Die Kopfhaut ist täglich vielen Belastungen ausgesetzt. Häufiges Haarewaschen, aggressive Pflegeprodukte, aber auch Sonnenlicht, Staub und Schweiß fordern eine hohe Widerstandskraft des eigentlich empfindlichen Organs. Fehlt das Kopfhaar oder ist es stark ausgedünnt, z.B. bei der Glatzenbildung, die bei vielen Männern über Jahre und Jahrzehnte erfolgt, steigt die Gefahr für andere Erkrankungen. Da die Kopfhaut sehr exponiert und damit der gefährlichen UV-Strahlung ausgesetzt ist, ist sorgfältiger Sonnenschutz absolute Pflicht. Sonst drohen später im Alter gut- und bösartige Hauttumoren. Einige Krankheiten der Kopfhaut werden auch vererbt und sind besonders schwer zu therapieren. Dazu zählen Autoimmunerkrankungen wie die Schuppenflechte und der Lupus erythematodes.
In diesem Artikel werden wir uns näher mit den Ursachen, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten von braunen Flecken auf der Kopfhaut und Glatze befassen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der aktinischen Keratose, einer häufigen Hautveränderung, die durch Sonneneinstrahlung verursacht wird.
Aktinische Keratosen zeigen sich als hautfarbene, rötliche oder bräunliche Flecken oder flache Knoten mit schuppiger, rauer Oberfläche. Ist die fest haftende Hornauflagerung besonders stark ausgeprägt, verleiht sie der Hautveränderung einen gelblichen bis graubraunen Farbton. Bei extremer Verhornung kann sich ein spitzes, hartes Hauthorn bilden (Cornu cutaneum; lateinisch cornu "Horn", cutaneus "auf die Haut bezogen"). Der Durchmesser der meisten aktinischen Keratosen liegt zwischen fünf Millimetern und einem Zentimeter. Gelegentlich fließen sie zu flächigen Hautveränderungen von mehreren Zentimetern Größe zusammen.
Besonders häufig sieht man aktinische Keratosen an der unbehaarten Kopfhaut ("Glatze") männlicher Patienten. Auch die Handrücken und die Streckseiten der Unterarme zählen zu den "Sonnenterrassen" des Körpers und entwickeln daher oft aktinische Keratosen. Neben den sichtbaren Veränderungen weist die Oberhaut der chronisch lichtexponierten Hautareale veränderte Zellen auch in den unauffälligen Bereichen auf. Diese können sich zu einem späteren Zeitpunkt zu neuen aktinischen Keratosen weiter entwickeln. Die flächige Schädigung der Haut wird als Feldkanzerisierung (lateinisch cancer "Krebs") bezeichnet.
Gelegentlich führen aktinische Keratosen zu brennenden Missempfindungen, insbesondere wenn das Lippenrot betroffen ist (Cheilitis actinica). In den meisten Fällen verursachen aktinische Keratosen aber keine Beschwerden. Daher geben sich viele Betroffene zunächst damit zufrieden, die verdickte Hornschicht gelegentlich abzuzupfen oder mit Hilfe einer Pflegecreme aufzuweichen.
Wer seine Haut Jahre lang intensiv der Sonne ausgesetzt hat, kann an aktinischer Keratose erkranken. Denn die Hauptursache für die Hautkrankheit ist die langjährige Einwirkung von UV-Strahlung. Das gilt sowohl für natürliches Sonnenlicht als auch künstliches UV-Licht im Solarium.
Ausschlaggebend ist dabei die sogenannte Lebenszeitdosis an UV-Strahlen, also wie viele Stunden die Haut bisher insgesamt der Sonne ausgesetzt war. Deshalb steigt das Risiko für aktinische Keratose ab dem 50. Lebensjahr stark an. In der Regel tritt die Hautkrankheit vorrangig bei hellen Hauttypen auf. Bei dunkelhäutigen Menschen sind aktinische Keratosen selten, können aber vorkommen.
Zu den Risikogruppen zählen außerdem Personen, die durch ihren Beruf (beispielsweise Bergführer, Bauarbeiter oder Landwirt) oder entsprechendes Freizeitverhalten wie Outdoor-Sport, oft der Sonne ausgesetzt sind. Häufige und intensive Sonnenbäder und wiederholter Sonnenbrand erhöhen die Gefahr für aktinische Keratosen ebenfalls. Zudem besteht für immungeschwächte Menschen ein erhöhtes Risiko, an aktinischer Keratose zu erkranken.
Auffällig ist, dass aktinische Keratosen, statistisch gesehen, häufiger bei Männern auftreten als bei Frauen. Laut Studien entwickeln in Europa etwa fünfzehn Prozent der Männer, aber nur sechs Prozent der Frauen diese Hautveränderung. Hierfür gibt es mehrere Erklärungen.
So zeigten Untersuchungen, dass Männer sowohl seltener Sonnenschutz benutzen als auch Angebote zur Hautkrebsvorsorge weniger regelmäßig wahrnehmen. Zudem ist gerade die Kopfhaut bei Männern oft besonders gefährdet, da sie wegen kurzem Haar oder einer Glatze oft weniger geschützt ist als bei Frauen. Einige Analysen deuten jedoch auch darauf hin, dass weibliche Geschlechtshormone, wie Östrogene, eine gewisse schützende Wirkung auf Hautzellen haben können. Das Zusammenspiel all dieser Faktoren könnte erklären, warum aktinische Keratose bei Männern früher und häufiger auftritt.
Die Hautzellen, genauer gesagt die Keratinozyten, geraten durch Sonnenstrahlung aus dem Gleichgewicht: UV-Strahlen dringen dann in die oberste Hautschicht (Epidermis) ein und können so die DNA dieser Zellen schädigen. Normalerweise verfügt der Körper über Reparaturmechanismen, um kleinere Schäden auszubessern. Bei wiederholter intensiver Sonneneinstrahlung kommen diese Prozesse jedoch an ihre Grenzen. Zellen können dann mutieren und sich unkontrolliert teilen. Durch langjährige UV-Exposition summieren sich solche kleinen, oft unbemerkten Zellschäden, und es entstehen Keratosen.
Das Immunsystem reagiert zwar auf die veränderten Zellen, kann sie aber nicht immer komplett beseitigen, weshalb an den betroffenen Partien mitunter auch leichte Entzündungszeichen, wie etwa Rötungen, Brennen und Juckreiz, auftreten können. Bleibt aktinische Keratose unbehandelt, kann sie sich schlimmstenfalls zu einem invasiven Plattenepithelkarzinom entwickeln, also weißem Hautkrebs, der auch umliegendes Gewebe schädigt oder sogar zu einem bösartigen Tumor wird.
Das Risiko hierfür ist nicht bei jeder aktinischen Keratose gleich hoch, doch je mehr UV-Schäden vorhanden sind, desto wahrscheinlicher wird eine bösartige Entwicklung.
Risikofaktoren für Aktinische Keratose.
Aktinische Keratosen selbst zu erkennen, ist oft gar nicht so einfach, denn sie entwickeln sich langsam und beginnen oft unauffällig. Zunächst zeigen sie sich meist als raue, rötliche, braune oder hautfarbene Flecken mit leichter weißer Schuppung, die vor allem an sogenannten Sonnenterrassen des Körpers auftreten.
Hierzu zählen alle Areale, die oft direkt der Sonne ausgesetzt sind und nicht ausreichend geschützt werden, wie:
Schuppige Läsionen, die bei Berührung Schmerzen verursachen, sollte man definitiv ärztlich untersuchen lassen. Im Laufe der Zeit nimmt die Verhornung der solaren Keratosen zu, sodass die Stellen sich zunehmend hart und sandpapierartig anfühlen können. Die runden oder ovalen Flecken vergrößern sich zudem häufig - von zunächst wenigen Millimetern auf mehrere Zentimeter. Die Umrisse können dabei unregelmäßig oder scharf begrenzt sein.
Abgesehen davon, dass die betroffenen Hautstellen jucken oder brennen können, haben die meisten Patienten und Patientinnen lange Zeit keine Beschwerden. Denn wenn die Stellen sich vergrößern oder tiefer ins Gewebe eindringen, können auch Schmerzen an der betroffenen Stelle auftreten. Im fortgeschrittenen Stadium können sich die Partien zudem entzünden. Grundsätzlich sollte man Hautveränderungen in Sonnenarealen, die länger als vier Wochen bestehen, im Zweifel immer durch den Hautarzt oder die Hautärztin abklären lassen.
Aktinische Keratosen heilen in der Regel nicht von allein und bedürfen einer rechtzeitigen dermatologischen Behandlung. Daher ist es sinnvoll, die eigene Haut regelmäßig nach Auffälligkeiten abzusuchen. Wer dabei Veränderungen bemerkt, wie die abweichende Farbe oder raue Oberfläche einer bestimmten Partie, sollte zeitnah eine Dermatologie-Praxis aufsuchen. Denn je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser sind die Heilungschancen für bösartige Hautkrankheiten.
Der Dermatologe oder die Dermatologin kann meist auf Grundlage des Befundes sofort eine Diagnose stellen. Zunächst werden verdächtige Hautstellen des Patienten oder der Patientin mit bloßem Auge betrachtet und zusätzlich abgetastet. Da jedoch andere Hautveränderungen, wie Altersflecken, Schuppenflechte oder Hautpilz, der Erscheinung von aktinischer Keratose ähneln, wird die Art der Veränderung im Zweifel mithilfe eines Auflichtmikroskops, also einer beleuchteten Lupe, eingehender untersucht (Dermastoskopie). Gegebenenfalls kann bei unklaren Fällen zusätzlich eine Gewebeprobe (Biopsie) entnommen und im Labor untersucht werden.
Auf keinen Fall sollte man die betroffenen Hautstellen in Eigenregie behandeln oder versuchen, die schuppigen Partien abzukratzen, da so schnell offene Wunden entstehen können. Mittlerweile gibt es eine Reihe verschiedener Therapien, mit denen aktinische Keratose erfolgreich behandelt werden kann.
Je nach Schweregrad und Verteilung der Hautveränderungen wählt der Hautarzt oder die Hautärztin für den Patienten oder die Patientin individuell die passende Behandlungsform aus. Im fortgeschrittenen Stadium wird zudem je nach Art der Tumorzellen zwischen Grad I und Grad II unterschieden.
Doch egal, für welche Methode man sich entscheidet - Hauptziel ist immer, die geschädigten Hautzellen zu entfernen oder so zu reduzieren, dass sie sich nicht zu einem Plattenepithelkarzinom weiterentwickeln. In vielen Fällen können auch mehrere Behandlungsmethoden kombiniert werden.
Für die lokale Anwendung gibt es topische Cremes und Salben mit verschiedenen Wirkstoffen, wie 5-Fluorouracil, Diclofenac in Hyaluronsäure oder Imiquimod. Eine solche Creme, Salbe oder ein Gel wird über Tage oder Wochen auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen. Die Wirkstoffe lösen häufig zunächst eine Entzündungsreaktion aus, welche die Zellen der aktinischen Keratose abtötet und anschließend den Heilungsprozess einleitet. Vorteil dieser feldgerichteten Therapie ist, dass der Patient oder die Patientin diese selbst durchführen und größere Bereiche auf einmal behandeln kann.
Allerdings sind medikamentöse Therapien nur zur Behandlung von leichten Formen der aktinischen Keratose oder als Ergänzung zu weiteren Therapieformen geeignet.
Eine weitaus schnellere und häufig angewandte Methode ist die Vereisung, oft auch als Kryochirurgie oder Kältetherapie bezeichnet. Bei dieser Behandlung, die in den meisten Hautarztpraxen angeboten wird, werden betroffene Hautpartien, wenn nötig mehrmals, mit flüssigem Stickstoff besprüht. Diese einfache Methode ist schmerzfrei, kann jedoch Hautirritationen, Rötungen und in seltenen Fällen Narben zur Folge haben. Zudem ist die Kältetherapie in erster Linie für einzelne, klar abgegrenzte aktinische Keratosen vorgesehen.
Bei der photodynamischen Lichttherapie (PTD) handelt es sich um eine besonders schonende Behandlungsform, bei der die aktinischen Keratosen mithilfe gezielter Lichttherapie behandelt werden. Bei dieser Therapie wird ein Wirkstoff, die sogenannte Aminolävulinsäure, in Form einer Creme auf die Haut aufgetragen. Nach einer gewissen Einwirkzeit entsteht aus der Aminolävulinsäure Protoporphyrin IX. Dieses lagert sich dann in aktinischen Keratosen ab, wodurch diese gegenüber Licht einer bestimmten Wellenlänge empfindlich sind.
Die Keratosen werden dann von außen mit einer speziellen Lampe bestrahlt, und es kommt zur Absorption des Lichtes in den angereicherten Stellen, wodurch die geschädigten Hautzellen zerstört werden. Entscheidender Vorteil dieser Methode ist, dass sie eine gezielte Zerstörung der veränderten Zellen ermöglicht, bei der umliegendes gesundes Gewebe geschont wird. Oft reichen schon ein bis zwei Sitzungen aus, um aktinische Keratose erfolgreich zu therapieren.
Neben nicht-invasiven Therapien können bei aktinischer Keratose auch chirurgische Verfahren zum Einsatz kommen. Das ist vor allem der Fall, wenn Läsionen größer, unklar abgegrenzt oder in ihrer Entwicklung bereits fortgeschritten sind. Zu den gängigen chirurgischen Methoden zählen neben der operativen Therapie, bei der die betroffene Hautpartie mit einem Skalpell entfernt wird, auch die Lasertherapie und Kürettage.
Bei der Lasertherapie wird die veränderte Hautschicht mit einem Laser abgetragen. Dabei werden Oberflächenlaser eingesetzt, welche es ermöglichen, die Hautoberflächen in sehr dünnen Schichten abzutragen. Es handelt sich um eine präzise Behandlung, bei der das Gewebe oft nur minimal geschädigt wird, allerdings bedarf es anschließend oft einer längeren Wundheilungszeit. Zudem müssen Patientinnen und Patienten die Kosten in der Regel selbst tragen.
Bei der Kürettage wird die betroffene Stelle zuerst durch Ausschaben entfernt. Dann wird das verbliebene Gewebe durch Elektroden unter hohen Strömen stark erhitzt, wodurch das Tumorgewebe zerstört wird. Diesen Vorgang nennt man Elektrokauterisation. Die Kürettage ist besonders effektiv bei kleineren, klar abgegrenzten Läsionen, und ermöglicht eine rasche Entfernung. Allerdings ist eine lokale Betäubung erforderlich, und es kann zu leichten Narben oder postoperativen Rötungen kommen.
Aktinische Keratose auf der Kopfhaut.
Neben der aktinischen Keratose gibt es noch weitere Ursachen für braune Flecken auf der Kopfhaut:
Unabhängig von der Ursache für braune Flecken oder andere Veränderungen auf der Kopfhaut gibt es einige allgemeine Tipps, die Sie für eine gesunde Kopfhaut beachten sollten:
Egal ob man aktinischer Keratose vorbeugen will, bereits an ihr leidet oder gelitten hat: Konsequenter Sonnenschutz ist der wirksamste Weg, um sowohl der Entstehung als auch Verschlimmerung von aktinischen Keratosen vorzubeugen. Denn keine Therapie für aktinische Keratose ist ein Freifahrtschein für ausgedehnte Sonnenbäder. Im Gegenteil: Wer einmal an aktinischer Keratose erkrankt ist, muss besonders vorsichtig sein.
Man sollte täglich großzügig Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 30 oder höher) auftragen und diesen Schutz regelmäßig erneuern, gerade wenn man sich länger im Freien aufhält. Neben einer Kopfbedeckung ist es empfehlenswert, lange, eng gewebte Kleidung tragen. UV-Schutzbrillen schützen zusätzlich die empfindliche Haut um die Augen. Zudem ist es ratsam, möglichst viel Zeit im Schatten zu verbringen, gerade in der Mittagszeit, wenn der UV-Index besonders hoch ist. Solariumbesuche sollten ebenfalls vermieden werden, da auch künstliche UV-Strahlung die Haut schädigt.
Jeder Mensch kann seine Haut regelmäßig auf neue, veränderte oder ungewöhnliche Stellen untersuchen. Dabei sollte man bei den sonnenexponierten Bereichen, wie Gesicht, Ohren, Nacken, Hände und Unterarme, besonders aufmerksam sein.
Die Selbstkontrolle der Haut ersetzt jedoch nicht das professionelle Hautkrebsscreening bei einem dermatologischen Experten oder einer Expertin.
Sonnenschutz ist wichtig für die Vorbeugung von Hautkrebs.
Bei vielen beruflichen Tätigkeiten verbringen Beschäftigte viel Zeit im Freien und sind dadurch fortwährend UV-Strahlung ausgesetzt. Das betrifft insbesondere Dachdecker, Bauarbeiter, Landwirte, Gärtner, Seeleute und Briefträger. Die jährliche UV-Strahlenbelastung dieser Menschen liegt oft drei- bis fünfmal höher als die von Beschäftigten, die in Innenräumen arbeiten.
Hautkarzinome beziehungsweise Hautkrebs sind durch die Berufskrankheiten-Verordnung (BKV) erfasst als „Erkrankungen durch Arsen oder seine Verbindungen“ (BK-Nr. 1108) und „Erkrankungen durch ionisierende Strahlen (BK-Nr. 2402)“, als BK-Nr. 5102 „Hautkrebs oder zur Krebsbildung neigende Hautveränderungen durch Ruß, Rohparaffin, Teer, Anthrazen, Pech oder ähnliche Stoffe“ sowie als BK-Nr. 5013 „Plattenepithelkarzinome oder multiple aktinische Keratosen der Haut durch natürliche UV-Strahlung“.
Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, ihre Angestellten vor zu hoher UV-Strahlung durch Sonnenlicht zu schützen beziehungsweise diese durch Schutzmaßnahmen möglichst gering zu halten. Studien zeigen, dass bei Outdoor-Berufen der Sonnenschutz oft nur unzureichend ist. Für im Freien Beschäftigte gilt, dass man Hautkrebs gut vorbeugen kann, wenn entsprechende UV-Schutzmaßnahmen ein- und umgesetzt werden.
Damit Hautkrebs als Berufskrankheit anerkannt wird, muss unter anderem belegt sein, dass die Person arbeitsbedingt ein höheres Erkrankungsrisiko hat als der Rest der Bevölkerung. Wenn dies bei Ihnen zutrifft und Sie über Jahre krebserzeugenden Quellen wie UV-Strahlung im Beruf ausgesetzt waren, gibt es einen begründeten Verdacht. Ihr Arzt ist dann verpflichtet, dies an die zuständige Berufsgenossenschaft zu melden. Als Betroffener können Sie sich auch selbst an die Unfallversicherungsträger wenden. Aber die Chancen auf Anerkennung stehen besser, wenn Sie ärztliche Unterstützung haben. Wird der Hautkrebs als Berufskrankheit anerkannt, können Betroffene Therapien, Reha-Maßnahmen und gegebenenfalls Rente oder eine Entschädigung finanziert bekommen.
Wurde bei Ihnen Hautkrebs festgestellt und haben Sie viele Jahre in Outdoor-Berufen wie Dachdecker, Bauarbeiter, Landwirt, Gärtner oder Briefträger gearbeitet, sollten Sie einen Antrag auf Anerkennung als Berufskrankheit stellen.
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