Kräuter Shampoo Test: Die besten Lösungen für fettige Haare

Deine Haare sind trotz gründlichem und regelmäßigem Waschen innerhalb weniger Stunden wieder strähnig und platt? Das könnte an deinen Pflegeprodukten liegen. Mit fettigen und strähnigen Haaren wird häufig mangelnde Hygiene verbunden - dabei steckt oft die individuelle Talgproduktion dahinter. Das ist auch der Grund dafür, weshalb bei einigen von uns die Haare schneller und bei anderen langsamer fetten. Mit den richtigen Inhaltsstoffen in den Pflegeprodukten lässt sich dieses Problem jedoch in den Griff bekommen. Wie fettige Haare entstehen und welche Shampoos gegen fettige Haare helfen, das erfährst du jetzt.

Jede:r hat schon einmal in den Spiegel geschaut und festgestellt: Meine Haare sind strähnig. Wie schnell Haare nach dem Waschen wieder fettig werden, ist individuell. Doch wie entsteht ein strähniger Ansatz? Dass Haare fettig oder strähnig erscheinen, hängt mit den Talgdrüsen zusammen, die fast überall am Körper vorkommen - besonders dicht auf der Kopfhaut. Ihre Aufgaben sind simpel: Sie schützen die Haut vor dem Austrocknen und versuchen, sie so vor Krankheiten zu bewahren. Dafür legt sich ein zarter Schutzfilm über die Haut.

5 Tipps gegen fettige Haare

Ursachen fettiger Haare

Wie schnell wir fettige Haare bekommen, ist oft von individuellen Einflüssen bestimmt. Nicht alle davon können wir aktiv regulieren, denn auch unsere Hormone nehmen einen großen Einfluss auf die Talgproduktion und sind selten von uns beeinflussbar. Doch es gibt auch Faktoren, auf die wir einwirken können, wie etwa die Haarpflege oder die Ernährung.

  • Hormonelle Schwankungen: Während bei Babys fettige Haare noch geruchlos sind, ändert sich dies mit der Pubertät. Grund dafür ist die gesteigerte Talgproduktion. Schwangerschaft, hormonelle Verhütung und die Wechseljahre können diese immer wieder aufs Neue verändern.
  • Genetische Veranlagung: Wie viel Talg wir produzieren, ist auch von unserer individuellen Veranlagung abhängig.
  • Falsche Ernährung: Eine zucker- oder fetthaltige Ernährung kann die Talgproduktion begünstigen.
  • Äußere Einflüsse: Natürlich können auch das Wetter, die Temperatur oder die Kleidung einen Einfluss auf unsere Haare nehmen. Caps und Hitze lassen unsere Haare schnell fettig werden.
  • Stress: Das durch Stress erzeugte Hormon Cortisol stimuliert die Talgdrüsen, wodurch die Haare schneller fettig werden.
  • Haarpflegefehler: Sowohl die Auswahl der Pflegeprodukte als auch die Haarwaschroutine können schnell fettendes Haar fördern.
  • Medikamente oder Erkrankungen: Die Talgdrüsen können durch bestimmte Medikamente oder Erkrankungen ihre Talgproduktion verändern und somit deine Haare schneller fettig aussehen lassen.

Spezielle Shampoos gegen fettige Haare

Um fettigem Haar entgegenzuwirken, gibt es spezielle Shampoos, die durch ihre Inhaltsstoffe besser geeignet sind als andere. Oft beinhalten sie spezielle Bestandteile wie Kräuter oder Tonerde und verzichten auf aggressive Inhaltsstoffe wie Sulfate und Silikone. Kräuter wie Zitronenmelisse und Brennnessel sollen beim Logona Haarshampoo als natürliches Mittel gegen fettiges Haar helfen. Die Naturkosmetik mit ihren natürlichen Inhaltsstoffen reinigt und pflegt schnell fettendes Haar besonders sanft und sorgt für langanhaltende Frische. Durch Inhaltsstoffe wie Vitamin B6, Menthol und Aminosäuren wird die Kopfhaut sanft gereinigt und das Haar erscheint voluminöser.

Das Shampoo von Guhl reinigt das Haar, befreit es von überschüssigem Fett und zögert das Nachfetten der Haare heraus. Bei den Inhaltsstoffen setzen die Hersteller auf Zitronenmelisse, um die Haarstruktur zu beleben und ein Frischegefühl zu erzeugen. Das Pflegeprodukt kommt dabei ganz ohne Silikone aus. Das Shampoo von Redken wirkt dank Minze als Inhaltsstoff belebend und beruhigt gleichzeitig die Kopfhaut, ohne sie auszutrocknen. Auch für die Haarlängen ist gesorgt: Für sie spendet es Feuchtigkeit, ohne diese zu beschweren.

Das Shampoo wurde von Kérastase zwar speziell für fettige Kopfhaut entwickelt, pflegt jedoch zusätzlich auch strapazierte Haarlängen, was das Produkt zu einem Allrounder macht. Das Produkt Elvital Hydra Hyaluronic Pure verspricht den Verwender:innen neben langanhaltender Frische am Haaransatz eine 72-Stunden-Feuchtigkeitsversorgung für die Längen. Das vegane Shampoo von Feschi eignet sich für sämtliche Haut- und Haartypen und bietet intensive Pflege - sowohl bei trockener, schuppiger Kopfhaut als auch bei fettigen Ansätzen. Das enthaltende Weidenrindenextrakt hilft dabei, die Kopfhaut zu beruhigen und die Talgproduktion ins Gleichgewicht zu bringen. Kräuter wie Brennnessel und Salbei wirken beruhigend auf die Kopfhaut, beugen Nachfetten vor und fördern die Regulierungskraft der Kopfhaut. Das Shampoo der Marke I+M Naturkosmetik ist pH-hautneutral und tierversuchsfrei.

Kräuter-Shampoo Vergleich

Hier ist ein Vergleich einiger Kräuter-Shampoos, die auf dem Markt erhältlich sind:

Modell Inhaltsstoffe Besondere Eigenschaften Preis pro Liter
Rausch Schweizer Kräuter Pflege-Shampoo Kamille, Zinnkraut, Spitzwegerich Ohne Silikone und Parabene, vegane Formel 89,60 €
Odylique Teebaum- und Kräuter-Shampoo Teebaum, Schachtelhalm, Aloe Vera Ohne Silikone und Parabene, vegane Formel 100,55 €
Meina Naturkosmetik Haarseife Ayurvedische Kräuter Kokosnuss, Rosmarin, Zitronengras 100 % Naturkosmetik, plastikfreie Verpackung 162,38 € (pro kg)
Kräutermax Aloe Vera Shampoo Aloe Vera, Ringelblume, Schafgabe Feuchtigkeitsspendend, ohne Silikone und Parabene 83,60 €
Herbal Care my nature Kräuter Pflege Shampoo Steinklee, schwarzer Rübe, Rettich Sehr ergiebig, wirkt gegen Haarausfall, vegan 21,61 €

Weitere Tipps gegen fettige Haare

Bei Haarpflegeprodukten solltest du darauf achten, dass diese explizit für fettige Haare geeignet sind. Anhaltspunkte für geeignete Shampoos können Inhaltsstoffe wie Teebaumöl, Kräuter oder Tonerde sein. Auch deine Ernährung kann einen Einfluss auf deine Haare haben. Wenn deine Haare dazu neigen, schnell fettig zu werden, versuche, Zucker und Fett in deiner Ernährung zu reduzieren. Greife stattdessen besser auf ausgewogene und vitaminreiche Lebensmittel zurück.

Social-Media-Trends wie "No Poo", abgeleitet von "No Shampoo", rufen dazu auf, seine Haare gar nicht oder nur noch mit Wasser zu waschen. Ziel dieser minimalistischen Haarpflege soll das Ausfetten der Haare sein. Das soll die Talgproduktion hemmen und die Haare schließlich nicht mehr so schnell fettig aussehen lassen. Aber kann das funktionieren? Das Vorgehen ist fraglich, denn wie viel Talg produziert wird, ist von vielen Faktoren abhängig, auf die wir oft keinen Einfluss haben, wie etwa unsere Genetik und Hormone. Da sich im Haar außerdem Schmutzpartikel und Pollen festsetzen, ist das regelmäßige Waschen der Haare mit Shampoo wichtig und sollte keinesfalls ausgelassen werden.

Klar, mit fettigen Haaren fühlen wir uns schnell unwohl und natürlich wünschen sich Betroffene die eine rettende Lösung, die ihre Haare nicht mehr so schnell fettig werden lässt. Doch ein strähniger Ansatz ist erstmal kein Problem, er schützt deine Kopfhaut und bewahrt sie vor dem Austrocknen. Wenn also Pflegeprodukte, Ernährung und Hygiene zu keiner Besserung führen, lass dich davon nicht negativ beeinflussen. Falls du dich mit offenen Haaren trotzdem unwohl fühlst oder weder Zeit noch Lust hast, sie häufiger zu waschen, probiere doch einen straffen Zopf aus. Der angesagte Sleek-Look ist momentan absolut im Trend und lässt nicht erkennen, ob dein Haar fettig ist oder einfach nur glatt zurückgebunden wurde. Auch die Variante mit zurückgegelten, offenen Haaren sieht stylish aus und verdeckt einen fettigen Haaransatz geschickt. Auch Trockenshampoo ist eine gute Alternative. Bleibt morgens keine Zeit zum Waschen, kann Trockenshampoo schnell Abhilfe schaffen, indem das stärkehaltige Pulver das Fett in deinen Haaren absorbiert. Neben einem frischeren Look kann Trockenshampoo auch für zusätzliches Volumen und Griffigkeit sorgen. Wenn du deine Haare dennoch lieber ganz verstecken möchtest, greif einfach zu einer coolen Cap oder einem trendigen Haarband.

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