dem Laser im Schnitt nur 80 Prozent der Haare dauerhaft entfernt werden.
Die Entscheidung, ob man seine Haare dauerhaft oder überhaupt entfernt, liegt ganz bei jedem selbst. Wo man seine Haare wachsen lässt oder entfernt geht niemanden außer einem selbst etwas an.
Es gibt auch Methoden, die die Haare mit Wurzel ausreißen. So kommen die Haare erst nach bis zu vier Wochen wieder zum Vorschein. Diese Methoden können Haare nicht dauerhaft entfernen, sind aber langfristiger als eine Rasur.
Die Strahlenschutzkommission (SSK) hat eine Empfehlung herausgegeben, die sich mit den Gefährdungspotenzialen bei der Anwendung von Lasern und anderen optischen Strahlungsquellen an der menschlichen Haut befasst.
Diese Empfehlung dient dem vorbeugenden Schutz der Gesundheit und körperlichen Unversehrtheit sowie dem Schutz vor Komplikationen und unerwünschten Folgen bei der Durchführung von ästhetischen und kosmetischen Behandlungen mit Lasern und anderen optischen Strahlungsquellen außerhalb der Heilkunde.
Die SSK empfiehlt, dass Laser und andere optische Strahlungsquellen mit vergleichbaren Wirkungen zur kosmetischen Anwendung entsprechend den Vorgaben des Medizinproduktegesetzes behandelt und den Medizinprodukten gleichgestellt werden sollen.
Vor Anwendungen von Lasern und/oder anderen optischen Strahlungsquellen soll über die Methode, die Risiken, die Erfolgsaussichten, über alternative Behandlungsverfahren sowie über mögliche unerwünschte Wirkungen und Komplikationen dem aktuellen Wissensstand entsprechend aufgeklärt werden.
Vor der Exposition mit Lasern und/oder anderen optischen Strahlungsquellen von pigmentierten Hautveränderungen oder anderen Hautveränderungen, die einer Differentialdiagnose durch einen Arzt/eine Ärztin bedürfen, soll diese durch einen Dermatologen/eine Dermatologin gestellt werden.
tags: #laser #haarentfernung #augenbrauen #risiken
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.