Das Schottische Hochlandrind: Eine robuste und langlebige Rasse

Das Schottische Hochlandrind, auch bekannt als Highland Cattle, ist eine uralte Rinderrasse, die ursprünglich aus Schottland und den Hebriden stammt. Seit etwa 200 Jahren wird diese Rasse in unveränderter Form und ohne Einkreuzung von Fremdblut gezüchtet.

Mit seinen dekorativen Hörnern, die bis zu 1,60 m Spannweite erreichen können, und seinem außergewöhnlich langen Haar zieht es jeden Betrachter in seinen Bann. Das Hochlandrind soll einen harmonischen Körperbau bei korrekten Proportionen aufweisen. Es ist je nach Weidebedingungen und Klimabedingungen im Herkunftsland, ein klein- bis mittelrahmiges Rind. Bei uns wird sich, bei nicht zu frühzeitiger Zulassung zur Zucht, mehr der größere Rahmen entwickeln.

Noch heute wird es in Reinzucht gezüchtet und zählt zu den alten Haustierrassen. Von schottischen Kleinbauern gezüchtet, war das schottische Hochlandrind an die extremen Lebensbedingungen der Highlands angepasst.

Die Tiere können das ganze Jahr über auf ihren Flächen verbleiben. Ein Stall ist nicht notwendig, ein überdachter Futterstand, für eine gesicherte Wasserversorgung und Raufutter, ist jedoch wünschenswert.

Das Highland Cattle ist ein sehr robustes, genügsames Rind mit hervorragender Eignung zur ganzjährigen Freilandhaltung auf extensiv genutzten Grünland- und Naturschutzflächen.

Eigenschaften und Merkmale

Zum Schutz vor Kälte, Regen und Hitze sollte das den ganzen Körper bedeckende Fell üppig im Unterhaar und lang im Oberhaar sein. Mit seinem langem Fell ist es absolut winterfest . Regen und Wind können durch den Naturpelz nicht durchdringen, selbst Schnee bleibt auf dem isoliertem Haarkleid liegen.

Das schottische Hochlandrind soll einen harmonischen Körperbau bei korrekten Proportionen aufweisen. Es ist je nach Weidebedingungen und Klimabedingungen im Herkunftsland, ein klein- bis mittelrahmiges Rind. Bei uns wird sich, bei nicht zu frühzeitiger Zulassung zur Zucht, mehr der größere Rahmen entwickeln.

Ein kleinrahmiges Tier, welches unter extrem kargen Aufzuchtbedingungen groß geworden ist, wird, infolge seines genetischen Potentials, bei günstigeren Haltungsbedingungen eine im Fundament stärkere Nachzucht bringen.

Leichtkalbigkeit, gute Muttereigenschaften und Langlebigkeit sind typische Eigenschaften des Highland-Rindes. Eine besondere Stärke der Highlandkuh ist das Kalben, meist ohne Hilfe auf der Weide.Das Kalb wird dann am Euter der Mutterkuh aufgezogen. Kalbungen können problemlos bis ins hohe Kuhalter von 15 bis 20 Jahren erfolgen.

Hochlandrinder sind sehr gutmütig und gelassen. Sie entwickeln bei regelmäßigem Kontakt ein sehr persönliches Verhältnis zu ihrem Besitzer. Wichtig sind dabei die kleinen Leckerbissen, wie trockene Semmeln oder Brot, einen Apfel, Möhren sowie Getreideschrot.Dann fressen sie einem sprichwörtlich "aus der Hand"!

Um züchterische Rückschläge, die vielleicht nie mehr gutzumachen sind, zu vermeiden, sollten aber unbedingt alle Bemühungen gestoppt werden, die das schottische Hochlandrind in seiner Robustheit, Ursprünglichkeit, Vitalität und in seinem Charakter verändern.

Das Hochlandrind gibt es in vielen Farben : " Und wir lieben/und haben Sie Alle "Hier ein paar Beispiele der Farbenvielfalt Bereits bei den ursprünglichen wilden Rindern existierten unterschiedliche Rassen oder Typen.

Die Hörner der Hochlandrinder entwickeln sich bei Bullen und Kühen unterschiedlich. Bei den Männchen verlaufen die Hörner erst parallel zum Boden und sind dann nach vorne gebogen. Die Hörner der Weibchen hingegen sind nach oben gebogen. Sie dienen den Hochlandrindern zur Futtersuche.

Die meisten Schottischen Hochlandrinder werden mit 15-22 Jahren relativ alt. Manche Kühe können sogar noch bis zum 18. Lebensjahr kalben.

Königin Elizabeth II. fand so viel Gefallen an der Rasse, dass sie an ihrem schottischen Schloss Balmoral Castle eine Herde aufbauen ließ.

Mit ihrem rotbraunen Zottelfell und den charakteristischen Hörnern gehören Hochlandrinder zu den bekanntesten Wahrzeichen Schottlands. Die knuffigen Gesellen, auch bekannt als „Hairy Coo“ (also haarige Kuh), gelten als relativ gutmütig und sanft. Gut zu wissen, falls sie Ihnen auf Ihrer Reise ins Hochland vor die Linse kommen sollten.

Das lange orangene Fell ist neben den gekrümmten Hörnern das Markenzeichen des Hochlandrinds.

Haltung und Nutzung

Schottische Hochlandrinder werden zumeist in der natürlichen Form der Rinderhaltung, der extensiven Mutterkuhhaltung, gehalten. Dabei verbleiben die Kälber bei ihren Müttern und werden von diesen gesäugt. Da die Bullen ruhige und umgängliche Tiere sind, können sie ganzjährig in der Herde stehen. Bei entsprechender Haltung können sie bis ins hohe Alter leicht gehandhabt werden. Jungbullen werden auf gesonderten Flächen gehalten, um Rivalitäten zu verhindern.

In der extensiven Bewirtschaftung von Grünland und in Landschaftspflegeprogrammen sind daher gerade die rassetypischen Qualitäten Härte und Anspruchslosigkeit von besonderer ökologisch Bedeutung. Die Tiere stellen nur geringe Ansprüche an die Futterqualität.

Im Gegensatz zur „intensiven“ Viehhaltung kommt es bei der so genannt „extensiven“ Haltung der Highland Cattle nicht darauf an, dass die Tiere möglichst schnell Gewicht zulegen. Im Gegenteil, Highland Cattle sollen sich im Freien viel bewegen und bekommen kein Kraftfutter zugefüttert. Dies entspricht nicht nur ihrer Natur, sondern nur so kann sich der typisch feine Geschmack des Fleisches entwickeln.

Das magere Fleisch hat feine Fettäderchen, schmeckt aromatisch und leicht nussig. Besonders zart ist die Konsistenz von Ochsenfleisch, während Bullenfleisch einen intensiveren Geschmack und eine festere Konsistenz hat.

Erhalt, Schutz und Pflege vieler Naturräume ist nicht ohne landwirtschaftliche Nutzung denkbar, da viele Pflanzen und Tiere auf genau diese angewiesen sind. Ohne spezielle Nutzungsformen gäbe es viele Lebensräume mit ihrer für uns typischen Flora und Fauna nicht. Dies trifft sowohl auf viele Rote Liste Arten sowie auf schützenswerte Arten und Lebensraumtypen zu.

Dabei spielt jedoch die Intensität der Nutzung eine endscheidende Rolle. Intensiv genutzte Flächen weisen eine deutlich geringere Artenvielfalt auf als extensiv genutzte Bereiche.

Vieh war die Haupteinnahmequelle der Landbesitzer. Viehdiebstahl gehörte zur Tagesordnung. Was sich heute nach Erpressung anhört, war damals ein durchaus ehrbarer Beruf. Die Pfade der Viehtreiber gibt es in Schottland heute immer noch.

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Verbreitung und Standorte

Die berühmten schottischen Highlands, wo die Tiere ursprünglich herkommen, sind der ideale Ort, um die zotteligen Vierbeiner zu sehen. Wählen Sie einen der folgenden Orte aus und Sie werden gleichzeitig mit einem unvergleichlichen Panorama belohnt.

  • Ein Hochlandrind an der Straße zwischen Applecross und Shieldaig, Highlands Bealach na Bà
  • Duirinish und Plockton
  • Hochlandrinder auf der Thorabella Farm, Moray Thorabella Farm
  • Nordostschottland
  • Ein Hochlandrind auf dem Macallan Estate, Moray Speyside Die Macallan Distillery
  • Aberdeenshire Highland Beef
  • Hochlandrinder im Pollok Country Park, Glasgow Der Pollok Country Park
  • Machen Sie einen Ausflug auf die Swanston FarmGlamis Castle
  • Der Muiravonside Country Park, Falkirk Der Muiravonside Country Park
  • Süd- und Südwestschottland
  • Kitchen Coos & Ewes, Dumfries & Galloway Kitchen Coos & Ewes
  • Jacksons at Jedburgh
  • Hochlandrinder bei Kitchen Coos & Ewes, Dumfries & Galloway Westschottland
  • Besuchen Sie Cladich Hochlandrinder auf dem Ardardan Estate, Argyll Das Ardardan Estate
  • Schottische Inseln
  • Ein Hochlandrind bei Port Ellen, Isle of Islay Die Isle of Islay
  • Orkney
  • Lewis & Harris
  • Ein Hochlandrind mit Kalb auf der Straße nach Elgol, Isle of Skye Die Isle of Skye
  • Die Isle of Barra
  • Hochlandrinder auf der Isle of Mull, Innere Hebriden Die Isle of Mull
  • Die Isle of Arran
  • Landwirtschaftsmessen
  • Die Royal Highland Show, Edinburgh

Auch auf dem berühmten West Highland Way können Sie Hochlandrinder zu Gesicht bekommen.

Die im Alpenraum bewußt nicht auf Größe gezüchtete Kuhrasse wurde in den USA zu Brown Swiss. Brown Swiss ist größer und gibt mehr Milch als das Braunvieh. Das kleinere, leichtere Braunvieh hingegen ist besser angepasst an die Bedingungen des Hochgebirges, an die steilen Hänge, die empfindliche Vegetation und das Leben auf der Alm.

Schwarz-weiß gescheckte Kühe sind der Inbegriff guter Milchkühe. Die Rasse Schwarzbunte ist ein deutscher Exportschlager. Schwarzbunte sind die weltweit meistverbreitete Kuhrasse. Auch in Deutschland beträgt ihr Anteil an der Gesamtzahl der Kühe 60 %. Allerdings handelt es sich meist nicht mehr um echte Schwarzbunte Kühe. Inzwischen ist die alte norddeutsche Rasse ersetzt durch die in den USA "verbesserte" Rasse Holstein-Friesian. Holstein-Friesian ist eine Milchmaschine.

Auch diese neue reine Milchkuh-Rasse Holstein-Friesian (HF) ist schwarz-weiß gescheckt. Die HF-Kühe sind größer, hochbeiniger, weniger muskulös und wirken sehr dünn. Durchschnittliche Holstein-Friesian Kühe bringen es auf 10 000 bis 12 000 Liter Milch pro Jahr. Eine sehr gute Holstein-Friesian Kuh kann über 16 000 Liter Milch pro Jahr geben, einzelne Kühe das Doppelte. Das ist Wahnsinn. Solche Hochleistungskühe werden durchschnittlich nur 4 Jahre alt und bekommen nur zwei Kälber in ihrem Leben. Dann sind sie völlig fertig. Als Vergleich vorstellen müssen wir uns, dass Teenager mit zwei Kindern an Auszehrung sterben würden. 90 % aller Milch weltweit wird von HF-Kühen gegeben.

Angusrinder sind eine deutsche Fleischrinderrasse. Unverkennbar ist ihre einheitlich schwarze oder rote Färbung des Fells und die genetische Hornlosigkeit, gepaart mit einem kleinen Kopf und einem sehr langen Körperbau (Umschalt-Bild rechts: Angus Stier). Angusrinder sind gutartig, anspruchslos und gute Futterverwerter. Sie können allein aus dem Grundfutter extensiv auf Wiesen und Weiden ernährt werden und zeichnen sich durch eine hervorragende und gesuchte Fleischqualität aus.

Für die Mutterkuhhaltung sind Anguskühe besonders gut geeignet, weil sie früh und leicht kalben, sehr fruchtbar und sehr mütterlich sind.

Zur Mutterkuhhaltung in steilem Gelände und zur Beweidung von nährstoffarmen Standorten ist auch die Rasse Hinterwälder geeignet.

Kleinanzeigen für Hochlandrinder

Hier eine Auswahl aktueller Kleinanzeigen für Hochlandrinder:

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Weitere Rinderrassen

Neben den Schottischen Hochlandrindern gibt es noch viele weitere interessante Rinderrassen. Hier eine kleine Auswahl:

  • Braunvieh: Eine mittelgroße und mittelschwere Kuhrasse aus der Schweiz, die vor allem für die Milchproduktion genutzt wird.
  • Fleckvieh: Eine großwüchsige, kräftige Rinderrasse, die sowohl für die Milch- als auch für die Fleischproduktion geeignet ist.
  • Schwarzbunte: Die weltweit meistverbreitete Kuhrasse, die vor allem für die Milchproduktion gezüchtet wird.
  • Angusrinder: Eine deutsche Fleischrinderrasse, die sich durch ihre gute Fleischqualität und Anspruchslosigkeit auszeichnet.
  • Lakenvelder: Eine niederländische Rinderrasse, die man unter anderem an ihrem typischen Kuhfelle mit einem weißen Band (auch Tuch genannt) erkennt, das sich über Rücken und Bauch des Tieres zieht.

Bereits bei den ursprünglichen wilden Rindern existierten unterschiedliche Rassen oder Typen. Die Evolution sorgte allerorten für die richtigen Klauen je nach Gelände, die zweckmäßigste Felllänge und Ohrengröße je nach Klima, die geeignete Verdauung je nach Futter und die beste Zeit um Kälber auf die Welt zu bringen. Der Mensch, der die Tiere züchtete, unterzog sie mehr und mehr Anpassungen nach seinem Bedarf und Willen. So werden heute in den Industrienationen vor allem hochspezialisierte Kühe für die Milchproduktion und andere für die Fleischproduktion gehalten.

Die sogenannten Zweinutzungsrassen werden in gleicher Weise für Milch und Fleisch gehalten. Die ursprünglichen Dreinutzungsrassen haben nur in armen Ländern ihre Bedeutung behalten. Sie werden als Arbeitstiere zum Ziehen von Pflug oder Wagen oder zum Tragen schwerer Lasten eingesetzt.

Fleckvieh ist eine großwüchsige, kräftige Rinderrasse. Ihr Ursprung liegt im Berner Oberland, also in der Schweiz. Hier heißt diese Rasse Simmentaler. In Süddeutschland ist Fleckvieh die häufigste Kuhrasse. Insgesamt in Deutschland ist das Fleckvieh die zweitwichtigste Rasse nach den Schwarzbunten. Fleckvieh ist eine Zweinutzungsrasse mit guter Milchleistung. Eine durchschnittliche Kuh gibt 7000 Liter Milch pro Jahr. Trotz ihrer Größe sind Fleckviehrinder anpassungsfähig und friedfertig.

Inzwischen ist die alte norddeutsche Rasse ersetzt durch die in den USA "verbesserte" Rasse Holstein-Friesian. Holstein-Friesian ist eine Milchmaschine.

Unterschiedliche Rassen in unterschiedlichen Landschaften...

Die zottigen und äußerst liebenswerten Schottischen Hochlandrinder, unter Schotten auch bekannt als Highland coos, sind nicht nur typisch für Schottland, sondern auch ausgesprochen fotogen! Eine Begegnung mit unseren schottischen Kühen gehört zu den beliebtesten Urlaubserlebnissen. Zum Glück können Sie diese charmanten Tiere überall in Schottland und sogar auf unseren Inseln sehen. Wir haben einige unserer Lieblingsorte zusammengestellt, an denen Sie Hochlandrinder aus der Nähe sehen können.

Das schottische Hochland diente schon unzählige Male als Drehort für berühmte Filme und Serien. Nicht weiter verwunderlich, dass es auch das Hochlandrind schon auf die große Leinwand geschafft hat.

Es ist die älteste registrierte Rinderrasse der Welt und wurde schon im 6. Jahrhundert zum ersten Mal auf den Äußeren Hebriden schriftlich erwähnt.Das typisch zottige Fell der Tiere besteht aus zwei Schichten. Anders als die meisten Rinderrassen haben Schottische Hochlandrinder ein dichtes Unterfell und ein wasserabweisendes fettiges Oberfell. So sind sie bestens vor Regen, Kälte und Hitze geschützt.Hochlandrinder gibt es in einer ganzen Reihe von Farben und nicht nur mit dem bekannten roten Fell. Tatsächlich kommen sie unter anderem auch in gelb, weiß, schwarz und graubraun vor.

Hochland Rinder, auch Bullen, gelten als relativ sanftmütig und weniger aggressiv als andere Kuhrassen. Das liegt unter anderem daran, dass eine strikte Hierarchie Aggressionen zwischen verschiedenen Rindern in Schach hält. Auch im Kontakt mit Menschen und anderen Tieren gelten Hochlandrinder als recht gutmütig. Die Ausnahme sind Kühe, die ihren Kälbern gegenüber einen ausgeprägten Beschützerinstinkt haben.

In Schottland spielen Rinder schon seit langem eine bedeutende kulturelle und wirtschaftliche Rolle.

Die Vorfahren der Hochlandrinder wurden um ungefähr 2,000 vor Christus während der Jungsteinzeit von den ersten Bauern nach Schottland gebracht. Beide Arten werden im Herdbuch von 1885 erwähnt. Die Rassen wurden gekreuzt und so gibt es heute keine Unterscheidung zwischen den beiden Vorfahren mehr.

Das Lakenvelder (Dutch Belted) ist eine echte holländische Rinderrasse, die man unter anderem an ihrem typischen Kuhfelle mit einem weißen Band (auch Tuch genannt) erkennt, das sich über Rücken und Bauch des Tieres zieht. Das Tuch ist immer weiß, neben dem weißen Tuch ist der Lakenvelder auch schwarz oder rot gefärbt. Die Lakenvelder-Kühe haben einen freundlichen Charakter und sind daher oft auf Hobby-, Kinder- und Pflegebauernhöfen zu finden. Die Rasse wird auch in Naturweideprojekten immer beliebter. Der Vorteil dieser Rinder besteht darin, dass sie fast völlig wartungsfrei sind, leicht abkalben und auch auf kärgerem Grünland gut überleben können und nicht mit Kraftfutter gefüttert werden müssen. Wenn ein Kalb geboren wird, wiegt es etwa 30 Kilogramm. Als echte Milchviehrasse können die Laekenvelder bis zu 9000 Kilogramm Milch pro Jahr geben. Die Fettkügelchen in der Milch sind von Natur aus sehr klein, wodurch die Milch leicht verdaulich ist und sich besser homogenisieren lässt. Bereits im 12. Jahrhundert durchstreiften die Laekenvelder den niederländischen Boden. Das Gemälde "Die Anbetung des Kindes" (aus der Zeit um 1450) zeigt einen Lakenvelder des Künstlers Jheronimus Bosch. Dies ist die früheste bekannte Darstellung eines Stoffschäferhundes. Um das 19. Jahrhundert wurde der Laekener Schäferhund vor allem in den höheren Kreisen populär. Diese Tiere wurden wegen ihrer einzigartigen Zeichnung gehalten. Im Jahr 1950 war die Rasse ernsthaft vom Aussterben bedroht. In diesem Jahr wurde eine Rinderverordnung erlassen, die besagt, dass nur vom Zuchtbuch anerkannte Bullen zur Zucht verwendet werden dürfen. Dieses Zuchtbuch wurde jedoch im Jahr 1931 abgeschafft. Obwohl der Laekener Schäferhund immer noch eine seltene Rasse ist, nimmt seine Zahl allmählich zu. Im Jahr 1979 wurde ein Zuchtverein speziell für die Laekenfielder gegründet. Im Jahr 1997 wurde dieser Verein in Vereniging Lakenvelder Runderen umbenannt. Einmal im Jahr wird ein besonderer Tag der Laekenfielder organisiert, der auch als "Tag der Laekenvelder" bekannt ist.

Schottisches Hochlandrind
Hochlandrinder im Schnee

tags: #Kühe #Langhaar #Rasse

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