Serien wie Polizeiruf 110, Balko, Der Alte, Bella Block, Wolffs Revier, Wilsberg und alle möglichen Sokos machten sich dies im deutschen Kriminalfernsehen zunutze. Gallinowski wirkte oft als Verbrecher, harter Typ oder mindestens Verdächtiger mit. Allein im Tatort spielte er in gut einem Dutzend Episoden mit.
Im Alter von elf Jahren wurde der Berliner von einer Casting-Agentin entdeckt. Im Jahr 2000 feierte Schultz mit einer Rolle in der Comedy-Miniserie "Beim nächsten Coup wird alles anders" sein TV-Debüt. Nach seiner Darbietung in der ZDF-Reihe "Ein starkes Team" (2001) folgten für den Jungschauspieler weitere TV-Projekte.
2015 zog der Schauspieler einen großen Coup an Land, als er die Rolle des krebskranken Leo in der VOX-Serie "Club der roten Bänder" ergatterte. Für noch mehr Authentizität ließ er sich die Haare abrasieren und stand fortan mit Glatze vor der Kamera. Die Serie fand gleichermaßen Anklang bei Zuschauern und Kritikern.
Außerdem stand Martens weiter für Fernseh-Produktionen wie "Tatort" oder "Polizeiruf 110" vor der Kamera. Seit 1994 verkörpert Martens den Berliner Kriminalhauptkommissar Otto Garbe in der ZDF-Krimireihe "Ein starkes Team" und wurde 2010 für seine Darstellung mit dem Bayrischen Filmpreis ausgezeichnet.
Der viktimologische Ansatz hat sich ein wenig verlaufen, die Psychologie der Täter und Opfer spielt aber nach wie vor die entscheidende Rolle. Schumann ist und bleibt einer, der sich einfühlt. Einer, der verstehen will, und einer, der es gerne sehen würde, wenn man den Gestrauchelten, die immer auch Opfer sind, eine zweite Chance geben würde.
Der hohen Konzentration des markanten Kommissars entspricht die konzentrierte Machart der Serie. Schnell kommt „Der Kriminalist“ zur Sache. Schon am Tatort ist dieser Schumann rasch im Bilde. Es ist nicht immer zwingend, wenn Kamera und Montage „CSI“-like verrückt spielen. Es sieht aber gut aus und sorgt für Abwechslung und ein paar emotionale Kicks beim Zuschauer. Allein das Sounddesign verselbständigt sich in einer Art und Weise, die gelegentlich nervtötend statt stimulierend ist.
„Der Kriminalist“ ist eine feste Größe am Freitagabend. Einstündige Krimis mit Hand und Fuß, dichte Mördersuche - klare Bücher, stimmig-stimmungsvolle Inszenierung, gute Schauspieler, die für Serienverhältnisse allerhand zeigen dürfen.
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