Juckende Kopfhaut und Schuppen: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Eine juckende Kopfhaut ist unangenehm und belastend. Oft steckt nur ein falsches Shampoo dahinter, aber auch ernstere Ursachen können verantwortlich sein. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Ursachen von juckender Kopfhaut und Schuppen und bietet umfassende Informationen zu Behandlungsmaßnahmen und Vorbeugung.

Funktion und Aufbau der Kopfhaut

Die Kopfhaut ist eine der empfindlichsten Regionen des Körpers und spielt eine wichtige Rolle für das Aussehen und den Zustand der Haare. Sie schützt den Kopf, reguliert den Temperaturausgleich und den Feuchtigkeitshaushalt und ist an der Sinneswahrnehmung beteiligt. Immunabwehrzellen schützen vor Infektionen, und die Haare bieten zusätzlichen Schutz.

Funktionen der Kopfhaut:

  • Schutz: Schützt den Kopf vor äußeren Einflüssen.
  • Temperaturausgleich: Blutgefäße erweitern oder verengen sich je nach Temperatur. Schweißdrüsen geben Schweiß zur Kühlung ab.
  • Feuchtigkeitsregulation: Gibt kontrolliert Flüssigkeit und Salze ab.
  • Sinneswahrnehmung: Rezeptoren in der Kopfhaut dienen der Wahrnehmung von Sinnen.

Aufbau der Kopfhaut:

  • Oberhaut (Epidermis): Oberste Schicht.
  • Lederhaut (Dermis): Mittlere Schicht.
  • Unterhaut (Subkutis): Unterste Schicht.

In den verschiedenen Hautschichten befinden sich Talgdrüsen, Schweißdrüsen, Haarfollikel, Immunabwehrzellen und Nerven. In den Haarfollikeln entstehen immer neue Haare. Die Talgdrüsen münden in die Haarfollikel und geben Talg ab, der Haut und Haare geschmeidig macht.

Die Oberhaut erneuert sich fortlaufend. In den unteren Schichten entstehen neue hornbildende Zellen, die an die Hautoberfläche wandern und als Hornschuppen abgestoßen werden. Gerät dieser Prozess aus dem Gleichgewicht, kann die Kopfhaut austrocknen, jucken oder zu verstärkter Schuppenbildung neigen.

Kopfhauttypen

Jeder Mensch hat eine individuelle Kopfhautbeschaffenheit. Abhängig vom Zustand der Kopfhaut werden drei Typen unterschieden:

  • Normale Kopfhaut
  • Fettige Kopfhaut
  • Trockene Kopfhaut

Diese Kopfhauttypen weisen unterschiedliche Merkmale und Symptome auf.

Normale Kopfhaut

Bei normaler Kopfhaut sind Fett- und Feuchtigkeitshaushalt im Gleichgewicht. Sie zeichnet sich durch schönes, gesundes Haar aus. Die Talgdrüsen produzieren genügend Talg, um Kopfhaut und Haare geschmeidig zu halten, ohne dass die Haare schnell fetten. Juckreiz und Schuppenbildung treten in der Regel nicht auf.

Fettige Kopfhaut

Fettige Kopfhaut ist durch eine verstärkte Talgproduktion gekennzeichnet. Die Talgdrüsen produzieren so viel Talg, dass er von den Haaren nicht mehr aufgenommen werden kann. Dies führt zu fettigem Haar, das strähnig wirkt, und zu einer öligen Kopfhaut. Die übermäßige Talgproduktion kann auch Schuppenbildung verursachen. Die Schuppen sind gelblich, ölig, kleieförmig und klebrig.

Trockene Kopfhaut

Trockene Kopfhaut ist empfindlich und neigt zu Brennen, Juckreiz, Spannungsgefühlen und Rötungen. Die Talgdrüsen produzieren nicht genügend Talg, wodurch die Kopfhaut nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird. Der Mangel an Fett und Feuchtigkeit führt dazu, dass Kopfhaut und Haare austrocknen. Auch auf trockener Kopfhaut können Schuppen entstehen, die weiß und trocken sind.

Ursachen für juckende Kopfhaut

Die meisten Ursachen für eine juckende Kopfhaut sind harmlos und können mit Hausmitteln und einer angemessenen Pflege behandelt werden. Typische Ursachen sind:

  • Trockene Kopfhaut: Genetisch bedingte Unterproduktion von Talg führt zu Rötungen, Spannungsgefühlen, Brennen und Jucken.
  • Fettige Kopfhaut: Überproduktion von Talg reizt die Kopfhaut.
  • Sonne und Hitze: Austrocknung oder Schädigung der Kopfhaut durch zu starke Sonneneinstrahlung oder zu heißes Föhnen.
  • Falsche Pflege: Rückstände von Shampoos, Spülungen oder Stylingprodukten können Juckreiz auslösen.
  • Hormonelle Ursachen: Hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft oder Wechseljahre können zu trockener Haut und Juckreiz führen.
  • Kontaktdermatitis: Reizung der Kopfhaut und angrenzender Hautpartien durch Inhaltsstoffe in Haarpflegeprodukten, insbesondere durch den Farbstoff Paraphenylendiamin (PPD) in schwarzen Haarfärbemitteln.

Auch verschiedene Erkrankungen können sich über Probleme mit der Kopfhaut äußern. Dazu zählen die Schuppenflechte oder das Seborrhoische Kopfhautekzem. Stress oder hormonelle Veränderungen können ebenfalls Beschwerden auslösen.

Prof. Dr. Abeck: Juckende Kopfhaut, was man dagegen tun kann und warum Shampoos häufig nicht helfen

Harmlose Ursachen für Schuppen und Juckreiz

Häufig sind die Ursachen von Schuppen und juckender Kopfhaut harmlos. Experten vermuten, dass eine erbliche Veranlagung die Entstehung von Schuppen begünstigen kann. Weitere harmlose Ursachen sind:

  • Falsche Pflege mit häufigem Haarewaschen, aggressivem Shampoo und zu heißem Föhnen
  • Nicht genügend ausgespültes Shampoo und Haarpflegemittel
  • Trockene Heizungsluft
  • Hitze (fördert die Bildung trockener Schuppen)
  • Erhöhte Luftfeuchtigkeit (begünstigt die Bildung fettiger Schuppen)
  • Stress und psychische Belastung
  • Ungesunde und unausgewogene Ernährung
  • Hormonschwankungen (beispielsweise während der Pubertät und in den Wechseljahren)

Sind die harmlosen Ursachen beseitigt, normalisiert sich die Schuppenbildung in den meisten Fällen wieder.

Krankhafte Ursachen für Schuppen und Juckreiz

Nicht immer sind die Ursachen von Schuppen und juckender Kopfhaut harmlos. Bei krankhaften Ursachen sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen. Er ermittelt die Ursache und behandelt sie. Verschiedene Erkrankungen verursachen Schuppenbildung und Juckreiz:

  • Seborrhoisches Ekzem
  • Schuppenflechte
  • Hautpilzerkrankungen
  • Atopisches Ekzem
  • Kontaktallergien
  • Befall der Kopfhaut mit Kopfläusen oder Flöhen

Seborrhoisches Ekzem

Ein seborrhoisches Ekzem ist ein nicht ansteckender, chronisch entzündlicher Hautausschlag, der mit Schuppenbildung einhergeht. Der Hautausschlag tritt zumeist auf der Kopfhaut auf, wo sich viele Talgdrüsen befinden. Am häufigsten sind Männer zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr betroffen. Bei Frauen tritt das seborrhoische Ekzem seltener auf. Das seborrhoische Ekzem macht sich mit scharf begrenzten Rötungen der Kopfhaut bemerkbar, an denen gelbliche, zumeist fettige Schuppen auftreten. In den betroffenen Regionen juckt die Haut stark.

Vorsicht: Infektionsgefahr durch Juckreiz

Bei einem seborrhoischen Ekzem sollten Sie Kratzen vermeiden, auch wenn die Haut in den betroffenen Bereichen stark juckt. Die Kratzspuren können die Haut schädigen. Die Kratzwunden liefern eine Angriffsfläche für Pilze und Bakterien und können zu Infektionen führen.

Schuppenflechte

Die Schuppenflechte (Psoriasis) tritt an verschiedenen Körperstellen auf. Die Veranlagung für diese entzündliche, nicht ansteckende Hauterkrankung ist vererbbar. Schuppenflechte ist nicht heilbar, aber gut behandelbar. Häufig ist eine Autoimmunreaktion der Haut die Ursache für Schuppenflechte. Sie kann auch durch Hautreizungen, Stress, Infektionen und hormonelle Umstellungen verursacht werden. Die Schuppenflechte zeigt sich mit scharf abgegrenzten roten Flecken, die stark jucken und an denen silbrige Schuppen auftreten. Die Hautzellen der Oberhaut verhornen bereits nach wenigen Tagen und werden vermehrt nachgebildet.

Hautpilzerkrankungen

Die Ursache von Schuppen und juckender Kopfhaut können verschiedene Hautpilzerkrankungen sein:

  • Malassezia furfur: Ein Hefepilz, der zur normalen Hautflora gehört und dessen Wachstum bei erhöhter Talgproduktion sprunghaft ansteigt. Die Kopfhaut juckt und bildet fettige Schuppen.
  • Tinea capitis: Kreisrunde, scharf begrenzte Bereiche auf der Kopfhaut, an denen zumeist die Haare ausfallen. An den befallenen Stellen bilden sich graue Schuppen.

Atopisches Ekzem

Das atopische Ekzem wird auch als Neurodermitis bezeichnet. Es zeigt sich mit stark juckenden, schuppenden Hautausschlägen. Das atopische Ekzem ist nicht ansteckend. Es tritt häufig schon im Kindesalter auf und kann sich am ganzen Körper ausbreiten. Ein Befall der Kopfhaut ist selten.

Kontaktallergien

Kontaktallergien sind Reaktionen der Kopfhaut auf die Inhaltsstoffe von Shampoos oder Pflegemitteln. Solche Kontaktallergien äußern sich mit Juckreiz, Hautrötungen, Schuppenbildung oder Krustenbildung. Sie sollten zu einem milden Shampoo greifen und das Pflegemittel weglassen.

Befall der Kopfhaut mit Kopfläusen oder Flöhen

Auch bei Menschen, die stets auf ihre Sauberkeit achten, kann es durch den Kontakt mit anderen Personen zum Befall der Kopfhaut mit Kopfläusen oder Flöhen kommen. Die Bisse dieser Tiere führen zu Entzündungen der Kopfhaut sowie Juckreiz und infolgedessen auch zu Schuppen.

Was können Sie gegen juckende Kopfhaut tun?

Gereizte, trockene und juckende Kopfhaut braucht Schutz und die richtige Pflege. Vermeiden Sie alles, was für die Haut eine zusätzliche Belastung darstellen könnte. Bei akutem Juckreiz gilt: Nicht kratzen! Wenn Sie es nicht aushalten, klopfen Sie leicht mit den Fingern auf die Kopfhaut. Außerdem trägt Kälte dazu bei, den Juckreiz auf der Kopfhaut zu lindern. Legen Sie sich ein feuchtes Handtuch oder ein in ein Geschirrtuch gewickeltes Kühlpad auf den Kopf.

Ein weiterer Tipp: Spezielle medizinische Shampoos können helfen, die Beschwerden zu lindern. Sie enthalten Inhaltsstoffe, die antimykotisch, juckreizlindernd oder entzündungshemmend wirken. Idealerweise lassen Sie sich vor dem Einsatz eines solchen Shampoos ärztlich beraten.

Hausmittel gegen den Juckreiz

Es gibt verschiedene Hausmittel, die bei juckender Kopfhaut Linderung verschaffen können:

  • Apfelessig: Wirkt antioxidativ und antimikrobiell. Eine Lösung aus Wasser und Bioapfelessig im Verhältnis 1:1 kann gegen eine juckende Kopfhaut helfen. Mehrmals pro Woche anwenden und gründlich ausspülen.
  • Kokosnussöl: Wirkt antimykotisch und antibakteriell. Bei trockener, juckender Kopfhaut kann das wohltuend wirken. Verwenden Sie Öl in Bioqualität.
  • Pfefferminzöl: Kann bei Juckreiz helfen. Am besten mit einem anderen Öl wie Olivenöl mischen und vor der Haarwäsche in die Kopfhaut einmassieren.
  • Teebaumöl: Wirkt ebenfalls antimikrobiell und entzündungshemmend. Nur sparsam und mit Wasser verdünnt verwenden und erst vorsichtig testen.

Wichtig zu wissen: Sowohl Teebaumöl als auch Apfelessig und Pfefferminzöl können die Haut allerdings auch reizen. Seien Sie also vorsichtig bei der Anwendung.

Behandlungsmaßnahmen von Schuppen & juckender Kopfhaut

Schuppen und juckende Kopfhaut sind mit verschiedenen Mitteln behandelbar. Ist eine Erkrankung der Kopfhaut die Ursache, entscheidet der Hautarzt über die Behandlungsmethode. Die Behandlung kann medikamentös, aber auch mit Hausmitteln und mit alternativen Behandlungsmethoden erfolgen.

Medikamentöse Behandlung

Die medikamentöse Behandlung erfolgt mit speziellen Shampoos und Lösungen. Diese enthalten verschiedene Wirkstoffe wie Ketozolin, Terzolin, Selendisulfid oder Ciclopiroxolamin, die in unterschiedlichen Wirkstoffkonzentrationen verfügbar sind. Solche Shampoos und Lösungen sollten Sie über mehrere Wochen anwenden, um Schuppen und juckende Kopfhaut erfolgreich zu behandeln. Zur Unterstützung können Sie Tropfen einnehmen, die mit Milchsäure die Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht bringen können.

Hausmittel bei Schuppen und juckender Kopfhaut

Schuppen können Sie auch mit verschiedenen Hausmitteln behandeln. Diese sollten Sie möglichst täglich anwenden, bis Sie Besserung verspüren.

  • Zitronensaft: Die Säure in Zitronensaft bringt die Kopfhaut wieder ins natürliche Gleichgewicht. Sie sollten fünf Teelöffel Kokosöl mit einem Teelöffel Zitronensaft mischen und die Paste auf die betroffenen Stellen auftragen. Nach einer halben Stunde waschen Sie mit einem milden Shampoo und warmem Wasser die Haare.
  • Teebaumöl: Teebaumöl wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. Einige Tropfen Teebaumöl mischen Sie mit zwei Teelöffeln Shampoo. Diese Mischung tragen Sie auf die Kopfhaut auf. Nach einer Einwirkzeit von mindestens fünf Minuten waschen Sie die Rückstände aus.
  • Aspirin: Die in Aspirin enthaltene Salicylsäure reinigt die Kopfhaut. Zur Schuppenbehandlung zerstoßen Sie zwei Tabletten, die Sie mit etwas Shampoo mischen und dann auf die Kopfhaut auftragen. Nach etwa fünf Minuten Einwirkzeit waschen Sie die Rückstände aus.
  • Backpulver: Backpulver können Sie in die betroffenen Stellen einmassieren und kurz einwirken lassen. Anschließend spülen Sie das Haar gründlich mit lauwarmem Wasser aus.
  • Apfelessig: Apfelessig stellt den Säureschutzmantel der Haut wieder her. Apfelessig mischen Sie 1:1 mit Wasser und verwenden diese Mischung als Spülung. Nachdem Sie Ihr Haar gewaschen und ausgespült haben, tragen Sie die Spülung auf. Nach 15 Minuten Einwirkzeit spülen Sie Ihr Haar mit lauwarmem Wasser aus.

Sonstige Alternativen

Zur Behandlung von Schuppen können Sie gesunde pflanzliche Öle wie Olivenöl, Walnussöl oder Traubenkernöl verwenden. Diese Öle eignen sich auch bei fettigem Haar. Das Öl massieren Sie in die Kopfhaut ein und lassen es mindestens eine Stunde lang einwirken. Anschließend waschen Sie es mit lauwarmem Wasser und einem milden Shampoo aus. Diese Kur sollten Sie dreimal wöchentlich anwenden.

Tipps für eine gesunde Kopfhaut

Diese Tipps tragen zu einer gesunden Kopfhaut bei und helfen langfristig gegen Juckreiz:

  • Verwenden Sie ein mildes, pH-neutrales Shampoo, möglichst ohne Duft- und Konservierungsstoffe. Je nach Hauttyp sind spezielle Anti-Schuppen-Shampoos oder rückfettende Produkte eine gute Wahl. Fragen Sie gegebenenfalls einen Dermatologen oder eine Dermatologin oder lassen Sie sich in der Apotheke beraten, welches Produkt sich für Ihre Kopfhaut eignet.
  • Waschen Sie Ihr Haar nicht täglich - bei akuten Problemen idealerweise maximal zweimal pro Woche. Denn: Jede Wäsche verringert die natürliche Schutzbarriere der Haut und macht die Kopfhaut empfindlicher.
  • Waschen Sie Ihre Haare nicht mit heißem, sondern mit lauwarmem Wasser.
  • Lassen Sie das Haar nach Möglichkeit an der Luft trocknen oder föhnen Sie es nur kurz und nicht zu heiß.
  • Verzichten Sie weitestgehend auf Haarfärbeprodukte.
  • Vermeiden Sie sehr enge Kopfbedeckungen und tragen Sie vorzugsweise Mützen aus Baumwolle.
  • Schützen Sie Ihren Kopf gegen starke Sonneneinstrahlung, zum Beispiel durch einen locker sitzenden Sonnenhut.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Körper alle Nährstoffe erhält, die er braucht, sowie genug Feuchtigkeit. Davon profitiert auch die Gesundheit der Kopfhaut. Essen Sie viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukte, wenig mageres Fleisch und Fisch. Außerdem sollten Sie täglich mindestens anderthalb Liter Wasser oder ungesüßten Tee trinken.
  • Stress und Anspannung können die Kopfhaut negativ beeinflussen. Versuchen Sie, Stress abzubauen. Dabei können Meditation, Yoga oder Progressive Muskelentspannung helfen.

Wann sollten Sie zum Arzt oder zur Ärztin gehen?

Ärztliche Hilfe bei juckender Kopfhaut ist notwendig, wenn der Juckreiz Ihr tägliches Leben beeinträchtigt, länger anhält (über mehrere Tage bis Wochen) oder immer wieder auftritt und Sie die Beschwerden nicht selbständig beherrschen können. Abhängig von der jeweiligen Ursache wird Ihre Ärztin oder Ihr Arzt Sie beraten oder eine Behandlung mit Ihnen besprechen.

Außerdem gut zu wissen: Auch Parasiten und viele andere Krankheiten können hinter den Symptomen stecken, zum Beispiel:

  • Schuppenflechte
  • Neurodermitis
  • Kopfläuse

Schuppende & juckende Kopfhaut vorbeugen

Um Schuppenbildung und juckender Kopfhaut vorzubeugen, sollten Sie darauf achten, dass Sie Shampoo und Pflegemittel stets gründlich ausspülen. Das Wasser zum Haarewaschen sollte nicht zu heiß sein. Verzichten Sie auf häufiges und zu heißes Föhnen, verhindern Sie das Austrocknen der Kopfhaut. Häufige Massagen der Kopfhaut verbessern die Durchblutung und regen die Nährstoffversorgung der Haarfollikel an. Zum Haarewaschen eignen sich am besten Shampoos auf natürlicher Basis. Eine Spülung mit Brennnesseltee nach dem Haarewaschen sorgt für eine saubere Kopfhaut und macht sie widerstandsfähiger gegen Pilze und Bakterien.

Bitte beachten Sie: Die ggf. im Ratgeber aufgeführten Produkte stellen keine Empfehlungen dar. Es handelt sich hierbei lediglich um eine lose Auswahl von Präparaten, die einen bestimmten Wirkstoff enthalten und/oder einer speziellen Produktkategorie zugeordnet werden.

Zusammenhang zwischen Kopfhauttyp und Haarpflege

Ein Interview mit Dr. med. Alice Martin, Dermatologin in Weiterbildung und Mitgründerin von dermanostic, gibt Einblicke in die Zusammenhänge zwischen Kopfhauttyp und Haarpflege:

  • Häufigste Ursache für trockene Kopfhaut: Falsche, übermäßige oder aggressive Reinigung.
  • Allgemeine Empfehlungen für die Pflege einer trockenen Kopfhaut: Nicht zu häufig und nicht zu heiß duschen, milde Produkte verwenden, die keine Parfümstoffe oder Alkohol enthalten. Wertvolle Wirkstoffe wie Panthenol und reichhaltige Öle helfen bei der Rückfettung der Haut.
  • Zusammensetzung der Inhaltsstoffe eines Shampoos, je nach Hauttyp bzw. Herkunft: Das Shampoo sollte nach der Beschaffenheit der Kopfhaut ausgewählt werden - trockene, fettige oder normale Kopfhaut. Bei der Wahl der Spülung ist es wichtig den Haartyp mit in Betracht zu ziehen. In der Regel sind also Kopfhaut und Haare getrennt voneinander zu pflegen - mit Shampoo und Spülung. Zwischen Haartyp und Hauttyp besteht allerdings kein erkennbarer Zusammenhang.
  • Seltsamste Hausmittel gegen juckende und trockene Kopfhaut: Verwendung von Apfelessig (nur verdünnt verwenden!) und Ei (nicht empfehlenswert, da es beim Auswaschen zum Ausflocken des Eis kommt). Wertvolle Öle, wie zum Beispiel Olivenöl, können tatsächlich eine positive Auswirkung auf die Länge der Haare haben.
  • Vitaminmangel bei trockener oder juckender Kopfhaut: Bei einer trockenen oder juckenden Kopfhaut muss nicht zwingend ein Vitaminmangel vorliegen. Grundsätzlich unterstützen jedoch Vitamin A, C, E oder H bei einer positiven Entwicklung der Kopfhaut.

tags: #kopfjucken #und #schuppen #ursachen

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen