Koteletten und Schnauzer: Unterschiede und die Vielfalt der Bartstile

Für viele Männer ist der Bart ein modisches Accessoire, das Einzigartigkeit, Individualität und stolze Männlichkeit verkörpert. Die Wahl des richtigen Bartes kann jedoch eine Herausforderung sein, da es unzählige Barttypen mit kreativen Namen und außergewöhnlichen Looks gibt. Neben dem persönlichen Geschmack spielen auch die individuelle Gesichtsform und der Bartwuchs eine wichtige Rolle.

In diesem Artikel werden wir uns mit den Unterschieden zwischen Koteletten und Schnauzern befassen und Ihnen einen Überblick über die Vielfalt der Bartstile geben, damit Sie den perfekten Bart für Ihren individuellen Look finden können.

Koteletten: Rock'N'Roll und Individualität

Mit der Aura der 50er im Stile eines Elvis Presley stehen Koteletten heute wieder hoch im Kurs. Egal ob schmal oder etwas breitere Streifen, dieser Look ist voll im Trend und bringt Rock’N’Roll zurück. Als „Koteletten” werden die Haare bezeichnet, die sich an der Schläfe befinden und am oberen Ansatz des Ohres anfangen. Was die Länge der Koteletten angeht, sind euch keine Grenzen gesetzt.

Besonders prägnante und lange Koteletten findet man beispielsweise beim sogenannten „Backenbart”, bei dem sie in den Bart bis an die Wangen übergehen und recht dicht bewachsen sind. In seinen frühen Zeiten war beispielsweise Elvis Presley einer der Verfechter dieser Bartfrisur. Fakt ist aber, dass man Koteletten von sehr auffällig bis eher dezent stylen kann. Ausschlaggebend sind dabei einige Punkte, zum Beispiel wie weit die Haare nach unten wachsen, die Breite sowie die grundsätzliche Länge beziehungsweise Dichte der Haare. Je länger, breiter und dichter die Haare gestylt werden, desto auffälliger sind sie. Solche Koteletten eignen sich eher für rustikale Männer. Kürzere hingegen wirken etwas gepflegter und dezenter.

Nicht selten wachsen Koteletten schneller als die Haare auf dem Kopf und werden irgendwann unsauber, weshalb man hier immer mal wieder nachjustieren sollte. Solange man aber keine komplizierten Formen wie beispielsweise beim Backenbart ausprobiert, sind Koteletten, was das Styling anbelangt, eher unkompliziert. Ihr benötigt lediglich einen sehr guten Trimmer mit unterschiedlichen Aufsätzen, eine Haarschere für einzelne störrische Haare und einen Spiegel. Wenn man es genau nimmt, stylt man übrigens selten die eigentlichen Koteletten, denn oftmals ist es eher der Bart, welcher zu lang wird und die Koteletten unsauber aussehen lässt. Dies ist der Grund dafür, weshalb man durch das Kürzen des Bartes den Kotletten einen Teil ihrer Grundform gibt. Sollten allerdings auch mal die eigentlichen Haare zu lang und buschig werden, könnt ihr diese natürlich auch mit dem Trimmer kürzen.

Mit dem Kamm kämmt ihr die Haare etwas nach oben und schneidet sie dann ab der gewünschten Länge mit dem Trimmer (ohne Aufsatz) ab. Dieses Vorgehen sieht man auch oft beim Friseur und erfordert etwas Übung, allerdings schneidet man mit Aufsätzen meistens immer etwas mehr als gewünscht ab und auch der Übergang zu den Kopfhaaren gelingt mit dieser Technik in der Regel besser. Wichtig ist allerdings, dass ihr beim Styling der Koteletten immer darauf achtet, dass sie gleich lang sind. Hierfür solltet ihr bei der Rasur genau in den Spiegel schauen. Darüber hinaus muss der Übergang von den Koteletten zu eurem Haupthaar fließend sein. Wenn ihr übrigens eher kurze Koteletten möchtet, dann reichen diese meistens bis zur Mitte des Ohres. Etwas längere Koteletten gehen bis zum unteren Ansatz vom Ohr oder noch weiter.

Bei der Pflege von Koteletten gibt es wenig zu beachten, vor allem dann, wenn die Haare nicht besonders lang sind. In diesem Fall brauchen sie meistens gar keine extra Pflege. Wenn sie allerdings länger sind und bis in den Bart hineinragen, kommt es manchmal vor, dass die Haut etwas trocken ist beziehungsweise schuppt. Bei diesem Problem könnt ihr, wie bei der klassischen Bartpflege, etwas Bartöl verwenden. Ansonsten sind vor allem die Länge der Haare sowie die Konturen essenziell.

Schnauzer: Der Klassiker mit vielen Varianten

Der absolute Klassiker unter den Bärten ist mit Sicherheit der neudeutsch Moustache genannte Oberlippenbart. Über die Jahrhunderte hinweg haben sich hierbei unendlich viele Varianten entwickelt und der Kreativität des Trägers wird freier Lauf gelassen.

Der Schnurrbart bei Männern ist eines dieser Dinge, die nicht aus der Mode kommen. Wenn du darüber nachdenkst, einen mutigen Schritt zu wagen und denkst, dass es die beste Option ist, deinen Schnurrbart wachsen zu lassen, sind wir auf deiner Seite! Mit diesem Leitfaden und deinem King C. Gillette Style Master Barttrimmer kannst du die Schnurrbartstile rasieren, trimmen, konturieren und kreieren, die zu deinem Gesicht, deiner Persönlichkeit und deinem Haartyp passen. Bist du bereit?

Angesagte Schnurrbartstyles für Männer

  • Der original Schnurrbart: Diese Gesichtsform passt dazu: Jede Gesichtsform. Ein sauberer Schnurrbart, der genau über der Oberlippe sitzt. Es gibt viele Gründe, warum ein original Schnurrbart so klassisch und vielseitig ist. Lass deinen Schnurrbart frei wachsen. Du kannst deinen Bart in der Zwischenzeit stehen lassen oder ihn glatt rasieren. Du hast genug von deinem aktuellen Bartstyle? Dann versuch es doch mal mit dem Bleistiftbart. Es wird nicht allzu lange dauern, bis ein dünner Schnurrbart wächst. Mit zwei bis vier Wochen wirst du auskommen.
  • Der Hufeisenbart: Wenn ein Hufeisen ein Glückssymbol ist, kann der Hufeisen-Bart vielleicht ebenso täglich zu deinem persönlichen Hochgefühl beitragen. Um einen guten Hufeisenbart zur Geltung zu bringen, brauchst du Zeit. Geschwungene Koteletten, kombiniert mit einem Hufeisen-Bart. Dies ist eine der Arten von Bart und Schnurrbart, die Zeit brauchen, um sich abzuheben. Lass deinen Bart mindestens einen Monat lang wachsen. Dann fang an, ihn in Form zu bringen. Halte die Koteletten lang und in Form, trimme die widerspenstigen Schnurrbarthaare und in etwa zwei bis fünf Monaten wirst du das Ergebnis sehen.
  • Der Knebelbart: Der Knebelbart, oder Victor-Emanuel-Bart, ist ein Schnurrbart mit einem Chin Strip. Du musst kein sehr langes Haar haben, um den Knebelbart zu kreieren. Halte dich einfach einen Monat lang von der Rasierklinge fern und style ihn dann Schritt für Schritt nach. Lass deinen Bart mindestens einen Monat lang wachsen. Dann rasiere alles, was du nicht brauchst.
  • Der Walrossbart: Lass deinen Walrossbart natürlich wachsen, ohne ihn anzutasten. Pflege ihn mit Balsam, Öl und regelmäßigem Schneiden. Er kombiniert den Vollbart mit dem Anker-Stil, auch wenn er am Ende am Kinn etwas spitzer ist. Lass deinen Bart vier bis sechs Wochen lang wachsen, bevor du ihn stylst.
  • Der Lenkerschnurrbart: Der Lenkerschnurrbart ist ein idealer Klassiker für alle, die elegant, gepflegt und stilvoll aussehen wollen. Du musst deinen Schnurrbart wachsen lassen und ihn eine ganze Weile stehen lassen, um diesen Stil nachmachen zu können.
  • Der imperiale Schnurrbart: Diese Gesichtsform passt dazu: Dreieckig, quadratisch, oval und länglich. Ähnlich wie der Lenkerschnurrbart, aber dicker und geschwungen. Hier ist es nicht nötig, die Haare zu schneiden oder nach oben zu kämmen. Lass deinen Schnurrbart mitsamt Bart etwa sechs Monate lang wachsen. Du brauchst einen dicken, ungepflegten Schnurrbart, um diesen Stil nachzumachen.

Um deinen Schnurrbart wachsen zu lassen, solltest du dich von der Rasierklinge fernhalten und deinen Bart natürlich lassen. Dann rasierst du deine Haare, ohne deinen Schnurrbart zu verändern. Wenn das Haar eine gute Länge erreicht hat, kannst du ihm die gewünschte Form geben.

Um deinen Schnurrbart zu pflegen, solltest du ihn regelmäßig reinigen und mit Feuchtigkeit versorgen. Du kannst Gele, Öle und Balsame für den Bart verwenden.

Pflege deinen Schnurrbartstil mit wöchentlichem Trimmen. Bevor du mit dem Trimmen beginnst, muss dein Schnurrbart trocken und gekämmt sein. Trage zum Schluss einen Balsam auf.

Stilvoll, selbstbewusst und ein Hauch von Vintage - der Schnauzer-Bart ist für Männer, die nicht scheuen, mit ihrem Bartstyle aufzufallen. Der Schnauzer-Bart ist ein kultiger Bartstyle, bei dem die Barthaare über der Oberlippe besonders betont werden. Er kann in verschiedenen Ausprägungen getragen werden, von schmal und dezent bis hin zu wuchtig und markant. Aufgrund seiner Variabilität ist er für fast alle Männer perfekt umsetzbar.

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Schnauzer-Varianten

  • Der “Pencil”: zeichnet sich durch seine schmale Linie aus, die so dünn ist, dass sie an die Form eines Bleistifts erinnert. Solo getragen, hört er an den Mundwinkeln auf. Ein zeitloser Stil, der auch für Männer mit eher dürftiger Gesichtsbehaarung möglich ist. Bei weniger Bartwuchs kann man die Haare allerdings auch etwas rauswachsen lassen und anschließend zur Seite kämmen.
  • Der “Parted Pencil”: ist eine Variation des Bleistiftbartes. Der Schauspieler Clark Gable galt in den 1930er Jahren als King of Hollywood. Kein Wunder also, dass sein Aussehen damals wie heute Eindruck hinterlassen hat. Noch ein Bartname, der dem Ruhm eines großen Schauspielers geschuldet ist.
  • Der Hufeisenbart: kombiniert einen Oberlippenbart, der an den Wangen nach unten weitergeführt wird, der Kinnbereich wird sauber rasiert.

Lass dich nicht entmutigen, falls es bei dir etwas länger dauert. Es kann bis zu sechs Monate dauern, bis sich die Haare über der Oberlippe richtig ausgeprägt haben.

Für das Ausrasieren verwende einen Rasierer oder Trimmer, um die gewünschte Breite und Form des Schnauzer-Bartes zu gestalten. Achte darauf, die Barthaare sauber über der Oberlippe zu betonen.

Werden die Haare zu lang und stören dich an der Oberlippe, kannst du sie mit einer Bartschere kürzen. Wir empfehlen das zwischendurch immer mal wieder zu tun. Das geht schnell und sorgt für ein gepflegtes Äußeres.

Weitere Bartstile im Überblick

Neben Koteletten und Schnauzern gibt es eine Vielzahl weiterer Bartstile, die sich in Form, Länge und Pflegeaufwand unterscheiden. Hier ein kleiner Überblick:

  • Drei-Tage-Bart: Dieser wohl ursprünglichste aller Bärte entsteht wie der Name schon sagt, nach mehrtätigem nicht-rasieren, ganz von alleine.
  • Ziegenbart: Den Trägern des klassischen Ziegenbartes wird häufig ein wildes Temperament nachgesagt. Auch hier wurde ein Tier zum Vorbild genommen und wie bei einer Ziege wird der Kinnbart wachsen gelassen. Optisch sorgt er so für eine Verlängerung des Gesichts und ist besonders für Männer mit ovaler Gesichtsform geeignet.
  • Henriquatre: Der nach dem Französischen König Heinrich IV benannte Barttyp ist auch als Rund-um-den-Mund Bart bekannt, was seine Form ganz hervorragend beschreibt. Attribute wie sanft, sexy und romantisch werden ihm zugeschrieben und er lässt seinen Träger maskulin-erotisch und zugleich smart wirken.
  • Chin Puff: Ideal für Einsteiger eignet sich der sogenannte Chin Puff. Ein kleiner aber feiner senkrechter Bartstreifen unter dem Kinn, hilft das Gesicht zu strecken und ist einfach zu erlangen.
  • Backenbart: Früher von den großen Männern ihrer Zeit getragen, wie etwa Kaiser Wilhelm ist der Backenbart heute dank bekannter Rockstars wie Lemmy von Motörhead aber vor allem auch wegen Actionhelden wie Hugh Jackman in seiner Rolle als Wolverine wieder tragbar.
  • Ducktail: Er ist im Grunde ein Vollbart mit rasierten Wangenpartien, der spitz unter dem Kinn auf einem Punkt zuläuft. Der optimale Bart für reine Individualisten, da er sehr selten, aber auch sehr stilsicher ist.
  • Fu Manchu: Der Fu Manchu ist ein gerader Schnurrbart in Verbindung mit einem senkrechten Streifen entlang der Mundpartie. Bekanntester Träger ist wohl der ehemalige Amerikanische Wrestler Hulk Hogan und das allein reicht eigentlich schon aus um zu zeigen, dass ein Fu Manchu etwas Besonderes ist.
  • Hollywoodian: Glatt rasierte Backen machen diese Form des Vollbartes zum Vollbart des modernen Gentlemans und absolut alltagstauglich.
  • Sparrow: Benannt nach Captain Jack Sparrows Bart aus Fluch der Karibik macht dieser Bart aus jedem einen echten Freibeuter. Ein schöner Moustache in Verbindung mit einem Kinnbart, der gerne auch geflochten oder gezwirbelt werden darf ist das Sinnbild für Rebellion und Wildheit und versprüht einen ganz besonderen Charme.
  • Zappa: Nach dem unvergesslichen Frank Zappa benannt, besticht durch einen voluminösen Moustache in Verbindung mit einem Unterlippenbart.
  • ZZ: ZZ Top fallen neben ihrer Musik vor allem mit ihren extrem langen Vollbärten auf. Männer die sich hierfür entscheiden dürfen Monate oder sogar Jahre auf das Ergebnis warten, werden aber mit absoluter Einzigartigkeit belohnt.
  • Musketierbart: Dieser wirklich einzigartige Bartstil verlangt viel Mut und Entschlossenheit von seinem Träger. Dem tierischen Vorbild entsprechend wird der Schnurbart hier so lange wachsen gelassen, bis die Haare seitlich vom Mund nach unten fallen. Er verleiht seinem Träger eine absolute Unverwechselbarkeit und sorgt überall für einen grandiosen Auftritt.

Welcher Bart passt zu welcher Gesichtsform?

Die Wahl des richtigen Bartstils hängt stark von der individuellen Gesichtsform ab. Hier einige Empfehlungen:

  • Quadratisches Gesicht: Anchor Beard, Ziegenbart, Knebelbart
  • Rundes Gesicht: Boxed Beard, Van-Dyke-Bart, kurzer Vollbart, Balbo-Bart, Ankerbart
  • Ovale Gesichter: Drei-Tage-Bart, Chevron-Bart, Hufeisen-Bart
  • Rechteckige Gesichter: Vollbart, Backenbart, Gunslinger mit Schnurrbart, Kinnbart, Kinnstreifen-Bart, Soul-Patch-Bart

Die richtige Bartpflege

Das Styling und die Pflege des Bartes sind entscheidend, um ihn gesund, weich und in Form zu halten. Hier sind die wichtigsten Schritte für eine optimale Bartpflege und ein optimales Styling:

  1. Reinigen: Ein spezielles Bartshampoo (ca. 2-3 Mal pro Woche) entfernt Schmutz, Hautschuppen und überschüssigen Talg, ohne den Bart auszutrocknen.
  2. Pflegen und befeuchten: Massiere täglich Bartöl in die Haare und die Haut darunter ein, um Feuchtigkeit zu spenden, Juckreiz zu lindern und den Bart weicher zu machen.
  3. Trimmen und schneiden: Mit einem Bartschneider kann der Bart gekürzt und in Form gebracht werden. Zum exakten Nachschneiden und für den Feinschliff an den Kanten ist eine Bartschere ideal, vor allem bei längeren Bärten.
  4. Stylen: Tägliches Kämmen bringt den Bart in Form, löst Knoten und verteilt die natürlichen Öle gleichmäßig. Für strukturierte oder definierte Looks gibt Bartwachs Halt und Form.
  5. Pflege der Haut unter dem Bart: Auch die Haut unter dem Bart braucht Feuchtigkeit. Ein wöchentliches Peeling entfernt abgestorbene Hautzellen, verhindert Juckreiz und beugt eingewachsenen Haaren vor.

Mit der richtigen Routine und den passenden Produkten bleibt Ihr Bart gesund, geschmeidig und in Form.

Bartstil Beschreibung Geeignet für Gesichtsform Pflegeaufwand
Drei-Tage-Bart Kurzer, ungezwungener Bartstil Ovale Gesichter Gering
Vollbart Klassischer Bartstil, der das gesamte Gesicht bedeckt Rechteckige Gesichter Mittel
Schnurrbart Oberlippenbart in verschiedenen Varianten Ovale Gesichter Mittel bis Hoch (je nach Variante)
Koteletten Haare an der Schläfe, die am oberen Ansatz des Ohres anfangen Verschiedene Gesichtsformen Gering

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