Ursachen für dünnes Haar und Kopfhautfarbe

Viele Menschen sind unzufrieden mit ihrer natürlichen Haarpracht. Doch dünnes Haar kann ein Symptom für bestehende Mangelzustände im Körper sein. Dann werden Struktur, Farbe oder Fülle des Haars zum Warnsignal und Krankheitssymptom.

Was bedeutet dünnes Haar?

Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen: Feines Haar ist nicht gleichbedeutend mit dünnem Haar. Ersteres bezieht sich auf den Durchmesser des einzelnen Haares. Experten aus der Friseurinnung verstehen unter dünnem Haar jedoch die Haardichte. Es sind einfach nicht so viele Haare vorhanden, weshalb oft auch die Kopfhaut durchschimmert.

Dünner werdendes Haar macht sich in der Regel durch ein verstärktes Durchscheinen der Kopfhaut durch die Haare meistens im oberen Scheitelbereich, den sog. „Geheimratsecken“ sowie im Wirbelbereich des Kopfes bemerkbar und ist meistens eine Folge von schleichendem, chronischem und deshalb kaum merkbarem Haarausfall! Häufig liegt hier ein erblich bedingter Haarausfall (sog.“androgenetischer Haarausfall“ der Frau oder des Mannes) vor, aber es sind darüber hinaus viele andere Ursachen möglich, wie sie auch zu plötzlichem Haarausfall (siehe weiter oben) führen können. Immer ist hier eine rechtzeitige, genaue hautfachärztliche Untersuchung notwendig (mindestens Inspektion, Laboruntersuchung, TrichoScan), damit ein weiteres Fortschreiten des Dünnerwerdens vermieden und die meist in der Anfangsphase noch vorhandenen Haarwurzeln gerettet und wieder zum Wachsen angeregt werden können.

Ursachen für dünnes Haar

Es gibt viele Faktoren, die dafür verantwortlich sein können, dass die Haare ausfallen. Manchmal kann die Suche für den Grund die berühmte Nadel im Heuhaufen sein. Es gibt aber eine Reihe von Ursachen, die sich häufig negativ auf die Haare auswirken.

1. Falsche Haarpflege:

Hier können verschiedene Ursachen vorliegen: Neben der Anwendung falscher, für den individuellen Haartyp ungeeigneter Pflegeprodukte (Shampoo, Haarkur, Haarspray oder-gel) können Mangelzustände nach unsachgemäß durchgeführter Diät, nach Durchfallerkrankungen oder auch im Zusammenhang mit inneren Erkrankungen eine Rolle spielen.

2. Brüchiges Haar:

Auch hier stehen Pflegefehler an erster Stelle. Aber: Zinkmangel, Eisenmangel, ein Mangel an Selen, eine Schilddrüsenstörung oder Situationen nach schweren bakteriellen oder Virusinfekten können eine Ursache sein. Neben einem Wechsel des Shampoos und anderer Pflegeprodukte macht es auch hier Sinn, mögliche Mangelzustände durch eine Blutuntersuchung beim Facharzt abklären zu lassen, bevor man viel Geld dafür ausgibt, eine ganze Reihe unterschiedlicher und ggf.

3. Geschädigtes Haar:

Zu heißes Fönen oder eine zu agressive Dauerwelle sind hier in erster Linie zu nennen.

4. Schuppenbildung:

Schuppen der Kopfhaut sind extrem lästig (speziell auf dunkler Kleidung) und können winzig klein, trocken und weiß oder größer, gelblich und klebrig sein. Schon hierdurch erschließt sich dem Facharzt und Haarspezialisten meistens schon die dahinterliegende Diagnose; häufig sind aber auch weiterführende Untersuchungen notwenig, um auf die wahre Ursache des Problems zu kommen: bakterielle Abstriche, eine Pilzkultur oder spezielle Haarwurzeluntersuchungen bzw. eine Haarschaftanalyse.

Natürlich kann zunächst ein Therapieversuch mit einem schuppenlösenden Shampoo unternommen werden, welches ohne Rezept in der Apotheke erhältlich ist und welches in der Regel einen Anti-Pilz-Wirkstoff enthalten wird; nicht etwa, weil eine ansteckende Pilzinfektion der Kopfhaut vorläge, sondern weil viele Kopfhautprobleme durch ein zu starkes Wachstums eines normalen „Bewohners“ unserer Haut und Kopfhaut ausgelöst wird.

Der heißt „Pityrosporum ovale“, ist völlig harmlos und nicht ansteckend, löst aber das sog. „seborrhoische Kopfhautekzem aus, welches zu einer Kopfhautrötung, Juckreiz und eben zum Auftreten hartnäckiger, lästiger Schuppenbildung führt. Manchmal ist sogar das zentrale Gesicht und auch die behaarte Brust bei Männern mitbetroffen!

Diese Shampoos werden 2x/Woche angewendet und sollten etwa 5 min. in die Kopfhaut einwirken. Es gibt aber auch andere Ursachen für eine Schuppenbildung: Anlagebedingt (durch Vererbung): „Pityriasis simplex capillitii“, man muß an eine Kontaktallergie z.B.auf Shampoo-Inhaltsstoffe oder auf andere Haarkosmetika denken (häufig: Cocamidopropyl-Betain“). Hier kann ein Allergietest den Nachweis erbringen. Auch echte Pilzinfektionen oder bakterielle Haarwurzelentzündungen können die Ursache sein oder chronische Erkrankungen der Haut und Kopfhaut wie die Neurodermitis und die Schuppenflechte.

Kurz: auch bei Kopfhautschuppung ist ein rechtzeitiger Besuch beim Dermatologen sinnvoll, um ggf.

5. Schnelles Nachfetten der Haare:

Zu heiße Kopfwäsche, zu stark austrocknende Shampoos sind in erster Linie zu nennen. Aber auch im Zusammenhang mit Hormonstörungen kann es zu einer schnelleren Durchfettung der Haare und zu an der Kopfhaut anklatschenden Haaren kommen (häufig ist es sogar ein Frühwarnzeichen hierfür!).

Grund: immer wenn im Körper der Frau die männlichen Hormone die Oberhand gewinnen, kommt es zu folgenden 4 Problemen: 1) verstärkte Fettigkeit der Kopfhaut und Haare sowie der Gesichtshaut; 2) Unreine Haut oder Pickel im Gesicht und am Oberkörper;3) Beginnender Haarausfall auf dem Kopf und 4) Verstärktes Haarwachstum an Stellen, an denen man/frau die Haare ganz bestimmt nicht haben möchte (z.B.

6. Haarausfall:

Dieser ist ureigenes diagnostisches und therapeutisches Betätigungsfeld für den Hautarzt und Haarspezialisten! Ich speziell habe mich über 10 Jahre wissenschaftlich und beschäftige mich seit 25 Jahren klinisch mit dem Thema Haarausfall. Über 60 Patienten täglich suchen meine, auf die Erkennung und Behandlung der verschiedenen Formen von Haarausfall spezialisierte Praxis in der Hamburger Innenstadt auf; nicht nur aus dem Hamburger Raum.

Über das Thema könnte eine abendfüllende Vorlesung gehalten werden und es wären immer noch nicht alle Aspekte des Haarausfalles abgedeckt!

Daher gleicht es detektivischer Spürarbeit für den spezialisierten Arzt, die jeweils verantwortliche Ursache durch gezieltes, ausführliches Befragen herauszubekommen. Aber es gibt noch eine Vielzahl weiterer, allerdings deutlich seltenerer Ursachen für das plötzliche Auftreten eines Haarausfalles, die in jedem Falle das rechtzeitige Aufsuchen eines auf die Haare spezialisierten Facharztes notwendig machen, der in aller Regel nicht nur die richtige Diagnose stellen wird, sondern der darüber hinaus auch eine effektive Behandlung einleiten wird.

7. Feines Haar:

Feines Haar ist meist angeboren und erfordert eine besonders abgestimmte Haarpflege. Aber feines Haar kann auch eine Folge einer Fehlernährung mit anschließenden Mangelzuständen (Eisen, Zink, Selen, bestimmte Vitamine und Aminosäuren) sein. Auch eine Störung der Schilddrüse sollte ärztlicherseits ausgeschlossen und ggf. therapiert werden.

Ein Feinerwerden der Haare passiert aber auch im Rahmen eines hormonell bedingten Haarausfalles (sog.“androgenetische Alopezie“), in deren Verlauf es zu einer „Miniaturisierung“ der Haarwurzeln kommt, die dann - anstatt ein kräftiges, dickes Terminalhaar zu produzieren, wie sie es vorher getan haben, plötzlich nur noch ein kleineres, verkümmertes Haar produziert, bis diese Haare optisch nicht mehr auftragen, weil sie so fein geworden sind, dass man sie kaum noch sehen kann!

Ist letzteres der Fall (z.B. durch eine Computeranalyse der Kopfhaut, das sog. „TrichoScan“ zu diagnostizieren), hilft eine systemische (innerliche) oder lokale (äußerliche) anti-androgene Therapie; d.h.: eine Behandlung, die den Einfluß der männlichen Hormone auf die Haarwurzeln deutlich reduziert oder sogar komplett blockiert.

8. Wirbel:

Hat fast jeder Mensch irgendwo auf dem Kopf! Der eine mehr, der andere weniger. Die Tendenz ist angeboren. Durch spezielle „Weichmacher-Shampoos“ und durch ständiges Fönen und Glätten lassen sich die Haare aber auch an solchen Stellen zumindestens einigermaßen in die gewünschte Richtung lenken. Und außerdem: Wirbel machen interessant - verglichen mit Frisuren jedenfalls, bei denen die Haare ohne jede Kraft platt an der Kopfhaut anklatschen!

9. Farbveränderungen:

Häufigster Grund hierfür: bleichende Substanzen z.B. im Chlorwasser von Schwimmbädern sowie das UV-Licht der Sonne oder von Solarien!Hat man getönte oder gefärbte Haare, ist ein Besuch im Schwimmbad mit besonderer Vorsicht zu genießen! Es kann beispielsweise zu einem unkontrollierten Farbumschlag von blonden oder grauweißen Haaren in knatschgrün kommen!!

Getönte oder gefärbte Haare verblassen auch durch zu häufiges und zu heißes Haarewaschen sowie durch die Anwendung zu agressiver Shampoos oder Seifen.

10. Statische Aufladung:

Jeder kennt das Phänomen aus dem Physikunterricht: mit einem Katzenfell wird eine Kunststoffkugel kräftig geschubbert: und die Haare des Fells sträuben sich! So ähnlich verhalten sich unsere Haare auch, z.B. wenn wir mit Gummisohlen über Linoleumböden schlurfen oder mit unserem Wollpullover die Plastikarmlehne unseres Stuhles berühren: unsere Kopfhaare bzw.die Flaumhaare unseres Unterarmes richten sich fühlbar auf.

11. Lockenbildung:

Immer dann, wenn unsere Haare nass sind, wellen und kringeln sie sich besonders. Würden wir sie so trocknen lassen, ohne sie zu kämmen oder zu fönen, was wir ja normalerweise tun, könnte man den normalen „Lockungsgrad“ unserer Kopfhaare erkennen. Auch hat das Haar das natürliche Bestreben, sich in Locken zu legen und je weicher die äußere Hornschicht des Haarschaftes durch Einlagerung von Wassermolekülen wird, desto eher kann es dieser Tendenz nachgeben.

12. Stressfaktoren für die Kopfhaut:

Häufigste Stressfaktoren für die Kopfhaut sind: Zu häufiges Waschen (2-3x/Woche sind in der Regel ausreichend), zu heißes Waschen oder Fönen, ständiges Bleichen, Tönen oder Färben der Haare, sodaß die Kopfhaut Kontakt mit den unterschiedlichsten, teilweise aggressiven Chemikalien bekommt (Im Friseursalon wird z.B. versucht, die Kopfhaut optimal zu schützen, wenn getönt, gefärbt oder Strähnchen angefärbt werden).

13. Dünner werdendes Haar:

Dünner werdendes Haar macht sich in der Regel durch ein verstärktes Durchscheinen der Kopfhaut durch die Haare meistens im oberen Scheitelbereich, den sog. „Geheimratsecken“ sowie im Wirbelbereich des Kopfes bemerkbar und ist meistens eine Folge von schleichendem, chronischem und deshalb kaum merkbarem Haarausfall!

Häufig liegt hier ein erblich bedingter Haarausfall (sog.“androgenetischer Haarausfall“ der Frau oder des Mannes) vor, aber es sind darüber hinaus viele andere Ursachen möglich, wie sie auch zu plötzlichem Haarausfall (siehe weiter oben) führen können.

Immer ist hier eine rechtzeitige, genaue hautfachärztliche Untersuchung notwendig (mindestens Inspektion, Laboruntersuchung, TrichoScan), damit ein weiteres Fortschreiten des Dünnerwerdens vermieden und die meist in der Anfangsphase noch vorhandenen Haarwurzeln gerettet und wieder zum Wachsen angeregt werden können.

Auch für dünner werdendes Haar gilt: rechtzeitig erkannt und bekämpft lässt sich nicht nur die Struktur des Einzelhaares langfristig verbessern, sondern es geling in einem nicht unerheblichen Prozentsatz sogar (Frauen: ca.45%; Männer ca.67%!), mit modernen, hochspezifischen Therapeutika bereits verloren gegangene Haare wiederzuerwecken, sodass insgesamt durchaus eine realistische Chance auf ein objektiv sichtbares Dichterwerden der ausgedünnten Haare besteht! Dr.Schaart z.B.

14. Ergrauen:

Fast alle Menschen (und auch Felltiere wie Hunde oder Katzen) ergrauen mit zunehmendem Alter mehr oder weniger stark. Es gibt sogar ein „vorzeitiges Ergrauen“, welches bereits junge Menschen befallen kann. Die Ursachen hierfür sind bisher weitgehend unbekannt, jedoch vermutet man eine Abnahme der Produktionsbereitschaft der sog.“Melanozyten“ im Haarbulbus unter der Kopfhaut, welche für die Produktion der Haarfarbe verantwortlich sind.

Auch gibt es ein „Ergrauen über Nacht“ z.B. nach extremsten Streß-oder Schocksituationen, welches hierüber erklärt wird, dass durch das Schockereignis sozusagen über Nacht ein Teil der Kopfhaare ganz plötzlich ausfällt. Übrig bleiben interessanterweise die weißen oder grauen Haare, die offensichtlich fester in der Kopfhaut verankert sind, sodass am nächsten Tag der Eindruck entsteht, die Haare seien weißer oder grauer geworden - eine optische Täuschung!

Auch beim kreisrunden Haarausfall („Alopezia areata“) wachsen die neuen Haare zunächst weiß nach, bevor sie sich nach einer langen Übergangszeit ganz allmählich wieder mit Pigment füllen. Die Weißfleckenkrankheit („Vitiligo“) produziert scharf abgegrenzte Areale auf der Kopfhaut oder im Bartbereich des Mannes, in denen die Haare komplett weiß gefärbt sind (wie auch die Haut darunter…).

Therapien gegen das Ergrauen der Haare sind bis heutenicht bekannt; am effektivsten scheint - zumindestens bei dunkelbraunem oder schwarzem Kopfhaar - die Anwendung eines Spezialshampoos („Poly-Renature“ von Schwartzkopf) zu sein, welches das Haar nicht nur an der Oberfläche, sondern von der Wurzel her wieder mit den natürlichen Pigmenten versorgt.

Auch sollen bestimmte Substanzen - von innen gegeben - die Pigmentierung der Haare anregen; z.B.

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Mangelzustände als Ursache

Dünnes Haar kann ein Symptom für bestehende Mangelzustände im Körper sein. Bei dünnem Haar heisst es also, zuerst einmal herauszufinden, welcher Art die augenblicklichen Mangelzustände des eigenen Organismus sind.

Dünnes Haar kann auf einen Mangel an Silicium, an Vitamin D, an bestimmten Aminosäuren, an manchen Spurenelementen oder an vielen anderen Vital- und Nährstoffen hinweisen. Die erste Massnahme ist daher eine Ernährungsumstellung auf eine vitalstoffreiche und basenüberschüssige Ernährung.

  • Silizium: Silizium pflegt das Haar und macht es dicht und glänzend. Dazu muss Silizium über mehrere Monate hinweg (mind. 6 Monate) täglich eingenommen werden, z. B. Silicium Mineral Plus mit 75 mg Silicium pro Tagesdosis oder auch Silicium hochdosiert mit 500 mg Silicium pro Tagesdosis - beide von effective nature und bei beiden ist Bambusextrakt die natürliche Siliciumquelle. Als Alternative für eine mittlere Tagesdosis von 200 mg Silicium in Form von sehr gut bioverfügbarem kolloidalen Silicium bietet sich von GeoSilica das Pure Kolloidale Silicium an.
  • Vitamin D: Dünnes Haar ist eines der zahlreichen Symptome von Vitamin-D-Mangel. Da Vitamin-D-Mangel jedoch zu vielen anderen und auch deutlich schwerwiegenden Erkrankungen führen kann, wie z.B. Vitamin D kann glücklicherweise vom Körper selbst hergestellt werden. Die Haut darf dazu jedoch nicht mit Sonnenschutzmitteln eingecremt sein, zumindest nicht in den ersten 15 bis 20 Minuten des Aufenthaltes in der Sonne. Ausserdem ist die Sonneneinstrahlung in Mitteleuropa nur im Sommer ausreichend. Bei dünnem Haar ist es daher sinnvoll, den persönlichen Vitamin-D-Status bestimmen zu lassen (Blutanalyse beim Arzt oder Heilpraktiker oder per Heimtest) und je nach Ergebnis die individuell erforderliche Menge Vitamin D einzunehmen.
  • Aminosäuren: Dünnes Haar kann auch durch einen Mangel an bestimmten Aminosäuren, wie z. B. Das Haar besteht aus Proteinen (Eiweiss). Wird der Körper nicht mit ausreichend und vor allem nicht mit den richtigen Proteinen versorgt, so fehlen die Bausteine fürs Haar. Das wenige vorhandene Protein wird vom Organismus dort verwendet, wo es lebenswichtige Funktionen erfüllen muss und wo es folglich nötiger gebraucht wird als in Form von Haaren auf dem Kopf.

Hormonelle Einflüsse

Wenn bei Frauen die Bildung weiblicher Hormone nachlässt (was bereits mit Mitte Dreissig geschehen kann), kann es zu einem hormonellen Ungleichgewicht kommen. Man vermutet, dass diese Androgene bei Frauen mit zunehmendem Alter zu DHT (Dihydrotestosteron) umgewandelt werden. Gleichzeitig führt DHT zu einer Abnahme der Kopfbehaarung. Wenn die Schilddrüse plötzlich nicht mehr ausreichend Hormone produziert, wenn sich also eine Schilddrüsenunterfunktion entwickelt, dann kann dies zum sog. Bei dieser Art des Haarausfalls verlangsamt sich das Haarwachstum so stark, dass insgesamt mehr Haare ausfallen als nachwachsen. Das Haar wird allmählich immer dünner. Sollten Sie daher dünnes Haar bei sich beobachten, dann lassen Sie zunächst Ihre Schilddrüsenwerte überprüfen.

Weitere Ursachen

  • Säure-Basen-Haushalt: Ein gestörter Säure-Basen-Haushalt führt zu einer chronischen Übersäuerung des Körpers. Für diese Neutralisierung verwendet der Körper auch diejenigen Mineralstoffe, die im Haarboden eingelagert sind. Das macht er so lange, bis für die Haarbildung nicht mehr ausreichend Mineralstoffe zur Verfügung stehen.
  • Stress: Übermässige seelische oder körperliche Belastung kann dazu führen, dass das Haar aufhört zu wachsen. Wenn Sie dauerhaft der belastenden Situation ausgesetzt sind, wird ihr Haar so lange dünner werden, bis Sie effektive Methoden ergreifen, um dem Stress zu begegnen.
  • Ungeeignete Haarpflegeprodukte: Bei dünnem Haar sollten Sie daher Haarpflegeprodukte mit schädlichen Inhaltsstoffen meiden. Sie fördern die Entstehung von dünnem Haar. In fast allen gängigen Haarshampoos ist beispielsweise Natriumlaurylsulfat enthalten. Bei dünnem Haar sollten Sie daher besser auf basische Haarpflegeprodukte umsteigen oder wenigstens auf Haarpflegeprodukte aus dem Naturkosmetiksektor.

Was tun gegen dünnes Haar?

Bei dünnem Haar kommt es also nicht zuletzt auf die Ursache an, welche der aufgeführten Massnahmen Priorität hat. Ein wirksames und ganzheitliches Konzept gegen dünnes Haar deckt jedoch viele mögliche Ursachen gleichzeitig ab.

Hier sind einige Tipps und Maßnahmen:

  • Das ganzheitliche Konzept bei Haarausfall entgiftet, entschlackt, reinigt, mineralisiert und verleiht neue Lebensenergie.
  • Vitamin-D-Status überprüfen lassen und ggf.
  • Sie sind für viele mehr als nur eine Frisur und prägen unser Selbstbewusstsein. Umso schwerer fällt die Akzeptanz, wenn die Haare mit der Zeit dünner werden oder im schlimmsten Fall ausfallen.
  • Am einfachsten und besten kaschieren Sie kahle Stellen durch einen geeigneten Haarschnitt. Für Frauen mit dünnem Haar ist eine Kurzhaarfrisur wie ein Bob oder Longbob ideal. Sie verleihen Ihnen automatisch mehr Fülle und Volumen. Wenn Sie sich jedoch nicht von Ihren langen Haaren trennen wollen, vermeiden Sie am besten Stufen, Fransen oder einen Pony, da diese Frisuren volles Haar voraussetzen und Ihrem Haar die Fülle nehmen.
  • Auch die Gene haben einen entscheidenden Einfluss darauf, ob wir unter vermehrtem Haarausfall leiden und wie viele Haare wir auf dem Kopf besitzen. Denn nicht jeder Mensch hat von Natur aus dickes, glänzendes Haar.

Haarpflege bei dünnem Haar

Das richtige Styling ist bei dünnem und feinem Haar unumgänglich. Die richtigen Helfer sind Volumensprays und Haarpuder. Sie pushen Ihren Haaransatz und lassen Ihr Haar automatisch griffiger erscheinen. Sprühen Sie das Spray am besten Kopf über ins Haar. Tipp: Vermeiden Sie Glätteisen und greifen Sie stattdessen zu Lockenwicklern. Sie verleihen Ihrem Haar den richtigen Schwung.

Dünnes und feines Haar fettet schneller, da es dichter an der Kopfhaut anliegt. Richten sie deshalb Ihre Haarpflege danach aus. Die Devise lautet: Weniger ist mehr. Denn zu häufiges Waschen und zu viel Shampoo beschweren Ihr dünnes Haar zusätzlich. Massieren Sie daher insbesondere den Conditioner nur in die Haarlängen und nie auf die Kopfhaut. Verwenden Sie ruhig häufiger Trockenshampoos, um die tägliche Haarwäsche zu umgehen.

Vermeiden Sie zudem chemische Pflegeprodukte mit Silikonen, da sie Ihr Haar beschweren und Ihre Kopfhaut schädigen. Setzen Sie stattdessen auf Volumenshampoos mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Weizen, Hafer, Hirse oder Keratin.

Tun Sie Ihrem feinen Haar etwas Gutes und kämmen es mit einer Bürste aus Naturborsten.

Wann zum Arzt?

Dünner werdendes Haar ist häufig nicht nur ein kosmetisches Phänomen, es kann ein ernstzunehmendes Symptom für gesundheitliche Probleme sein. Wenn Sie also keine Ursache für die Veränderung Ihrer Haarpracht ausmachen können, dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dieser kann beispielsweise bestimmte Mangelzustände diagnostizieren, die mitunter zu dünnem Haar führen.

Hausmittel und Tipps

Um den Haarneuwuchs schnellstmöglich zu aktivieren, ist es wichtig, den Haarboden zusätzlich und gezielt mit naturbelassenen und konzentrierten Nährstoffen zu versorgen. Dazu eignen sich ganz besonders natürliche Haarwuchsmittel, die es sowohl mit als auch ohne Silicium gibt, z. B.

Die richtige Pflege fängt schon bei der Wahl des Shampoos an. Nutzen Sie Shampoos mit Coffein und den passen Nährstoffen, die das Haar kräftigen. Spezielle Shampoos für dünnes Haar tragen dazu bei, dass es locker fällt. Nach dem Waschen sollten Sie nasses Haar immer vorsichtig entwirren.

Styling-Produkte wie Stylingcremes oder Schaumfestiger und Föhnlotionen können helfen, Volumen und Stand in feines Haar zu bringen. Für das tägliche Bürsten der Haare nutzen Sie am besten Haarbürsten mit Naturborsten, z.B. Wildschweinborsten, oder gerundeten Holz-Borsten, die das Haar vorsichtig entwirren und die Kopfhaut schonen.

Praktische Styling-Helfer, um mehr Stand am Ansatz zu bekommen sind Trockenshampoo oder Volumen-Puder. Das Trockenshampoo frischt das Haar zwischen den Haarwäschen sehr gut auf. Dafür die Haare zuerst über Kopf einsprühen, danach mit ca. 15 cm Abstand partienweise auf die trockenen Haaransätze sprühen und einmassieren.

Gesundes Haar beginnt bei einer gesunden Kopfhaut. Denn dort werden in tiefer liegenden Hautschichten fortlaufend neue Zellen gebildet, während direkt an der Hautoberfläche verhornte, abgestorbene Zellen abgestoßen werden. Dieser Prozess dauert ca. 28 Tage. Ist dieser Vorgang gestört, kommt unsere Kopfhaut schnell aus dem Gleichgewicht.

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