Kopfschmerz Ursachen Rechte Augenbraue

Schmerzen unter den Augenbrauen können aus verschiedenen Gründen auftreten und manchmal sehr stark sein. Oft werden sie als alltäglicher Schmerz abgetan, aber das Verständnis der Ursachen kann bei der richtigen Behandlung helfen.

Häufige Ursachen von Schmerzen unter der Augenbraue

Cluster-Kopfschmerz

Einer der häufigsten Gründe für Schmerzen um die Augenbrauen ist Cluster-Kopfschmerz, auch bekannt als Eispickel-Kopfschmerz.

Das Merkmal von Augenbrauenschmerzen ist, dass es einen scharfen Schmerz gibt, der mehrmals täglich auftritt. Dies kann intermittierend für Wochen oder Monate auftreten. Es kann ein ähnliches Muster beim Anhalten und Wiederkehren haben.

Männer bekommen häufiger Clusterkopfschmerzen als Frauen.

Es kann mehrere Gründe für Cluster-Kopfschmerzen geben. Laut Ärzten gibt es jedoch viele Gründe für diesen Kopffehler und die unsachgemäße Regulierung von Histamin und Serotonin.

Die Auslöser, die für diese Kopfschmerzen identifiziert wurden, können Alkohol, helles Licht, Anstrengung, Hitze, Zigaretten und Medikamente sein.

Dieser Schmerz wird allmählich chronisch und stark.

Beim Cluster-Kopfschmerz leiden die Betroffenen unter den Schmerzen, die immer einseitig hinter Auge, Stirn oder Schläfe sitzen. Die Schmerzen sind bohrend bis stechend, ihre Intensität ist stark bis unerträglich.

Die Patienten berichten von einer inneren Unruhe, können nicht ruhig liegen und laufen entweder umher oder bewegen den Oberkörper rhythmisch. Außerdem sind sie während der Attacken aggressiv und gereizt.

Der Schmerz zeigt sich in Form von Attacken, die eine halbe bis eine Stunde (15 bis 180 Minuten) andauern und dann wieder aufhören. Solche Attacken treten im Mittel 1-2 Mal in 24 Stunden auf, gelegentlich bis zu achtmal täglich.

Bei der episodischen Form wechseln sich symptomatische Episoden von wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten mit symptomfreien Phasen von Monaten bis Jahren ab.

Sind die symptomfreien Phasen kürzer als zwei Wochen oder hält die symptomatische Episode länger als ein Jahr, spricht man von chronischem Cluster-Kopfschmerz.

Sie entwickeln sich häufig immer zur gleichen Tageszeit, vor allem 1 - 2 Stunden nach dem Einschlafen und vor dem Aufwachen.

Im Durchschnitt dauert es leider rund fünf Jahre bis Cluster-Kopfschmerz als solcher diagnostiziert wird. Erst dann aber kann eine angemessene Behandlung begonnen werden.

Cluster-Kopfschmerzen treten immer einseitig auf, meistens im Bereich der Schläfe oder des Auges. Die Attacken treten phasenweise auf. Cluster-Kopfschmerzen unterscheiden sich von anderen Kopfschmerzen durch Begleitsymptome wie Augentränen, eine laufende Nase oder ein leicht hängendes Augenlid. Bestimmte Migränemittel oder das Einatmen reinen Sauerstoffs können die Schmerzen meist lindern. Männer haben dreimal so oft Cluster-Kopfschmerzen wie Frauen.

Bei einer Cluster-Kopfschmerzattacke bauen sich in kurzer Zeit sehr starke bohrende, stechende oder brennende Schmerzen im Bereich eines Auges auf. Auch die Schläfe und die angrenzende Stirnpartie können sehr weh tun. Manche Menschen beschreiben den Schmerz, als ob ein Nagel durch das Auge sticht.

Häufig ist das betroffene Auge gerötet und tränt.

Weil die Schmerzen bei Bewegung etwas nachlassen, sind viele Betroffene unruhig und gehen während einer Attacke zum Beispiel umher. Nach 15 Minuten bis 3 Stunden verschwinden die Schmerzen meist so schnell wieder, wie sie gekommen sind.

Was dazu führt, dass ein Mensch an Cluster-Kopfschmerzen erkrankt, ist nicht bekannt. Fachleute vermuten unter anderem, dass die Nervenzellen in bestimmten Bereichen des Gehirns, die auch für die Regulation des Tag-Nacht-Rhythmus verantwortlich sind, „überaktiv“ sind. Weil in manchen Familien Cluster-Kopfschmerzen gehäuft vorkommen, könnte auch Vererbung eine Rolle spielen.

Ähnlich wie bei der Migräne gibt es auch bei Cluster-Kopfschmerzen bestimmte Auslöser (Trigger) - also unterschiedliche Stoffe oder Situationen, die eine Schmerzattacke hervorrufen können. Viele Menschen mit Cluster-Kopfschmerzen bekommen zum Beispiel eine Schmerzattacke, wenn sie Alkohol getrunken haben.

Diese Trigger lösen jedoch nur dann Attacken aus, wenn sich die Betroffenen in einer aktiven Phase der Erkrankung befinden, in denen es generell häufig zu Attacken kommt.

Einige Menschen berichten, dass bestimmte Gerüche bei ihnen Cluster-Kopfschmerzen auslösen können. Häufig werden auch Nahrungsmittel wie bestimmte Käsesorten oder Wurstwaren mit Cluster-Kopfschmerzen in Verbindung gebracht.

Typischerweise treten die Cluster-Kopfschmerzattacken meist nur in bestimmten Phasen auf. Diese auch Cluster genannten Episoden dauern einige Tage bis Wochen. Zwischen zwei Episoden vergeht oft eine längere Zeit - manchmal sogar Jahre - ohne Beschwerden. Häufig fallen die Schmerzepisoden ins Frühjahr oder den Herbst.

Während einer Episode können die Attacken alle zwei Tage bis mehrmals pro Tag auftreten. Oft setzen sie jeweils zur selben Uhrzeit ein, vor allem in den frühen Morgenstunden oder 1 bis 2 Stunden nach dem Einschlafen.

Bei 15 von 100 Menschen mit Cluster-Kopfschmerzen sind die Beschwerden besonders häufig: Die Episoden dauern bei ihnen ein Jahr - oder die beschwerdefreie Zeit zwischen zwei Episoden ist kürzer als ein Monat. Dann spricht man von chronischen Cluster-Kopfschmerzen. Manchmal geht ein episodischer in einen chronischen Verlauf über, vor allem wenn die Erkrankung erst in einem höheren Alter beginnt.

Die Diagnose ergibt sich aus einem ausführlichen Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt (Anamnese) und einer körperlichen Untersuchung. Dabei werden unter anderem im Rahmen einer neurologischen Untersuchung die Wahrnehmung von Berührung und die Muskelkraft geprüft.

Mittel, die grundsätzlich verhindern können, an Cluster-Kopfschmerzen zu erkranken, sind nicht bekannt. Eine Möglichkeit, Attacken vorzubeugen, ist jedoch herauszufinden, was sie auslöst und diese Auslöser dann zu vermeiden. Dazu ist es hilfreich, ein Kopfschmerztagebuch zu führen, in das man unter anderem einträgt, was man vor einer Attacke gegessen, getrunken oder unternommen hat.

Es gibt auch einige Medikamente, die häufigen Attacken vorbeugen können: Manchmal werden dazu Lithium oder Kortison eingesetzt - am häufigsten aber der Wirkstoff Verapamil.

Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol können akute Cluster-Kopfschmerzen nicht lindern. Vielen Menschen hilft es aber, reinen Sauerstoff einzuatmen. Dazu benötigt man ein Sauerstoffgerät mit Atemmaske. Wichtig ist, dass eine ausreichende Sauerstoffkonzentration erreicht wird.

Cluster-Kopfschmerzen können so heftig sein, dass sie oft als unerträglich beschrieben werden. Während einer Attacke ist es meist nicht möglich, sich auf andere Dinge zu konzentrieren, Alltagstätigkeiten nachzugehen oder am Straßenverkehr teilzunehmen. Während eines Clusters ist das Berufs- und Familienleben in Mitleidenschaft gezogen, auch Freizeitaktivitäten sind erschwert.

Belastend ist auch, dass die Attacken häufig in der Nacht auftreten und den Schlaf stören. Hinzu kommt, dass viele Betroffene lange Zeit nicht wissen, was mit ihnen los ist. Manche befürchten, lebensbedrohlich erkrankt zu sein. Einige Menschen verlieren durch die Cluster-Kopfschmerzen sogar ihren Lebenswillen.

Viele sind erleichtert, wenn sie erfahren, dass sie eine Kopfschmerzerkrankung haben und dass es wirksame Behandlungen gibt.

Spannungskopfschmerzen

Spannungskopfschmerzen treten normalerweise um die Augen herum auf und verursachen Schmerzen und Beschwerden. Dieser Schmerz ist durch eine Verengung des Kopfes gekennzeichnet.

Obwohl die genaue Ursache von Spannungskopfschmerzen nicht bekannt ist, sind häufige Auslöser bei dieser Art von Schmerzen Schlafmangel und Grippe oder das Auftreten einer Erkältung.

Die Stirn wird aufgrund von Stress aufgrund solcher Schmerzen allmählich schwer. Dann ist etwas Schweres auf den Augenlidern. Danach können Sie starke Schmerzen unter den Augenbrauen verspüren.

Es sind unspezifische Kopfschmerzen, die nicht die Blutgefäße betreffen und nicht mit organischen Erkrankungen zusammenhängen. Bei Spannungskopfschmerzen klagen die Betroffenen über leichte bis mittelstarke Schmerzen, die meist an beiden Seiten des Kopfes liegen. Sie strahlen vom Hinterkopf und den Schläfen zur Stirn und oft auch hinter die Augen aus. Typisch ist ein dumpfer Druck am Kopf, der nicht pulsiert. Einige Patienten haben zudem leichte Empfindlichkeit gegen Lärm oder Licht. Auslöser der Beschwerden sind häufig Stress oder Angst, aber auch eine schlechte Körperhaltung, die eine Verspannung der Muskeln verursachen. Oft wird diese Kopfschmerzart deshalb auch als Stresskopfschmerz bezeichnet. Am verbreitetsten ist die episodische Form. Sollten Sie allerdings länger als drei Monate lang an mindestens 15 Tagen pro Monat Beschwerden haben, leiden Sie unter der chronischen Form.

Diese Beschwerden kennen Sie bestimmt: Ein drückender oder ziehender Schmerz an der Stirn oder an den Schläfen, der es Ihnen schwer macht, sich zu konzentrieren. Woher kommt dieser Kopfschmerz, und was können Sie dagegen tun?

Ein Schmerz wie ein Hammerschlag oder ein Druck wie mit dem Schraubstock - Beschwerden am Kopf können sich sehr unterschiedlich anfühlen. Es gibt mehrere mögliche Kopfschmerz-Typen, die hier in Frage kommen können.

Infektionen

Wenn es eine Infektion im oder um das Auge gibt, verursacht es Schmerzen unter den Augenbrauen. Manchmal kann sich aufgrund der Nasennebenhöhle jede Art von Infektion in den Knochen, in den Hohlräumen, um die Augen herum ausbreiten, es kann starke Schmerzen unter den Augenbrauen geben.

Dafür ist es wichtig, dass Sie sich um Ihre Augen und deren Gesundheit kümmern. Seien Sie sich auch ständig der Infektion bewusst.

Bei einer Erkältung spüren Sie meist Kopfschmerzen in Schläfen und Stirn, oft auch zwischen den Augenbrauen. Denn die Nasennebenhöhlen, vor allem die Stirnhöhlen, sind dann oft entzündet. Das Nasensekret kann nicht mehr abfließen, was Druck verursacht. Wenn Sie sich nach vorne beugen, wird es noch schlimmer. Auch die Augen schmerzen.

Eine Sinus-Infektion ist die häufigste Ursache für Kopfweh hinter den Augen. Diese Infektion kann eine Entzündung der Nasennebenhöhlen sowie der Augenhöhlen verursachen, die zu Schmerzen hinter dem Auge führen können. Das kann neben Kopfschmerzen hinter den Augen zu anderen Symptomen wie Nasenverstopfung, Fieber, Husten, Halsschmerzen, verstopfte Ohren und Übelkeit verursachen kann.

Glaukom

Glaukom bezieht sich auf erhöhten Druck im Auge, der Schmerzen unter den Augenbrauen verursacht. Im Laufe der Zeit kann erhöhter Druck den Sehnerv zerstören. Somit ist die Person nicht mehr in der Lage zu sehen.

Während die genaue Ursache des Glaukoms unbekannt ist, schließen das Offenwinkelglaukom und das Winkelverschlussglaukom eine Flüssigkeitsinaktivierung im Auge aus. Infolgedessen erhöht sich der Druck im Auge.

Es kann auch mehrmals Schmerzen unter den Augenbrauen verursachen.

Weitere mögliche Ursachen

  • Krämpfe in den Augenbrauen oder Augenlidern: Unwillkürliche Zuckungen im Augenbrauenbereich verursachen Schmerzen. Im Allgemeinen treten diese für einige Tage auf und hören dann auf. Dieser Zustand beginnt meist mit Schlafentzug oder unregelmäßigen Schlafmustern.
  • Durchblutungsstörungen und neurologische Probleme: Schmerzen unter den Augenbrauen können auch durch Probleme in der Durchblutung in der Nähe der Augen und neurologische Probleme des Auges verursacht werden.

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Weitere Ursachen von Kopfschmerzen im Bereich der Augenbrauen

Es gibt eine Vielzahl möglicher Ursachen für Kopfschmerzen im Bereich der Augenbrauen. Einige davon sind:

  • Migräne: Heftige Kopfschmerzen an Schläfen und Stirn, die meist auf einer Seite liegen, aber auch auf die andere Seite wechseln können, sind Anzeichen für eine Migräne. Im Gegensatz zu anderen Kopfschmerzen verschlimmert Bewegung die Beschwerden noch, Licht und Lärm ebenfalls. Zu den Symptomen gehören außerdem Kribbeln in den Armen und Beinen sowie Sehstörungen.
  • Trigeminusneuralgie: Bei dieser Krankheit tut das Gesicht weh. Das liegt am Drillingsnerv (Nervus trigeminus), der die Empfindungen der beiden Gesichtshälften weiterleitet. Bei der Neuralgie ist meist nur eine Gesichtshälfte betroffen. Die Schmerzen kommen plötzlich und sind zwar kurz, aber sehr heftig, sie fühlen sich an wie elektrische Schläge.
  • Riesenzellenarteriitis (RZA): Wenn ein Patient ständig unter Kopfschmerzen an den Schläfen leidet und schon das Berühren der Schläfen wehtut, könnte das auch eine Riesenzellenarteritis sein (RZA, früher auch als Morbus Horton bzw. als Arteriitis temporalis bekannt). Das ist eine Entzündung der Schläfenarterien auf beiden Seiten des Kopfes. Der Schmerz ist stark, pochend und brennend, meist liegt er auf einer Seite des Kopfes. Manche Patienten klagen auch über leichtes Fieber, Müdigkeit, Appetit- oder Gewichtsverlust oder eine empfindliche Kopfhaut.
  • Stirnhöhlenentzündung: Eine Stirnhöhlen-Entzündung, auch als Stirnhöhlenitis bekannt, ist eine Entzündung der Stirnhöhlen in der Nähe der Augenbrauen. Diese Art von Entzündung kann sehr schmerzhaft sein und zu einer Menge Unbehagen führen.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Kopfschmerzen an Schläfe oder Stirn sind meist harmlos. Aber es gibt Fälle, bei denen Sie sofort zum Arzt gehen sollten:

  • Kopfschmerzen nach einem Unfall: Lassen Sie sich vom Arzt untersuchen, um festzustellen, ob Sie eine Gehirnerschütterung haben - Symptome: dumpfe und drückende Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Schläfrigkeit. Auch ein Schleudertrauma kann Kopfschmerzen verursachen. Sie sind mit Verspannungen der Hals- und Nackenmuskulatur verbunden. Auch ein Bruch des Schläfen- oder Jochbeins verursacht Schmerzen.
  • Schwere Begleiterscheinungen: Wenn die Kopfschmerzen an Schläfen oder Stirn ganz plötzlich kommen und Sie zusätzlich unter Bewusstseinsstörungen, Schwäche, Erbrechen, Schwindel und Übelkeit leiden, besteht die Gefahr einer Gehirnblutung oder eines Schlaganfalls.

Was kann man gegen Kopfschmerzen tun?

In manchen Fällen können Sie Ihre Kopfschmerzen mit Hausmitteln lindern. Das gilt vor allem für leichte Schmerzen. Manchem Betroffenen, der nach langem Sitzen am Schreibtisch der Kopf wehtut, hilft aber auch eine Kälteanwendung. Probieren Sie mal aus, ob Ihnen ein kalter Waschlappen, auf Stirn oder Schläfen gelegt, bei Spannungskopfschmerzen Linderung bringt. Hilfreich könnte auch Pfefferminzöl sein, das Sie auf Stirn oder Schläfen auftragen und sanft einmassieren können.

Kopfschmerzen und Migräne können Sie gut mit Schmerztabletten behandeln. Wenn Sie unter Migräne leiden, können Sie bei den ersten Anzeichen ein Medikament nehmen. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft hat sogar eine hervorgehobene Empfehlung für die Wirkstoffkombination aus ASS, Paracetamol und Coffein als Mittel der ersten Wahl ausgesprochen. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke dazu beraten.

Gegen chronische Migräne könnte Ihr Arzt ein Triptan verschreiben. Zusätzlich gibt es Medikamente, die sich zur Prophylaxe empfehlen, z.B. Betablocker, Flunarizin, Valproat, Topiramat, Propranolol bzw.

Falls nicht, könnte dies Verspannung verursachen. Das gilt auch fürs Smartphone. Nutzen Sie Kopfhörer, wenn Sie telefonieren. Wenn Lebensmittel die Trigger für Ihre Beschwerden sind, versuchen Sie, darauf zu verzichten. Achten Sie außerdem darauf, ausreichend zu schlafen. Eine Entspannungsmethode wie Yoga oder Muskelrelaxation nach Jacobson könnte Ihnen helfen, Stress zu reduzieren.

Vorbeugung von Kopfschmerzen

Es gibt verschiedene Maßnahmen, die man ergreifen kann, um Kopfschmerzen vorzubeugen:

  • Ergonomischer Arbeitsplatz: Müssen Sie viel am Schreibtisch sitzen? Dann überprüfen Sie, ob Tisch, Stuhl und Computer ergonomisch eingestellt sind.
  • Stressmanagement: Eine Entspannungsmethode wie Yoga oder Muskelrelaxation nach Jacobson könnte Ihnen helfen, Stress zu reduzieren.
  • Regelmäßige Pausen: Gönnen Sie sich außerdem regelmäßige Pausen und dehnen Sie sich, um Verspannungen am Nacken zu vermeiden. Und gehen Sie zwischendurch immer mal an die frische Luft. Ein flotter Gang um den Block regt den Stoffwechsel an und versorgt Sie mit Sauerstoff. Das gilt auch für Menschen, die ihr Handy sehr häufig nutzen.
  • Vermeidung von Triggern: Wenn Lebensmittel die Trigger für Ihre Beschwerden sind, versuchen Sie, darauf zu verzichten. Achten Sie außerdem darauf, ausreichend zu schlafen.

Hausmittel und schnelle Hilfe bei Kopfschmerzen

Bei Kopfschmerzen an Stirn und Schläfe können Hausmittel wie Pfefferminzöl Linderung bringen. Verspannungen an Schultern und Nacken können Sie mit einer Wärmflasche oder mit einer sanften (Selbst-)Massage lösen.

Schnelle Hilfe bei Kopfschmerzen bekommen Sie in der Apotheke. Besonders effektiv sind Kombinationen mit Koffein, das als Wirkverstärker eingesetzt wird.

Grundsätzlich sollten Sie bei sehr plötzlich auftretenden und sehr starken Kopfschmerzen und Augen-Beschwerden immer zum Arzt gehen - sie können ein Warnsignal sein. Vereinbaren Sie aber auch einen Arzt-Termin, wenn Sie bei der Bildschirmarbeit Kopfschmerzen bekommen, obwohl Ihr Arbeitsplatz korrekt eingestellt ist.

Zusammenfassung

Es gibt viele Ursachen für die Schmerzen. Die meisten hängen mit Verspannungen und Überanstrengung etwa durch Bildschirmarbeit zusammen. Auch Fehlsichtigkeit oder eine falsch angepasste Brille können Kopfschmerzen und Augen-Probleme verursachen.

Ein kalter Waschlappen oder etwas Pfefferminzöl auf Stirn und Schläfen lindern Kopfschmerzen, die durch Überanstrengung der Augen ausgelöst wurden, bei Verspannungen ist Wärme hilfreich. Schnelle Linderung bringen rezeptfreie Schmerzmittel aus der Apotheke. Es gibt Präparate, die gezielt gegen Schulter- und Nackenschmerzen eingesetzt werden.

Tabelle: Überblick über Kopfschmerzarten und ihre Symptome

Kopfschmerzart Symptome
Cluster-Kopfschmerz Einseitige, sehr starke Schmerzen im Bereich des Auges oder der Schläfe, Augentränen, laufende Nase, hängendes Augenlid
Spannungskopfschmerz Leichte bis mittelstarke Schmerzen auf beiden Seiten des Kopfes, dumpfer Druck, Verspannungen im Nackenbereich
Migräne Heftige, pulsierende Schmerzen, meist einseitig, Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit, Sehstörungen
Stirnhöhlenentzündung Kopfschmerzen im Bereich der Stirn, Druckgefühl, Nasenverstopfung, Fieber

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