Deutsche Krimi-Schauspieler mit Glatze: Eine Übersicht

In der deutschen Fernsehlandschaft haben sich Krimiserien großer Beliebtheit erfreut. Einige Schauspieler sind durch ihre markanten Rollen und ihr Aussehen, darunter eine Glatze, besonders in Erinnerung geblieben. Dieser Artikel widmet sich einigen dieser Schauspieler und ihren Beiträgen zum deutschen Krimi-Genre.

35 BEKANNTE DEUTSCHE SCHAUSPIELER, VON DENEN SIE NICHT WUSSTEN, DASS SIE AN KREBS STARBEN

Robert Gallinowski

Der Schauspieler Robert Gallinowski verstarb im Alter von nur 53 Jahren. Er spielte oft die bulligen Typen. Privat malte er und schrieb Gedichte. Gallinowski war das, was man einen echten Kerl nennen konnte: kräftig gebaut, breite Schultern, tiefe Stimme, dazu ein rundes, volles Gesicht mit markanter Glatze. Er konnte sehr finster dreinschauen und eine bullige, zwielichtige Männlichkeit verkörpern.

Serien wie Polizeiruf 110, Balko, Der Alte, Bella Block, Wolffs Revier, Wilsberg und alle möglichen Sokos machten sich dies im deutschen Kriminalfernsehen zunutze. Gallinowski wirkte oft als Verbrecher, harter Typ oder mindestens Verdächtiger mit. Allein im Tatort spielte er in gut einem Dutzend Episoden mit.

Tim Oliver Schultz

Tim Oliver Schultz ist ein deutscher Schauspieler und Filmproduzent. Bekannt ist er vor allem durch seine Hauptrolle des krebskranken Leo in der TV-Serie "Club der roten Bänder".

Im Alter von elf Jahren wurde der Berliner von einer Casting-Agentin entdeckt. Im Jahr 2000 feierte Schultz mit einer Rolle in der Comedy-Miniserie "Beim nächsten Coup wird alles anders" sein TV-Debüt. Nach seiner Darbietung in der ZDF-Reihe "Ein starkes Team" (2001) folgten für den Jungschauspieler weitere TV-Projekte.

2015 zog der Schauspieler einen großen Coup an Land, als er die Rolle des krebskranken Leo in der VOX-Serie "Club der roten Bänder" ergatterte. Für noch mehr Authentizität ließ er sich die Haare abrasieren und stand fortan mit Glatze vor der Kamera. Die Serie fand gleichermaßen Anklang bei Zuschauern und Kritikern.

Karrierehighlights von Tim Oliver Schultz

  • 2005-2006: Joe in "Schloss Einstein"
  • 2013: Max in "Systemfehler - Wenn Inge tanzt"
  • 2015-2017: Leo in "Club der roten Bänder"

Florian Martens

Der deutsche Schauspieler Florian Martens kam am 27. Dezember 1958 in Ost-Berlin zur Welt. Nach dem Mauerfall erhielt Martens 1990 ein festes Engagement an der Volksbühne Berlin und spielte an der Komödie am Kurfürstendamm.

Außerdem stand Martens weiter für Fernseh-Produktionen wie "Tatort" oder "Polizeiruf 110" vor der Kamera. Seit 1994 verkörpert Martens den Berliner Kriminalhauptkommissar Otto Garbe in der ZDF-Krimireihe "Ein starkes Team" und wurde 2010 für seine Darstellung mit dem Bayrischen Filmpreis ausgezeichnet.

Auszeichnungen

  • 1998: Adolf-Grimme-Preis in Gold für "Freier Fall"
  • 2010: Bayrischer Filmpreis für "Ein starkes Team"

"Der Kriminalist"

Mit Krimiserien wie „Der Kriminalist“, „Kommissar Stolberg“, „KDD - Kriminaldauerdienst“ oder „Flemming“ hat sich das ZDF endgültig von der Generation Derrick verabschiedet. Die Serie um Bruno Schumann, den Berliner Viktimologen, den Vertreter einer Ermittlungsschule, bei der nach den Spuren des Täters in der Biographie des Opfers gesucht wird, ist die erfolgreichste der vier Freitagsserien, die sich stärker am amerikanischen Knowhow als am „Alten“ orientieren. Das ist nicht leicht bei einem Sender, dessen Zuschauerdurchschnitt bei 61 Jahren liegt.

Der viktimologische Ansatz hat sich ein wenig verlaufen, die Psychologie der Täter und Opfer spielt aber nach wie vor die entscheidende Rolle. Schumann ist und bleibt einer, der sich einfühlt. Einer, der verstehen will, und einer, der es gerne sehen würde, wenn man den Gestrauchelten, die immer auch Opfer sind, eine zweite Chance geben würde.

Der hohen Konzentration des markanten Kommissars entspricht die konzentrierte Machart der Serie. Schnell kommt „Der Kriminalist“ zur Sache. Schon am Tatort ist dieser Schumann rasch im Bilde. Es ist nicht immer zwingend, wenn Kamera und Montage „CSI“-like verrückt spielen. Es sieht aber gut aus und sorgt für Abwechslung und ein paar emotionale Kicks beim Zuschauer. Allein das Sounddesign verselbständigt sich in einer Art und Weise, die gelegentlich nervtötend statt stimulierend ist.

„Der Kriminalist“ ist eine feste Größe am Freitagabend. Einstündige Krimis mit Hand und Fuß, dichte Mördersuche - klare Bücher, stimmig-stimmungsvolle Inszenierung, gute Schauspieler, die für Serienverhältnisse allerhand zeigen dürfen.

tags: #Krimi #Schauspieler #Glatze #deutsch

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